Unser Kind (6) braucht immer noch Einschlafbegleitung

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  • Filme einmal fuer die zwei kleinen ib raum 1 einen fuer die aeltwren in raum 2
    Fimle die wir schon zusammen gesehen haben
    undas vor 20 00
    Find ich ab ubd an legitim
    zu fernsehen und co hege ich sowieso ein entspanntes verhaeltnis denn wir sind jeden tag bei wind und wetter mind vier std draussen ubd etwa acht atunden die woche in der turnhalle stehen um fuenf uhr morgens auf
    dazwischen machen wir soooo viel gemeinsam das ich das fernsehen nicht als bedrohung enpfinde


    und natuerlich darf es einem auch zuviel sein aber um die situation fuersich selbst wieder feiner zu machen sollte man kein prinzipienreiter sein sondern sehen wie man entlastung bekommt...


    Ich kann sowieso nur berichten wie dinge bei uns fubken und jeder muss sich ueberlegen wiesbei ihm. Funktionieren kann

  • Hallo Ziesel,


    ich vertrete die Ansicht, wenn es dich stört, dann versuche es zu Ändern. Aber bitte nicht mit der "Hauruck"-Methode:-). Als, es Anfing mich einfach nur noch zu "nerven" hatten alle nicht wirklich was von der Einschlafbegleitung und wir haben sanft über Wochen das Ritual immer ein wenig verändert. Und siehe da, es funktioniert. Mittlerweile sind wir bei einem sehr umfangreichen Abendprogramm mit drei Büchern zur Auswahl oder einen langen Buch, dann wird noch Gesungen. das Ritual: Angefangen mit Zähneputzen (im Winter auch Fussbad), Umziehen und ins Bett kuscheln, Vorlesen und Singen dauert so rund eine halbe bis drei/viertel Stunde. Aber dann machen wir das Licht aus und gehen aus dem Zimmer. Aktuell müssen wir dann noch auf der oberen Etage bleiben, aber der nächste Schritt wird sein, dass wir nach unten gehen. Sie schläft dann alleine ein. (Und das war wirklich viel Arbeit, aber kein Geheule und das ist mir persönlich lieber gewesen:-)) Unsere Maus ist übrigens auch 6 Jahre.
    Als sie so 2 Jahre war ging ich mal auf dem Zahnfleisch, weil sie nicht einschlafen und nicht durchschlafen wollte. Dann habe ich die "No cry sleep solution" gelesen und danach wurde es besser... bei mir ^^. Das Buch und die Tips haben uns viel gebracht, man lernt manche Dinge doch mit anderen Augen zu sehen.


    Ich wünsche dir zu mindestens ganz viel Kraft für euch den besten Weg zu finden. Und wie immer gesagt wird: Spätestens zur Pupertät zieht auch der Letzte aus den Familienbett aus. 8o


    Viele Grüße,
    chelida

  • Erst mal danke für eure Antworten, da waren schon einige Anregungen dabei!


    Ob es dir was hilft, weiß ich nicht, aber ich beneide euch, denn: Es geht noch schlimmer. Unser Sohn, auf die 4 zugehend schläft im Winter nie vor 21.30 und im Sommer nie vor 22.00 eher 22.30. Und eine halbe Stunde wäre traumhaft, er braucht dann eher 1 Stunde. Und wenn er endlich schläft, wird sich quergelegt, rumgetreten, Kopf auf meinen Kopf geschlagen ... Folge: 0 abendliches Zusammensein außer total übermüdetes Rumgammeln vor Fernsehen oder Rechner und jahrelanger, mittlerweile chronischer Schlafmangel. Insofern: Eure Situation hört sich für mich sehr hoffnungsvoll an :D , vielleicht wird es hier ja auch noch besser. Ansonsten: Ich denke langsam ernsthaft an ein Schlaflabor, vielleicht auch was für euch?


