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  • Hier gibts ja schon nen Thread! 8o


    Nur kurz, da eigentlich aufm Sprung:
    Fleurchen wird nächstes jahr eingeschult, mit fast 7 (Gott sei Dank). Unsere Wunsch-Schule liegt direkt neben dem KiGa und ist eine InklusionsSchule.
    Angemeldet ist sie schon.
    Problem ist nur, das die Plätze dort ausgelost werden, und wir im allerschlimmsten Fall in eine Schule einen Ort weiter müssen, sollte sie dort keinen Platz bekommen. :S Und DIE hat keinen guten Ruf.
    Da sie seit 2 Jahren in Therapie ist (emotional/sozialer Bereich), hoffen wir natürlich, das sie doch genommen wird. Obwohl sie nicht im Einzugsgebiet ist. :stupid:

    Ich bin morgens mit den Kleinen alleine, hab keinen Führerschein. Sollte die 2. Schule in Frage kommen, müsste ich also IRGENDWIE beide pünktlich dahin bekommen. Und das, wo die Strecke mit dem Bus ne halbe Stunde weg ist. :wacko: Fahrgemeinschaft gibt es nämlich nicht.

    4.024 Beiträge im alten Forum, schon länger dabei! #pfeif Ich bin ein Oma-Schwein mit Fenstern!

    Amy-Fleur 11.11.2008*4500g*53cm*Geburtshaus Köln

    Nathalie 1.03.2011*3920g*51cm*glücklich zu Hause

  • da bin ich wohl wieder das absolute alien hier, kind wird in die stinknormale regelgrundschule gehen (weil privatschulen können sich nur leute mit einem gehalt von einem anderen stern leisten und auf steiner steh ich so gar nicht), und ich bin gottenfroh ist sie näher bei 6 als bei 7, sie würde sich sonst zu tode langweilen im kiga und ich steh auf frühe einschulung.

    mit elfchen 04/09 und minielfchen 03/12

    quand ta thèse te pousse à bout et que tu veux tout arrêter kannste vergessen.

    #rose 49,7

  • So alleine bist du gar nicht, ainu.
    Die Zwillinge gehen auch mit sechs Jahren auf eine ganz normale Schule. Ursprünglich hatten wir sie an einer anderen GS angemeldet (auch hier im Stadtteil), da haben sie aber keinen Platz bekommen.

    Das B in Pegida steht für Bildung.

  • Bist nicht allein!
    Kein Alien!

    J geht auch in die Grundschule vor Ort.

    Einmal editiert, zuletzt von maikeefer (8. November 2014 um 20:44)

  • Hier auch die ganz normale Grundschule im Ort, gibt nicht wirklich erreichbare Alternative dazu.

    Aber ich bin froh das mein Großer mit knapp 7 Jahren eingeschult wird. Ich kann ihn mir im Moment überhaupt nicht als Schulkind vorstellen. Bin aber auch Fan von späterer Einschulung.

  • Meine Jungs werden fast 7 sein, wenn sie eingeschult werden. Klar, wenn sie jetzt schon in der 1.Klasse wären, würden sie von dem, was sie können, eher ins Schema F passen. Aber ich finde, dass sie von der sozioemotionalen Entwicklung her das Jahr im Kiga noch gut brauchen können.
    Außerdem macht es ihnen zwar jetzt Spaß, sich mit Buchstaben und Zahlen zu beschäftigen. Aber ob das in dem Tempo, was in der 1. Klasse vorgelegt wird, dann auch noch Spaß machen würde (zum jetzigen Zeitpunkt ihrer Entwicklung), bezweifle ich ein bißchen. Es ist ein Unterschied, ob man "muss" oder "darf".

