Wildes Geschwisterkind und Neugeborenes

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  • In irgendeinem Buch hatte ich mal gelesen, dass man dem Baby auch vertrauen kann. Die haben eine gute Reaktion, was das Augenschließen angeht, wenn das große Geschwisterchen in die Augen pieken möchte. Und Finger in den Mund stecken gibt es ja auch ganz oft. Aber spätestens nach dem dritten mal angekotzt sein, hören die damit meist auf wieder auf

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    Sinsiria mit Timon 03/08 + Pumbaa 07/11 + Simba 06/13
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    Be calm, be a unicorn



    Mitglied im Reboarder-Verein

  • Na wenn's nur der Finger ist...
    Nix in den Mund stecken war nämlich auch so eine Regel bei uns (spontan eingeführt nachdem ich dem 3-Wochenbaby Tiefkühlerbsen aus dem Mund gepult habe - oder ja, wenn man es genau nimmt, hab ich ihr bloß beim ausspucken geholfen. Das machen die ja auch gut selber)

    "Konzentrier dich auf die kleinen Dinge und mache die gut!"

  • Ich dachte auch immer, Mensch wir haben so ein feinfühliges Kind, der merkt wenn es zuviel wird-aber pustekuchen! Ich lasse ihn auch ausprobieren was geht beim Brüderchen, aber selbst wenn er anfängt zu weinen, heißt das nicht unbedingt, das er aufhört. Schlagen, Treten und Beißen sind hier gerade eh großes Thema und ich überlege einen extra Thread zu eröffnen. In unserer Nachbarschaft ist es nämlich so, das toleriert wird das die Kinder sich gegenseitig angehen und zwar in einer Heftigkeit, die ich weder ertragen noch tolerieren möchte. Die anderen Mütter zeigen kein Verständnis für meine Bitte, ihre Kinder bitte zurückzurufen-stehen daneben und gucken zu und solches Verhalten schauen sich die Kinder ganz schnell ab und zack bumm hatten wir die ersten Hauversuche und Co im Haus...

  • ja und wie gesagt hier ist grenzen testen agesagt, da geht es also nicht um "eigentlich spielen oder kuscheln", sondern "was macht Mama alles mit".


    und es geht auch wirklich um ein neugeborenes, nicht um ein drei-monate altes baby das schon angekommen ist.
    ich möcht eigentlich nicht, dass er kotzen muss.

    So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehn.

  • Vielleicht testet er gerade weil er merkt, dass du beim Umgang so angespannt bist und evtl. auch Angst hast, das was passiert? Wie war denn die "Zusammenführung" der Geschwister?


    Meine "Große" ist zwar grademal zwei, aber ihr kann ich echt gut vertrauen, sie ist eher etwas überfürsorglich. Und trotz das sie ein totales Wuselkind ist, beim kleinen Bruder ist sie plötzlich ganz ruhig, etwas unbeholfen zwar manchmal, aber schon echt vorsichtig. Sie durfte von Anfang an Baby streicheln und kuscheln, gibt nur die Regel nicht in die Augen und nicht mit dem ganzen Körper drauflegen. Sieht zwar manchmal ziemlich unbequem aus, wie die beiden miteinander kuscheln, aber solange Baby sich nicht beschwert und irgendwas total gefährliches dabei ist (hochheben würde sie gerne, darf sie aber nicht) greif ich auch nicht ein. Allerdings hab ich vielleicht auch ein was Geschwisterumgang angeht recht robustes Baby erwischt. Wenn er weint, hört sie allerdings auch sofort auf. #gruebel

    Phönix mit Wuseline (03/12) und Mops (03/14)


    Ich bat Gott um Geduld und er gab mir Kinder...


    Wenn dich dein Leben nervt, streu Glitzer drauf.

  • Naja, nicht falsch verstehen. Er liebt seinen Bruder, er steichelt ihn, küsst ihn, freut sich über ihn und spricht viel von ihm und er will oftmals von selbst zu ihm gehen. Er ist gern bei ihm. Aber er ist eben auch ein recht aktives Kind das viel zu Bruch gehen lässt etc. Klar bin ich deswegen etwas angespannt, aber ich lasse die beiden auch immer wieder miteinander Kuscheln. Er darf das jederzeit.
    Ich glaube da meinem Gefühl, dass es bei seinen bisherigen kleinen Piksern eher um Ausprobieren ging. Weiter ist ja auch noch nichts passiert, also es hat sich noch nicht wiederholt und wirkliche Sorgen macht mir nur das viele Rumtoben in der Nähe des Babys.

    So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehn.

  • Meine Frage an euch: Wie vereint man Wildfang und "rohes Ei"? Wann versteht er dass er vorsichtig sein muss?
    Was haben eure Großen so drauf gehabt und was ist "normal" im Umgang mit den Kleinen?


    Freue mich auf Antworten und Erfahrungsberichte von denen die auch so wilde Kinder zu Hause haben.


    oh, eine wildes Kind Frage *meld* ;)
    unser Baby ist ja nun kein kleines mehr, aber immer noch nicht allein mit dem Bruder. Nie. Allerhöchstens bin ich bei offener Tür im Nebenraum, geht aber auch bloß mal für 2 Minuten oder so gut.