    Das hört sich nun wirklich anstrengend an, da wäre ich auch schon vor zwei Jahren ausgestiegen und hätte um Hilfe gerufen! Nein, ein Fall fürs Schlaflabor sind wir - glaub ich - nicht - auch wenn wir eins gleich um die Ecke haben :)



    Musst Du Dich denn unbedingt mit ihm hinlegen?
    Oder reicht es vielleicht auch aus, wenn Du im selben Zimmer bleibt und vielleicht ein Hörbuch hörst oder sogar - in einiger Entferung - ein Buch liest oder etwas schreibst/im Internet surfst? Das würde zwar nicht die Zeit außerhalb des Schlafzimmers verlängern, aber vielleicht Deine (verständliche) Ungeduld reduzieren, die ja vielleicht sogar das Einschlafen des Sohnes hindert.


    Er möchte, dass ich mich mit ihm hinlege. Ich habe allerdings schon damit begonnen, mich nur noch zu ihm auf die Bettkante zu setzen - unter Protest natürlich. Dann sitze ich eben eine halbe Stunde auf der Bettkante im Dunkeln ...



    Wie fände er es denn, wenn er noch eine Kassette anhört und Du ab und zu vorbeischaust?


    Einfach nur hin und wieder vorbeischauen hat zumindest bis jetzt nicht funktioniert - er hat Angst alleine. Wir haben auch schon mal versucht, nach dem Vorlesen eine Weile rauszugehen und das dann immer länger werden zu lassen. Das bringt aber nichts, weil es das Grundproblem nicht löst: er braucht eine halbe Stunde bis er schlafen kann. Wenn wir dann erst mal rausgehen und dann kommen, dann verlängert das die Einschlafzeit eigentlich nur um diese Minuten, die wir draußen waren, weil er in dieser Zeit auch noch zusätzlich Angst hat ...




    Wann steht er denn morgens auf (wieviele Stunden schläft er, braucht er einfach wenig Schlaf)?


    Was das Schlafbedürfnis betrifft: Ich denke, das werden so etwa 9-10 Stunden sein, relativ normal denke ich. Er ist aber eine totale Nachteule (ganz der Papa ;) )


    Ich wurde auch lange von meinen Eltern in den Schlaf begleitet. Und ich konnte erst alleine einschlafen, als ich angefangen habe, abends im Bett zu lesen.
    Also, meine Eltern haben mir eine Geschichte vorgelesen und dann durfte ich noch so lange lesen, bis ich eingeschlafen bin.
    Das hat gut geklappt! #top


    Vielleicht ist es tatsächlich so, dass wir warten müssen, bis er lesen kann. Ich muss zugeben: ich kann auch nicht einschlafen, ohne mich vorher müde zu lesen ... oder ich mag es zumindest nicht. Kind, Du musst lesen lernen - aber flott!!



    Unser Sohn ist 8 und wird auch noch beim Einschlafen begleitet. Er kann schwer abschalten und benötigt auch lange zum Einschlafen.


    Hörspiele u.ä. helfen bei uns gar nicht, denn dann schläft er gar nicht ein. Mein Mann macht ab und an Atemübungen und Muskelentspannungsübungen, das hilft. Gut ist auch wenn wir noch einmal über den Tag sprechen, was alles gewesen ist, dann lässt er besser los.


    Das könnte bei uns schon auch der Fall sein: er kann schwer abschalten und unglaublich gut wach bleiben ...


    Ich hab auch am liebsten einschlafbegleitung...
    Am feinsten finde ich wenn.mann mir den ruecken krault das kann auh mal eine stunde dauern und ich bin doch schon 35!


    Wer von euch eltern schlaeft nicht gerne bzw am liebsten in den armen de liebsten ein?


