Und wie ist das mit euren Kindern? Habt ihr die gleichen Namen?

  • Das ist wie in der Familie, in der ich Nachhilfe gegeben habe, das sind Griechen. Da hieß der Vater abc-is, und die Mutter def-ou, die Kinder aber abc-ou. Das gab auch des öfteren Verwirrung ;)


    Hier heißen alle gleich (wie mein Mann), mein Mädchenname war für mich nicht länger tragbar, weil tatsächlich 3 mal so lang.

  • Wir haben alle den gleichen Nachnamen. Da mein Mann Kanadier ist, hätten wir bei der Hochzeit nach kanadischem Namensrecht wählen können. Also er Doppelname und ich auch, oder er meinen Namen oder ich seinen. Da er einen griechischen Nachnamen und einen englischen Vornamen hat und ich einen typisch deutschen Mädchennamen, hörte sich der griechische Nachname am stimmigsten für uns an. Das wir einen Nachnamen haben wollten war von vornherein klar. Ich bin da altmodisch - eine Familie, ein Nachname ;).

  • Wir haben alle einen Namen und zwar meinen. Mein Mann hatte auch schon den Namen seiner Ex-Frau angenommen , sein Geburtsname kam für ihn nicht mehr in Frage. Er wollte aber unbedigt, dass wir alle den gleichen Namen haben und ich wollte nicht den Namen seiner Ex annehmen (nicht weil's die Ex ist - ich fand den Namen einfach blöde und er passt auch nicht wirklunseren Namen ;))
    Also blieb nur meiner.

    Hat jede Menge Spaß mit Thani (10/2008 ), Samse (12/2011) und TinTin (09/2013) #herzen

  • Mein Mann und ich haben beide unsere jeweiligen Namen behalten und die vier Kinder haben beide Nachnamen ohne bindestrich. Das ist sehr holprig und lang aber logisch. Später können sie ja einen namensteil unterschlagen. Auf Formularen die nicht genug Platz für so lange Nachnamen haben wird der hintere Nachname auch schon oft halbiert. Stört keinen Menschen.

  • wir hätten gerne beide van der wald-simini geheißen, aber das geht nicht, so heiße ich van der wald und mein Mann van der wald-simini, die kinder van der wald, weil vor der eheschließung entstanden und uns war der stress der umbenennung zu viel.

    Ich hänge mich erst auf, wenn alle Stricke reißen!

  • meine Kinder haben beide geweint als ich mal darüber nachgedacht hab evt doch meinen Mädchennamen wieder anzunehmen. Sie möchten unbedingt so heissen wie ich-was ich sehr gut verstehen kann. Mir geht es auch so.
    Meinen Namen zu behalten ist irgendwie auch ein Statement. Der Name ist westafrikanisch und viele haben mir geraten meinen deutschen Namen wieder anzunehmen um nicht aufzufallen oder es mir selbst schwer zu machen.
    Mich hat das sauer gemacht. Immernoch dieses Denken! Also hab ich u.a. beschlossen selbstbewusst mit diesem Namen durch die Welt zu watscheln.
    Das einzige negative für mich ist dass ich dadurchmanchmal denke noch nicht ganz getrennt zu sein #hammer , dass dadurch die Energie noch anders ist #schäm -und da die Ehe für mich belastend war, ist das nicht schön.
    Aber mein Mädchenname ist bei mir auch nicht ausgesöhnt.
    Also heisse ich doch lieber so wie meine wundervollen Kinder. Und irgendwie mag ich es inzwischen mit den Vorurteilen der Leute zu spielen,-)- aber ich suche ja auch gerade keine Wohnung #augen (da ist es manchmal wirklich sehr hinderlich..aber so ist das, ich helfe einen kleinen Funken dabei mit in dieser Hinsicht das Denken zu verändern..oder so)
    Meine Kinder sind übrigens sehr stolz auf ihren Nachnamen- obwohl ich das nie forciert habe, sie würden ihn niemals ablegen wollen.

