Campingraben Austauschthread

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  • wir sind derzeit auf der Ile D'Oleron. In Frankreich gibt es z.t. sehr günstige städtische Campingplätze, die außer Waschhaus ( Spülbecken, Becken für Handwäsche, Toiletten, Duschen) nicht viel Infrastruktur bieten. Für uns genau richtig, da oft direkt am Meer.

    Nona mit großer (03) und und kleiner (05) Tochter und kleinem Sohn (2008 )

  • Wir sind zurück von einer Woche hexenwäldchen.

    Ich hatte natürlich die Wettervorhersage im Kopf und vorsorglich Sonnenhüte etc zu Hause gelassen, aber dass es dann so herbstlich werden musste... wir hatten Regen&wind, zwei Tage sturmböen, "Mama, letztes Jahr war es aber viel wärmer nachts!" (jahaa, das war aber auch Sardinien), und die Kinder haben erst am letzten Tag richtig gute campingfreunde gefunden.


    Die Koffer und "software" ist schon wieder ausgepackt, Zelt und diese Dinge aber noch im Kofferraum - wir überlegen, spontan nächstes WE fr-so in der Nähe zu Zelten. Es war doch soo schön! ;)

  • Wir waren in Holland und der 7 jährige sagte mal Abends beim Abendessen: „ich wusste nicht das in Holland der Herbst schon im Sommer anfängt… „ es war echt nass und arsch kalt.

  • wir sind derzeit auf der Ile D'Oleron. In Frankreich gibt es z.t. sehr günstige städtische Campingplätze, die außer Waschhaus ( Spülbecken, Becken für Handwäsche, Toiletten, Duschen) nicht viel Infrastruktur bieten. Für uns genau richtig, da oft direkt am Meer.

    Das hört sich sehr schön an.

    Als ich noch ein Auto hatte, war ich auch oft in Frankreich zelten. Die kommunalen Campingplätze sind wirklich eine tolle Einrichtung!

  • Wir sind zurück von einer Woche hexenwäldchen.

    Ich hatte natürlich die Wettervorhersage im Kopf und vorsorglich Sonnenhüte etc zu Hause gelassen, aber dass es dann so herbstlich werden musste... wir hatten Regen&wind, zwei Tage sturmböen, "Mama, letztes Jahr war es aber viel wärmer nachts!" (jahaa, das war aber auch Sardinien), und die Kinder haben erst am letzten Tag richtig gute campingfreunde gefunden.


    Die Koffer und "software" ist schon wieder ausgepackt, Zelt und diese Dinge aber noch im Kofferraum - wir überlegen, spontan nächstes WE fr-so in der Nähe zu Zelten. Es war doch soo schön! ;)

    Uff, das klingt ja wirklich abenteuerlich mit dem Wetter. Wir hatten ja total Glück und haben die eine Woche Hochsommer für unseren Trip erwischt. Nachts war es aber anfangs dann schon kalt und das Baby ist mir immer aus dem Fußsack gekrabbelt, den ich für ihn dabei hatte. Bin dann dazu übergegangen ihn in zahlreiche Kleiderschichten einzupacken.

  • ja, abenteuerlich haben wir es dann auch euphemistisch genannt, nach der ersten Enttäuschung und Einsicht, dass unsere einzige gemeinsame sommerwoche nicht warm ist. Und auch wir hatten schichtkleidung an...

  • annalin wo wart ihr denn in Frankreich? Hast du Stellplatz Tipps?


    Wir waren dieses Jahr das erste mal in der Bretagne, mit Wohnwagen

    Ich fand es soooo schön dort und das Wetter war relativ gnädig mit uns. Es hat nur nachts oder beim Autofahren geregnet. Es gab auch badetage. Manche Plätze waren aber wirklich sehr aufgeweicht.

  • Seit fast einer Woche sind wir wieder da. Wir sind 1 Woche in Polen und 1 Woche in Schweden radgewandert. Einen Teil sind wir mit der polnischen Bahn gefahren (Bydgoszc nach Danzig)

    , eine Fähre von Polen nach Schweden. Von Kalmar ging es dann mit dem Zug nach Kopenhagen. Von dort aus sind wir noch per Bahn zu meinen Eltern ins Ammerland gefahren. Insgesamt hat alles gut geklappt. Wir sind nicht in die Lokführerstreiks reingeraten. Dafür auf dem Rückweg vom Ammerland nach DD , hatten wir dann ab Hannover Regionalverkehr. Aber alles ging gut.

    In Schweden haben wir einmal Jedermannrecht gemacht. Es gab keinen Zeltplatz nix, dafür hatten wir nachts Gewitter mit Blitz und Donner, da habe ich mich an meinen Mann geklammert. Die Kinder waren im anderen Zelt, der Kleine hat alles verschlafen und der Große fand es spannend.Alle Zeltplätze waren gut. In Danzig war die Zeltwiese eher eine Sandkuhle und wir hatten richtig Regen und es war eine Schlammschlacht. Am Götakanal waren die Zeltplätze super voll, wir hatten Glück für uns als Familie ohne Auto fand sich immer ein Platz (diese Erfahrungen haben wir in anderen Ländern auch schon früher öfters gemacht).


    Ich Depp hatte unsere Picknickdecke vergessen und schleppte dann so eine einfache Isomatte mit. Bewährt hat sich dass wir 2 Kocher mit hatten.


    Uns hat das Ganze als Familie gut getan. Teamarbeit (die Kinder sind jetzt so groß, dass 1 Kind und ein Elternteil erstmal einkaufen fährt und das andere Team baut schonmal die Zelte auf) und Familienzusammenhalt!

  • Wir waren dieses Jahr das erste mal in der Bretagne, mit Wohnwagen

    Ich fand es soooo schön dort und das Wetter war relativ gnädig mit uns. Es hat nur nachts oder beim Autofahren geregnet. Es gab auch badetage. Manche Plätze waren aber wirklich sehr aufgeweicht.

    wir waren Straßburg, über Nancy nach Le Mans, kurz Loiretal, dann Bretagne nord, also st Malo und Dinard, weiter sind wir leider nicht gekommen.

    Zurück über Orleans.

    Da wir v.a. besichtigt haben, waren die Stellplätze nur so halb wichtig, also ob da ein Badesee war oder so, oft waren wir nur 2 Nächte an einem Ort, da ist das egal.

    Empfehlenswert sind die günstigen, einfachen municipal Plätze, kein Schnickschnack, dafür günstig.

    Da wir unterwegs oft ein daten-Problem hatten und auf dem Handy alles immer recht unübersichtlich ist, haben wir dann noch kurzfristig einen Michelin-Campingführer und Straßenkarten ganz klassisch gekauft.


    nett waren diese Plätze:

    Le Port in Saint-Benoît-sur-Loire (tolle Kirche!), ein kleiner Platz in einem Waldstück an der Loire, hier übernachten auch Hausboote.

    wir waren dort vielleicht 6 camper auf dem gesamten Platz. 18,- die Nacht für uns.


    Bretagne waren wir in nur Dinard, (la Touesse), der ist dann schon enger, aber mit Schwimmbad, alles super gepflegt, 700m zum Strand.

    Direkt am Strand ist le port blanc, der war ausnahmsweise schon voll.


    Der Platz in Paris ist auch toll (Bois de Boulogne), weil alles unter Bäumen, Bus-shuttle oder eben mit dem Rad in die Stadt.

    annalin mit Nr 1 M 9/2003 und Nr2 W 3/2006

  • Kuekenmama , in Kopenhagen hat uns ein Mann auf englisch zugerufen, daß er hofft, daß er solche Touren auch in 5 Jahren mit seiner Familie machen kann.


    Viele finden unser Reisen schon crazy, aber für mich gehören diese 3 Wochen im Jahr einfach dazu.

  • kate tolle Tour, die ihr gemacht habt! Solche Reaktionen haben wir auch schon öfter erhalten :)

    Dieses Jahr waren Mann und Grundschulkinder alleine unterwegs, ich war krank und musste Zuhause bleiben #flop

    Sie waren auch im Hexen-Wäldchen Musa

  • Kuekenmama , in Kopenhagen hat uns ein Mann auf englisch zugerufen, daß er hofft, daß er solche Touren auch in 5 Jahren mit seiner Familie machen kann.


    Viele finden unser Reisen schon crazy, aber für mich gehören diese 3 Wochen im Jahr einfach dazu.

    Vielleicht hast du es schonmal erzählt, aber habt ihr das auch schon mit kleinen Kindern gemacht?

    Ich überleg, ob wir uns nächstes Jahr Mal hier in der Nähe rantasten. Donau oder Neckarradweg wären beide in Reichweite. Mein Großer müsste halt schon selbst fahren. Der schafft momentan so 10-15km, hat aber auch noch das kleine 16 Zoll Fahrrad ohne Gangschaltung.

  • Kuekenmama, die Kinder waren immer dabei, so ab dem 1. Jahr. Erst im Anhänger, später habe ich sie auf dem "Pino" einem Stufentandem mitgenommen. Das Tandem dient hier manchmal auch im Alltag als Elterntaxi. Die Kinder haben gute Kondition und fahren gerne. Mögen das zelten. Und langsam entlasten sie auch uns, sie können gut helfen. Bei euch wären das ja schon 2 Anhänger. Oder 1 Anhänger und ein Elternrad mit followme Möglichkeit. Habt ihr ein großes Zelt?

  • Kuekenmama, die Kinder waren immer dabei, so ab dem 1. Jahr. Erst im Anhänger, später habe ich sie auf dem "Pino" einem Stufentandem mitgenommen. Das Tandem dient hier manchmal auch im Alltag als Elterntaxi. Die Kinder haben gute Kondition und fahren gerne. Mögen das zelten. Und langsam entlasten sie auch uns, sie können gut helfen. Bei euch wären das ja schon 2 Anhänger. Oder 1 Anhänger und ein Elternrad mit followme Möglichkeit. Habt ihr ein großes Zelt?

    Wir würden wohl mit dem Doppelsitzer-Anhänger fahren. Da muss der Große auch im Alltag noch mitfahren, wenn die Strecken zu lang sind, aber eigentlich hat er keine Lust mehr und will selber fahren und macht das auch schon wirklich gut. Aber man müsste ja am Anfang gar nicht so viel Strecke machen oder eben doch noch ein Follow Me organisieren.

    Unser Zelt ist schon extra so gekauft, dass man es auch gut mit dem Fahrrad transportiert bekommt. Wobei man ja eben auch noch das ganze Geraffel für die Kinder transportieren müsste...Aber irgendwann müssen wir es wohl einfach Mal versuchen. Das reizt mich sehr.

  • Danke annalin wir waren dieses Jahr auch in der Bretagne und sind auch in St.malo Gewesen.


    Radreisen sind auch mein lieblingsurlaub.

    Ich kann da auch immer wieder die Niederlande empfehlen. Man muss eben nur irgendwie (Bahn oder Auto) dort hin kommen.

    Aber gerade mit kleineren Kindern sind sie so angenehm.

    Flach und riesige Radwege!

  • Radreisen habe ich viel vor den kindern gemacht, schon mals Jugendliche.

    Aber als Familie klappt das bei uns nicht, da hab ich keine Geduld.

    Schon Stadtbesichtigungen gehen besser 2+2. In der Gruppe nervt es einfach nur. Jder will was anderes, ständig jammert jemand.

    Ich finde Familienurlaub überhaupt schwierig#angst Im Schwedenurlaub (Wohwagen) vor 10 Jahren wäre ich am liebsten in den nächsten Zug nach Hause gestiegen. allein. Die Kinder haben sich ständig gezofft, es war schrecklich.

    Im Grunde war das eine der ersten einigermaßen entspannten Familienurlaube dieses Jahr.


    Was immer gut ging:

    - Urlaub mit einer anderen Familie zusammen

    - Haus und Hof und Tiere hüten von Freunden einsam am Land.



    sorry fürs Jammern.

    richtig Camping dann wieder im Rentenalter mein Fazit.

    annalin mit Nr 1 M 9/2003 und Nr2 W 3/2006

  • Wir haben im Urlaub manchmal das Problem die Zeit zu gestalten. Also wie viel Programm plant man und wie viel einfach nur abhängen. Das ergibt sich dann halt mehr, wenn man unter dem Motto "Das Weg ist das Ziel" unterwegs ist. Und mein Mann ist eigentlich nur für so Outdoor-Aktivitäten zu haben. Mit Sightseeing im klassischen Sinne brauche ich dem nicht zu kommen. Das macht der nur Mal für die Kinder mit.

  • Kuekenmama , in Kopenhagen hat uns ein Mann auf englisch zugerufen, daß er hofft, daß er solche Touren auch in 5 Jahren mit seiner Familie machen kann.


    Viele finden unser Reisen schon crazy, aber für mich gehören diese 3 Wochen im Jahr einfach dazu.

    Vielleicht hast du es schonmal erzählt, aber habt ihr das auch schon mit kleinen Kindern gemacht?

    Ich überleg, ob wir uns nächstes Jahr Mal hier in der Nähe rantasten. Donau oder Neckarradweg wären beide in Reichweite. Mein Großer müsste halt schon selbst fahren. Der schafft momentan so 10-15km, hat aber auch noch das kleine 16 Zoll Fahrrad ohne Gangschaltung.


    Wir fahren auch mit jüngeren Kindern gerne mit dem Rad in den Urlaub. Wir hatten schon einen ganz tollen zweiwöchigen Radurlaub in Schleswig-Holstein als die Kleine 2 war und der Große 5. Die Kleine (jetzt 4) fuhr/fährt noch Anhänger und der Große (jetzt 7) ist bisher noch Follow-Me gefahren. Nächstes Jahr fährt er dann alleine :-)


    Obwohl wir versuchen, wenig mitzunehmen, haben wir immer viel Gepäck. Das macht aber nichts solange es halbwegs flach ist. Wir waren bisher in Norddeutschland unterwegs und es ist immer ein Abenteuer und wirklich toll. Traut Euch!


    Früher (vor den Kindern) sind wir oft jeden Tag weiter gefahren und waren immer nur eine Nacht auf einem Platz. Das finde ich mit kleinen Kindern anstrengend, deshalb bleiben wir jetzt auch gerne zwei oder drei Nächte an einem Ort. Die Etappen können ja ruhig kurz sein - hauptsache man ist unterwegs und erlebt als Familie (kleine) Abenteuer.


    Wenn wir mit dem Zug anreisen planen wir sehr viel Zeit zum umsteigen ein. In Hamburg mit Sack und Pack das Gleis zu wechseln (kleiner Aufzug und wird ja auch noch von anderen benutzt) dauert locker 45min. Aber wenn man die einplant, ist es auch nicht stressig.