Wehen Schmerzempfinden - mit und ohne Blasensprung

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  • Das ist meine eigene, völlig subjektive These - untermauert vorläufig nur von den eigenen Geburten und einigen passenden aus dem Bekanntenkreis :D


    Ich habe mich bei beiden Geburten gut aufgehoben und sicher gefühlt, keine Störungen etc. Den langen Geburtsverlauf beim Ersten habe deshalb erstmal auf unsere Anatomie geschoben. Dann kam meine Tochter - und schon nach kurzer Zeit zeigten sich erste Charakterunterschiede: Sohn ist "der Denker", lieber einmal zuviel überlegt und gezögert, als zu früh los gegangen.
    Tochter ist der Typ "Pätsch, hier bin ich", unabhängig, ausgeglichen aber immer mit einem Tusch beim Auftritt.


    Da passen die zwei Geburten einfach zu perfekt.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • 1. Kind Blasensprung mit grünem Fruchtwasser und erst einige Stunden später langsamer Wehenbeginn schön kontinuierlich steigernd bis zum Schluss
    2. Kind Blasensprung bei 4 cm und ab dann die Hölle, 4 Stunden später Verlegung ins KH weil der Muttermund nicht weiter auf ging. 8 Stunden später Geburt mit PDA
    3. Kind Blasensprung kurz vor Geburt, die Geburt war kurz aber heftig und ich habe keinen Unterschied gemerkt ob Blase offen oder nicht


    Ausser bei der ersten Geburt habe ich den Blasensprung immer als richtiges knacken wahrgenommen


  • Mmmh...da muss ich jetzt mal drüber nachdenken. Bei uns würde das auf ein Kind zutreffen, auf die anderen zwei eher nicht #gruebel aber spannend ist die These schon :D

    Susanne mit Kasperle 08/04 , Seppel 01/07 und Gretel 10/10 :) und Überraschungsstar April/2014


    Pippi Langstrumpf:" Es ist unbedingt wichtig für kleine Kinder ein
    geordnetes Leben zu haben. Besonders, wenn sie es selbst ordnen dürfen." :D

  • Hier zweimal Blasensprung als Auftakt zur Geburt. Dann in beiden Fällen laaaange keine Wehen, beim ersten dann irgendwann Einleitung im KH, beim anderen hat der Wehencocktail die Wehen in Gang gesetzt.


    Ich fand die beiden Geburten von den Schmerzen her aber nicht so gravierend anders als die, wo die Blase erst unter der Geburt aufging. Die eingeleiteten Wehen fand ich im Nachhinein unangenehmer und schwerer zu veratmen, das war aber auch die erste Geburt. Das war halt einfach nicht "mein" Rhythmus.


    Und ja, die Temperamentstheorie habe ich auch schon aufgestellt :) .

  • Bei mir wurden beide eingeleitet, beim ersten wurde die Blase geöffnet ums voran zu treiben weil es ihm nicht so gut ging, da hatte ich schon Wehen und habe keine Veränderung gespürt und viel gebracht bezüglich des Verlaufes hat es nicht!
    Bei der kleinen hatte ich drei Tge Primimg-Wehen, zwar regelmäßig und kurze Abstände aber nicht so richtig schmerzhaft...als dann die Blase eröffnet wurde hatte ich zwei Minuten später die ersten Wehen und wusste sofort das es ja Geburtswehen sind ;-)

    "Believe in yourself or nobody will believe in you" (Mark Feehilly)

  • Die Talpa-Theorie unterstütze ich, meine Geburten passten auch sehr gut auf das Temperament meiner Kinder.
    Söhnchen: ließ sich Millimeter für Millimeter abwartend herausschieben
    Töchterchen: war sehr energisch unterwegs, hier geht's lang, juhu - aber dabei sehr kooperativ, wir hatten die ganze Geburt super Kontakt.
    Mini - kann natürlich nichts für die gemeinen Wehen mit der zweiten Spitze, hat aber das Köpfchen in einem einzigen Schwung rausgeschraubt, war dabei aber nicht so kommunikativ. Eher: okay Mama, wenn du nicht mehr kannst, dann mach ich jetzt halt selber.
    Aber klar, Temperament ist hier nicht der einzige Faktor.

