Unterrichtsbeginn 7:30Uhr

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  • Wenn ich z. b. im Verkauf arbeite, kann ich u. U. erst um halb 10 anfangen. Die Geschäfte bei uns machen teilweise erst um 10 Uhr auf und sind bis um 20 Uhr geöffnet. Da hat man eher das Problem, wo bringe ich meine Kinder bis Abends unter.

    "Es ist schlimm, in einem Lande zu leben,
    in dem es keinen Humor gibt.
    Aber noch schlimmer ist es, in einem Lande zu leben,
    in dem man Humor braucht."


    Bertolt Brecht

  • Für 7:30 hätte ich gemordet, als ich zur Schule ging. Mein Bus fuhr um 6:55, um 7:20 war ich an der Schule und durfte bis 8:05 in der Kälte stehen, weil vorher die Schule nicht aufgeschlossen wurde, weil Unterrichtsbeginn erst 8:15 . Das war im Winter reine Folter! Erstens war es kalt, zweitens war ich todmüde und erwähnte ich die abartige Kälte in müden Knochen schon? Danach war der Schultag für mich gelaufen, weil ich den Großteil meiner Energie für Wachhalten und Körpertemperaturerhalt aufgebracht hatte. Um 7:30 anfangen hätte zwar bedeutet, dass ich weiter todmüde den halben Schultag nur körperlich anwesend verbracht hätte, aber wenigstens wär es warm gewesen und ich schneller wieder zu Hause #hammer


    Ein ganz schwieriges Feld da Arbeitsbeginn der Eltern, Lerchen- und Eulentum, Öffnungszeiten/Unterrichtsbeginn sowie Leistungsspitzen der Kinder auf einen Nenner zu bringen.

    Einmal editiert, zuletzt von Zwiderwurzn ()

  • Nicht passende Buszeiten gibt es aber leider auch bei früherem Anfang. An meiner Praxissemesterschule (Start 7:30) wurde das Schulhaus auch erst 7:20 aufgeschlossen. Da aber 2200 Schüler mit Bussen rangekarrt werden mussten, waren die ersten - und nicht vereinzelte Schüler, sondern die ersten Busladungen voll - schon um 7 an der Schule...

    Immer auf Fettnäpfchensuche...


    Chaosqueen mit Chaosprinzessin ( #female 3/13)

  • Für 7:30 hätte ich gemordet, als ich zur Schule ging. Mein Bus fuhr um 6:55, um 7:20 war ich an der Schule und durfte bis 8:05 in der Kälte stehen, weil vorher die Schule nicht aufgeschlossen wurde, weil Unterrichtsbeginn erst 8:15 . Das war im Winter reine Folter!


    Wann wäre denn der nächste Bus gegangen?
    Ich habe die Oberstufe in der benachbarten Kleinstadt absolviert, und da ich keine Lust auf den Zug 6.55 Uhr hatte, habe ich den nächsten um 7.25 Uhr genommen und kam somit regelmäßig 10 Minuten zu spät. Der Test ergab aber, dass ich mir das "leisten" konnte. #schäm #freu

  • Der nächste Bus? 8:10 ... #augen
    Der Bus um 6:55 war ja ein Schulbus, kein Linienbus. Der fuhr halt von A nach B, lud auf dem Weg alle ein und in B wieder ab und fuhr dann von B nach C, gleiches Spiel und von B dann nach D. Und war um 8:10 damit fertig, da trudelten die Letzten ein. Zuspätkommen war Todsünde. :S

  • Hallo,

    Zitat

    schule um 7.30 würde ich nicht wollen und einen wettbewerber wählen.
    gäbe es in der umgebung keinen, würde ich auf jeden fall wegziehen. eine
    gegend, in der flächendeckend die schule so abartig früh anfängt, wäre
    sicher nicht meine.

    Tja, wir standen vor der Wahl tolle Montssorischule, die aber 7.30 Uhr anfängt und Regelschule von denen einige erst 8 Uhr beginnen und bei denen wir uns die zu fuß ereichbare auf keinen Fall für unsere Kinder vorstellen konnten.


