Schönwettertreat für Schwangere

  • Liebe Schwangere und ehemals Schwangere,
    ich würde gern mal einen Treat über schöne Schwangerschaftserinnerungen füllen, wenn wer Lust hat mitzumachen. Meine Idee ist, dass ich gerade erlebe, wie werdende Mamas oft mit wirklich traurigen oder gar traumatischen Schwangerschaftsereignissen "gefüttert werden" und es manchmal echt schwer fällt sich zu distanzieren und vor allem die schönen Seiten im Vordergrund zu sehen, die guten Ausgänge und vielleicht auch guten Geburtserlebnisse.


    Also ich starte mal mit einer meiner schönen Erinnerungen:


    Einmal und dann jeden Tag war. als ich den Wickinger zum ersten Mal so ganz sicher und deutlich in meinem Bauch gemerkt habe. Er hat da richtig Purzelbäume geschlagen und sich "abgestoßen", sodass ich ihn fast vor mir sehen konnte. Von da an tat er das fast jeden Abend, wenn ich mich ins Bett legte und ich weiß noch, dass ich mich immer schon darauf gefreut habe ihn wieder zu merken. Es war eine richtig tolle Zeit.


    Toll war auch, dass mein Freund so "mitgeschwängert" ist. Er hat am Anfang selbst einen kleinen Bauch bekommen :-), der ist aber wieder weg. Außerdem hat er mir jeden Abend den Bauch mit Öl eingerieben, was ich total entspannend fand und ab dem 5tem Monat oft Abends eine Geschichte vorgelesen, damit sich der Wurm schonmal an seine Stimme gewöhnt. Ich bin dabei meistens total gut eingeschlafen;-).


    So, jetzt hoffe ich auf ganz viele schöne erinnerungen von Euch!!!


    LG, Haasekin

    #banane "Der Körper ist nicht dazu da, dass man mit ihm quasselt!" (Valeska Gert, 1916)

  • Tolle Idee!
    Ich bin in der ersten Schwangerschaft ab dem Mutterschutz mindestens 3x pro Woche ins Schwimmbad gegangen. Einfach herrlich, diese Schwerelosigkeit und dieses entspannen des Körpers. Nach kurzer Zeit hatte das Babylein dann immernTurnstunde. War schon ein tolles Gefühl mit dem zappenlnden Baby im Bauch so im warmen Wasser zu hängen.
    #love#baden

  • Pumbaa war nachts total aktiv und damit er wieder einschlafen konnte, habe ich die Hand meines Mannes einfach auf meinen Bauch gelegt. Weil sobald er die Hand da hatte, hat er sich nicht mehr bewegt und das absolut zuverlässig. So gut konnte ich nie wieder so schnell einschlafen ^^

    Liebe Grüße
    Sinsiria mit Timon 03/08 + Pumbaa 07/11 + Simba 06/13
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    Be calm, be a unicorn



    Mitglied im Reboarder-Verein

  • Als ich mit dem Großen schwanger war, saß ich mal in der U-Bahn auf dem Weg ins GH, und mir gegenüber saßen zwei sehr junge, sehr verliebte Menschen. So 16 oder 17 oder so.


    Und dann machte Babylein Ramba-Zamba im Bauch, der wölbte sich heftigst pxramidenförmig nach vorne, wanderte dann von rechts nach links, und blieb dort. Also eine riesige, spitze Beule nach links....und das in der 36. Woche ungefähr.


    Und die beiden Jugendlichen bekamen Schnappatmung, und sie stupste ihn an, und versuchte zu flüstern "Hast! Du! Das! Gesehen!!!!!!!"....nur, dass sie das mit dem flüstern nicht mehr hinbekam... die haben sich die kompletten 20 min nicht mehr eingekriegt, die beiden ;)


    Ich saß nur gequält grinsend da, und hab versucht, den Popo zurückzudrücken :D


    (Für mich ist das ne tolle Erinnerung.....!)

    Grüße von Trüffel mit großem J (*06/2010) und kleinem J (*10/2013) und einem sehr großen J (*xx/197x #cool)

  • Meine erste Schwangerschaft war von Anfang an ein Traum! Außerdem war ich wunderschön schwanger :-) Die Geburt was easy!
    Alles aufzuschreiben würde den Rahmen sprengen :-)



    Als ein Freund in der 2. Schwangerschaft meine Tochter durch die Bauchdecke strampeln gesehen hat, war er zu Tränen gerührt und hat nur gesagt: "Es ist so ein wunder... so schön!" Das hat mir viel Kraft gegeben, für die restliche sehr anstrenden Schwangerschaft.