  • Ich hatte beide Male keinen Blasensprung. Von daher nicht so wirklich den Vergleich.


    Bei der Großen hatte ich ich irgendwann ein Gefühl, dass ich jemanden dabeihaben möchte, und bin dann ins GH gefahren. Danach hat die Geburt noch gefühlt ewig gedauert, und ganz am Ende wurde die Blase geöffnet. Daran kann ich mich aber nicht mehr wirklich erinnern, weil ich zu dem Zeitpunkt schon absolut k.o. war und nichts mehr wirklich mitbekam.


    Bei der Kleinen waren die Wehen schon ätzend, aber voll okay. Meine Hebamme hat dann auch eher selber entschieden, dass sie kommt, sonst hätt ich sie noch nicht unbedingt gebraucht. War ja noch nicht so anstrengend ;) Sie hat mich dann ruhig gestellt und ab da wurden die Wehen stärker, aber immer noch okay.


    Presswehen waren in beiden Fällen voll ätzend ;)

    Do one thing everyday that scares you - Eleanor Roosevelt
    When you reach for the stars, you may not quite get one, but you won't come up with a handful of mud either - Leo Burnett

  • Talpa, das ist sehr interessant. Und bei mir passt es auch zu beiden Kindern... 8I Mach doch mal einen eigenen Thread auf, da könnte man detailliert schreiben und eventuell ne Umfrage machen. Ich kann das vom Handy leider nicht.


    Zum Thema kann ich leider nichts sagen. Erste Geburt war mit PDA, zweite Tochter kam raus geschossen bevor irgendwas wirken konnt ;(

  • Bei uns passt Talpas Theorie nicht.
    Die Geburten waren eigentlich recht ähnlich- die Kinder nicht.


    Na ja, vielleicht geht bei mir Gebähren nur so.


    Ich hab mal eine Studie gelesen nach der Geburten am ehesten Ähnlichkeit mit denen der eigenen Mutter haben.


    Stimmt bei mir.


    Ne Umfrage und ein Thread würden mich auch interessieren.

    Hagebutte,
    zwei Töchter 02/07, 07/09 und ein Sohn 3/13


    Das A klemmt, daher geht es hin und wieder verloren....

  • Bei mir stimmt das mit der Mutter nicht - die hatte beide Male zwei sehr harte Geburten, mit Glocke und Zange.


    Umfrage mach ich morgen, jetzt habe ich auch nur Handy.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Die Mutter-These find ich schwierig, weil ich x Frauen kenne, die sich deshalb riesige Panik gemacht haben, meist zu Unrecht.
    Auch die Geburten der Mutter werden ja von äußeren Faktoren beeinflusst, wie zB Betreuung. Und die war vor 30 Jahren halt auch gründlich anders.
    Aber sicher kann das AUCH ein Faktor sein, ohne Zweifel.

  • Bei uns passt das mit Talpas Theorie auch ganz gut. Und ich habe das auch schon von anderen so gehört.


    Kind Eins, sehr schmerzhafte Wehen, die durch Blasensprengung ca. 1/2 h vor Geburt auch nicht doller wurden. Die Geburt war heftig, trotzdem flott und sehr sprunghaft und zog zich für mich wie Kaugummi. Moritz ist sehr temperamentvoll und ein klassischer Fall von Himmelhoch jauchzend-zu Tode betrübt und noch dazu ziemlich schüchtern.;)


    Kind Zwei, wieder von Anfang an sehr schmerzhafte, sehr schnelle Geburt, konstant. Blasensprung führte zu Presswehen, die waren nicht schmerzhafter als vorher und Kind war so 2 oder 3 Wehen später geboren. Max ist temperantvoll, selbstbewusst und stürmt durchs Leben.