    Es geht nicht um die Einschlafbegleitung an sich, das Bedürfnis danach verstehe ich und möchte ich eigentlich auch befriedigen. Es geht darum, dass es so lange dauert. Wenn ich schreibe, es dauert eine halbe Stunde, dann ist damit nur die Zeit gemeint vom Licht ausmachen bis zum Einschlafen. Das zu Bett bringen selbst dauert zwischen 1 und 1,5 Stunden, je nachdem, ob noch geduscht werden muss und wie lange wir noch vorlesen. Und all das steht überhaupt nicht zur Debatte, es geht nur darum, ob es eine Möglichkeit gibt, diese letzte halbe Stunde abzukürzen



    Wenn ich an ganz shlechten tagen ueberhaupt keine lust habe dann sage ihnen ganz freundlich und weil ich sonst alles.erfuelle was sie sich.erwarten kommen sie meinen wuenschen auch nach :-)


    Ach ja hier ist um 20.00 - 20.30 ruhe


    Auch das würde mir schon reichen, wenn ich das einfach an schlechten Tagen ausfallen lassen könnte. Aber das geht eben leider nicht ... und Ruhe ist hier dann zwischen 21.00 und 21.30 Uhr. Das ist mir zu spät, weil ich selbst eigentlich gegen zehn schon schlafen sollte, wenn ich am nächsten Tag ausgeschlafen sein will.


    Wir werden jetzt als erstes mal die Hörbücher ausprobieren und sehen, ob das etwas ändert
    Das mit den Entspannungstechniken ist auch eine gute Idee, da werde ich mich mal einlesen, gabi_h, hast Du da Tipps?


    Danke für eure Ideen

  • Er möchte, dass ich mich mit ihm hinlege. Ich habe allerdings schon damit begonnen, mich nur noch zu ihm auf die Bettkante zu setzen - unter Protest natürlich. Dann sitze ich eben eine halbe Stunde auf der Bettkante im Dunkeln ...

    Solche Kompromisse haben wir auch gesucht und gefunden. Klar gab es dabei Protest, aber ich habe mich dabei einfach auch nach meinen Grenzen gerichtet. Z.B. habe ich phasenweise am Bett gesessen oder auch gelegen und ein Buch gelesen. Mit kleiner Leselampe war das nicht viel heller als das Nachtlicht.


    Ich habe auch manchmal Aufgaben vorgeschoben. So etwa "Ich bleibe ein paar Minuten bei Dir, dann muss ich Wäsche aufhängen." Je nach Tagesform klappte das gut und er schlief dann ein, bevor ich fertig war. So sind wir gut über die Runden gekommen.


    Ich habe auch immer wieder erklärt, dass wir Eltern nicht so viel Schlaf brauchen wie Kinder und ich daher wieder aufstehen werde.


    Na ja, einfach war es nicht, aber wir sind gut damit gefahren die Grenzen aller zu wahren. Mal musste unser Sohn aushalten, doch alleine einzuschlafen, mal war unser Abend fast hinüber.

    Wir werden jetzt als erstes mal die Hörbücher ausprobieren und sehen, ob das etwas ändert
    Das mit den Entspannungstechniken ist auch eine gute Idee, da werde ich mich mal einlesen, gabi_h, hast Du da Tipps

    Erst haben wir bewußt noch ein paar Minuten über den Tag gesprochen mit zwei Fragen: Was haben wir heute gemacht, was machen wir morgen. Manchmal kamen dann auch noch Probleme raus (kleine Streitereien im Kiga, Ängste Unsicherheiten, die unser Sohn vor anstehenden neuen Sachen hatte.)


    Mein Mann hat dann in dem Alter mit unserem Sohn nur bewußte Atemübungen gemacht. Langsames, tiefes Ein- und Ausatmen, bewusst in den Bauch atmen usw. Dann hat er noch ab und an progressive Muskelentspannung durchgeführt, soweit es eben mit einem 5-jährigen ging.


    Das hat unseren Sohn aber gut entspannt, und geholfen abzuschalten.

  • die fragen, was fandest du heute besonders schön, was war denn doof, gehören unserem einschlafritual, damit besprechen wir kurz noch den tag. drück euch die daumen, dass es bald klappt.