    Die Geburt war dann der Hammer. Ich hab mich selten so gut amüsiert wie in dieser Nacht. Wir hatten so einen Spaß im Kreissaal, haben total viel rum gealbert. Scherze gemacht. Gekichert... Nur die letzte Stunde war anstrengend :-)

  • In der ersten Schwangerschaft erinnere ich mich noch an folgende Zaubermomente:


    Als ich ihn zum ersten Mal gespürt habe fühlte sich das an als würde innen am Bauch eine Seifenblase zerplatzen und es kam immer wieder. Das habe ich so geliebt!


    Ich weiß noch, wie sehr ich diesen wunderschönen Bauch geliebt habe.


    Jeden Morgen habe ich beim wach werden meine Hand an den Bauch gelegt und gestreichelt und nach ein paar Tagen hat der kleine Minimensch in meinem Bauch darauf reagiert und wir haben Berührungszwiesprache gehalten #herzen .


    In der zweiten Schwangerschaft habe ich weniger solcher besonderen Momente gehabt, weil es einfach viel weniger im Vordergrund stand und weil es viel beschwerlicher war.


    Aber einmal war ich spätabends am Samstag noch im Supermarkt und an der Kasse kauften vor mir 5-6 recht junge Männer offenbar für eine Party ein. Sie waren ziemlich laut und etwas beunruhigend.
    Als ich raus kam standen sie an ihrem Auto und luden ein. Sie waren laut und ich wollte nur schnell vorbei flitzen. Da sagt der eine zum anderen: "Guck mal, was fürn Bauch!" der andere: "Boar, toll!" daraufhin rufen alle mir über den ganzen Parkplatz "Alles Gute!" hinterher! Da habe ich mich so besonders gefühlt.


    Und als mein Mann seine Promotionsfeier hatte war ich im 8. Monat und wir sind abends ausgegangen und ich habe mich ordentlich in Schale geworfen.
    Auf der Toilette sprach mich eine Frau an und sagte: "Wow, Sie sehen toll aus! Sie strahlen von innen und von außen! Sie sind ganz schön glücklich, oder?" und das beschrieb mein Empfinden in dem Moment ziemlich gut!


    Schöner Thread!


    mit J. (3/2008) und G. (1/2011)



    2.321 Beiträge!

  • Ganz frisch:
    Wir waren gestern beim Jugendamt und haben die Vaterschaft anerkennen und das gemeinsame Sorgerecht beurkunden lassen. Auch wenn es sehr formal war - für meinen (noch nicht ganz) Mann und mich war es fast ein bisschen wie heiraten und es hat uns für den Rest des Tages ziemlich beflügelt. "Ja, wir möchten die elterliche Sorge gemeinsam tragen." Hach :)

  • @MissB24: Ja, daran erinnere ich mich auch gern. So feierlich irgendwie...
    Jetzt sind wir ja verheiratet und bekommen unser erstes eheliches Kind #augen Da passiert gar nichts. Schade eigentlich.


    Ich erinnere mich vor allem gern an die zweite Schwangerschaft, weil alles für mich viel selbstverständlicher war, ich keine Angst vor dem Unbekannten mehr hatte und die kleine große Schwester immer am Bauch gelauscht hat, ob sie das Brüderchen schon hören kann... #love

    Grüße vom nkind
    mit Tochter (2004), Sohn (2008 ) und Wunderkind (03/2014)


    Wir reisen um die Welt:
    Die Weltwunderer

  • Ich mochte in beiden Schwangerschaften das mittlere Drittel, wo es noch nicht beschwerlich war, man aber schon Bauch sah. Ok, ich hatte nie eine übermäßig große Kugel. Dahe, naja, so 25.-30. Woche. Das war ein sehr angenehmer Abschnitt. Ich hab mich dann immer so rund und weiblich gefühlt.


