Wehen Schmerzempfinden - mit und ohne Blasensprung

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  • Huhu ihr lieben,


    Ich frag mich nur, ob jemand das auch so empfindet wie ich...


    Bei der ersten Geburt fing alles mit 2 Wehen und Blasensprung an. Ich wollte sofort ins KH. Geburt war 7h nach der ersten Wehe und ich fand es einfach so doll Aua. Also klar ist eine Geburt ja eine schmerzhafte Angelegenheit aber ich wollte sofort nach Blasensprung ins KH.


    Bei der zweiten Geburt hatte ich keinen Blasensprung. Erst als die Wehen jede Minute kamen (und mein Mann kam mal auf die Idee den Abstand zu messen #hammer ) sind wir zügig Richtung Kreißsaal (war schon sationär). Also bis dahin war es auch gut auszuhalten, wären wir zu Haus gewesen wär ich nicht losgefahren #angst ich habe dann die Blase öffnen lassen und unser Kind war 30 min später geboren. ich hatte SOFORT Pressdrang aber das Baby muss sich noch drehen.


    Wer hat die gleichen Erfahrungen gemacht? Oder völlig andere??

    Unsere Boygroup: Flitzekind 09/2011, Flitzebaby 02/2013 und Robinson Freitag 08/2014 #herz

  • Bei der ersten Geburt hatte ich einen Blasensprung kurz vor den Presswehen. Die Geburt war für mich in dem Moment heftig, aber im Nachhinein mit Sicherheit sehr gut erträglich - bei der zweiten wusste ich ja in etwa, was mich erwartet. Der Mittlere lag allerdings zu weit oben im Becken (Nabelschnur sehr kurz und stramm um den Hals). Die Blase wurde irgendwann eröffnet, nachdem er etwas weiter ins Becken gerutscht war. von diesem Punkt an wurden die Wehen deutlich heftiger, was durchaus beabsichtigt war.
    Ich habe den Abgang von Fruchtwasser bei beiden Geburten etwas brennend am Muttermund empfunden.


    Bei der dritten Geburt habe ich (mittlerweile ärgere ich mich über diese dumme Idee) darum gebeten, irgendwann nachts die Blase zu eröffnen, weil die Wehen keine großartige Wirkung mehr hatten. Danach waren die Wehen dann weg. Damit hätte ich nicht gerechnet. Schlussendlich ging es dann an den Wehetropf.


    Bei mir war also vertreten: Blasensprung kurz vorm Pressen, Blasensprung mit heftigeren Wehen und Blasensprung mit Ausbleiben der Wehen. Gleich geblieben ist es nicht.

    LG, Junia


    mit #male 05, #male 06, #male 08


    Ps: Ich hab einen neuen Nicknamen. Bitte nicht outen, danke.

  • Bei meinem Großen begann die Geburt mit Blasensprung (wohl eher ein kleiner Riss, kein plözlicher starker Wasseraustritt, sondern andauernder Ausfluss). Ich habe ganz in Ruhe zuende gepackt, geduscht und bin dann ins Krankenhaus gefahren. Ich hatte keine spürbaren, nur messbare Wehen. Die Wehen wurden aber noch sehr schmerzhaft und nach 12 Stunden war glücklicherweise das Kind da.


    Bei meiner Kleinen begann alles mit Wehen. Nachts habe ich mit Wehen im sechs Minuten Abstand noch Erdbeeren eingefroren. Als der Schleimpfropf abging, habe ich mich im Krankenhaus erkundigt, ob ich kommen solle -> "Solange sie sich zuhause wohlfühlen, ist alles gut." Schließlich sind wir ins Krankenhaus gefahren, die Wehen waren deutlich leichter zu ertragen als beim Großen. Wir habens noch geschafft, das CTG anzulegen. Die erste vom Gerät erfasste Wehe war eine Presswehe, nach 15 Minuten im Krankenhaus war das Kind da. Ich wäre jetzt vorsichtig mit der von meiner Hebamme getätigten Aussage: "Du hast ja schon ein Kind, du weißt wie sich die Wehen anfühlen. Du merkst, wann du ins Krankenhaus musst."

  • Beim Großen (--> Riesenbaby) sprang die Blase irgendwann während der Presswehen, und ich hatte danach zwar mehr Pressdrang, es dauerte trotzdem aber noch 5 h, bis er geboren war.


    Beim Kleinen sprang die Blase 5 min, bevor er da war. Ich hatte heftigen Pressdrang, habe dann die Fruchtblase "geboren" ;) die dann auch sprang, und in der nächsten Wehe kam der Kopf bis Ausgang. Aber ich kann nicht sagen, dass der Pressdrang dann stärler war. Er war vorher schon stark.