  • So alleine bist du gar nicht, ainu.
    Die Zwillinge gehen auch mit sechs Jahren auf eine ganz normale Schule. Ursprünglich hatten wir sie an einer anderen GS angemeldet (auch hier im Stadtteil), da haben sie aber keinen Platz bekommen.


    oh, ja, deine sind jünger, hier müssten sie ein jahr länger in den kiga (stichtag 15.6.)

    wir können die regelschule nicht wählen, es kommen 2-3 in frage, und sie wird dann von der stadt zugeteilt #weissnicht (wir können nur wählen, ob wir noch vorher umziehen oder nicht ;) )

    ich komm mir hier manchmal nur wirklich sehr alienmässig vor, wenns um schule geht - ich find früh gut (und auch sehr gerne früh wieder raus - in anderen ländern ist das alles völlig normal, nur hier ist man 20, wenn man abi macht #augen ) und mag kein waldorf aus weltanschaulichen gründen, halte nix von homeschooling. völlig spiessig also. ich hab auch nie verstanden, warum schule und spielen so auseinanderdividiert wird (so von wegen: lasst die kinder doch noch spielen...)

    mit elfchen 04/09 und minielfchen 03/12

    quand ta thèse te pousse à bout et que tu veux tout arrêter kannste vergessen.

    #rose 49,7

    Einmal editiert, zuletzt von ainu (8. November 2014 um 21:16)

  • Ich denk da auch wie melone.

    J hat im Dez Geburtstag und ist daher in NDS ein Kann-Kind.
    Alle meinten sie solle zur Schule gehen!
    Nur wir Eltern nicht.


  • oh, ja, deine sind jünger, hier müssten sie ein jahr länger in den kiga (stichtag 15.6.)

    Ich wäre ein bisschen froh um den 15.06., dann würde ich nur das Käfermädchen einschulen, die powert die Erzieherinnen jetzt schon aus :D Dem Käferjungen täte ein Jahr mehr gut, glaub ich.

    Wir können auch nicht wählen, wir sind an die Bezirksgrundschule gebunden. Allerdings gibt es eine Grundschule in der Stadt (eine normale, städtische Schule), die kein Einzugsgebiet hat, weil sie ein etwas anderes Konzept hat (gebundene Ganztagsschule, direkter Übergang zur Gesamtschule, Klassen 1-2 offen und 3-4 offen). Weil die hier direkt um die Ecke ist, hatten wir die Zwillinge erst dort angemeldet, da werden die Plätze verlost. Wir hatten kein Glück, also kommen sie automatisch in die zuständige Grundschule des Stadtteils. Weil sich die Stadt mit dem Schulamt gerade über die Schulbezirksgrenzen zankt, wissen wir aber noch nicht, welche Schule für unsere Straße zuständig sein wird. Entweder die ca. 800 Meter entfernte Grundschule, die meine Tochter ein Jahr lang besucht hat und wo wir sehr unzufrieden waren oder eine neu zu gründende Grundschule, die die Stadt in einem benachbarten Stadtteil plant und von der wir noch gar nichts wissen, außer, dass die Kinder dort nicht alleine hinkommen (zu weit/zu gefährlich). Wir wissen auch noch nicht, wann die Stadt sich da entscheidet und wie sie die Sache mit dem Schulweg regeln möchte.

    Das B in Pegida steht für Bildung.

  • ich hab auch nie verstanden, warum schule und spielen so auseinanderdividiert wird (so von wegen: lasst die kinder doch noch spielen...

    In Klasse 1+2 mag das noch viel Spielerei sein, aber es zieht dann auch irgendwann an und dann kann es sein dass da viel Freizeit/Spielzeit für Hausaufgaben und Lernen drauf geht.

  • georg, ich glaube, meine allerbeste Freundin war früher vom 1. Schuljahr bis zum Abitur auf der Schule, die Ihr zuerst wolltet. Gibt es da nur eine in der Stadt?

    ainu, ich leiste Dir da alienmäßig auch Gesallschaft. Wir nehmen auch die Grundschule, die zum Einzugsgebiet gehört. Waldorf würde ich auch nicht wählen, wenn es eine Schule in der Nachbarschaft gäbe und Homeschooling ist so gar nicht meins. Einzig Montessori oder wenigstens ein wenig jahrgangsübergreifendes Lernen fand ich super. Bei meiner großen Tochter war das in der 1. Klasse echt etwas anstrengend, da wurde äußerst wenig differenziert, das fand ich sehr schade.