    Die zweite Geburt war zwar total irre und kurios, aber total toll. Auch wenn ichs nichtmal mehr aufs Entbindungsbett geschafft hab... #freu
    Naja, ich war so mit dem rechtzeitig zum Krankenhaus kommen beschäftigt, dass es danach nur noch *schwupps* gemacht hat und das Baby war da. Die Wehen waren erträglich. Ich musste nur direkt nach der Geburt einmal kurz tief durchatmen und hab gedacht: "Huch, Moment, jetzt ist ja das Baby da."
    Ich hatte die Stunde vorher (ungefähr 1,5 Stunden hatte ich bewusste echte Wehen) nicht so richtig Zeit, mich mit dem Gedanken zu befassen.
    Auch der ganze Ablauf, bis wir im Krankenhaus waren war irgendwie so lustig, dass wir noch 5 Jahre später drüber kichern.
    Angefangen damit, dass ich gelinde gesagt überrascht war, dass nur 2 Wehen in 10-Minuten-Abständen kamen und dann nicht die planmäßigen 5-Minuten-Abstände, bei denen ich dann so langsam in KH wollte. (Hatte mir das theoretisch angelesen, weil meine erste Geburt mit vorzeitigem Blasensprung begann, einen Monat vorm Geburtstermin. Auch die Wehen bei der 1. Geburt waren anders und auch fieser, weil sie im Rücken saßen. Daher hab ich die leichten Wehen in der Nacht vor der 2. Geburt auch schlichtweg nicht ernst nehmen können, weil ich sie ja nicht veratmen musste. :D )
    Naja, die höchstens-1-Minute-Abstand-Wehen waren so schnell auf jeden Fall nicht geplant. #lol


    Naja, treppauf, treppab ging es dann noch, weil Männe erst den Schlüssel morgens (er wollte zur Arbeit) vergessen hatte. Und später, als ich ihn wieder (kaum dass er angekommen war) von der Arbeit zurückgeholt hatte, musste ich nochmal runter, weil ich den Schlüssel innen stecken lassen hatte.
    Dann die Erkenntnis, dass wir die 45 Min. Fahrt zum bevorzugten KH nicht mehr schaffen würden und deswegen zum örtlichen wollten.


    (Sehr witzig auch mein Mann, der erst noch die Ruhe weg hatte, weil die Fruchtblase ja noch nicht geplatzt war... die ist aber erst in der Austreibungsphase kaputt gegangen.)


    Dann die meine Hebamme, die Männe angerufen hat, weil wir uns nicht sicher waren, ob wirs noch zum Krankenhaus schaffen. Die dachte, mein Mann wollte sie verarschen, weil er so stoisch ruhig war bei den Worten "Ich glaub, sie ist kurz vor den Presswehen".
    Naja, aufgrund eines Missverständnisses (lange Geschichte) sind wir ins KH, während sie später vor verschlossener Tür bei uns zuhause stand.


    Ins KH kamen wir erst gar nicht rein, weil überall Baustellen und kein Durchkommen war. Sind dann hintern durch den noch dunklen Gang der Ambulanz (wo die Krankenwagen normalerweise halten).
    Es war ja kurz vor 7 Uhr morgens und niemand groß da. Der Pförtner hat auch erst mit der Schicht angefangen und hatte die Ruhe weg. #yoga
    (Ich hab mich im Gang einfach auf einem Plastikplanen-Bett niedergelassen, weil ich das Gefühl hatte, ich schaff nicht mehr den Weg zum Fahrstuhl und bis ins oberste Stockwerk. Daher wollte mein Mann jemanden holen.)
    Erst als ein Arzt dazukam und zum Pförtner meinte "Ja nun mal los, es ist anscheinend eilig." Hat er dann oben schnell angerufen.


    Eine Hebamme kam dann runter und ist schnurstracks an uns vorbei gelaufen, weil ich nicht lat genug war. Sprich: Ich hab nicht getönt oder ähnliches, das hatte sie wohl erwartet. #hammer Männe musste sie erst wieder einfangen und zu mir führen.
    Naja, ich bin dann auf dem Bett nach oben gefahren worden, ab in den Kreissaal, kurz noch Herztöne nachgeschaut und dann wars auch schon so gut wie erledigt. Ich war froh, noch die Hose auszubekommmen. (Hebamme meinte später, hätte ich mich noch wg. noch angezogener Hose etc innerlich zusammengerissen, hätte ichs wahrscheinlich nicht mal mehr in den Kreißsaal geschafft.)
    Naja, aus Kreißbett hab ichs dann erst nach der Geburt geschafft, Frau ist ja auch nicht unbegrenzt beherrscht und schafft es noch in der absoluten Endphase, das Bett zu wechseln.


    Nach der Geburt wollte mir die Ärztin dann noch einen Zugang legen, was ich prompt verweigert hab, weil sie auf die Nachfrage, ob es einen konkreten Anlass dazu gäbe, auch keine Antwort parat hatte.


    Danach kehrte dann Ruhe ein und ich hab mir erstmal mein Baby angeguckt.
    Bin noch an dem Vormittag wieder nachhause.


