Geburtsgewicht - die große Umfrage

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  • Lemony, ohne Witz, das ist manchmal die bessere Wahl. Der Tierarzt meiner Schwiegereltern (demeter-Hof) hat mir lange vor meinen Kindern gesagt, dass ihm bei Tiergeburten, zu denen er gerufen wird - also sowieso schon mal eher die komplizierteren - die Geburten die liebsten sind, wo er draußen stehen kann und zugucken. Und wo er sich fürs Tier unsichtbar macht, damit das Tier seine Ruhe wiederfindet, und nicht in Panik gerät bei Anblick eines fremden Menschen. Wo die Hilfe dann darin besteht, das Tier zum aufstehen zu bewegen oder so....


    Das sagt mir ein Tierarzt, echt.

  • Kind 1: 3640g, 52cm - dauer ca. 17h von der ersten Wehe bis zur Entbindung - ich fands als schwere Geburt - endete mit PDA, Schnitt und Saugglocke


    Kind 2: 4150g, 54ca - dauer 4 Stunden ab der Wehe die mir sagte, jetzt gehts los - Obwohl mit Tabletten über den ganzen Tag eingeleitet wurde passierte nach der Einnahme erstmal nichts auf dem CTG - ab ca. 23 Uhr dann das Gefühl es geht los und dann direkt entspurt. Mit war schlecht ich habe gebrochen, miir war kalt, ich hatte Schüttelfrost und bin zwischen den Wehen weggenickt (habe eh die ganze Schwangerschaft schlecht geschlafen und der heiße Sommer hatte mir auch zuschaffen gemacht) - und dennoch: ich fand es die schönere Geburt - selbstbestimmt, die Hebammen im Hintergrund beobachtend - als ich sagte ich meinte ich müsste mitpressen die Antwort dann mach es ruhig. War bei der ersten nicht so. Und da keine PDA und sonst keine Mittel ein ganz anderes Gefühl während der GEburt. Ich konnte richtig spüren was da vorging, auch wenn es schmerzhaft war und ich so manches mal gesagt habe ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr. Alles in allem lief es sehr rund.


    Es war eine KH geburt, allerdings ein anderes KH wie bei Nummer eins.


    Zur Ernährung: Ich habe mich in beiden Schwangerschaften sehr gesund ernährt, bin von Natur aus Übergewichtig und habe in den Schwangerschaften immer stark zugenommen. Aber Kind 1 ist ja gewichtsmäßig völlig normal. Kind 2 etwas schwerer, glaube aber nicht, das das mit mir Zusammenhängt. Kenne auch etliche schlanke die "schwere Kinder " zur Welt bringen

  • Der von Cogi genannte Artikel bezog sich meiner Erinnerung nach (ich hab den auch gelesen) auf mangelernährte Kinder.


    Ja, ich meinte mangelernährt.

  • Ich hab bei allen 4 Kindern in der Schwangerschaft übrigens ziemlich genau 15 kg zugenommen. Davon waren 2 Tage nach der Entbindung 10 kg runter. Ich hab bei allen Kindern einen GTT machen müssen, wegen der großen Kinder, war aber immer ok. Ich hab mich normal weiter ernährt.


    LG Ditta

    Alles, was einmal war, ist immer noch. Nur in einer anderen Form. (Hopi-Weisheit)



  • @Trüffel,
    versteh grad nicht ganz, was dich jetzt geärgert hat?
    was aus meinem post?
    hab doch nur meine erfahrungen geschildert. #confused


    Für die einen ist das Glas halbleer,
    für die anderen ist es halbvoll,
    und ich freu mich schon, wenn überhaupt etwas drin ist !!
    :D

  • Das ist sehr spannend, find ich :) Danke für´s mitmachen. Das bringt mich gleich zu meiner nächsten Umfrage, die ich sogleich eröffnen werde :D


    @Trüffel: Würdest du mir Infos geben, wo ich die entsprechenden Studien finden kann - wenn du die noch hast? Ich würd gern mehr darüber lesen. Die eiweißreiche und kohlenhydratärmere Ernährung wird auch (u.A.) als Gestoseprävention empfohlen.

  • Mein erstes Kind hatte bei der Geburt 40+5 3560 g mit 53cm
    Mein zweites am Stichtag geboren 3650 g und 54 cm (wobei ich noch immer glaube, dass sie 2Wochen drüber war!)


    Beide Geburten waren sehr einfach, aber ganz verschieden. Bei Geburt 1 war der Weg bis zu den Presswehen härter, bei Geburt 2 die letzte Stunde.


