Campingraben Austauschthread

  • Mit dem Zug von Bordeaux zum Gare de la teste, von dort fährt ein Bus ziemlich nach Pyla-sur-mer. Mh, aber ich sehe gerade, dass das yelloh village auf der anderen Seite der Düne ist...

  • Ja mit dem Zug nach arcachon oder de la teste ist kein Problem. Es fährt ein Bus zum Campingplatz en Saison. Da steht aber nicht wann Saison ist, ich gehe aber davon aus, dass die Mitte Juli sein wird.

  • An dem Pyla hängen wir auch gerade, lustig. Ich habe Angst dass die Ecke zu unserer Reisezeit (Ende Juli/Anfang August) zu voll sein könnt

    super, dann treffen wir uns da:D ja voll wird's womöglich sein, das stört mich aber nicht so. Holland ist auch immer voll.

    Mir hat vor Jahren der hier gut gefallen: http://www.palaisdelamer.com/ , Nähe Perpignan. Der ist auch schön angelegt, mit viel Grün, netter kleiner Pool und direkt am Meer. Aber keine Ahnung wie der mit Öffis erreichbar ist.

    Ich denke in 30 Jahren wird sich was verändert haben aber klingt ja schonmal sehr gut insgesamt. Hauptsache es ist irgendwie erreichbar, Gegurke haben wir jedes Jahr auch in Holland, das ist eben immer der Nachteil ohne Auto.#rolleyes Den Tipp schaue ich mir auch an, danke!

  • Ich möchte gerne eine Frage stellen. Ich habe gesehen, dass die 2012 schonmal hier im Thread gestellt wurde, aber nur sehr spärlich beantwortet wurde, daher stelle ich sie einfach nochmal:

    Wie macht ihr das mit Gewittern?


    Bei unserer letzten Tour ist an der Nordseeküste nachts um 3 sehr plötzlich ein Gewitter genau über unserem Zelt langgezogen. Das kam sehr schnell, war sehr schnell wieder weg, aber es war kurzzeitig genau über dem Zelt und in der Sekunde als Blitz und Donner gleichzeitig kamen (es war so laut, als wäre es direkt auf dem Platz irgendwo eingeschlagen) bin ich innerlich tausend Tode gestorben.


    Ich habe mich seit dem immer wieder gefragt, ob ich verantwortungslos gehandelt habe, mit meinen Kindern im Zelt zu bleiben. Aber was wäre die Alternative gewesen?


    Die Optionen waren:

    1. Im Zelt bleiben (alle außer mir verschliefen das und es war genau 1x Blitz und Donner gleichzeitig über dem Campingplatz und dann zog es weiter)

    2. Frühzeitig, als klar war da kommt wahrscheinlich ein Gewitter, die Familie wecken und mit zwei Kleinkindern mehrere Stunden im Klohäuschen zu sitzen, in der nassen Kälte, bis alles vorbei ist; wo in dem Moment nichtmal klar ist, ob das Gewitter wirklich bei uns langzieht, es besteht also die Gefahr völlig umsonst mit drei Kindern nachts im Klohäuschen zu sitzen.

    3. In dem Moment als klar war das Gewitter kommt wirklich zu uns, in Blitz, Donner und Starkregen mit den Kindern über den Campingplatz zum Klohäuschen zu rennen, in der Hoffnung, vor dem Gewitter da zu sein.


    Wie hättet ihr gehandelt und warum? Ich liebe Camping und möchte beim nächsten Mal besser gewappnet sein.

    Lg

    Annanita


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    "...baaald seid iiihr groooß, und könnt aaa-lles a-llein,

    aaaber biiis daaann schlaaaft ihr hiiier bei miiiir eiiiin."

    *träller*


  • Wir hatten so eine ähnliche Situation auch schon in Kroatien und sind im Zelt geblieben, auch weil wir im Zelt dann schnell mal Gräben ziehen mussten, weil ein Sturzbach durchs Zelt ging (war Zwei Schlafkammern mit Wohnbereich in der Mitte, da lief dann das Wasser fett durch den Wohnbereich).

    Ich würde meine Entscheidung glaub ich von der Situation vor Ort abhängig machen: Wie steht das Zelt? Am Hang, wie damals bei uns, kann es weggespült werden, ist der Regen so stark? Dann würde ich bleiben zum retten.

    Ist instabiler großer Baumbestand drumrum der bei einem Blitzeinschlag auf uns/das Zelt fallen könnte? Dann Klohäuschen wenn es anfängt kritisch zu werden.

    Steht das Auto in der Nähe? Dann würde ich da rein

    Oder hättest du Angst davor, dass der Blitz ins Zelt einschlägt? Da hätte ich persönlich jetzt, wenn ich mal so meine Campingplätze Revue passieren lassen, keine Angst, da immer höhere Bäume, Masten, Wohnwägen drumrum waren

    Aufgrund meiner Einstellung zum Leben sehe ich keinen Grund, mich meines Alters entsprechend zu verhalten!