    2 Jungs, 13 und 14 Jahre
    <3 „May your choices reflect your hopes, not your fears.“N. Mandela <3

    Einmal editiert, zuletzt von *Kaikoura* ()

  • Ich bin bekennender Spießer - für mich stand nie zur Debatte, dass ich (und auch alle gemeinsamen Kinder) den Namen meines Mannes tragen werden. Und so ist es heute auch. Hinzu kommt auch, dass ich kein besonders gutes Verhältnis zu meinem Vater habe und mich entsprechend auch nicht mit meinem Mädchennamen identifizieren kann. Wenn man jetzt auf seine Herkunftsfamilie und/oder den dazugehörigen (vielleicht besonders schönen oder seltenen) Namen sehr stolz ist, ist das sicher was anderes.


    Eine Freundin von mir hieß mit Mädchennamen "Spatz", sie mochte ihren Namen und ihre Familie eigentlich sehr. Ihr Mann hatte einen weniger schönen, sehr hart klingenden Namen, hat aber darauf bestanden, dass beide seinen Namen tragen - und sie hat sich drauf eingelassen. Sie hat es aber immer bereut und ihrem Mädchennamen sehr nachgetrauert. (Wobei ich es ja schon für kein sehr gutes Omen halte, wenn man sich vor der Eheschließung schon über die Namenswahl nicht einigen kann ...).


    Eine Kollegin hat in erster Ehe den Namen ihres ersten Mannes angenommen und auch die Tochter trug den gemeinsamen Familiennamen. Nach der Scheidung hat sie einen neuen Mann kennengelernt. Bei der zweiten Heirat wollte sie wieder den Namen ihres Mannes annehmen. Weil sie aber auch weiterhin genauso heißen wollte wie ihre Tochter, entschied sie sich für einen Doppelnamen und trägt jetzt die Namen beider Ehemänner.


    Eine andere Freundin arbeitet als Journalistin und hat auch vor der Eheschließung schon vieles unter ihrem eigenen Mädchennamen veröffentlicht. In der Redaktion gehört da ja auch ein passendes Kürzel dazu. Sie mochte ihren Namen auch immer sehr. Also hat sie ihn bei der Eheschließung behalten. Ihr Mann hat im Gegenzug einen sehr langweiligen Allerweltsnamen. Trotzdem wollte er nicht den Namen seiner Frau annehmen (was ich persönlich sehr schade finde). Die gemeinsame Tochter trägt jetzt allerdings auch den langweiligen Namen vom Papa (hat phonetisch besser zum Vornamen gepasst).


    Tausend verschiedene Geschichten und tausend verschiedene Gründe. Im Prinzip ist es gut und nachvollziehbar, dass wir das so viele Möglichkeiten haben und jeder das passende Modell für sich wählen kann. Auf der anderen Seite wird es durch diese große Namens-Wahlfreiheit manchmal auch ganz schön unübersichtlich und kompliziert und es gibt mehr Diskussions- und Streitpotential. (Hin und wieder würde ich den Menschen gerne manche Entscheidungen einfach abnehmen, weil sie mit der großen Wahlfreiheit augenscheinlich überfordert sind ... #schäm ). Außerdem finde ich - ganz persönlich - es immer etwas schade, wenn eine Familie keinen gemeinsamen Namen trägt. Ich finde, das symbolisiert (nach innen wie nach außen) auch ein gewisses Zusammengehörigkeitsgefühl.


    Ich für meinen Teil bin jedenfalls sehr stolz darauf, dass wir die Familie "Maier" sind. #love

    Es gibt nichts das höher, stärker,
    gesünder und nützlicher für das Leben ist,
    als eine gute Erinnerung aus der Kindheit.

