Laufrad oder gleich richtiges Rad? Pros und Contras, ihr seid gefragt!

  • Wg Gewichtsunterschied nochmal:


    Das 12'' Puky (LR1) wiegt 4,8kg
    Das like a bike jumper (alu) 3,4 kg
    Das like a bike mountain (Holz) 3,5kg


    Bei einem Kind das selber nur 13-17kg wiegt finde ich 1,4kg Unterschied schon echt viel. Vor allem auch für mich die das Ding öfter durch die halbe Stadt schleppen muss :)


    Den tiefen Einstieg nutzt mein Sohn am Puky nicht (wir haben das bei meinen Eltern). Er hebt sein Bein schon von Anfang an hinten über den Sattel.

  • Wir haben sowohl ein Puky-Laufrad als auch eins von Kettler. Beide wurden immer gerne gefahren. Aber beliebter war letztendlich das von Puky. Das Trittbrett hat sich nämlich mehr und mehr als nützlich für diverse Kunsstücke erwiesen. :D


    Mittlerweile fährt unsere Tochter (wird im Oktober 4) schon super Fahrrad und auch regelmäßig in den Kindergarten. Aber Das Laufrad wird immer noch gerne benutzt.


    Schlimm find ich Laufräder nicht ... wohl aber manchmal nervig. Denn auch damit werden die Kinder ja verdammt schnell. Und viele Eltern lassen ihre Kinder damit halt einfach fahren. Egal wie voll es ist, z.B. im überfüllten Bahnhof, in der vollen Fußgängerzone ... und auch ohne darauf zu achten, dass ein Kind vielleicht mal ein paar sinnvolle Verhaltensregeln lernt (so ein Laufrad in den Fersen tut verdammt weh!).

    Manches fängt klein an,
    manches beginnt groß,
    aber manchmal ist das Kleinste das Größte. #love

  • Wir haben das Like a bike jumper mit 2 gehabt, jetzt mit 3 fährt mein Großer Fahrrad. Ich fand das Laufrad gut, weil sie so schon mal im "Kleinen" Fahren im Straßenverkehr üben können. Das Laufrad ist doch noch mal einiges handlicher, leichter zu steuern und zu bremsen als ein Fahrrad. Das finde ich auch besser am like a bike als am Puky, der Gewichtsunterschied macht sich nicht nur beim Tragen bemerkbar (unseres kann ich mit zwei Fingern tragen, das Puky - nicht :D ), sondern halt auch beim Handling fürs Kind, er ist damit nicht so viel umgekippt, es bremst sich besser, und ausweichen geht auch besser.
    Der Umstieg aufs Fahrrad ging problemlos, und das schöne ist halt, dass er das richtige Verhalten im Straßenverkehr schon drin hat, sich also ganz aufs Fahren konzentrieren kann.



    Diese Kombidinger, wo man die Pedalen abmachen kann, find ich doof: der Nachbarsjunge hat so eins. Der ist wirklich sehr groß für sein Alter, aber als er angefangen ist Laufrad zu fahren war das Ding auch für ihn grenzgängig zu groß und vor allem sauschwer. Jetzt, wo es ans Fahrradfahren geht, ist das Ding im Grunde zu klein, und dadurch, dass er es gewohnt ist, das Ding als Laufrad zu nutzen, fällt die Umstellung auf Pedale auch noch mal schwerer.

  • Anscheinend ist meine Tochter doch die einzige, die sich mit dem Ding im Straßenverkehr in große Gefahr begeben würde. Sie kann nicht auf Stopp reagieren, oder zumindest nicht in angemessener Zeit. Und man kann nicht alles vorher klären.


    Immerhin habe ich auch zwei Kinder, mit denen das ging/geht. Das tröstet mich etwas.....
    Der Vorteil für uns ist allerdings, dass die Kinder, dadurch dass das Laufrad für ein Kind als Fortbewegungsmittel im Straßenverkehr ausfällt, sehr gut gelernt haben, auch längere Strecken zu laufen. Das genieße ich sehr. :)


    2,5 km sinds zum Kindergarten, und meine Kleinste (gerade drei) läuft die Strecke viermal am Tag mit mir.