    Da war ehrlich gesagt die halbe Stunde Startdifferenz kein Krierium... allerdings gehörten wir zu denen, die die Gleitzeit sehr oft bis zur letzten Ecke ausgenutzt haben #schäm


    Arbeitsbeginn: Ich fange berufsbedingt meistens Mittags an und ich merke, wie gut mir das tut. Ich muss zwar meistens trotzdem mit den Kindern mit aufstehen (an den anderen Tagen macht es mein Mann, einer steht immer mit auf), aber nachdem sie in der Schule sind, kann ich es langsam angehen (und schlafe ehrlich gesagt an manchen Tagen noch mal eine Stunde ein, auch wenn ich das eigentlich gar nicht will).
    Insgesamt geht es mir zumindest rein körperlich und auch seelisch körperlich sooo viel besser damit (auch wenn ich rein von der Arbeit her viel lieber in einem anderen Bereich arbeiten würde).


    Das in der Kälte steh Problem könnte man ja lösen, indem die Kinder eher in die Schule lässt - hier haben alle Grundschulen einen Frühhort und die weiterführende Schule meirn Großen ist ab 7 Uhr auf (eben wegen den teilweise von weit her kommenden "Buskindern"), obwohlk es erst 8 Uhr los geht.


    Ein früher Anfang könnte ja auch heißen, daß bei unsgünstiger Busverbindung dann einige zwar nicht von 7.30 - 8 Uhr draußen stehen sondern von 7- 7.30 Uhr. Vermutlich wäre der Schulbus bei früherem Beginn auch insgesamt früher gefahren: Nutzeffekt eines früheren Anfangs gleich Null.

  • Hallo,


    hier fangen die Grundschulen alle um 7.40 Uhr an. Um 7.30 Uhr sollen die Kinder dort sein damit noch genug Zeit zum ausziehen ist.
    Betreut sind sie dann immer bis 13.30 Uhr.


    Wir finden das okay so weil der Große nur 15min Fußweg hat aber ich kenne aus meiner Schulzeit nur Beginn um 8.


    Hortbetreuung ist hier von 6-18 Uhr und ich musste das anfangs auch durchaus in Anspruch nehmen als ich vollzeit gearbeitet habe. Schön ist aber anders.


    Liebe Grüße

    Viele Grüße von Mir mit Drittklässler +


    ehemals Jungsmama

  • Wann müsst Ihr denn am Arbeitsplatz sein? Später als 8.30 Uhr (wenn die Kinder in der Schule verstaut sind) kann man doch schlecht anfangen, sonst ist der Arbeitstag elendig lang.
    Ich bin 8 Uhr am Arbeitsplatz, Schule fängt für alle Jahrgänge 8 Uhr an.


    Ich fange meistens so zwischen halb zehn und zehn Uhr an, manchmal auch etwas später oder schon zwischen acht und neun.


    Im Finanzamt war ja Gleitzeit zwischen halb sieben und halb neun, da gab's auch Leute, die schon um Viertel nach sechs da waren. #kreischen Aber denen gefiel das so. Wenn ich so früh aufstehen muss, habe ich nix vom Tag; dann ist die Arbeit vielleicht um halb vier zu Ende, aber dafür hänge ich auch den Rest des Tages müde auf dem Sofa.


    Von Anwälten mit kleinen Kindern kenne ich es so, dass sie häufig die Kinder nach einem gemeinsamen Frühstück noch zum Kindergarten bringen und dann auch eher gegen 9h oder 10h anfangen. Die sehen ihre Kinder dann vielleicht nicht Abends so viel, dafür gibt es eben einen hoffentlich halbwegs gemütlichen und netten gemeinsamen Morgen.


    Also in England hatte ich eine ganz klassische 9to5 Arbeitszeit: also gegen 9h angefangen, um 17:00 gegangen.


    Das sind ja dann aber höchstens 7,5h Arbeitszeit, richtig? In meinem Vertrag stehen 8h + mindestens 30 Minuten Mittagspause, also eine Standard-40-Stunden-Woche. Beim Staat sind es meines Wissens 8h und 12 Minuten + mindestens 30 Minuten Mittagspause, also ca. 8,75h. Unsre angestellten Anwältinnen und Anwälte arbeiten eher so 9-10h + Pause, was für Anwälte nicht viel ist.


    Tante Edit sagt: Wenn man Schule ohne Hausaufgaben, dafür mit längeren Freiarbeitszeiten hätte, könnte man Morgens früh und Nachmittags flexible Betreuung mit Freiarbeit anbieten, Morgens durch die Lerchen-Lehrkräfte und Nachmittags durch die Nachtigallen. ;) Dann hätten alle die Wahl, wann sie arbeiten und lernen.