    Zur frühen oder späten Einschulung: Ich fände es gut, wenn das individuell geregelt werden könnte. Und dann auch alles, in jede Richtung "normal" wäre. Ich bin mit 7 eingeschult worden, für mich war das gut so.
    Bei meinen Kindern ist aber 6 Jahre durchaus passend. Meine kleine Tochter wird nächstes Jahr Ende August 6, der Stichtag ist hier der 30.9. Für sie wird das dann auch passen.
    Obwohl ich mir manchmal Gedanken mache, weil sie ein Frühchen war und eigentlich Anfang November geboren werden sollte. Ich weiß nicht, ob ich sie als Kannkind mit 5 Jahren eingeschult hätte.
    Aber ich freue mich, daß sie sich so entwickelt hat, daß wir uns da eigentlich eben keine Gedanken machen müssen und schiebe das deshalb auch immer wieder schnell weg.

  • Ich war früher auch gegen Waldorf, habe aber festgestellt, dass sich da in der Pädagogik einiges getan hat. Wenn ich mir zB die Windrather Talschule oder das Bewegte Klassenzimmer ansehe kann ich da mitgehen.

    Und zu dem Thema Schule und Spielen.... Ich habe früher auch so gedacht, jetzt kenne ich aber viele Grundschüler und Eltern. Ich glaube, die Zeiten haben sich geände

    es grüßt rosarot mit himmelblau (* april 09) und kunterbunt (*märz 11)

  • Ich war früher auch gegen Waldorf, habe aber festgestellt, dass sich da in der Pädagogik einiges getan hat. Wenn ich mir zB die Windrather Talschule oder das Bewegte Klassenzimmer ansehe kann ich da mitgehen.

    Und zu dem Thema Schule und Spielen.... Ich habe früher auch so gedacht, jetzt kenne ich aber viele Grundschüler und Eltern. Ich glaube, die Zeiten haben sich geändert. Ich kannte als Grundschulkind kaum Hsusaufgaben, wir hatten auch keinen Druck. Heute haben in der ersten Klasse eines befreundeten Kindes viele Kinder Nachhilfe (stinknormale Sprengelschule), die Hausaufgaben dauern teilweise bis und über 1h... Das sind alles Sachen die ich nicht will. Auch die "Sortierung" nach der 4ten Klasse finde ich zu früh. Bei uns hat die Förderstufe vielen Kindern sehr gut getan. Dank Schwarz-Gelb gibt es allerdings kaum noch Förderstufen, wir haben z.B. nur die Wahl zwischen einer wenig besuchten Hauptschule ( wenngleich engagiert geführt), einer Realschule unter ferner Liefen und einem sehr leistungsorientiertem riesigen Gymnasium.

    Da wäre eine echte Gesamtschule, wie sie die Waldorfschule ist, schon eine Alternative.

    Und ich würde auch nicht von "der Waldorfschule" sprechen, ich habe mir mittlerweile einige angesehen und die unterscheiden sich sehr.

    es grüßt rosarot mit himmelblau (* april 09) und kunterbunt (*märz 11)

  • ich weiss nicht, ob es angezogen hat #weissnicht ich kann das nicht beurteilen, die wenigen grundschüler/innen, die ich kenne, haben keine probleme, aber das muss nichts heissen, denn ich kenne echt sehr wenige, die meisten in meinem umfeld haben gleichaltrige oder vor allem jüngere kinder.

    das problem der frühen selektion haben wir hier nicht. meinen kinder steht 6 jahre grundschule bevor, erst dann wird "verteilt". ich hatte als kind 5 jahre. ich bin mit 6.5 in die schule gekommen und mit 11 in die weiterführende gewechselt (im herbst wurde ich dann 12). für mich war das perfekt. wir hatten aber zb auch kein langzeitgymnasium. mit 15/16 hab ich nochmal die schule gewechselt.
    da diese 6 jahre grundschule neu sind (jedenfalls hier, in anderen kantonen nicht #augen ), bin ich gespannt. ich weiss auch nicht, inwiefern die ausbildung der lehrkärfte bereits darauf abgestimmt ist. wir hatten natürlich ab der 6ten lehrkräfte, die für die sekI ausgebildet wurden, meine hätten das dann erst ab der 7ten. meine werden, wenn in der grundschule alles normal läuft, mit 12 auf die weiterführende wechseln.
    und ja, es kann sein, dass es dann im vergleich anzieht, aber darüber kann ich mir doch erst gedanken machen, wenn es soweit ist.

    mit elfchen 04/09 und minielfchen 03/12

    quand ta thèse te pousse à bout et que tu veux tout arrêter kannste vergessen.