    #sonneige Grüße von Fibula mit drei Juli-Männern #kerze #kerze #kerze #kerze
    Vorurteile sind menschenfreundlich. Sie passen sich dem Niveau ihrer Benutzer bedingungslos an.
    Ernst Ferstl

  • wir haben unsere großen auch lang bis in den schlaf begleitet, sind aber auch immer wieder dabei eingeschlafen... jetzt schlafen sie im hochbett im eigenen zimmer, da ist das ritual so: nach dem abendessen gehts ins bad, umziehen zähne putzen etc. dann legen sie sich ins bett, wir lesen noch etwas. dann entweder singen, oder noch "plaudern" (da kommen auch immer wieder erstaunliche dinge zum vorschein, die sie wohl sehr beschäftigen), oder "kraulen". dann gehen wir runter, wir haben ihnen erklärt dass wir um diese zeit unbedingt noch spülen, aufräumen, wäsche waschen etc. müssen, weil wir das sonst nicht schaffen. eine weile war es sehr beliebt, uns beim "scheppern" (mit geschirr) zuzuhören...


    ich finde euer abendritual sehr lang, wäre das eine idee dass ihr da ansetzt, dass jeder für sich noch etwas machen kann (fertig gewaschen, im schlafanzug, unten, im hellen), so dass am ende die halbe stunde übrig ist die er braucht? also noch lesen oder telefonieren, surfen, hausarbeit, mit dem partner sprechen..

    k. (*1979) mit p. (*02/2006), k. (*09/2008), h. (*12/2010) und f. (*09/2015)

  • Meine Kinder (7 und 4 Jahre) müssen auch meistens einschlafbegleitet werden. Bei uns sieht das so aus, dass sich die Kinder die Schlafanzüge anziehen und wir Ihnen die Zähne putzen. Erst wird mein Sohn ins Bett gebracht (schläft schnell) und dann meine Tochter (schläft erst später und braucht länger). Ich lege mich auch zu meinen Kindern bis sie schlafen (und geniesse diese Kuschelzeit, in der die Kinder "Redeverbot" haben, sehr). Solange meine Kinder bis um 8.00 Uhr geschlafen haben fand ich das auch völlig in Ordnung. Allerdings schläft meine Tochter inzwischen erst zwischen 8.30 Uhr und 9.00 Uhr ein. Dann finde ich meinen Abend auch immer sehr kurz, mir fehlt die Zeit für mich.


    Wenn ich meine Kinder aus irgendwelchen Gründen (z.B. Besuch und Papa nicht da) nicht einschlafbegleiten kann, dann klappte das einschlafen schon länger ohne Begleitung (aber wirklich nur dann). Allerdings merke ich bei meiner Tochter allmählich eine Änderung. Wenn sie so gar nicht einschlafen kann, dann kann ich inzwischen sogar rausgehen, sie sieht sich ein Buch an und schläft alleine ein. Das war vor einem halben Jahr noch undenkbar. Heute hat sie sogar gesagt, dass sie nach den Ferien immer alleine ins Bett gehen will (also komplett ohne Vorlesen u.s.w., nur ein Gute-Nacht-Kuss). Ich bin gespannt, ob das klappt.

  • ich kann Dir leider nicht helfen nur sagen: hier ist es genauso mit 5,5 J.


    Es hilft nichts. Und es nervt mich leider oft so. Ich bräuchte diese Zeit so dringend für mich (ich schlafe nämlich oft schneller ein als mini2, weil ich abends so kaputt bin oder kann mich dann einfach nicht mehr aufraffen und penne etwas später über meinem Buch ein). Aber leider muß ich die Frage nach "wer leidet mehr" trotzdem eindeutig mit "mini2" beantworten. Und deshalb halte ich durch und versuche es so positiv wie möglich zu gestalten. Zum Glück will er es eh hell, also bleibt die Nachttischlampe an und ich lese.


    Er kuschelt dann ganz eng und noch enger, kriecht förmlich in mich rein, hat auch oft noch Redebedarf. Wenn er zu unruhig ist, versuche ich ihn zum Stillhalten zu überreden, dann ist er oft ganz schnell weg. Aber es kann sich auch schon 1 Stunde ziehen, das Mittel sind 30 Min.


    Hörspiel hat er zum Runterkommen, niemalsnicht würde er währenddessen einschlafen, obwohl er die alle schon auswendig kennt.