  • Annanita das habe ich letztes Jahr auch gefragt und die meisten bleiben wohl einfach im Zelt. Ich weiß auch nie was ich machen soll und glücklicherweise hatten wir bisher selten nachts ein Gewitter, mehr nur am frühen Abend. Einmal bin ich aber auch 1000 Tode gestorben.

    Mitten im Gewitter losrennen scheint mir aber die schlechteste Option.

  • Wir hatten letztes Jahr zweI oder drei extreme Gewitternächte in Kroatien. Für mich war klar wir bleiben im Zelt, der Gatte hatte wohl immer mal wieder überlegt uns zu wecken und ins Auto zu verfrachten.

    Wichtig ist auf jeden Fall auf den Isomatten zu bleiben ( sagt der Gatte der recherchiert hatte) um geschützt zu sein, wenn ein Blitz in der NäHe bspw. in einen Baum einschlägt ( die Energie wird dann ja in den Boden geleitet).

    Vor einem Blitzeinschlägen ins Zelt selbst hätte ich nur auf einer Wiese Angst, solange Bäume da sind, bin ich da entspannt.

    Ansonsten habe ich eher Angst vor Wind und ggf. umstürzenden Bäumen. Aber da rettet mich auch kein Auto oder Klohäuschen.

  • Ja umstürzende Bäume sind natürlich auch so eine Sache. Aber bieten die Campingmatten tatsächlich Schutz? Die sind doch aus Kunststoff oder nicht? Leiten die nicht auch Strom?

  • Wir bleiben bei Gewitter nicht im Zelt. Mein Mann wacht immer auf, wenn ein Gewitter heranzieht, sehr praktisch. Der scheucht uns alle auf. Zur Not wirklich ins Sanitärhaus, meist ist es ja schnell vorbeigezogen. Falls das Auto dabei ist, geht es da rein, da kann man auch ein bisschen drin schlafen.

    Teenager glauben nicht mehr an den Weihnachtsmann und den Osterhasen, aber daran, dass das Geschirr von selbst in die Spülmaschine fliegt ...


  • Wir sind letzten Sommer in Kroatien auch im Zelt geblieben. Standen aber recht nah am Klohaus, welches a) höher war und b) sogar mit Blitzableiter ausgestattet.

  • Hm, ich war mal im Wald auf einer winzigen Lichtung, wir haben vermessen, mit einem schweren Messtisch aus Metall, der im Boden steckte. Dann kam ein Gewitter. Wir suchten Schutz unter Büschen und hielten den Messtisch im Blick (Im Glauben, wenn es einschlüge, dann wohl in dieses Ding). Tat es nicht, sondern der Blitz ging in das einzige Stückchen Wiese, zwischen den Bäumen, dem Messtisch und uns. Seitdem glaube ich nicht mehr, dass mich nahe liegende Gebäude o.ä. schützen.

    Teenager glauben nicht mehr an den Weihnachtsmann und den Osterhasen, aber daran, dass das Geschirr von selbst in die Spülmaschine fliegt ...


  • Hm, ich war mal im Wald auf einer winzigen Lichtung, wir haben vermessen, mit einem schweren Messtisch aus Metall, der im Boden steckte. Dann kam ein Gewitter. Wir suchten Schutz unter Büschen und hielten den Messtisch im Blick (Im Glauben, wenn es einschlüge, dann wohl in dieses Ding). Tat es nicht, sondern der Blitz ging in das einzige Stückchen Wiese, zwischen den Bäumen, dem Messtisch und uns. Seitdem glaube ich nicht mehr, dass mich nahe liegende Gebäude o.ä. schützen.

    Das wurde soweit ich weiß auch wissenschaftlich untersucht (finde leider gerade keine Quelle). Blitze schlagen auch gern mal daneben ein. Ein hohes Haus etc. in der Nähe ist definitv keine Sicherheit.


    Ich bin froh, dass ich nicht die Einzige bin, die bei Gewitter im Zelt unentspannt ist. Mein Mann hat da die Ruhe weg. Ich weiß nicht wie ich reagieren würde mitten in der Nacht. Vermutlich würde ich auf der Isomatte ausharren und tausend Tode sterben, wenn die Kids weiterschlafen und Auto oder Klohaus zu weit weg sind. Wären die Kinder aber wach und dafür noch genug Zeit, würde ich sicher Schutz suchen.

    Yeza


    ... Ein Strom der sich alles einverleibt,

    taumeln, stürzen, in der Leere schweben...