  • Ich hatte bei Kind 1 auch einen Geburtsbeginn mit Blasensprung und empfand die Wehen sehr bald als sehr schmerzhaft, sodass ich auch sehr schnell nicht mehr wusste, wohin mit mir und dann vor Schmerz die geplante Hausgeburt abgebrochen hab.


    Bei Kind 2 ist die Blase etwa eine Dreiviertelstunde geplatzt, bevor mein Kind da war und da habe ich die Wehen vorher als deutlich besser erträglich empfunden. Ich hatte die ganze Schwangerschaft über gehofft und gehofft, dass die Geburt nicht mit einem Blasensprung startet. Deine Wahrnehmung, als Start ein Blasensprung macht schmerzhaftere Wehen kann ich teilen und deshalb bemitleide ich immer alle, wenn sie hier schreiben "Die Geburt geht los, ich hatte gerade einen Blasensprung". Ich weiß noch, wie ich beim Blasensprung bei Kind 2 dachte "Scheiße, jetzt gehen also die Mörderschmerzen los". Und sie wurden zwar heftiger, aber nicht bedeutend.

  • Meine 2 Kinder kamen ja leider per KS, allerdings hatte ich beide male 20 Stunden ca. alle 2 Minuten sehr schmerzhafte Wehen. Bei der Großen wurde die Blase nachher erst ganz zum Schluss geöffnet (in der Hoffnung, es tut sich noch was), die Geburt des Kleinen begann damit. Und ich muss sagen, das war beim Kleinen deutlich mehr Aua! Vorbereitet war ich ja nun und hatte durchaus auch meine Techniken damit umzugehen, aber das war doch deutlich heftiger.

  • Ich würde gerne den Unterschied vorher und nachher kennen oder das Gefühl oder wie es ausgesehen hat. Ich habe davon leider nichts mitbekommen. War in der Pressphase wohl zu sehr mit den Schmerzen beschäftigt. (Hoher Geradstand, grünes Fruchtwasser, schlechte Herztöne, KS)


    Kommt es häufiger vor, dass man nichts davon mitbekommt, dass die Blase gerade gesprungen ist?

  • hier stärkere schmerzen bei geburt mit blasensprung, da wars aber zusätzlich nen sternengucker!


    bei der kleinen hatte ich in eröffnungs-und übergangsphase (HG) nie schlimmere schmerzen als beim großen bis 4cm ( da kam dann die pda ). die pressphase hingehen... ;-)

  • Da mein Sohn nicht wirklich ins Becken gerutscht ist, wurde die FB relativ früh eröffnet - AUA!!!
    Ich hätte nie gedacht das es noch schmerzhafter werden kann - konnte es aber :S

  • Meine Hebamme meinete vor der Geburt des ersten Kindes, sie wünsche mir eine Geburt mit spätem Blasensprung- das sei deutlich weniger schmerzhaft.


    Ich kann es nicht beurteilen, da bei allen drei Geburten der Startschuß der Blasensprung war. Ich kann also leider nicht vergleichen.

    Hagebutte,
    zwei Töchter 02/07, 07/09 und ein Sohn 3/13


    Das A klemmt, daher geht es hin und wieder verloren....

  • Ich hatte bei Kind 1 auch einen Geburtsbeginn mit Blasensprung und empfand die Wehen sehr bald als sehr schmerzhaft, sodass ich auch sehr schnell nicht mehr wusste, wohin mit mir und dann vor Schmerz die geplante Hausgeburt abgebrochen hab.



    das war hier ganz genauso.


    bei der zweiten hausgeburt wurden die schmerzen unerträglich, nachdem die hebamme die blase geöffnet hatte (und endete im KH).


    bei der dritten geburt ist die blase erst geplatzt, als das baby dabei war, geboren zu werden. also der kopf kam quasi in der blase. zu keiner zeit hatte ich das gefühl, die schmerzen wären unerträglich (obwohl es schon hammer weh tat :huh: )


    also, gebären wird nie meine lieblingsbeschäftigung, aber ich teile das gefühl, daß es umso besser ist, je länger die blase hält.

    the nature of this flower is to bloom

    (alice walker)

  • hier ähnliche erfahrungen wie du:


    erste geburt: BS im bett mit plopp. absolut überrascht weil 3,5 wochen 'zu früh'. dann gemütlich ins kh, hatte schon immer mal wieder wehen aber regelmäßig wurden die erst 1-2 stunden nachm BS, dann aber drei stunden später kind im arm. schmerzen waren so lala..


    zweite geburt: unregelmäßige wehen den ganzen tag, 19uhr ins kh, 21.19 Blasensprung, 21.34 Kind da.. die zwei presswehen waren die Hölle. (aber ich würde es immer wieder machen.. #love )

  • Interessant, bei mir wars genau umgekehrt: Erste Geburt ohne Blasensprung, wurde kurz vorm Rausschlüpfen gesprengt, die Wehen kamen mir schmerzhafter, länger und druckvoller vor.
    Zweite Geburt begann mit Wehen und Riss der Fruchtblase gleichzeitig und die Wehen waren in sich viel kürzer, immer wenns am stärksten war, begann der Schmerz gleich darauf merklich und zügig abzuebben-das war genial.