  • Meine 3,5-Jährige fährt seit ihrem 2. Geburtstag Laufrad und will jetzt auf ein Fahrrad umsteigen. Wir haben ein Kokua Jumper und es ist irreirre gut! Ich hab noch niemanden auf einem Puky (haben ja die meisten) gesehen, der so viel Fahrspaß hat wie sie mit ihrem Jumper. #angst
    Wenn deine Tochter noch nicht Laufrad fährt, würde ich nicht gleich ein Fahrrad kaufen, sondern mit dem Laufrad anfangen. Es macht den Kindern einfach viel Spaß und sie wird ratzfatz den Dreh raushaben. Außerdem - vor dem Dilemma stehen wir gerade - fangen die guten leichten Räder erst bei 16 Zoll an - und dafür ist auch meine noch zu kurz.
    Beim Jumper sind im Lieferumfang zwei Sattelstützen (ich glaub, so nennt man die?). Wenn die Große nun also nicht mehr ewig mit dem Laufrad fährt, kann die Kleine es recht früh mit kurzer Sattelstütze in niedrigster Einstellung übernehmen. Bei uns ging das kurz nach dem 2. Geburtstag.

  • Noch vergessen und zu spät für edit:


    Das Jumper ist ein Alu-Rad. Die meisten Laufräder von Like a bike / Kokua sind ja aus Holz. Aber ich finde das Alu-Rad viel praktischer - und stylischer. ;)
    Mein Töchterchen stieg auch von Anfang an mit dem Bein hinten über den Sattel. War unproblematisch.
    Das Jumper hat - anders als Puky meineswissens - eine Lenkeinschlagsbegrenzung! Das war mir sehr wichtig. Wenn man sie nicht (mehr) haben mag, kann man sie aber einfach lösen, da es nur ein stabiles Gummi ist.



    @ Esme: Auf welches Rad seid ihr nach dem Jumper umgestiegen?

  • Meine Maus hat jetzt mit ca. 3,5 Jahre das Radfahren angefangen. Davor wäre das aus dem Grund nicht gegangen, da unser Puky Fahrrad (kleinstes) einfach zu groß für sie gewesen wäre. Die Größe solltet ihr also auch beachten!


    Ich würde auch zuerst ein Laufrad empfehlen. Einfach weil es schneller zu erlernen ist und Wesentliches wie das Gleichgewicht schult. Es scheint auch sehr viel Spaß zu machen und mein 6-jähriger würde ja zu gern ein Laufrad in seiner Größe haben. ;)


    Für's Protokoll: Der Murzel ist mit 2 Laufrad gefahren und hat mit 3,5 das Radfahren gelernt, die Kleine ist schon früher Laufrad gefahren (auf dem kleinsten Puky) und benutzt jetzt das Rad und das Laufrad abwechselnd! Sie kann nämlich schon toll fahren, aber Anfahren und schnelles Bremsen ist noch nicht so verkehrstauglich. Sie braucht mich dafür! Also, wenn ich Zeit habe, fahre ich mit dem Roller neben ihr her, wenn wir keine Zeit haben, darf sie Laufrad fahren.


    An eurer Stelle würde ich beide Fahrzeuge einfach ausprobieren!

  • ich waere auch fuer Laufrad.


    Meine Tochter hat das Laufrad vom grossen Bruder zum 2. Geburtstag bekommen und hat es sehr schnell gelernt - es ist ein Puky (war Geschenk der Grosseltern an den Grossen Bruder). mit 2.5 fing sie an ein Fahrrad zu wollen und hat es dann zum 3. bekommen - 1 Woche mit Stuetzraedern um die Sache mit den Pedalen zu lernen und dann ohne. sie kann gut und sicher Fahrradfahren , aber nimmt doch lieber das Laufrad; sie fuehlt sich sicherer , es geht schneller ...


    verdammt schnell wird sie damit, aber mit den Regeln klappt es immer besser...


    lg alexandra

  • Ich hab noch niemanden auf einem Puky (haben ja die meisten) gesehen, der so viel Fahrspaß hat wie sie mit ihrem Jumper. #angst

    Dann hast du meine Tochter damit noch nicht gesehen! :D


    Wir haben unsere Laufräder alle geschenkt bekommen. Daher hab ich mich nicht weiter damit beschäftigt. Und so schlimm, dass ich nun ein weiteres hätte kaufen müssen, fand ich es nun nicht.


    Was die Lenkeinschlagsbegrenzung angeht ... da hab ich mal in einem Laden mitbekommen, dass davon abgeraten wurde?! #weissnicht ICh weiß leider nicht mehr genau warum. Irgendwas mit Sturz wurde glaub ich gesagt.


    Ich habe bei meiner Tochter übrigens festgestellt, dass man auch beim Laufrad durchaus mal Probesitzen sollte. Sie saß schon auf völlig unterschiedlichen Laufrädern und bei manchen hatten sie zum Beispiel eine total unbequeme Haltung, weil der Abstand Sattel/Lenker irgendwie gar nicht zu ihr passte. Da bringt es dann ja auch nichts, wenn es aber angeblich das tollste und sicherste Laufrad ist.