    Hier ist es eine Mischung aus fröhlicher Wildheit, inkl. Vorliebe für Hüpfen, Schmeißen, Schleudern, Lautes, Raumgreifendes, ... . Dieses Verhalten verstärkt sich bei Rabi schon immer mit zunehmender Müdigkeit, unabhängig vom Baby. Ist aber trotzdem ungemütlich.


    Und das andere, dieses absichtlich dem Baby weh tun und meine Reaktion abwarten, gab es auch schon ein paar mal. Beim ersten mal war Baby noch ganz ganz klein, und ich bin schier ausgeflippt vor Schreck, Enttäuschung, Übermüdung, Unsicherheit. Hab fürchterlich rumgebrüllt, am Ende schrien alle, das will ich so nie mehr erleben. #heul
    Die folgenden Attacken konnte ich zum Glück schon besser auffangen, selber möglichst ruhig bleiben, erst das kleine Kleine dann das größere Kleine trösten.


    Inzwischen seh ich ein, dass es (zur Zeit! noch!) nicht klappt, und ich erwarte von Rabi da kein rücksichtsvolles vorsichtiges Verhalten (mehr). Also, er weiss wie er sich benehmen sollte, er will ja auch vorsichtig sein, sagt selber, dass er jetzt gut aufpasst, und verteidigt zB den Bruder auch rührend gegen andere rabiate Kinder #love - aber ... es ist glaub ich einfach zu viel verlangt. #weissnicht


    Neulich haben sie sich krabbelnd und kreischend um den Esstisch gejagt, da waren sie sich zum ersten mal wirklich einig. Zum Glück haben sie anscheinend den gleichen Humor. #hammer

  • Hm, also diese ganz Anfangszeit? Ich würd sagen, die muss man aussitzen.
    Also hier hatte da das Baby eh meistens Körperkontakt in dieser Zeit, da konnte ich es immer ganz gut abschirmen oder zumindest die größte Wucht rausnehmen. Wenn sie gar so klein sind, lassen sie sich ja nichtmal so leicht ablenken beim Stillen. War hier jedenfalls so. Und jeden Tag werden sie ja stabiler, die Würmchen!
    Und weil du vom "ankommen" schreibst: mir hat es auch immer geholfen, wenn die Große wieder ohrenbetäubend laut und zappelig war, mir zu sagen, dass das ja nun nichts Unbekanntes ist, für das Baby. Es kannt die Geräusche der Großen wohl besser aus dem Bauch als meine Stimme und im Zusammenhang mit Tobegeräuschen hat auch mein Bauch wohl den ein oder anderen Rempler abbekommen.


    Was es natürlich so nicht gab, und was ich durchaus auch vermisst hab, war dieses versonnen mit dem Baby auf dem Sofa sitzen...


    Aber schwubbsdiewubbs hat man gar kein Neugeborenes mehr, sondern ein robustes Drei-Monats-Baby.


    Ach, weil ich nochmal deine Ausgangsfrage lese, ich denke auf das wirkliche Verständnis, dass er vorsichtig sein muss, würd ich auch nicht warten. Das ist wohl unser Job, darauf zu achten, dass die Annäherungsversuche mit all ihrer Energie in die richtigen Bahnen gelenkt wird.

    "Konzentrier dich auf die kleinen Dinge und mache die gut!"

    Einmal editiert, zuletzt von Woran ()

  • Ich glaube da meinem Gefühl, dass es bei seinen bisherigen kleinen Piksern eher um Ausprobieren ging. Weiter ist ja auch noch nichts passiert, also es hat sich noch nicht wiederholt und wirkliche Sorgen macht mir nur das viele Rumtoben in der Nähe des Babys.


    Was genau macht dir denn daran Sorgen? Hast du Angst, dass der Große den kleinen beim toben ernsthaft verletzt? Dein großer ist doch sicher nicht erst seit der Geburt des Babys so wild, oder? Also kannst du getrost davon ausgehen, dass dein Kleiner das alles schon kennt, den Lärm, das Geschrei, das Getobe. Irgendwie kriegen die im Bauch ja doch alles mit. Der Rumpelwicht hat im Bauch unglaubliche viele Rempler abgekriegt, soviel anders ist das ja nun draußen auch nicht.
    Und ich schließe mich da Woran und Rabara an: Verständnis würde ich in dem Alter auch so gar nicht erwarten, ganz lange noch nicht. Das können die Zwerge noch überhaupt nicht abschätzen. Das einzige was du tun kannst ist das Baby halbwegs gut schützen und darauf vertrauen, dass auch ein Neugeborenes nicht aus Zucker ist und so einiges abhält. Unter der Geburt wirken sicher massivere Kräfte auf es ein als bei einem tobenden Geschwisterkind.

    Phönix mit Wuseline (03/12) und Mops (03/14)


    Ich bat Gott um Geduld und er gab mir Kinder...


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  • Danke Rabara, ich glaube wir haben ähnliche Kinder. Dann weiß ich jetzt auf was ich mich so einstellen muss :)


    Also kannst du getrost davon ausgehen, dass dein Kleiner das alles schon kennt, den Lärm, das Geschrei, das Getobe. Irgendwie kriegen die im Bauch ja doch alles mit.



    Stimmt schon, Tritte hat er auch im Bauch schon abgekriegt.

    So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehn.

  • #ja das dachte ich auch schon öfter, daß wir wohl ähnliche Kinder haben. Und dass sie sich sicher gut verstehen würden ... ich pn dir mal!