    Johanna mit Max (02.11) und Moritz (09.09) und Helene (07.16)

  • Bei meinen Kindern sprang beide Male die Blase unter den letzten Presswehen und ich empfand es beide Male als erleichternd und bei der zweiten konnte ich da auch genau merken, wie sie wo gerade steht und rutscht.

  • Huch, exakt so wie bei Zitrulle war es hier auch, ab Blasensprung unter Presswehen hatte ich beide Male ein Gefühl von wahnsinniger Erleichterung, und Euphorie, jetzt über den Berg zu sein, der ganze Schmerz schien mit dem Druckgefühl dahin. Ab da ging alles ganz leicht und schnell.


    Talpas Theorie trifft hier ebenfalls zu, ein Wilder und ein Sanfter :D

  • Talpa, aber deine Tochter wR doch auch die 2te. Bei mir war die 2te Geburt viel, viel leichter. Die Hebamme meinte, die Ersten würden die Wegschilder für die 2ten aufstellen...


    Ich hatte bei der ersten Geburt vorzeitigen Blasensprung und die Wehen waren von Anfang an fies. Ich war aber auch entkräftet und alleine (bis auf ne doofe Hebamme im KKH). Die Presswehen waren noch blöder.


    Bei der zweiten Geburt zuhause kam der Blasensprung so 2-3 Wehen "vor Schluss" und die Wehen waren so gut aushaltbar dass wir die Situation ganz falsch einschätzten. Ich habe die ganze Zeit drauf gewartet dass es jetzt anfängt, richtig weh zu tun. Hat es aber nicht. Wir haben die Hebammen auch zu spät angerufen, die Ersthebamme kam gar nicht mehr rechtzeitig, die Zweithebamme 10 Minuten vor Schluss (fast zeitgleich mit dem Blasensprung).

    es grüßt rosarot mit himmelblau (* april 09) und kunterbunt (*märz 11)

  • Da hat der Erste aber perfekt ausgeschildert, die Zweite musste kein einziges Mal nach dem Weg fragen.


    Wir waren alle, inklusive der Hebamme (die zweite kam gerade rechtzeitig fürs Bewundern, war alles schon erledigt, mit Plazenta) völlig baff... Vom Einzug ins Geburtshaus mit Witzeln und "ach ja, in der Badewanne lässt sich gut Zeit todschlagen" bis Kind und Mutter warm eingepackt im Bett verging eine knappe Stunde... Ich habe mal versucht es zu rekonstruieren, es waren wohl so um die 20 Wehen, höchstens.


    Es gibt sicher eine Million Einflüsse, die auf eine Geburt einwirken. Die Temperamentssache passt bei uns nur so gut, dass ich sie witzig finde. Und dass die Kinder mitarbeiten bei der Geburt, davon bin ich absolut überzeugt.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Also Temperamente und Geburten stimmen hier auch, zumindest bei der 2. perfekt.


    Aber bei der ersten war hauptsächlich die KH-Atmosphäre und dass es eben die 1. Geburt war der ausschlaggebende Punkt, warum es 27Stunden gedauert hat und sehr schmerzhaft war denke ich. Der Blasensprung kam erst in der Wanne ca. 2Stunden vor Geburt.
    Die 2. war eine schnelle TraumHG mit Blasensprung ca. 24Stunden vorher, ohne wirklich Schmerzen mit nennenswerten Wehen ca. 40min bevor sie da war...mit "Glückshaube". Trotzdem quasi schmerzfrei.

    “As we work to create light for others, we naturally light our own way.”
    ― Mary Anne Radmacher

  • Aber es würde erklären, warum er so lange brauchte. Scheint ziemlichcaufwendig zu sein, so eine Beschilderung...


    Liebe Grüsse


    Talpa