    • Offizieller Beitrag

    Als ich noch im Beruf gearbeitet habe, musste ich 6.15 im Betrieb sein um Aufträge entgegen zu nehmen, Material zu laden, etc, damit ich dann pünktlich um 7.00 auf der Baustelle anfangen konnte. Um 9.00 machten wir dann erstmals Pause #ja


  • ich finde es interessant, dass sich der sehr frühe beginn gerade in ostdeutschland so lange hält


    #weissnicht Kenne ich aus Bayern aber auch so.


    Irene: ich habe immer wieder berufliche Abendtermine, bei denen ich auch noch fit sein muss. Das mit der Kombi im Dunkeln früh aufstehen wegen Schulbeginn finde ich sehr nervig. Mal sehen, wie das wird.

    #post*#post*#post*#post*#post*#post*#post *8 * 9 * #post * 11 * #post * 13 * 14 * 15 * 16 * 17 * 18 * #post * 20 * #post * 22 * 23 * 24

    Einmal editiert, zuletzt von Astarte ()

  • Hallo,


    hier bei uns (NRW) beginnt die Schule leider auch um 7.45h, da sein sollen die Kinder um 7.35h, dass fällt für mich unter Folter.


    Begründung hier ist, der Schulbus könnte nicht anders fahren.


    Wenn ich daran denke das ich ab nächster Woche wieder um 6.15h aufstehen muss, damit die Kinder es schaffen pünktlich aus dem Haus zu kommen, bekomme ich die Krise. Ich kann nicht früh aufstehen, weder mein Körper noch mein Gehirn sind dann Wach. Ich laufe auf Autopilot und bei den gut gemeint Sprüchen mit der Gewöhnung, kann ich ganz klar sagen es funktioniert nicht.


    Ich hoffe das sie irgendwann alleine morgens klarkommen und ich erst gegen aufstehen muss, dass wäre für alle hier besser.

  • Es gibt Familien, wo der gut verdienende Familienernährer mit normalen Tagesjob aufsteht, nachdem die Kinder aus dem Haus sind. #hammer Aber einer der Eltern muss einfach mitaufstehen. Mit Entschuldigungsschreiben wirst Du u.U. auch nicht durchkommen - es gibt ja die Schulpflicht.


    Ich würde sicherlich auch versuchen, da etwas an den Umständen zu ändern. Die Macht organisierter Eltern ist da meiner Erfahrung nach nicht zu unterschätzen... An unserer Schule haben die Schülerinnen jahrelang vergeblich gegen den Samstagsunterricht gekämpft. Als dann die Eltern kamen und meinten, Samstagsunterricht fänden sie aber blöd, da hätte das Kind ja kaum etwas vom Wochenende bei dem geschiedenen anderern Elternteil - da war es auf einmal doch kein Problem, auf die 5-Tage-Woche umzustellen. Klar, das war eine Privatschule, aber auch in einer Kommune sind die Eltern ja eine relativ große Gruppe.


  • Ich würde sicherlich auch versuchen, da etwas an den Umständen zu ändern. Die Macht organisierter Eltern ist da meiner Erfahrung nach nicht zu unterschätzen... An unserer Schule haben die Schülerinnen jahrelang vergeblich gegen den Samstagsunterricht gekämpft. Als dann die Eltern kamen und meinten, Samstagsunterricht fänden sie aber blöd, da hätte das Kind ja kaum etwas vom Wochenende bei dem geschiedenen anderern Elternteil - da war es auf einmal doch kein Problem, auf die 5-Tage-Woche umzustellen. Klar, das war eine Privatschule, aber auch in einer Kommune sind die Eltern ja eine relativ große Gruppe.


    Ja, dann müssen aber ALLE Eltern das auch wollen oder zumindest die meisten. An der von mir oben genannten Schule gab es sehr viele Jahre schon eine sehr rege Elterninitiative für einen späteren Schulbeginn (8.00 Uhr). Bei den jährlichen Elternumfragen gab es aber immer eine sehr knappe Mehrheit für den frühen Schulbeginn.