    Ernährungstechnisch hab ich nicht achtgegeben. In SS1 hab ich 15kg zu genommen. Mir hat alles so unglaublich gut geschmeckt. Ich hatte regelrechte Geschmachs-Orgasmen :D. Nur Oliven möchte ich plötzlich nicht.
    Bei SS2 war mir lange schlecht und dann hatte ich nie wirklich großen Hunger und nur 12kg zugenommen. Vor allem Käse fand ich total ekelig...

  • Mein erstes Kind hat 4100 g auf 55 cm gewogen, das zweite 4050 g auf 54 cm. Also fast identisch.


    Die zweite Geburt war um einiges leichter, was ich allerdings nicht am Gewicht, sondern an der Tatsache festmache, dass es eben die zweite war.


    Ich habe mich in der zweiten Schwangerschaft gesünder ernährt und hatte weniger emotionalen Stress, weil ich ja noch in Elternzeit war, das hatte aber keine Auswirkungen auf das Geburtsgewicht, denke ich.

  • Alle meine Kinder waren ziemlich gleich schwer.


    Kind 1 geboren ET+9 mit 4250g
    Kind 2 geboren am ET mit 4460g
    Kind 3 geboren ET-9 mit 4440g


    Zugenommen habe ich immer ca. 10kg, war aber davor schon ziemlich übergewichtig.
    Ernährt habe ich mich eher ungesund, da mir immer so schlecht war, dass an kochen und gesunde, ausgewogene Ernährung kaum zu denken war.


    Die Geburten waren alle ziemlich unkompliziert. Die Erste war allerdings die mit Abstand kürzeste Geburt.
    Es würde mich sehr interessieren, ob ich jetzt, nachdem ich einiges abgenommen habe, wieder so ein schweres Baby ausbrüten würde. Allerdings werde ich das wohl nicht mehr erfahren ;) .

  • Kann nicht wirklich mitreden, hab' deswegen auch nicht geklickt. Hab nur ein Kind, Tochter kam bei 36+1 mit 2.220g zur Welt (war aber auch nur 44cm klein, von daher hat's wieder gepasst). Leichte Geburt? Naja, war halt eine "vorhersehbare Not-Sectio" ...


    Und nein, mein Ernährungs- oder Bewegungsverhalten hatte keinen Einfluss auf das Geburtsgewicht gehabt, da hat einfach die Plazenta nicht ganz so gearbeitet, wie sie hätte sollen. Ich selbst hatte bis zur Geburt 12 Kilo zugenommen, von denen aber irgendwie nicht so viel beim Kind angekommen ist ...

    Es gibt nichts das höher, stärker,
    gesünder und nützlicher für das Leben ist,
    als eine gute Erinnerung aus der Kindheit.

    - Fjodor M. Dostojewskij -

  • 4 kinder zwischen 3250g und 3800g
    schwerstes kind = leichteste Geburt
    Ernährung ziemlich ähnlich, meine gewichtszunahme auch.
    tendenziell viel fleisch in der ersten Schwangerschaft... leichtestes Kind

  • Zum KH-Thema:
    Es ist wichtig, zwischen kohlenhydratarmer gesunder Ernährung und Mangelernährung zu unterscheiden.
    Es gibt Keton-Teststreifen, wo man im Urin messen kann, ob der Körper einen Mangelstoffwechsel führt. Das darf natürlich nicht passieren.
    Daher ist es sinnvoll, dass Schwangere, die wegen einer Schwangerschaftsdiabetes kohlenhydratarm essen, das regelmäßig testen. Es bringt dem Kind nichts, wenn man da reingerät, um auf Teufel-komm-raus das Insulinspritzen zu verhindern. Dann ist es ein Segen, dass es möglich ist, durch das Insulin dem Körper trotzdem genügend Kohlenhydrate zuzuführen ohne zu hohe Blutzuckerwerte zu riskieren.

  • @ freda,
    ist es nicht so, dass ketone erst bei einer kohlenhydratzufuhr unter 50g pro tag auftreten?
    zudem messen schwangere mit schlechten zuckerwerten ja taeglich ihren zucker
    und merken ja ganz schnell wenn eine mangelversorgung auftreten sollte,
    da ihre zuckerwerte zu niedrig sind, bzw der arzt sieht das dann bei der auswertung.
    ich selber habe in der schwangerschaft eine ganz tolle ernaehrungsberatung verschrieben bekommen,
    da hab ich einige tips und tricks mitbekommen,
    wie zb kohlenhydrate mit viel eiweiss mischen, das bremst den anstieg.
    so hab ich zb spagetti mit viiiiel gehacktem gegessen, so musste ich kaum verzichten.
    aber die diabetes richtlinien haben sich wohl auch geaenderrt.
    wo sie mir vor 20 jahren noch gesagt haben,
    dass meine belastungskurve zu hoch ist in der spitze,
    ist es jetzt wohl nicht mehr so schlimm.
    es zaehlt wohl nur noch der nuechternwert und der wert drei stunden nach der mahlzeit.
    mein problem war aber die blutzuckerspitze nach einer stunde,
    letzter test ist ein jahr her.
    werde mich wohl bei der naechsten schwangerschaft nochmal eingehender damit befassen muessen.


