Campingraben Austauschthread

Liebe interessierte Neu-Rabeneltern,

wenn Ihr Euch für das Forum registrieren möchtet, schickt uns bitte eine Mail an kontakt@rabeneltern.org mit eurem Wunschnickname.
Auch bei Fragen erreicht ihr uns unter der obigen Mail-Adresse.

Herzliche Grüße
das Team von Rabeneltern.org
  • Darf ich mal fragen, wie ihr das mit dem Gas macht? Wir waren schon länger nicht mehr zelten, bzw. nur 3-4 Nächte, da haben wir es tagsüber immer in die Kühlbox gepackt, aber dieses Jahr sind wir eine Woche an der Ostsee und wir haben diese Kochplatte mit den länglichen Kartuschen (CP250), da brauchen wir wohl mehrere.


    Im Auto lassen ich die ja wohl dann nicht, logisch. Aber kann man sie einfach im Zelt lassen? Die Kühlbox werden wir wohl fürs Essen brauchen. Strom haben wir nicht am Platz.

  • Im Auto lassen ich die ja wohl dann nicht, logisch. Aber kann man sie einfach im Zelt lassen? Die Kühlbox werden wir wohl fürs Essen brauchen. Strom haben wir nicht am Platz.

    wir lassen die im/hinterm Zelt im Schatten. Oder an einem Baum mit einem Tuch drüber. Wenn die Sonne nicht sooo stark ist, passt das (für unser Sicherheitsgefühl)

    Das Tragische an jeder Erfahrung ist, dass man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. (Nietzsche)

  • Wir fahren dieses Jahr für ein verlängertes WE an den Humboldsee, ist etwas näher als das Hexenwäldchen dem wir ja ziemlich lange treu verbunden waren. Wir haben vor paar Tagen problemlos gebucht.

    Wir sind ab übernächsten Mittwoch im Hexenwäldchen… Wir alle hier träumen schon seit Wochen davon.

    Das Tragische an jeder Erfahrung ist, dass man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. (Nietzsche)

  • Matsu grüße es mir und habt eine wunderbare Zeit:)

    Aus dem tieferen Sinn des Labenz:


    Eisenzicken, die (Pl.)

    Die hartgekochten, widerwärtigen Stücke, die man vom Geschirr kratzen muss, nachdem man es aus der Spülmaschine gezogen hat.

  • Huhu, ich wollte hier Mal berichten, dass wir einen total schönen Camping-Urlaub auf der schwäbischen Alb hatten.

    Ausstattung hat soweit auch gepasst, wobei wir dann spontan doch noch auf ein geliehenes Auto umgeschwenkt sind, weil die Anreise mit der Bahn durch Schienenersatzverkehr quasi unmöglich wurde. Ich hab mir noch ein Kissen als Luxusausstattung gegönnt und das war echt Gold wert. Gefehlt haben mir vor Ort nur Küchengummis oder irgendwas zum verschließen von angebrochenen Packungen und die Wäscheleine.


    Unser Platz war total schön, voller Familien und kleiner Kinder aber es hat sich trotzdem gut verteilt und war nicht stressig. Da fahren wir sicher nochmal hin.

    Ich vermute damit war es das für diese Saison auch schon wieder. Hier sind die Nächte ja schon wieder bei einstelligen Temperaturen. Da mag ich nicht zelten.

  • oh. Wir waren ganz am anderen Ende von Deutschland. Zwei Wochen aufm Darss/Fischlandtor. Und ich hatte ungelogen noch nie so einen entschleunigenden Urlaub. Wir haben _sehr_ wenig gemacht, viel in den Tag gelebt, Fahrräder geliehen und mal zu einem anderen Strandabschnitt gefahren.

    Der Platz war super. Dadurch, dass auf der Zeltwiese allerhöchstens kleine Camper stehen durften waren wir nicht (wie letztes Jahr am Starnberger See) umzingelt von Wohnwägen und Wohnmobilen.

    Außerdem hatten wir (fast durchgängig) phänomenale Zeltnachbarn, die Kinder haben schnell Freunde gefunden.


    Wir haben als "Vorzeltersatz" ein Tarp gespannt.. das ist noch nicht ideal aber schon besser als letztes Jahr. Man kann bei unserem Zelt den Eingang nur aufrollen oder halt mit extra Stangen aufspannen, aber das muss man täglich neu bauen..