    - Fjodor M. Dostojewskij -

  • bei uns ist mein Mann der "Spalter" ;) der Große kam vor der Hochzeit & hat meinen Nachnamen bekommen, den haben wir dann auch als Familiennamen behalten, somit heißt der Kleine ebenfalls wie ich.
    mein Mann hatte erst überlegt, meinen Namen anzunehmen, aber auch schon publiziert & sich deswegen dagegen entschieden.


    ich mag meinen Namen, obwohl mein Vorname häufig ist, bin ich in Deutschland die einzige, die so heißt, & alle anderen mit dem Nachnamen sind mit mir direkt verwandt, weil er selten ist.
    der Name meines Mannes ist vor allem in Süddeutschland recht weit verbreitet & recht lang (mein Vorname hat schon 4 Silben), da kam ein Doppelname nicht in Frage.


    außerdem bin ich diejenige, die die meiste Zeit mit den Kindern verbringt, & erfahrungsgemäß wird man dann mit dem Nachnamen der Kinder angesprochen, wodurch ich dann den Namen meines Mannes gleich hätte annehmen können.

  • Für mich war das mit dem Publizieren eher eine Ausrede, ehrlich gesagt. Sowohl Mann als auch Rest der Schwiegerfamilie sind tendenziell sehr konservativ unterwegs, das Publikationsargument haben sie gut geschluckt. Dass ich prinzipiell nicht den Mannesnamen annehmen will, hab ich für mich behalten.
    Aber eigentlich ist es kein Hinderungsgrund.


    Ich kenne auch ein Paar, wo er die weitaus schnellere und sattelfeste wissenschaftliche Karriere hinlegte (beide damals noch kinderlos). Trotzdem ist der Mann es gewesen, der - trotz vieler Publikationen - den Nachnamen ablegte und den ihren annahm. Auch nicht als Doppelnamen, sondern ohne Wenn und Aber. Er fand diese Sache mit dem neuen Namen wohl "spannend". Soweit ich es verstanden habe, hat er das auch ggü Kollegen immer so kommuniziert.
    Beide Nachnamen waren gleich normal, weder dröge noch interessant.

  • Wir haben unsere Namen behalten. Die Kinder heissen wie mein Mann. Kommt schon vor, dass ich auch mit Frau H. angesprochen werde. Ist manchen fast unangenehm, aber zumindest mich stört das nicht. Mir war der gemeinsame Name einfach nicht wichtig und im Verdergrund stand eher der Aufwand den Namen überall zu ändern und das komische Gefühl anders zu heissen.

    Nickwechsel...früher 1374, jetzt viel leckerer...

  • Nein, für mich ist das schon ein "echtes" Argument gewesen - aber ich hätte auch von "sehr selten und eingängig" zu "Müller" gewechselt... Von dem Namen gibts sogar in meinem Fachgebiet eine ganze Menge, die publizieren


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • ich hab eine lustie geschichte:
    bis ich 16 war, trug ich einen anderen Nachnamen.


    Meine Mama war verheiratet und ließ sich scheiden. sie behielt den Namen. Mit meinem Papa war sie nicht verheiratet.
    ich trug dann den Namen meiner Mama, also den ihres Exmannes.


    Als ich ca. 11 war, nahm sie ihren Mädchennamen wieder an, sodass ich weder wie meine Mama noch wie mein Papa hieß, sondern wie der erste Mann meiner Mama.
    Das war vielleicht bekloppt! Ging leider damals aber für mich noch nith, nur über eine echte Namensänderung, sodass wir tausende Euro hätten bezahlen müssen.


    als ich dann 16 wurde, ging es durch eine Gesetzesänderung und pünktlich zu meinem Ausweisantrag war die Namensänderung durch. Und meinen Namen werde ich behalten. Mein Lebensgetfährte wird dann einen Doppelnamen nach der Hochzeit haben, da seine beiden unehelichen großen Kidner nach ihm benannt sind und sie dann quasi auch wie gar niemand mehr heißen würden.


    ich war bisher übrigens fast nur auf Hochzeiten, bei denen der Mann den Namen der Frau angenommen hat.