    Für die einen ist das Glas halbleer,
    für die anderen ist es halbvoll,
    und ich freu mich schon, wenn überhaupt etwas drin ist !!
    :D

  • Nele: So wie ich das verstanden habe, hat das nichts mit "zu niedrigen" Blutzuckerwerten zu tun. Der Körperfettabbau, der die Ketone freisetzt weist auf Insulinmangel hin, kann also auch Ursache für zu hohe Blutzuckerwerte sein, die man nicht normal in den Griff bekommt. Siehe z.B. hier.

  • freda, ja da ist wohl was dran mit dem insulinmangel.
    allerdings heisst das ausscheiden von ketonen ja nicht gleichzeitig eine mangelernaehrung.
    die ganzen ketarier, die fette und eiweisse zur energiegewinnung nutzen,
    haben ja einfach nur ihren stoffwechsel veraendert und scheiden natuerlich auch ketone aus,
    daher heissen sie ja auch ketarier :D
    aber den tip mit den ketonstreifen in der schwangerschaft werde ich im hinterkopf behalten,
    in der hoffnung diesmal nicht wieder alles falsch zu machen,
    bzw es diesmal besser zu machen, wenn ich das kann.


    Für die einen ist das Glas halbleer,
    für die anderen ist es halbvoll,
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    :D

  • Ja, stimmt, Mangel"ernährung" ist der falsche Begriff. Es ist ein Insulinmangel, der auftritt, den man aber eben vielleicht nicht so schnell bemerkt, wenn man sich sehr kohlenhydratarm ernährt, um unbedingt ohne Insulinspritzen auszukommen.

  • Bei mir war die zweite (von drei) Geburten mit dem mittleren Geburtsgewicht (3640g) die leichteste und kürzeste Geburt (O-Ton Hebamme: wenn sie eine Traumgeburt hätten filmen wollen, dann wäre es die gewesen). Die Geburten von Kind 1 (3350g) und Kind 3 (3720g) habe ich als in etwa gleich "schwer" empfunden. Schwer in Anführungszeichen, weil ich offenbar/glücklicherweise zu den Frauen gehöre, die ohne grosse Komplikationen und recht schnell gebären können.


    Ich habe mich in allen drei Schwangerschaften etwa gleich ernährt, war aber bei Kind 2 und 3 ca. 10 Kilo schwerer als in der ersten Schwangerschaft.

  • Das sagt mir ein Tierarzt, echt.


    jahaaaaa...die guten haben sich oftmals scheinbar mehr und besser mit dem Thema "Gebären" auseinander gesetzt.



    Zum Thema ,


    ich hatte 2 Geburten.


    1. Kind : 3250 g (6h)
    2. Kind: 3860 g (1,5h)


    Die zweite Geburt war schneller, und schöner als die erste, ob sie leichter war kann ich nur schwer beurteilen, warscheinlich schon, jedenfalls hat sie mich mit der ersten Katastrophengeburt ausgesöhnt, das lag zum einen an einem sehr viel netterem und untereinander einigeremTeam (Arzt-Hebamme), daran das die Ärztin einfach nicht gemacht hat ausser in der Ecke zu sitzen, hinterher den Riss zu nähen und mich zu loben, und zum anderen daran das ich um ein vielfaches selbstbestimmter und selbstbewusster war und völlig Problemlos meine Geburtsposition selbst bestimmen konnte (vierfüssler) , weil kein blöder Arzt mich permanent dazu aufgefordert hat mich jetzt gefälligst mal hinzulegen und still zu sein weil er ja so gar nicht arbeiten könne und er sich dann mit der zugegebenermaßen netten und engagierten Hebamme genau darüber zanken musste...und mein Mann ruhiger war und mir immer wieder gesagt hat "Du kannst das, ich weiß das! und wenn Du willst nehme ich Dich jetzt wieder mit nach Hause." er hatte nämlich ein schlechtes Gewissen, weil er so eine Panik vor einer Hausgeburt bezw. Geburtshaus hatte, dass er mich mit Engelszungen in ein (anderes als bei der ersten und zugegebenermaßen gutes) Krankenhaus gequatscht hat...ich wusste zwar, dass es Blödsinn war, dass er mit mir nach hause gefahtren wäre, aber die tatsache das er so ein gutes Gefühl hatte, hat mir geholfen... :)


    Kiwi

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