    #post*#post*#post*#post*#post*#post*#post *8 * 9 * #post * 11 * #post * 13 * 14 * 15 * 16 * 17 * 18 * #post * 20 * #post * 22 * 23 * 24

  • Bei uns beginnt die Schule (GS) um 7:45 Uhr, Anwesenheitspflicht ist ab 7:40 Uhr. Tochter trudelt an 90 % der Schultage exakt um 7:40 Uhr dort ein, gern auch ein wenig später #augen
    Letztes Jahr hat der Direktor (!) angekündigt, er wolle den Schulbeginn um 15 Minuten (!) nach hinten verschieben; er wollte so schrittweise bis auf 8:30 Uhr kommen. Wie man die Differenzzeiten in der Morgenbetreuung gestalten könnte, war mustergültig ausgearbeitet und den Eltern detailliert vorgestellt worden; echt, bei dem Programmangebot hätte ich mir als Schüler direkt überlegt, freiwillig eine halbe Stunde eher zu kommen. Es wäre also nicht so gewesen, dass Eltern nun wegen des späteren Anfangs mehr Hortgebühren für einen Platz im Frühhort hätten zahlen müssen oder als hätten unbetreute Kinder früh in der Kälte stehen müssen.


    Leider kam der Elternrat auf die Idee, die Eltern demokratisch mitentscheiden zu lassen. Das Ergebnis: Etwa drei Viertel stimmten für ein Beibehalten der frühen Anfangszeit. Da wir als Elternvertreter mit den meisten Eltern ausführlich gesprochen hatten, wussten wir danach auch, dass von diesen drei Vierteln wiederum die Mehrheit überhaupt kein organisatorisches Problem damit gehabt hätte, die Kinder später loszuschicken (und sie hätten das ja, siehe oben, noch nicht einmal machen müssen).
    Die Haupt-Beweggründe waren vielmehr: "Besser, das Kind lernt jetzt schon, zeitig aufzustehen, das muss es später im Arbeitsleben ja auch" #kreischen , "Wir haben das doch schon immer so gemacht" #flehan und "Dann kommt es ja eine Viertelstunde später aus dem Hort nach Hause". #hammer (Mit ähnlich intelligenten Argumenten wird auch jedes Jahr wieder der Wechsel des Essenanbieters abgeschmettert)


    Echt, ich mag unsere Schule, aber die Eltern dort... #stumm

    Grüße vom nkind
    mit Tochter (2004), Sohn (2008 ) und Wunderkind (03/2014)


    Wir reisen um die Welt:
    Die Weltwunderer

  • Ich glaube auch, dass es vielerortens auch an den Eltern scheitern würde, die da nicht einheitlich mitziehen würden.


    Wir hatten jetzt in den Ferien die Diskussion hier wieder: Im Ferienprogramm gab es jede Woche "Aktionstage", an denen 2 Angebote für die Kinder zur "Auswahl" standen. Meist starten die so zwischen 8:30 Uhr und 10:00 Uhr. Die Kinder können sich früh anmelden wenn sie kommen.
    Da ich mein Kind in den Ferien ungern ganz früh losschicke, es hat ja schließlich Ferien, passierte es in 2 von 3 Fällen, dass die Liste für das Angebot, was er gerne wahrnehmen wollte, bereits voll war, als er in den Hort kam. Selbst als ich ihn diese Woche schon zu 7:45 Uhr hingeschickt hatte, war die Liste für die 30 Kinder, die in den Zoo gehen durften, bereits voll, als er kam 8I .
    Es ist also hier sogar so, dass die meisten Kinder auch in den Ferien schon zu etwa der normalen Schulbeginnzeit 7:30 Uhr in den Hort gebracht werden/gehen #weissnicht .


    Insofern denke ich, hier würde so eine Initiative gar nichts bringen.


    Als ich auf dem letzten Elternabend ansprach, dass ich es nicht gut finde, dass immer nur die Kinder, die zuerst da sind, aussuchen dürfen, was sie machen und man sich doch mal Gedanken machen könnte, wie man das gerechter gestalten könnte, kam mir viel Unverständnis entgegen, warum ich das Kind denn nicht früher hinschicken würde. Bzw. dass die armen Kinder, die schon früh um 7:00 Uhr im Hort sind doch wenigstens die Freude haben sollten, auswählen zu können. Oder als drittes, dass es doch gut, sei wenn mein Kind mal was machen muss, was es sich nicht aussuchen würde.
    Ja MAL finde ich das auch überhaupt nicht schlimm. Aber wenn es immer so ist, dann ist meines zumindest so frustriert, dass es gar nicht mehr in den Ferienhort gehen mag.
    Ich bin am Überlegen, ob ich nochmal einen Vorstoß wagen soll, an dieser Platzvergabepraxis zu rütteln oder ob das vergebliche Liebesmüh ist. Aber ich habe ja noch 9 Jahre Kinder an dieser Schule, da lohnt es sich vielleicht doch.