  • Mein Mann und ich haben bei der Hochzeit unsere Namen behalten. Als ich schwanger war, gab es die Abmachung, dass das Geschlecht des ersten Kindes den Familiennamen entscheidet. Bei Mädchen meiner, bei Junge seiner. Meine Mädchen heißen also wie ich, mein Mann hat seinen Namen.
    Die Verwandtschaft sagt zwar nichts, aber zufrieden sind sie nicht, dass der Stammhalter sich nicht durchsetzen konnte #yoga .

  • Wir haben alle den Namen von meinem Mann übernommen und er passt auch zu jedem Vornamen von uns. Ich fand meinen Mädchennamen eh nie so schön deswegen störte mich das nicht ihn zu ändern. #freu

    Mit dem großen Bruder ( 8 J.) an der Hand und dem kleinen (5 Monate ) auf dem Arm #herz #herzen #herzen

  • Mir war schon ohne Partner klar, dass ich bei einer evt. Heirat wohl eher den Namen des Mannes annehmen würde, da mein Mädchenname nicht so besonders schön und einer der häufigsten deutschen Nachnamen ist. Der Mann, den ich dann tatsächlich geheiratet habe, hat glücklicherweise einen wie ich finde sehr klangvollen Namen, der in unseren beiden Sprachen leicht aussprech- und schreibbar ist. So war es gar keine Frage, dass wir seinen Namen als Familiennamen nehmen. Außerdem mag ich seine große Familie und fühl mich dieser gern zugehörig.


    Bei einer evt. Trennung (Scheidung, Tod des Partners) und neuer Partnerschaft mit gemeinsamen Kindern wird es natürlich kompliziert, aber das lässt sich durch kein bestimmtes Namensmodell vermeiden.

    tt1c48ce.aspx
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  • Unser Sohn hatte erst meinen Nachnamen, weil ich nicht wollte, dass mein Kind anders heißt als ich, da wir die meiste Zeit hier alleine sind.


    Als wir jetzt geheiratet haben, haben wir unserem Sohn die Entscheidung überlassen, ob er weiter so heißen will oder ob er lieber Papas Nachnamen haben will. Er hat sich für Papas Nachnamen entschieden, also haben wir jetzt alle denselben Namen. Hätte er sich dagegen entschieden, dann hätte ich meinen Nachnamen behalten und mein Mann seinen.


    Unser Sohn ist jetzt superglücklich mit seinem neuen Nachnamen...ich muss mich noch ein bisschen daran gewöhnen ;) Vor allem daran, dass ich ihn ständig buchstabieren muss...vorher hatte ich einen Allerweltsnamen, da musste ich nie buchstabieren...

  • Wir waren bei der Geburt des 1. Kindes noch nicht verheiratet, hatten es aber irgendwann vor.


    Ich wollte aber, dass das Kind den Namen des Vaters trägt, weil ich unseren so "Allerweltsmäßig" fand (man könnte sagen Müller).


    Ich würde überall wo ich mit dem Kind hinging (Kinderarzt etc.) mit dem Namen meines Kindes angesprochen.


    Haben dann doch recht bald geheiratet und das 2. Kind trug ebenfalls diesen Nachnamen und ich dazu :)

    Es gibt eben Dinge zwischen Himmel und Acker, die wir Schweine nicht verstehen."
    Piggeldy und Frederick

  • Also mein Großer trug nach der Geburt meinen Namen, nach der Heirat hatten wir dann alle den Nachnamen meines Mannes.


    Nach der Scheidung behielten wir den Namen trotzdem und da ich mit dem Vater vom Kleinen nicht verheiratet bin heißen wir jetzt alle drei so wie mein Exmann :-)


    Sollten wir mal heiraten nehmen wir alle den Namen meines Freundes an.


    Liebe Grüße

    Viele Grüße von Mir mit Drittklässler +


    ehemals Jungsmama

  • Es war für mich selbstverständlich und undiskutierbar, dass meine Jungs meinen Nachnamen bekommen.
    Nach der Geburt des zweiten haben wir geheiratet und mein Mann unseren Namen angenommen :)