    Naja, auf jeden Fall hab ich die Entbindung total positiv in Erinnerung. Es gab einen Moment, bevor der Kopf geboren wurde, da hatte ich eine Milisekunde Manschetten zu pressen, weils echt unangenehm war, aber dann kam mir wieder das Bild von der Lostublüte in den Kopf, die sich öffnet und dachte mir "komm, hilf deinem Kind auf die Welt".


    Ich habs jetzt doch einmal etwas detaillierter aufgeschrieben, als ursprünglich geplant, weil man gerade in der Schwangerschaft ja alle Nase lang Geburts-Horror-Stories erzählt bekommt und ich das so doof finde. Es ist doch auch oft einfach schön. :)

  • Oooh, es ist wirklich total schön hier zu lesen.
    Ich bin jetzt mit Baby Nr.2 in der vollendeten 11.Woche und ich kann es nicht so richtig beschreiben, aber es gibt Momente wenn ich zur Ruhe komme, da merke ich einfach dass in meinem Unterleib was los ist. Sonst so am Tag nicht aber an diesen kleinen ruhigen Momenten wenn wir den Großen in den Schlaf singen oder ich mich mal lang mache, dann fühlt es sich an als würde das Fruchtwasser in mir schwappern #freu ... das ist total schön!


    Was ich auch sehr genieße zur Zeit, ist abends zur Ruhe zu kommen, was zu nähen oder das Fotoalbum weiter zu machen und nebenbei so eine Hörspielreihe zu hören (9 Monate - Wie ein Leben entsteht WDR - Hörreihe Das ist toll.



    In der Schwangerschaft mit dem Sohnemann, hab ich in der 20. Woche Urlaub in Schweden gemacht, mit meinem Freund. Als wir angekommen waren und unseren Schlafplatz für die Nacht klar gemacht hatten, lagen wir auf dem Steg und es war so schön sonnig und warm. Da habe ich zum ersten Mal das Baby deutlich gespürt. Das ist eine schöne Erinnerung.

    So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehn.

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  • Feuereule, das ist wirklich ein toller Geburtsbericht, richtig motivierend #herzen



    Ich erinnere mich noch genau dran wie mein kleiner Mann einmal sein Köpfchen so doll gegen meine Bauchdecke gedrückt hat, dass ich es wie eine kleine Orange in der Hand halten konnte. #love

  • Mein Mann spielt zur Zeit mit einer Ausdauer und Freude "High 5" mit seinem Kurzen in meinem Bauch. Und dann legt er immer geheimnisvoll guckend seine Hände als Trichter an meinen Bauch, weil er sich ja mit seinem Nachwuchs unterhalten möchte, ohne dass es die Mama hört... ^^


    Mein Patenkind hat die Tage als ich sie besucht hab die ganze Zeit ihren Kopf ganz verliebt an meinen Bauch gedrückt (macht sie sonst eher nicht) und gefragt, wann denn der Junge endlich kommen würde :D


    Naja, und noch so ein Highlight für mich war, dass mein Kleiner ja ziemlich lange und hartnäckig in BEL lag. Bis die Hebamme dann bei einem Vorsorgetermin-Tasten stutzig wurde: Wir hatten seinen Hintern mit seinem Kopf verwechselt, der da zu dem Zeitpunkt tatsächlich wohl schon brav im Becken lag. :D
    (Ein Glück, dass der Zwerg da nicht auf mein innerliches Geschimpfe reagiert hat, er solle sich gefälligst endlich drehen. Braves Kind!)

  • Ich hatte sehr viele schöne Momente in der 1. Schwangerschaft. Aber ein wirklich großartiges Erlebnis war meine Masterabschluss-Prüfung, die ich ein Monat vor der Geburt gespielt habe. Ich hatte noch nie vor den Auftritten so eine Ruhe, Gelassenheit und Vorfreude. Das hat sich so gut auf mein Spiel ausgewirkt, dass ich einen totalen Genuss auf der Bühne gehabt habe und auch aufs Publikum übertragen habe (dazu noch die Bestnote gekriegt)... Als Leute nach der Prüfung fragten, du warst doch gar nicht aufgeregt, wie kannst du das, habe ich auf meinen Bauch gezeigt :) Unglaublich was eine Schwangerschaft auch mental ändern kann!


    Bei der aktuellen Schwangerschaft (13. Woche) sind die tollsten Momente für mich, wenn ich meiner Maus (14 Monate) meinen Bauch zeige und sage da ist dein Geschwisterchen, und JEDES mal küsst sie meinen Bauch und kuschelt sich daran. Das ist unglaublich!