    Manches fängt klein an,
    manches beginnt groß,
    aber manchmal ist das Kleinste das Größte. #love

  • @ Esme: Auf welches Rad seid ihr nach dem Jumper umgestiegen?


    Auf das Kokua. Wollten eigentlich erst ein islabike. Meinem Mann hat das Kokua aber dann besser gefallen, und es ist leichter zu bekommen. Und das gibt es in grün (wichtig :D ). Das ist schon gut. Der Freund von meinem Sohn hat das Islabike, ich finde es ne Spur kindgerechter (leichter, handlicher), das Kokua ist aber auch super. Es hat den Vorteil, dass es nicht wie das Islabike aus speziellen Bauteilen zusammengesetzt ist, so dass man besser was tauschen/reparieren kann, wenn nötig
    Mein Großer ist aber auch sehr groß für sein Alter, für einen "normalgroßen" Dreijährigen wäre das Kokua zu groß.

  • @ Esme:


    Danke! Hier ist das Kokua noch zu groß. Das Islabike gäbe es in 14 Zoll und einem Pink-Ton. Seeehr wichtig! Aber man kann es halt nicht einfach mal schnell probesitzen und anschauen. Mal sehen.
    Was mich noch interessieren würde: Habt ihr das Kokua mit oder ohne Rücktritt? Und falls ohne, wie kommt dein Sohn mit dem Bremsen klar?
    Das ist halt auch noch so ein Fragezeichen, da es beim Islabike ja zwingend ohne Rücktritt wäre.
    Und hattet ihr zufällig das Orbea Grow angesehen?

  • Ohne Rücktritt. Geht problemlos. Ich bin ja der Meinung, dass das reine Gewöhnung ist (hatte schon beides), mein Mann meint, ohne sei besser :D ). Das Orbea gefiel meinem Sohn nicht (haben es aber nie live gesehen).
    Mit dem Islabike in 14 Zoll machst Du sicher nichts falsch. Wenn meine Kleine soweit ist, hätte ich das auch gerne, die ist nicht so groß wie ihr Bruder, wird aber sicher früh fahren wollen. Und es hat ja auch nen super Wiederverkaufswert. Wenn Du drankommst: kaufen! Und mir in zwei Jahren geben ;)

  • Laufradfahrende Kinder sind schlimm für solche Leute, die sich darüber ärgern, dass sie selbst nicht mit 4 Jahren Fahrrad fahren konnten.


    Ein großer Vorteil bei den Puky-Laufrädern ist der tiefe Einstieg. Bei meinen hat das Bein drüberheben mit drei Jahren noch nicht geklappt.


    Mit drei gleich aufs Fahrrad bedeutet höchstwahrscheinlich erst mal Stützräder, und mit denen eiern sie dann mindestens zwei Jahre rum, bis das frei fahren endlich klappt. Es gibt aber wohl auch Fahrräder, wo man die Pedale entfernen kann, die sind dann sozusagen erst Laufrad, dann Fahrrad.


    Ich hab jetzt nicht alle Beiträge gelesen, deshalb sorry, falls was doppelt ist.

  • Danke, Esme!
    Ich tendiere auch zum Islabike. Muss das nochmal absprechen... Und nach einem rosa Puppensitz Ausschau halten, der ja ZWINGEND zu einem Fahrrad gehört!


    Sorry, NordenMama, dass ich hier so in deinen Thread reingeplatzt bin. Aber zumindest ich bin jetzt schon etwas weitergekommen in meiner Entscheidung oder zumindest meinem Kaufwunsch... ;) #rose

  • Ich wär auch für ein laufrad.
    Meine Tochter ist 2 1/4. seit ihrem Geburtstag hat sie ein Puky. Zunächst mit einer Tasche zwischen Sitz und Lenker. Mit dem Drüberklettern hat sie also kein Problem.
    Heute haben wir ausprobiert, wie es ohne Tasche ist (was leichte Diskussionen benötigte ;) )
    Sie stellt jetzt die Füsse zwischendurch auf dem Trittbrett ab oder "fährt Roller" mit dem Laufrad.


    Afaik ist Puky auch Testsieger gewesen und die Like-a-Bike haben nicht so gut abgeschnitten (warum auch immer, solltest Du mal googeln)

  • Auf Testsieger würde ich allmählich echt nicht mehr so viel Gewicht legen, da gewinnt doch oft der, der am meisten Geld dafür locker macht.