  • Wir haben alles durch: nachts ängstlich im Zelt liegen bleiben, panisch zum Auto rennen (zum Glück noch ohne Kinder und ich denke das war irgendwie das Gefährlichste, das Unwetter war nämlich schon direkt über uns) und ein Aufenthalt im Waschhaus (zum Glück nur mit einem friedlichen Baby). Ich würde wohl meistens im Zelt bleiben, weil es ja schon superunwahrscheinlich ist, dass der Blitz genau uns trifft. Wenn es viele Bäume in der Umgebung gibt hätte ich wohl Angst, die fallen uns auf den Kopf und würde evt das Klo-Häuschen aufsuchen (evt auch abhängig von dessen Zustand ;-) ).


    Ich habe aber auch nur Halbwissen in dem Bereich...

  • Ich habe grade mal gesucht und dies gefunden (nicht speziell für Camping, aber da steht auch was drüber drin):

    https://www.vde.com/de/blitzschutz/vor-blitzen-schuetzen


    Der Aufenthalt im Zelt ohne Metallgestänge ist prinzipiell wie der im Freien (unsere kleinen Zelte haben Alu-Stangen. Da würde mich jetzt mal interessieren, wie das ist). Wer ein Auto oder Gebäude aufsuchen kann, sollte dies tun. Bäume sind natürlich zu beachten. Wenn kein anderer Schutz möglich ist, sollte man diese Kauerhaltung/Hocke einnehmen.


    Auf einer anderen Seite stand auch, wie PaulaGreen schon schrieb, dass die Isomatte oder der Rucksack, auf den man sich hockt, und möglichst dicke Schuhsohlen einen Schutz gegen die Spannung bieten können.


    Wir hatten diesen Sommer extrem viele Gewitter, eigentlich jeden Nachmittag/Abend. Zum Glück waren wir mit dem Wohnwagen unterwegs und konnten es uns abends wenigstens gemütlich machen, nachdem wir schon täglich beim Wandern nassgeregnet wurden.

    Teenager glauben nicht mehr an den Weihnachtsmann und den Osterhasen, aber daran, dass das Geschirr von selbst in die Spülmaschine fliegt ...


    Dieser Beitrag wurde bereits 5 Mal editiert, zuletzt von Jorinde ()

  • Letztendlich ist es bei allen sachlichen Risikoabwägungen immer auch eIne höchst subjektive Sache. Ich hatte tatsächlich vor dem Gewitter selbst noch nie Angst - irgendwie erachte ich da die Wahrscheinlichkeit als so gering, dass ich das in Kauf nehme.

  • Bei uns ist letzten Sommer im Garten der Blitz eingeschlagen.

    Direkt in den zweitgrößten (!) Baum, ca. so hoch wie unser Haus.

    Der Baum ist innerhalb von Sekunden in tausend Stücke zerfetzt! Die flogen bis zu 200m weit über das Haus (großes altes Bauernhaus) rüber, auf die Straße und durch unsere offene Wohnzimmertür.

    Es war echt heftig.

    Also wenn sowas beim campen 🏕 passiert, das hätte einige Zelte zerfetzt, auch die weiter entfernten....

    Keine Ahnung wie ich dort reagieren würde...

    Auch in diesem Fall, der Regenschauer und die vielen Donner/ Blitze waren vorbei, es war eine ganz besondere ruhige Stimmung draußen, wir dachten es war vorbei, daher auch die offene Terrassentür, ich wollte den DoppelRegenbogen fotografieren und dann kam völlig unerwartet der finale Knall...

  • In diesem jahr wollen wir nun endlich mal nach Korsika fahren - mit Auto, Fähre und Zelt im Juli/August. Habe leider nicht viel Ahnung von der Insel. Ich würde gern einen Campingplatz am Meer und einen mehr im Inneren der Insel ansteuern. Hat jemand Tipps? Auf welche Seite der Insel sollte man?

    Herzliche Grüße

    Ndanu

  • Wir lieben Korsika!

    http://www.paradisu.ch kennst du schon?


    Wichtig, um diese Jahreszeit unbedingt vorher reservieren.


    Im Westen der Insel ist es "wilder" es hat mehr Buchten und steilere Hänge, aber wunderschön.

    Im Osten sind eher die langgezogenen Strände.


    Wir waren mal im Westen an einem tollen Strand mit schönen Kieselsteinen, das ist ziemlich abgelegen aber echt schön und ruhig.

    Grosser Sohn: Nov. 02
    Mittlere Tochter: Juni 05
    Kleine Tochter: Juni 09

  • Korsika ist so wunder-, wunderschön! Wir waren letztes Jahr erst wieder dort. Das erste Mal mit Kind. Ich kann nachher mal, wenn ich mehr Zeit habe, raussuchen, auf welchen Campingplätzen wir waren.