    Lalena
    Wunschloses Gemisch aus Ekstase und Frieden

    ինչպես Փյունիկ թռչուն նորից վեր կհառնես մոխիրներից

  • Da mag ich mitmachen.
    Ich hab gestern vor dem Einschlafen richtig kichern müssen, weil das Baby (24. Woche) mich so getreten hat und zwar immer wieder genau in die Hand. Keine Ahnung, warum genau, aber an diesem Abend hat mir das irgendwie besonders gute Laune gemacht. Während der werdende Papa schon einschlief, lag ich also kichernd im Bett und habe mit dem Baby gekuschelt #herzen Ich hab die Nacht sogar fast durchgeschlafen (also nur kurz aufgewacht und wieder eingeschlafen, nicht wachgelegen wie in den meisten Nächten)

  • Hallo,
    das sind ja alles tolle Geschichten! Ich freue mich schon, wenn es bei uns wieder so weit ist, dann werde ich diesen Treat ständig lesen und meine neuen Geschichten dazustellen!
    Mir ist noch eine weitere lustige Erinnerung eingefallen: Als ich schwanger war arbeitete ich gerade in einer Klinik in der Nähe. Ich kam mit allen gut zurecht, außer mit der Chefärztin. Ich war noch ganz am Anfang der Schwangerschaft, so 13 oder 14te Woche, konnte aber in der Visite, die oft 1h dauerte, nicht mehr die ganze Zeit stehen und musste mich zwischendurch setzten. Da hat sie mich nach der Visite vor dem versammelten Team, dass noch nichts von meinem Glück wusste, zur Schnecke gemacht und gasagt: " Es gibt nur einen einzigen Grund, weshalb man in der Visite nicht stehen bleiben kann, und der ist eine Schwangerschaft. Also bleiben sie stehen oder weder ich noch die Patienten werden sie in Zukunft noch ernst nehmen." #hammer Ich habe sie nur groß angesehen und nichts gesagt. 8o Plötzlich haben die Mitarbeiter im Team gecheckt was los war und mir total lieb und herzlich gratuliert, einer wollte mir sofort einen Tee machen - und die nette Chefärztin stand allein und ein bisschen wie ein begossener Pudel da. Ätsch. :P Das tat irgendwie auch gut - auch wenn ich mich ein bissl fies fühle, wenn ich das hier so schreibe.
    LG,
    Haasekin

    #banane "Der Körper ist nicht dazu da, dass man mit ihm quasselt!" (Valeska Gert, 1916)

  • Hahaha! Wie lustig! Ich hätte mich auch gefreut.


    Danke für diesen Thread! Es tut wirklich gut hier zu lesen.


    Ich habe in meiner letzten Schwangerschaft meinen Bauch einfach abgöttisch geliebt. Ich hätte ihn den ganzen Tag bewundern und streicheln können. (Was ich auch getan habe #schäm :D )

  • Ich war in der Schwangerschaft mit meinem Sohn oft schwimmen und er hat es geliebt, da bin ich sicher. Nach kurzer Zeit im Wasser war er immer total aktiv, das hat sich lustig angefühlt. Mir ging es gut, ihm ging es gut, das war ganz innig und schön.

  • Ich war in der Schwangerschaft mit meinem Sohn oft schwimmen und er hat es geliebt, da bin ich sicher. Nach kurzer Zeit im Wasser war er immer total aktiv, das hat sich lustig angefühlt. Mir ging es gut, ihm ging es gut, das war ganz innig und schön.


    Auja daran kann ich mich auch noch erinnern. Ich bin im letzten Drittel regelmäßig ins Schwimmbad gegangen und um die zeit war immer ganz wenig los. Ich kann mich noch super daran erinnern wie alle geschaut haben, wenn ich mit dem dicken großen Bauch da ins Wasser gestiegen bin. Die Bademeister hatten auch immer einen Blick mehr auf mich. Danach hab ich mich auf so einer beiheizten Steinbank lang gemacht, da wurde dann auch oft gefragt "alles in Ordnung?".... ach irgendwie war das gar nicht nervig, eher schön dass alle so lieb waren. Und interessant wieviel mehr die Umwelt sich sorgt wenn es klar sichtbar ist (mein Mann eingeschlossen ;) ), obwohl doch in den ersten drei Monaten die größeren Gefahren bestehen.
    Schwimmen geh ich diesmal jedenfalls wieder!

    So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehn.