Ständig Stillen statt Essen (14 Monate)

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  • Du beschreibst das Hasenkind mit 14 Monaten! ^^


    Mir hat auch das Buch "Mein Kind will nicht essen" geholfen! Ich habe endlich kapiert, dass es nicht schlimm ist, wenn ein Kind so wenig isst. Außerdem hat mir geholfen, dass meine Mama mir immer erzählt hat, was für eine "schlechte" Esserin ich war (ich habe hier im Forum mal den Begriff "Klein-Esserin" gelesen, der gefällt mir besser, da er nicht wertet), und ich wurde nicht gestillt.


    Das Hasenkind ist jetzt 2 1/2 und isst etwas größere Mengen. Ab 15 Monaten wurde es laaangsam mehr, da kamen die vorderen Backenzähne und das Kauen wurde leichter für sie. Sie isst aber immer noch seeehr wenig und ernährt sich, wenn sie zahnt, fast ausschließlich von Muttermilch.


    In letzter Zeit stillt sie aber bedeutend weniger und ich habe auch das Gefühl, dass die Milch weniger wird, da sie mehr nuckelt als wirklich trinkt. Seitdem stelle ich fest, dass sie größeren Hunger und auch Durst hat - ich habe mein Kind dieses auch zum ersten Mal in ihrem Leben so äußern hören!


    Ich würde Dir deshalb raten - entspannt bleiben, weiterhin abwechslungsreiche Nahrung anbieten und, wenn Du ganz sicher sein willst, den Ferritin- und Vitamin B12-Wert bestimmen lassen.


    Lass Dich bloß nicht von Deiner Umwelt verrückt machen (jaja, ich weiß, sagt sich hinterher immer leicht), jeder Mensch is(s)t anders!

  • Nun ist das Lüttchen verschnupft bis zur Oberkante und ich bin schon FROH wenn sie mal alle 4 Stunden einen Schluck stillt, damit ich nicht platze. So ändern sich die Prioritäten... uff.



    Was ich noch sagen wollte:

    Zitat

    Ich fand es tagsüber einfacher, die Stillabstände zu vergrössern, weil
    da eine Menge Ablenkung möglich war. Und vernünftige Pausen von
    mindestens 2-3 Stunden führen bei uns dann zu den ominösen 2 Löffeln.

    Wenn hier zwei Stunden nicht gestillt und Lüttchen Essen angeboten wird, isst sie nicht, sondern will erst mal an die Brust. Sofort, zackig, jetzt jetzt jetzt!!! Danach MÖGLICHERWEISE noch ihren obligatorischen Haps von irgendwas. Ich probiers trotzdem weiter.


    Zitat

    Überleg mal, wenn du nicht stillen sondern Flasche geben würdest (und
    daher auch nicht alle Welt auf der Stillerei rumhacken würde). Würdest
    du dann auch zweifeln?

    Beim Flasche geben würde ich noch mehr Zweifeln. Ohne jetzt eine Diskussion über Muttermilch vs Flaschenmilch loszutreten, bin ich insgesamt froh, dass ich Lüttchen stillen kann - ich weiß sie bekommt fast alles was sie braucht. Aber eben nur fast.


    Zitat

    Das Hasenkind ist jetzt 2 1/2 und isst etwas größere Mengen. Ab 15
    Monaten wurde es laaangsam mehr, da kamen die vorderen Backenzähne und
    das Kauen wurde leichter für sie. Sie isst aber immer noch seeehr wenig
    und ernährt sich, wenn sie zahnt, fast ausschließlich von Muttermilch.

    Alle 4 Backenzähne hat sie schon seit einer ganzen Weile. Aber schön zu hören, dass ich nicht allein bin und es noch andere Klein(st)esser gibt da draußen!



    Zitat

    Ich glaube, das stillverhalten ist naturgegeben:-))

    Der Gedanke gefällt mir, das heißt nämlich, ich mache nichts grundlegend falsch und habe mir kein Milchmonster rangezogen sondern eins geboren ;-))



    Ich habe wirklich eine Menge gute Tipps bekommen. Mein vorläufiger Schlachtplan sieht so aus: Entspannter werden, entspannter werden, entspannter werden. Dem Kinderarzt nochmal auf die Füße treten wegen Blutwerten. Bis dahin Ferro Sanol Tropfen niedrig dosiert geben. Eine geschulte Hebamme - rezeptfrei, danke für den Hinweis! - suchen, Lüttchen öfter vom Stillen ablenken auch wenns für mich grad so bequem wäre. Wenn wir diese Schnoddernase überstanden haben, gehts los!

  • Entspannter werden, entspannter werden, entspannter werden. Dem Kinderarzt nochmal auf die Füße treten wegen Blutwerten. Bis dahin Ferro Sanol Tropfen niedrig dosiert geben. Eine geschulte Hebamme - rezeptfrei, danke für den Hinweis! - suchen, Lüttchen öfter vom Stillen ablenken auch wenns für mich grad so bequem wäre. Wenn wir diese Schnoddernase überstanden haben, gehts los!

    Klingt doch gut so! Dann schnelle Besserung dem Lüttchen.

  • Zitat

    Du hast in Deutschland die komplette (!) Stillzeit hindurch einen Anspruch auf Hebammenhilfe. Da brauchst du kein Rezept dafür. Das wissen leider immer noch zu wenige Mütter.
    .


    Meine Hebamme hat sich geweigert länger als acht Wochen nach Geburt zu helfen. Die meinte es ginge nur mit Rezept. Musste ein Rezept vom Kinderarzt organisieren, nachdem der Gyn nix rausrücken wollte (ich soll halt abstillen) und der Hammer: dann kam sie einmal mit der Verordnung, und die letzten Male hat sie immer abgesag! Ich bin immer noch stinksauer!
    Und habe Immernoch Stillprobleme bzw Fragen :-(

  • Gehts noch?!?!


    Dann such dir ganz schnell eine andere Hebamme! Das machen viele und das ist überhaupt kein Problem.


    Oder du wendest dich gleich an eine Stillberaterin, wenn du "nur" Stillfragen hast.


    Boah, da könnte ich mich aufregen.

  • Ich frag mich mal durch, danke Sucres. Sind nur Stillfragen, mittlerweile. Den Rest habe ich mir schon irgendwo angelesen bzw hier übers Forum helfen lassen.
    Und sorry fürs OT Weltfrau.

  • Klingt gut der Plan!


    Wenn sie bei Heisshunger so sehr auf Brust giert - kannst Du ja mal probieren, ob Du ihr so ne Viertelstunde vor der gemeinsamen Mahlzeit etwas "nebenher" Stillen anbietest. So, dass der Bauch nicht voll ist, aber auch nicht zwickt vor Hunger. In der Stimmung ist ein bunter Teller sicher verlockender (nicht zuviel aufs Mal, 2-3 Stückchen reichen bei uns aus, mehr führt zu Rumheuen im Teller...) als hungrig.


    Viel Erfolg!


    Liebe Grüsse


    Talpa