    Wenn ich mich verweigere ist er richtig verweifelt. Ich mache es manchmal trotzdem, weil ich bei Besuchen Abends mich nicht zu seiner Bettzeit (während Kigazeiten zwingend limitiert weil er sonst nicht rauskommt) hinlegen möchte, vor allem weil es dann extra lang dauert, weil ihm ja glasklar ist, daß ich wieder aufstehen will.


    wir sprechen da ja drüber und er ist der Ansicht, ich solle nicht länger aufbleiben als er. Zwar nimmt er es hin, daß ich ihm nicht verspreche liegen zu bleiben (außer ich habe das ohnehin vor) aber er versucht schon mich so einzuwickeln, daß er merkt wenn ich aufstehe (tut er natürlich nicht, er schläft dann wie ein Stein).


    Es ist immer wie gewünscht die Tür auf und das kleine Licht an, er kann uns auch hören. Trotzdem, ohne Mama einschlafen/ schlafen ist das allerletzte. Bei Auswärtsübernachtungen gibt es Dramen, wenn er auf der Kindermatratze neben dem Bett schlafen soll und ich mir mit meinem Mann das Bett teilen will #augen .


    Auf der anderen Seite: mini1 hatte das alles, ohne daß es überhaupt thematisiert werden mußte, weil ich sowieso für den Kleine zum Einschlafbegleiten da war und er das einfach per Familienbett mitgenommen hat. Ausgezogen aus dem Fb ist er erst deutlich nach der Einschulung, also hat mini2 noch Karenz.


    Es ist halt für mich nun insgesamt eine solange Zeit, in der ich in meiner Abendgestaltung so eingeschränkt bin und ich habe auch so kaum Freiräume, deshalb mag ich langsam nicht mehr. Ich muß mir das immer wieder herholen, daß es ihm so wichtig ist und daß ich mit 8,5 Jahren ganz sicher die längste Zeit schon geschafft habe. Je bereitwilliger ich das machen kann, desto besser tut uns allen das.


    Bei den wenigen Ausnahmen, die mir wichtig sind, nehme ich seinen Frust/ Weinen dann eben hin.

    Viele Grüße
    Elena mit Mini1 (*2004) und Mini2 (*2006)

  • Vielleicht sollte ich auch meinen Sohn mehr einbinden, was meint ihr?


    Das ging mir bei der Beschäftigung mit euren Vorschlägen auch durch den Kopf. Ich habe das noch nicht mit ihm besprochen, was ER denn für Möglichkeiten sehen würde. Er wird natürlich im ersten Moment sagen, dass ich bei ihm bleiben soll, bis er eingeschlafen ist. Aber vielleicht kann ich ihm das doch klar machen, dass die Situation verändert werden muss - und dann seine Vorschläge abwarten.


    Mal sehen, wie es weiter geht

  • Hier haben wir vor ein paar Wochen (mit fast 5 und 7) damit aufgehört.


    Es war für mich eigentlich die ganze Zeit ok, ich fands eigentlich ganz gemütlich noch ein bisschen im großen Gewschwisterbett rumzudümpeln. Dann hat es aber bei der großen immer länger gedauert und ich wollte was ändern. Wir haben dann für die Kinder einen Anreiz geschaffen (wenn ihr zehnmal alleine einschlaft könnt ihr euch was aussuchen), und es hat prima geklappt. Seitdem schlafen sie in ihrem Bett alleine ein(die große mit Hörbuch, die kleine ohne)


    Edit: Das einbinden ist sicher eine gute Idee, ich habe auch versucht, den Mädels klarzumachen, dass es für mich nicht mehr ok ist, und was sie denn machen wollen

    Aufgrund meiner Einstellung zum Leben sehe ich keinen Grund, mich meines Alters entsprechend zu verhalten!

    Einmal editiert, zuletzt von Tisi ()

  • Das einbinden ist sicher eine gute Idee, ich habe auch versucht, den Mädels klarzumachen, dass es für mich nicht mehr ok ist, und was sie denn machen wollen


    #ja drück dir die daumen, dass es klappt.