  • Hallo,


    Wie fies ist das denn???


    Ein Teil der Kinder darf was tolles machen und der etwas später kommende Rest bleibt zurück?


    Hier läuft es so, daß es VOR den Ferien einen Ferienplan gibt und alle Aktionen so getaltet sind, daß selbstverständlich alle Kinder mitmachen können (mit etwas Luft nach oben und unten für Einzelfälle). Dann wird angekreuzt, an welchen Tagen das Kind kommt und das Geld bezahlt, fertig.


    (Allerdings geht es dann auch in der Regel nicht, daß ein Kind an Ausflugstagen allein im Hort bleibt, weil alle Erzieherinnen unterwegs gebraucht werden - aber das halte ich für wengier traurig als bei einer tollen Ferianaktion ausgeschlossen zu sein, wenn man mit möchte)

  • Tja, solche Vorschläge habe ich ja auch gemacht, Trin.
    Das z.B. vorher eine Interessenabfrage gemacht wird, damit jedes Kind weiß, was es machen kann und dann so eingeteilt wird, dass alle Kinder mal ihre Wünsche erfüllt bekommen, auch wenn es vielleicht nicht immer klappt. Oder dass man sagt, Einschreibungsbeginn ist 30 min vor Start der Aktivitäten, so dass alle Kinder gleiche Chancen haben (so viel vor Beginn der Aktivität sollten die Kinder eh da sein).
    Aber mit o.g. Argumenten wurde das abgeschmettert. Ist denen wahrscheinlich zu aufwändig, das im Voraus zu planen.


    Aber das ist jetzt oT.

  • Bei uns entwickelte sich das ganz frühe durch die verlässliche Grundschule.
    Hier sind es dieses Jahr 5 mal um 7.45 Uhr für beide Kinder.
    Ich finde das zum Kotzen.
    8.30 Uhr ist deutlich angenehmer.
    Für den Winter wird das echt bescheiden

  • Hier haben die frühen Anfangszeiten auch was mit den Busfahrplänen zu tun - da die Verkehrsbetriebe nicht alle Schüler gleichzeitig transportieren können, sind die Schulbeginnzeiten etwas gestaffelt. Zwischen 7:30 und 8 Uhr ist hier üblich. Ein späterer Unterrichtsbeginn würde das Unterrichtsende hier z.B. für Oberstufenschüler auf nach 17 Uhr verschieben. Das wiederum wäre für Musikschule und Sportvereine eine Katastrophe.


    Das mit dem Biorythmus ist so ne Sache. Wir sind hier eher die Frühaufsteher, 7:30 Uhr anfangen ist hier eigentlich kein großes Problem, zumindest nicht für mich und meinen Sohn. Problematisch wird für mich eher der Nachmittagsunterricht - da hab ich echt ein Tief und bin nicht mehr wirklich aufnahmefähig - mir war und ist es also am liebsten, wenn ich den Hauptunterricht in den ersten Stunden abarbeiten kann.
    Ich hab aber auch Schüler, die man vor 10:30 Uhr am besten gar nicht anspricht. Ich hab keine Ahnung, wie man es da allen recht machen könnte.

    Ich hab heute wieder nah am Kühlschrank gebaut…

  • Ja, dann müssen aber ALLE Eltern das auch wollen oder zumindest die meisten. An der von mir oben genannten Schule gab es sehr viele Jahre schon eine sehr rege Elterninitiative für einen späteren Schulbeginn (8.00 Uhr). Bei den jährlichen Elternumfragen gab es aber immer eine sehr knappe Mehrheit für den frühen Schulbeginn.


    Man könnte den Schulbeginn ja flexibel gestalten. Wenn man morgens und nachmittags Hausaufgabenbetreuung anböte, könnten die Familien frei wählen, ob sie ihr Kind lieber früh oder spät oder möglichst kurz hinschicken. Oder man könnte noch einen Schritt weiter gehen und Freiarbeitsphasen am Morgen und am Nachmittag haben, die Wahlpflicht sind.