  • Zwei mal Geburtsbeginn mit Blasensprung, verhältnismäßig erträgliche Wehen, recht schnell;
    Beim Mini riss die Fruchtblase erst, als das Köpfchen geboren ist, das waren mit Abstand die schmerzhaftesten Wehen von allen. (Lag aber vermutlich nicht direkt daran...)
    Den Pressdrang habe ich nicht als anders empfunden bei Geburt 2 und 3.

  • Alle 3 Geburten waren erst ab Presswehen richtig schlimm und die Fruchtblasen sind auch erst dann geplatzt/wurde gesprengt.


    Bei der dritten war ich im Geburtspool als die Blase platzte und es wurde sofort schmerzhafter. Viel schmerzhafter.
    Kurz danach war sie dann auch da.


    Bei den Jungs konnte ich keinen so starken Unterschied feststellen.

  • Bei mir wurden die Wehen ab Blasensprung unerträglich!
    Davor gings eigentlich ganz gut.



    Das kann ich unterschreiben. So war das bei meinem ersten Kind. Die Blase sprang in der Eröffnungsphase bei ungefähr 6 cm und es gab nen riesen Knall, das vergesse ich nie. Danach waren die Schmerzen furchtbar. ;(


    Bei Kind 2 habe ich den Blasensprung verpasst. Ich kam mit Presswehen ins KH und die Blase war noch intakt. Irgendwann im Laufe der nächsten 3 Std ist sie dann geplatzt. Da merkte ich aber keinen Unterschied mehr.


    @ Wattwurm: Wie oben beschrieben, bei Kind 2 habe ich den Blasensprung auch nicht bemerkt.

    Grüsse von Bergsee mit Alois (2007), Sepp (2010) und Peter (2014)

  • 1. Kind war eine KH Geburt mit Standard PDA bei vaginalen Beckenendlagengeburten. Fruchtblase ist geplatzt bei 3 cm Muttermundöffnung, danach hat es nur noch 30 Minuten gedauert bis zu den Presswehen. Zu den Schmerzen kann ich nix sagen.


    2. Kind, Geburtshaus: im Grunde fast identischer Verlauf, Blasensprung bei 3 cm, mit deutlichem Knack und viel Fruchtwasseraustritt. Danach wieder super fixe Muttermundöffnung, Kind 30 Minuten später geboren. Schmerzen waren nach dem Sprung deutlich verschärfter, die Fruchtblase hatte durchaus zuvor den Druck abgepuffert. Empfand die Wehen aber immer als aushaltbar.


    3. Kind: da hab ich die ganze Zeit auf den Blasensprung gewartet, der aber nicht kam. Fruchtblase spannte sich noch immer ganz dicht ans Köpfchen, als ich vollständig eröffnet war. Blase muss dann von mir und der Hebamme unbemerkt während der Presswehen gesprungen sein. Obwohl also so lange intakt, waren die Schmerzen in allem Wehenphasen bei dieser Geburt viel schlimmer!

  • Ich kann nur zweimal Blasensprung vor den ersten "echten" Wehen vermelden - ohne kenn' ichs also nicht.
    Beide Male hatte ich danach noch etwas Schlaf, aber dann war alles komplett anders!
    Einmal lange, mit anstrengenden, aber "verarbeitbaren" Wehen und langer, sehr anstrengender Pressphase - und einmal Kamelwehen, Wehensturm und eine Pressphase des Modells "da fährt ein Zug über mich drüber". Dafür nur 3 Wehen, dann war sie da.
    24 Stunden und 7 Stunden nach Blasensprung.


    Meine Theorie ist ja unterdessen, dass das Temperament der Kinder mindestens genausoviel Einfluss auf den Geburtsverlauf hat wie der Geburtsort.


    Liebe Grüsse


    Talpa


  • Liebe Talpa...könntest Du Deinen letzten Satz mal genauer ausführen. Das Thema finde ich spannend :D

    Susanne mit Kasperle 08/04 , Seppel 01/07 und Gretel 10/10 :) und Überraschungsstar April/2014


    Pippi Langstrumpf:" Es ist unbedingt wichtig für kleine Kinder ein
    geordnetes Leben zu haben. Besonders, wenn sie es selbst ordnen dürfen." :D