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    Ernst Ferstl

  • Ich glaube auch, dass es einfacher wäre, wenn er ein Geschwister hätte. Dann könnten sich die beiden gegenseitig im dunklen Zimmer beschützen ;)
    Aber Geschwister gibt's ja nun nicht einfach im Supermarkt #augen

  • das mit kein geschwistern im supermarkt ist mir auch aufgefallen :D
    aber auch die sind meistens nicht "gut" genug um eltern zu ersetzen. nicht selten heißt es hier: alleinhab ich aber angst. dabei liegen sie dicht nebeneinander #weissnicht #flehan #yoga

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    Ernst Ferstl

  • Geht Dein Sohn denn schon zur Schule?
    Wenn nicht, würde ich es entspannter sehen. Hier hatten sich im letzten halben bis Dreivierteljahr vor Einschulung immer spätere Zeiten eingebürgert. Ich war deshalb nicht mehr gewillt, die Abende an die Einschlafbegleitung dranzugeben. Ich habe nebenher Haushalt gemacht, Compi-Dinge erledigt, aufgeräumt, telefoniert etc. Oder Kind hat sich mit Papa aufs Sofa gekuschelt und schlief so ein. Meine Tochter wurde einfach später müde als vorher. Sie meldet sich aber auch gezielt, wenn sie müde ist und ins Bett will. Dann ging es meist auch recht schnell, manchmal bin ich, wenn sie aus ihrem Zimmer rief, auch nicht gleich zu ihr gegangen. Dann kam es schon mal vor, daß sie einfach so einschlief ;)
    Sie war abends nie quakig, sondern hat in ihrem Zimmer meist noch sehr intensiv gespielt. Schlafenszeit: oft erst gegen 22 Uhr.


    Wie gesagt: Jetzt mit Beginn der Schulzeit klappt es plötzlich erstaunlich gut.

  • @Dicke Bohne: Auf die Schule hoffe ich schon auch. Es wird unsere Schlafenszeit definitiv verändern (zumindest die meiner beiden Männer #pfeif ), da die beiden dann fast eine Stunde früher aufstehen müssen als bisher. Ich hoffe, dass wir dann eventuell ein Einschlaffenster früher treffen. Mal sehen ...


    Das mit dem einfach so aufbleiben lassen geht nicht so einfach, weil ja Kindergarten ist (war, jetzt sind ja Ferien) und mein Mann und ich beide berufstätig sind. Und selbst regulieren tut sich das leider nicht, weil das eine Zeitlang sehr gut kompensieren kann. Das würde dann so aussehen, dass er unter der Woche von Tag zu Tag mehr Schlafmangel aufbaut, dementsprechend immer knatschiger - wird aber abends trotzdem nicht eher müde.


    LG
    Ziesel


    P.S.: Das "Corpus Delicti" steht gerade neben mir und möchte unbedingt Smilies machen. Bitteschön:
    #taetschel #rabe #heul #laola #bahnhof #schreiben #rose #hammer #weissnicht #flehan #yoga #angst #luftballon #motz #stumm #zaehne #pl-netirabe #pl-netirabe :diablo: #tel

  • Nur zum trost: meine sehr ängstliche Tochter, die immer intensive Einschlafbegleitung brauchte(festes kuscheln und Körperkontakt) beschloss letztens kurz vor ihrem 6. Geburtstag von einem auf den anderen tag, dass sie in ihrem hochbett schlafen möchte. mit einschlaf-CD und mehreren nochmal reingehen und küssen hat sie es einfach durchgezogen und nach drei Nächten sogar komplett bis zum morgen durchgeschlafen, wo sie dann sofort zu uns zum Kuscheln kommt. Ich hätte das nie erwartet. Vorausgegangen war einige Wochen vorher eine Kindergarten-Übernachtung zum ersten mal in ihrem Leben ohne uns Eltern, vielleicht der Anstoß?
    Nun, nach 2,5 Wochen enges Zusammenschlafen im Zelt, kam sie letzte Nacht schon um 2 uhr zu uns ins Bett und heute abend, wo Papa unterwegs ist, da will sie direkt mit zu mir und ihrer Schwester ins bett :) , ist ok, kleine schwester braucht eh auch Begleitung. Einschlafzeiten sind durch Zelturlaub inzwischen bei ca. 22.00/22.30Uhr 8I , schlafen bis ca.8.30/9.00 Uhr. Demnächst müssen wir um 6.30 aufstehen, das wird eine heftige umstellung!