    Das Ordnungssystem im Zelt ist noch verbesserungsfähig. Wir haben eine riesen Kiste, in der alles drin (Töpfe, Geschirr, Hammer, Gaskocher/kartuschen).. das werden wir für's nächste Jahr anders aufteilen. V.a. weil auf der Kiste die Kühlbox steht und man immerimmer rumräumen muss. Die Kleiderkommode ist aber gold wert #super

  • Wir waren auch ein paar Tage unterwegs - eher in Kuekenmama s Heimatgefilden glaube ich. Ich habe noch nie so matschiges Zelten gehabt...

    Tarp als erweiterter und trockener (!!!) Zelteingang gehört bei uns seit einer Weile zum Standard. War gut. Im Vorzelt hat es sich angefühlt, als ob wir auf einem Gelkissen leben #rolleyes

    kleiner Chinesischkurs: grosse Schwester - jie jie; kleine Schwester - mei mei

  • Wir waren auch ein paar Tage unterwegs - eher in Kuekenmama s Heimatgefilden glaube ich. Ich habe noch nie so matschiges Zelten gehabt...

    Tarp als erweiterter und trockener (!!!) Zelteingang gehört bei uns seit einer Weile zum Standard. War gut. Im Vorzelt hat es sich angefühlt, als ob wir auf einem Gelkissen leben #rolleyes

    Oh, magst du verraten wo? Wir waren im Juli noch am Kirnbergsee in Bräunlingen. Das ist ein Campingplatz mit hauptsächlich Dauercampern und kleiner Zeltwiese, aber dadurch auch nicht so trubelig und voll. Und der See ist echt schön. Kann ich für einen Wochenendausflug auch empfehlen.


    Bei uns war der Boden aber auch total weich, obwohl wir so Glück mit dem Wetter hatten und es nur am Anreisetag geregnet hat. Aber man merkte da schon, dass es die Wochen davor einfach viel Regen gab.


    mel_kane das klingt nach einem super schönen Platz und Urlaub. Wenn der Kleine nicht mehr ganz so Mini ist mag ich auch wieder ans Meer. Und zelten zwischen Wohnmobilen finde ich auch sehr doof. War bei uns zum Glück komplett getrennt. Das macht ja eigentlich auch von den Bodenverhältnissen her Sinn.


    Als Ordnungssystem haben sich bei uns die Stoffbeutel total bewährt. Jeder hatte einen Kleiderbeutel und es gab einen Dreckwäschesack. Das ging super. Die Kochkiste war dagegen auch Chaos, aber vor allem, weil das Baby die mit Begeisterung ein und aus geräumt hat ;)

  • Kuekenmama Kirnbergsee hatten wir uns auch angeguckt. Erschien mir dann aber irgendwie nicht passend.
    Plan war dann an den Titisee, was wir aber auch wegen Wetter gestrichen hatten und wir haben uns kurzentschlossen den letzten Stellplatz in Kirchzarten gebucht.
    Nicht ganz unser Stil (eher Typ Zeltwiese), aber von der Lage ganz praktisch. Wir haben das Auto einmal eingeparkt und waren dann nur mit Bahn und Bus unterwegs zwischen Freiburg und Feldsee.


    Für jede Person einen Klamottenbeutel haben wir auch, dann noch ca 4 Boxen. 1x Kochkiste, 1x Zubehör, 1 für Klamotten (-> Wäschekorb) und 1 für Jacken/Fleecejacke und Badeklamotten o. ä.

    kleiner Chinesischkurs: grosse Schwester - jie jie; kleine Schwester - mei mei

  • Die Gegend dort mag ich auch sehr gerne , also so der klassische Hochschwarzwald. Es ist zwar schon sehr touristisch, aber hat dadurch auch die gute Infrastruktur. Am Kirnbergsee ist man dagegen schon ab vom Schuss und braucht ein Auto oder viel Energie fürs Fahrrad.

  • Dauernd mit dem Auto rumgurken mag ich nicht so und Räder haben wir nie dabei im Camping Urlaub :)

    Zudem bin ich eher die Flachland-Radlerin. Darum wohnen wir ja auch in der Rheinebene #freu

    kleiner Chinesischkurs: grosse Schwester - jie jie; kleine Schwester - mei mei

  • wir sind zurück aus Frankreich, sieben Stellplätze in drei Wochen.#Insgesamt gefallen mir die Plätze viel besser als in Deutschland, größere Stellplätze, mehr Sträucher und Bäume, nicht so "Parkplatz"-Gefühl.

