Ständig rauhe Fersen - was hilft wirklich?

  • Hallo,


    Bei mir ist die Hornhaut unabhängig davon da ob ich barfuß laufe oder nicht. Ich kann bestätigen, daß Veranlagung eine Rolle spielt, denn meine Mutter und Großmutter haben das gleiche Problem.
    Besonders stark reißt sie, wenn ich ganz barfuß laufe oder viel geschlossene Schuhe trage. Für meine Füße wäre sockig in Sandalen wohl am Besten - traut man sich nur nicht mehr...


    Ich bin niemand der freiwillig cremt (ich hasse das Gefühl), daher schließe ich das für mich als Ursache aus. Aber wenn es richtig gerissen ist, komme ich ums eincremen nicht drumrum, sonst kann ich vor Schmerzen nicht auftreten.


    Regelmäßigkeit wäre sicher bei mir auch der Schlüssel, aber das klappt nicht, weil ich a) zu schusslig bin und b) siehe oben, eincremen vom Gefühl her einfach total unangenehm finde und es darum aufs absolut Nötigste beschränke.

  • Lieben Dank für Eure vielen Antworten...wie man sieht, isses bei jedem ein bisschen anders...


    Ich habe festgestellt, dass je barfußer ich bin (ganz barfuß laufe ich nie, aber oft in Flip Flops), desto schlimmer wirds. Insofern bin ich jetzt auch mehr auf Ballerinas umgestiegen. Ich werde jetzt mal testen, ob nur cremen ohne feilen hilft. Jetzt wo wir in den Urlaub fahren, hab ich zum konsequenten Cremen auch etwas mehr Muße, dann werde ich berichten.


    Wenns nix gebracht hat, werde ich nach und nach mal die anderen Tipps abarbeiten. Dieser Scholl Pedi Dings hört sich gut an von den Berichten im Netz...oder die haben einfach ne gute PR-Agentur ;o)

  • ich hab das Problem auch. Seitdem ich einen Hornhaut-Hobel habe, ist die Haut halbwegs glatt. Früher hatte ich ständig ganz aufgerissene Schrunden, die furchtbar wehgetan haben. Seitdem ich regelmäßig alles raue weghobel, gehts wesentlich besser (eincremen schaff ich häufig nicht, weil ich das Gefühl, mit frisch eingecremten Füßen herumzulaufen so eklig finde und quasi nie genügend Zeit habe um länger irgendwo zu sitzen - bzw. darf ich keine Creme herumstehen lassen weil die lieben Kleinen sonst... ihr wisst schon.)

    k. (*1979) mit p. (*02/2006), k. (*09/2008), h. (*12/2010) und f. (*09/2015)

  • Ich habe mal gelesen, dass Hornhaut überhaupt erst durch Reibung kommt. Also entgegen der Aussage von Mio durch zu viel Schuhetragen. Könntest du denn mal versuchen viel barfuß zu laufen und zu beobachten, ob es was nutzt? Könnte mir vorstellen, dass dann weniger die Seiten des Fußes hornhautig sind, als viel mehr die direkte Sohle. Kannst du das denn evtl. bestätigen, Mio?


    Finde es in jedem Fall sehr spannend und es interessiert mich nun ehrlich, ob es da einen Zusammenhang geben könnte.


    Die Hornhaut ist nur knapp über dem Boden an den Seiten. Geht also nicht sehr hoch. Die Sohle ist jetzt dicker als im Winter, unempfindlicher #weissnicht

  • braten: mir gehts mit dem rumlaufen genauso, deshalb creme ich wenn dann abends und ziehe Socken darüber. Meist lass ich das dann über Nacht so. Tagsüber fehlt mir auch die Zeit.


  • Die Hornhaut ist nur knapp über dem Boden an den Seiten. Geht also nicht sehr hoch. Die Sohle ist jetzt dicker als im Winter, unempfindlicher #weissnicht


    Danke, Mio. Dann waren die Infoa ja vermutlich Mist #top ;) Auch wenn ich es für gar recht logisch gehalten habe.

  • Ich muss meine Füße täglich mindestens einmal eincremen. Sommers wie winters... #yoga Habe sehr gute Erfahrung mit Urea-Salbe gemacht.

    "Die Menschen werden alt, aber selten reif." Alphonse Daudet

  • Ich hab jetzt nicht soooo die Probleme damit, aber bei mir wurde die Hornhaut an den Fersen mit jeder Schwangerschaft irgendwie mehr. #gruebel


    Das, mit den total eingerissenen Daumen im Winter kenn ich auch. #pinch Ausgesprochen schmerzhaft. Mir hilft da nur Brustwarzensalbe und Pflaster über Nacht. #augen Die Füße, bzw. eigentlich die Gliedmaßen überhaupt, öle ich mir nach dem Duschen einfach mit Babyöl auf die noch feuchte Haut ein. Das hilft bei MIR eigentlich echt ganz gut. Schön aufemulgieren das Öl. ;)

    Alles, was einmal war, ist immer noch. Nur in einer anderen Form. (Hopi-Weisheit)



  • Zitieren geht gerade irgendwie nicht...
    Mio, das kommt eben darauf an, wo die Reibung ist, bzw. die Hornhaut. Ich finde nämlich, dass sie an der Seiten der Füße eher weniger ist, wenn man barfuß läuft. An den Ballen dagegen ist sie natürlich barfußlaufend stärker.