  • Hier ist auch der Große der, der noch unbedingt Begleitung braucht. Mittelkind legt sich auch einfach mal ins Geschwisterbett, dreht sich um und pennt. geht beim großen nicht. Er ist ja nicht mal allein im Bett, aber ohne uns gehts nicht.


    Da er recht schnell schläft ist es eigentlich okay für mich, ich hatte allerdings auch ne Phase da hat es genervt. Ich hab ihm das erklärt, dass ich den Abend nicht komplett mit ihm im Bett zubringen mag. Dass ich noch was in der Küche zu tun hab und alle Tueren offen lass und lIcht an. Trotzdem war das einzige, was ging, dass er mit runter kam, sich auf die Couch legte und da einschlief... :)

  • An solchen Tagen liegt Sohni auf dem Sofa und ich kucke was auf englisch was halbwegs Kindgeeignet ist ( nicht grad True Blood). Da ratzt er schnell weg, ich mag auch nicht mehr stundenlang neben ihm liegen. Ich muss auch nur im Raum sein, meistens lese ich im Schlafzimmer oder räum was weg, direkt kuscheln hätte er lieber, mache ich per Vereinbarung aber nur 5 Min, sonst schlaf ich mit.

    Normal is just a setting on a dryer.

  • Wir gehen an sechs von sieben Tagen mit den Kindern ins Bett - nur selten bin ich dann nachts nochmal wach wie jetzt. Ich bette dann den 5,5-jährigen auf eine Matratze neben meinem Bett, er mag auch nicht allein sein. Eine Zeit lang hat er gut neben seiner Schwester geschlafen. Nur wenn er nachts aufgewacht ist und sie auf seine Kontaktaufnahme nicht reagiert hat, weil sie wie ein Stein schläft, hat er mich so laut gerufen, dass ich unter krasser Adrenalinausschüttung aufgewacht bin und um den Nachtschlaf sämtlicher Nachbarn besorgt war. Da habe ich ihn lieber wieder neben mich geholt...


    Bei uns hilft es, zum Einschlafen Texte vorzulesen, die uns Erwachsene interessieren (GEO kompakt zb) oder auch mal Sachfilme anzuschauen (Meilensteine der Wissenschaft oder englische Dokumentationen). Da schaut er gebannt hin oder hört zu und schaltet irgendwann geistig ab, schläft also noch beim Vorlesen ein.


    Das bringt zwar noch keinen gemeinsamen Abend, aber wir haben immer was davon. Im Moment bin ich wieder auf Kinderbücher umgestiegen und freue mich sehr, dass der 5,5jährige dabei nach etwa einer halben Stunde in meinem Arm einschläft. Ich finde schon toll, dass das jetzt geht, ohne ihn mit Input einzulullen, der ein kleines bisschen zu hoch für ihn ist. Für mich ist das ein Schritt zum selbstständig einschlafen :)


    Aber ich genieße es gerade sehr, ihn in den Schlaf zu begleiten. Das hat jahrelang mein Mann gemacht, weil er in der Nähe des jüngeren Bruders überhaupt nicht zur Ruhe kam...Geschwister sind hier irgendwie keine gute Einschlafhilfe, in keiner Konstellation. Da müssen bisher immer Eltern dabei sein.
    (Die achtjährige schläft allerdings schon länger ohne körperkontakt ein, das will sie so. Bei ihr hat auch der Schulanfang die Zeiten zügig verschoben.)


    Wenn du eh viel Schlaf brauchst, solltest du es vielleicht positiv sehen und ganz geplant mit deinem Sohn schlafen gehen. Eventuell schläft er auch schneller ein, wenn du nicht auf dem Sprung bist?