    Auch immer sehr ruhig, keine lauten Grill- und Saufgelage.


    Wir haben eine alten kleinen Wohnwagen, meist nur mit Sonnesegel, ab 5 Tage mit Vorzelt.


    Außer Straßburg war nix ausgebucht, oft halb leer, selbst in Paris. (Toller Platz dort, grün, komplett unter Bäumen, an der Seine, in die Stadt kann man durchs Grüne radeln.)

    Bretagne etwas voller, aber immer spontan was gefunden.

    annalin mit Nr 1 M 9/2003 und Nr2 W 3/2006

  • Hört sich nach einem gelungenen Urlaub an. In Frankreich campen wir auch viel lieber als in Deutschland. Hier in unserer Gegend gibt es eher Dauercamper oder Parkplätze und wir mögen lieber grün und rustikal.

  • Annalin, den Platz kennen wir auch, also den in Paris. Waren wir letztes Jahr und haben das mit dem Rad auch gerne genutzt. Nur irgendwann ist “das Grüne” half der Straßenstrich… Etwas lax fand ich den Platz damals mit C19-Regeln, vor allem und gerade in dem Sanitärhäuschen. Die Kiosk-Leute waren sensationell unfreundlich. Aber ja, die Lage macht es halt aus.

    es grüßt rosarot mit himmelblau (* april 09) und kunterbunt (*märz 11)

  • Wir sind auch aus unserem ersten richtigen Campingurlaub zurück, sonst waren das ja immer nur verlängerte Wochenenden für Festival und so.

    Das Fazit:

    - Es hat mir sensationell gut getan. Ich fühl mich wie neu geboren, einmal komplett Reset auf Null.

    - Das Konzept Campingurlaub hat unschlagbare Vorteile: Meist direkt am Meer, so nah gibts keine FeWos, das Kind kann frei laufen, allein zum Spielplatz, es ist bezahlbar im Vergleich zu Hotel oder FeWo.

    - Ich will mehr Komfort als wir jetzt im Zelt hatten. Wir planen für in zwei Jahren (nächstes Jahr fällt der Urlaub einer größeren Baumaßnahme am Haus zum Opfer) einen Wohnwagen oder ein MobileHome direkt am Platz zu mieten.

    Wer nicht zuweilen zu viel und zu weich empfindet, der empfindet gewiss immer zu wenig.
    Jean Paul

  • Wir waren zum Anfang der Ferien 10

    Tage zelten auf der kleinen Nordseeinsel.


    Es war wie immer sehr nett und entspannt für alle Beteiligten, nur die Quarantäne für den kleinen Hasen und Herrn towanda als Begleitung hat die Entspannung etwas getrübt. Zum Glück waren es nur zwei Tage.


    Nächstes Jahr fahren wir auf jeden Fall wieder, dann gerne länger.

  • da wir auf der kleinen Nordseeinsel nicht zelten konnten, sind wir jetzt auf einer größeren Atlantikinsel. Bestes Wetter, hohe Wellen, entspannte Zeltplätze, viel Neues zu entdecken. Auch wenn wir die Freunde auf der Insel und den Zeltplatz vermissen.

    Wir sind mit holländischen Baumwollhauszelt und Auto unterwegs. Da sind wir auf dem Zeltplatz direkt am Atlantik gut gerüstet.

    Nona mit großer (03) und und kleiner (05) Tochter und kleinem Sohn (2008 )

  • Ich war mit dem Kind (6) zum ersten Mal mit dem Zelt auf einem kleinen Campingplatz direkt an einem See und fand es durchaus entspannend.


    Vom Zelt aus hatte ich Einsicht auf Badestrand und Spielplatz, so dass das Kind sich autark bewegen konnte. Kind hat schnell Anschluss und Freunde zum Spielen gefunden und ich hatte daher Zeit und Ruhepausen, einfach nur faul herum zu liegen, den See anzuschauen oder zu schwimmen.


    Schlangestehen beim Spülen, beim Duschen und morgens am Bäckerauto gehören zur Entschleunigung wohl auch dazu.


    Als dann bei Regen das Wasser im Zelt stand war durchaus weniger lustig, aber das Problem konnte auch gelöst werden.