  • Ich habe mal gelesen, dass Hornhaut überhaupt erst durch Reibung kommt. Also entgegen der Aussage von Mio durch zu viel Schuhetragen. Könntest du denn mal versuchen viel barfuß zu laufen und zu beobachten, ob es was nutzt? Könnte mir vorstellen, dass dann weniger die Seiten des Fußes hornhautig sind, als viel mehr die direkte Sohle. Kannst du das denn evtl. bestätigen, Mio?


    Ich zumindest kann das überhaupt nicht bestätigen. Ich bin jahrzehntelang fast nur barfuß gelaufen und hatte immer Schrunden (die an der Ferse gelegentlich auch mal aufreißen). Aber zum regelmäßigen Cremen bin ich zu faul (bzw. war ich - jetzt, wo ich von so vielen Seiten gehört habe, dass es tatsächlich was bringen soll, könnte ich mich zu einem Versuch durchringen).


    Beste Grüße,

    Liebe Grüße

    Sabine mit T. 10/02 und Q. 11/05

  • hallo!


    ich habe auch sehr rissige fersen ( wie meine mutter und oma auch). ich war sonst auch immer regelmässig zur fusspflege und verschiedene cremes und schäume ausprobiert. man muss wirklich regelmäßig cremen, damit die fersen nicht wieder trocken werden. leider mache ich das nicht regelmäßig #pfeif ...
    ich habe mir nun mal diese urea express creme von scholl gegönnt...ich bin echt begeistert, die ist wirklich toll.

  • Darf ich mal aus Sicht einer absolut nicht Betroffenen schreiben?
    Meine Füße haben keinerlei verdickte oder gar trockene oder rissige Hornhaut. Alles geschmeidig und weich.
    Ich laufe in der Freizeit viel barfuß.
    Meine Schuhe passen exakt, drücken nirgends (seit ich die richtige, ausreichend weite Marke gefunden habe).
    Aber viel schlimmer: weil ich die Schweißfüße meines Vaters geerbt habe, muss ich die Füße zwei mal täglich mit Seife waschen. Und dann mit einer Anti-Schwitz-Creme eincremen.
    Das macht glaube ich sehr viel aus.

  • Ich habe Erfolge zu vermelden, zwar nicht an der Ferse, aber auch am Fuß.


    Ich trage, sobald das Wetter es zuläßt, den ganzen Sommer Teva-Sandalen. Und ich vermute stark, daß ich es diesen zu verdanken habe, daß ich oben auf dem Rist, genau da, wo der Riemen quer über den Fuß läuft, eine Stelle mit Hornhaut habe, an beiden Füßen.
    Diese Stelle war ziemlich groß, sehr hart und richtig weiß.
    Seit dem Thread hier creme ich fast täglich die Füße ein (mit sicherlich keiner sehr hochwertigen Creme; ich hab sie mal geschenkt bekommen), und siehe da, die Stellen sind kleiner geworden, rosa und viel weicher. #super

    liebe Grüße
    adriela


    Gott trägt dein Bild in seiner Brieftasche. (Tony Campolo)

  • Ich bin auch davon betroffen und hatte früher häufig Schrunden. Regelmäßiger Besuch bei der medizinischen Fußpflege ist für mich ein Muss! Meine Podologin riet mir zu Sixtuwohl Schrundenbalsam. Seit ich das mehr oder weniger regelmäßig nutze ist es besser. Außerdem soll ich nicht an der Hornhaut schrubben, das würde die Neubildung nur anregen. Ich bin der festen Meinung, dass die Hornhautbildung auch erblich bedingt ist. Wir werden also nur lindern können und dazu muss man halt cremen #augen


    Es ist ungerecht, mein Mann hat Füße wie ein Neugeborenes #freu

  • Ich hab auch schon immer viel Hornhaut an den Fersen, das hat mich nur nie gestört. Dieses Jahr sind sie aber auch das erste Mal so richtig trocken - auch an den Zehen - und rissig. Ich schiebe es auf die hormonellen Veränderungen in und nach der Schwangerschaft. Ich merk das auch an meinen Haaren, die in der Schwangerschaft deutlich weniger gewaschen werden mussten. Erst jetzt muss ich wieder etwas öfter, aber auch nicht so oft wie früher.
    Bei meinen Füßen hobel ich ca. alle 3 Wochen ordentlich was runter. Ansonsten öl ich abends und creme morgens mit der Balea Urea. Das wirkt ganz gut.