    Wegen Fahrrad schmeiß ich mal als Alternative zu Islabikes noch das neue Woom ins rennen. Das 14er haben wir bestellt. Ich finde das klingt einfach perfekt. Leider ist es wegen Postproblemen noch nicht da, aber da freue ich mich schon riesig drauf! Leider haben sie nun erstmal Lieferschwierigkeiten, sind scheinbar sehr viel besser am Markt gelandet als erwartet #top

    Liebe Grüße Luci


    mit der Motte 07/10 und und der Erbse 11/13

  • Meine Tochter bekam zum 3. Geburtstag ein Fahrrad und konnte ziemlich bald auch fahren; sie hatte aber ab 1 Jahr Dreirad, wo sie treten gelernt hat, und ab 2 Laufrad (Puky klein), das sie viel gefahren ist. Ohne jegliche Vorerfahrungen würde ich einem 3jährigen Kind nicht gleich ein Fahrrad schenken; wahrscheinlich wird es noch zu viel sein.


    Wegen der Größe würde ich wirklich schauen. Meine Tochter ist eher großer, als Durchschnitt der Gleichaltrigen, und 12-Zoll-Rad war ihr mit 3 gerade richtig; 14 Zoll könnte sie noch nicht fahren, zu groß. Nachbarsmädchen, gleich alt, hat 14 Zoll und kann es heute noch nicht fahren - zu groß - und sie ist 5 geworden.


    Die beste Erfahrung habe ich damit gemacht, zum großen Radgeschäft zu fahren und alles Mögliche ausprobieren (außerdem toller Ausflug). Dann wirst Du sehen, wo Deine Tochter gut sitzt, und wo nicht, was Spass macht und was zu schwer oder zu groß ist. Dann kann man ja das gewünschte Modell auch gebraucht bei e..y kaufen.

  • Die beste Erfahrung habe ich damit gemacht, zum großen Radgeschäft zu fahren und alles Mögliche ausprobieren (außerdem toller Ausflug). Dann wirst Du sehen, wo Deine Tochter gut sitzt, und wo nicht, was Spass macht und was zu schwer oder zu groß ist. Dann kann man ja das gewünschte Modell auch gebraucht bei e..y kaufen.


    äähm, räusper... das nennt man auch Beratungsdiebstahl... #finger


    Ansonsten ist ausprobieren natürlich super, und manche Geschäfte bieten auch an, beim Kauf eines neuen Rads das zu kleine in Zahlung zu nehmen - vielleicht gibt es ja gerade ein passendes?

    k. (*1979) mit p. (*02/2006), k. (*09/2008), h. (*12/2010) und f. (*09/2015)

  • fahrrad fände ich ohne laufraderfahrung mit drei etwas früh. die kinder fahren heute in der regel früher fahrrad als wir früher, weil es heute kleinere räder gibt und weil viele recht früh laufrad fahren.
    das große kind hat sich auch zum dritten geburtstag ganz dringend ein fahrrad gewünscht. da ist es aber auch schon monatelang gut und flott laufrad gefahren. wir hatten das puky-laufrad, einfach, weil man das recht einfach und günstig gebraucht bekommt und inzwischen fährt das vierte kind damit herum.
    kann man bei den holzlaufrädern die sattelhöhe verstellen?


    das kind ist dann am dritten geburtstag problemlos 100m fahrrad gefahren und dann ein halbes jahr nicht mehr, weil es mit den füßen nicht sicher auf den boden kam und ihm das zu unsicher war. so kann es gehen.

  • Ich würde erst zum Laufrad tendieren - mit dem Laufrad trainieren sie den Gleichgewichtssinn und lernen schon den Umgang (Schnelligkeit, Lenker..)


    Weiterer Vorteil: du ersparst deinem Kind die Stützräder, da sie ja schon ihr Gleichgewicht halten kann - Fahrrad fahren klappt daher meist in den ersten 1-3 Tagen problemlos.


    + Gleichgewichtssinn wird trainiert
    + Umgang mit Tempo/Handling
    + keine Stützräder beim Fahrrad
    + es ist "einfacher" als Fahrrad fahren
    (mein Sohn beschwert sich immer, wie anstrengend die langen Wege jetzt mit Fahrrad sind, Laufrad war wohl weniger anstrengend #confused )


    Und je nach Größe des Kindes kann ich Puky und Hudora empfehlen - beide gute Qualität!
    Das Beste wird aber sein, im Fachgeschäft eine "Proberunde" zu drehen.



    Grüße von der tan(ja) mit dem Mickey und der Minnie Mouse


    Die Kindheit ist keine »Vorbereitungszeit«, sondern besitzt Eigenwert.