    #rose 49,7

  • Hier auch einfach die Schule, in deren Einzugsgebiet wir liegen. Der Filius wird gerade sechs sein. Momentan ist er zwar sozial-emotional noch etwas zurück, holt aber gerade mächtig auf. Wird passen.

    Früher hatte die Schule einen miesen Ruf, den schleppt sie nach einer Fusion mit einer benachbarten Grundschule mit gutem Ruf zwar immer noch teilweise mit sich herum, beim Infoabend und beim Schnuppertag konnte ich davon aber nichts bestätigt finden. Der Rest wird sich zeigen.

    Ich war damals auf der anderen Grundschule mit schlechtem Ruf hier in der Stadt. Viel wichtiger finde ich den Klassenlehrer/die Klassenlehrerin.


  • ich find früh gut (und auch sehr gerne früh wieder raus -


    Was ist dabei der Vorteil?

    Mit 5 als Kann-Kind eingeschult und dann G8: das bedeutet, dass es eine ganze Reihe 17jährige Abiturienten gibt. Da sollen sie sich schon entschieden haben, was sie beruflich machen wollen. Mit 17 auf die Uni?

    (Wenn ich mir vorstelle, ich wäre schon mit 17 von der ZVS nach Berlin zum Studium geschickt worden. Ganz alleine, ohne Führerschein und 700 km von Zuhause entfernt??? Ich war froh, dass ich schon ein bisschen älter war. )


  • Was ist dabei der Vorteil?

    Mit 5 als Kann-Kind eingeschult und dann G8: das bedeutet, dass es eine ganze Reihe 17jährige Abiturienten gibt. Da sollen sie sich schon entschieden haben, was sie beruflich machen wollen. Mit 17 auf die Uni?

    (Wenn ich mir vorstelle, ich wäre schon mit 17 von der ZVS nach Berlin zum Studium geschickt worden. Ganz alleine, ohne Führerschein und 700 km von Zuhause entfernt??? Ich war froh, dass ich schon ein bisschen älter war. )


    du kannst ein gap-year einlegen und bist trotzdem noch jung? du hast viel mehr zeit, dir zu überlegen, was du willst, kannst ohne probleme mal ein jahr etwas studieren und wenn das nichts ist, dann was anderes. du bist jünger, wenn du fertig bist, es entzerrt die "rush hour" des lebens, du kannst einstieg in den beruf und kinderkriegen entzerren..etc.
    wenn ich in den usa oder england zur schule gegangen wäre, wäre ich mit noch 17 aus der schule gekommen und gerade 18 an die uni. seh ich jetzt kein problem mit. hier war ich mit 19 fertig und musste dann zwangsläufig ein gap-year einlegen (schulsystem nicht mit unisystem kompatibel, ich musste 3/4jahr bis zum nächsten wintersemester warten) - was ich nicht bereue, das war toll! - aber ich war bei studienbeginn 20. hab bissl rumprobiert, fächer gewechselt, dadurch noch ein jahr ins land ziehen lassen etc. so wurde ich 27, bis ich abschloss, und dann promotion - da bist nicht fertig vor 32/33 - und dann kannst du wählen: kinder oder jobeinstieg. im englischen system wär mir das nicht passiert, da wäre ich vor 30 mit der promotion durch gewesen.

    mit elfchen 04/09 und minielfchen 03/12

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    #rose 49,7

  • Ihr denkt ja schon weit, da ich nicht weiß ob meine Tochter mal aufs Gymmnasium geht geschweige denn studieren möchte mache ich mir in der Richtung überhaupt noch keine Gedanken.

    Zitat

    Viel wichtiger finde ich den Klassenlehrer/die Klassenlehrerin.

    Das finde ich auch mit am wichtigsten.
    An unserer Grundschule gibt es einige Lehrer die ich meiner Tochter als KL nicht wünsche.