Wehen Schmerzempfinden - mit und ohne Blasensprung

  • Ich habe bei allen Geburten ab einem bestimmten Punkt Wehenstürme gehabt, bei Nr. 1 weggespritzt, Pda und dann laaaangsam auslaufen lassen, die Blase wurde gesprengt als da schon nix mehr wirksam war für die Austreibungsphase #augen - die Wehen ansich wurden durch das sprengen intensiver und häufiger, aber im Vergleich zu denen ganz am Anfang bzw. auch die von Nr.2 MIT Blase war das nicht schlimmer .
    Bei Nr. 2 haben meine Extremwehen MIT Blase zu einer sehr schnellen, SEHR schmerzhaften Turbogeburt geführt, bei der ich während der fast pausenlosen Extremwehen kaum noch sprechen konnte vor Schmerz. Blasensprung gabs erst nach voller Eröffnung, da habe ich mir dann eine pda legen lassen endlich (ganicht einfach einen Arzt zu finden, der so spät noch ne PDA legt. Ich war aber bei NR.1 dermassen gerissen, das ich DAS nicht ohne ausprobieren wollte. im Endeffekt hatte ich dann eine wunder, wunderschöne selbstbestimmte Austreibungsphase mit exakt dosierter PDA, bei der ich alles noch spüren und mitarbeiten konnte, aber die schlimmsten Schmerzen einfach fast weg waren ;)...).


    Also ich denke ganz klar, das die Wehenintensität ansich die Schmerzen und Erträglichkeit bestimmt. Bei gesprungener Blase ist aber der direkte Druck, den das Kind ausübt grösser und erfahrungsgemäss scheinen Wehen ja stärker zu werden wenn die Blase gesprungen ist. Ich glaube also, das der Blasensprung ansich nicht unbedingt das empfinden beeinflusst, aber die gesprungene Blase für eine viel höhere Wehenintensität sorgt.


    Das wäre so meine ganz unprofessionelle eigene Theorie #ja

    Nichts ist so gewöhnlich, wie der wunsch außergewöhnlich zu sein (Shakespeare)

  • Die Mutter-These find ich schwierig, weil ich x Frauen kenne, die sich deshalb riesige Panik gemacht haben, meist zu Unrecht.
    Auch die Geburten der Mutter werden ja von äußeren Faktoren beeinflusst, wie zB Betreuung. Und die war vor 30 Jahren halt auch gründlich anders.
    Aber sicher kann das AUCH ein Faktor sein, ohne Zweifel.

    außerdem spricht dagegen ja schon, dass mütter von mehreren kindern oft sehr unterschiedliche geburten haben. #gruebel das find ich also nicht nur schwierig, sondern gefährlich das zu verbreiten (siehe panikmache). den zusammenhang halte ich dann doch eher für zufall. ...außer, man weiß das eben schon vorher und bekommt eine self fulfilling prophecy. #weissnicht


    zur eigentlichen sache: ich hab nur ein kind, also keinen vergleich, aber einen blasensprung am anfang und heftige, lange, schmerzhafte, blöde wehen/geburt #flop

  • Hier waren die Wehen bei der ersten Geburt wo die Blase erst kurz vorher sprang in der Erinnerung am heftigsten. Kann aber auch daran gelegen haben,dass es eben die erste Geburt war und ich noch nicht so wusste, was mir gut tut unter Wehen.
    Bei der zweiten Geburt sprang die Blase und es wehte sich dann so ein, aber nicht so schlimm. So 3 Stunden später war sie da.
    Beim Kleinen sprang die Blase und die Presswehen und das Kind kamen direkt danach. Hier quasi keine schlimmen Wehen,da es sofort in die Austreibungsphase ging.