langsames Abstillen bei 25Monatiger - Unterstützung für das Kind?

  • Hallo.
    Meine Kleine ist beinahe 26 Monate als (also über 2), selbstständig, fit unterwegs, alles essend... Aber wenn sie mich sieht, dann möchte sie am liebsten 10 Mal am Tag stillen. Lange. Dauerhaft.
    Die Milch wird weniger. Ich merke, dass ich eher am Abend Milch gebe, ansonsten ist das eher Beruhigungs-Nuckeln.


    Sie hat nie den schnuller akzeptiert. Ein paar Wochen waren wir erfolgreich, ca 2. - 4. Monat, dann warf sie ihn weg. Jetzt macht sie manchmal anderen Kindern es nach und ist dann ganz stolz (ich lobe auch wie doof), aber ich freu mich wirklich sehr, wenn sie ihr Nukelbedürfnis stillen kann, ohne mich in der Öffentlichkeit auszuziehen.


    Man kann ja mit ihr inzwischen Reden. Aber es ist ihr wurscht. Da tobt sie.
    Ich reduziere, gebe sie ihr aber bereitwillig zum Einschlafen mittags und abends und auch nachts und auch mal zwischendurch, wenn sie viel erlebt hat. Der Effekt ist natürlich eher ein NOCH-MEHR.
    Sie lässt sich manchmal ein wenig ablenken mit einem Spiel. Mit einer Milchflasche brauch ich nicht kommen!


    Habt ihr Tipps, von Homöopathie über Bachblüten oder Verhaltens-Tricks, wie ich sie zu weniger Nuckeln bekomme?
    Mein Sohn hat sich ganz alleine abgestillt, als Spielen und Essen allmählich interessanter wurde. Da hing ich damals eher hinterher. Mit der Milch.


    Danke für Eure Hilfe!
    Mato

  • Hallo ich hab leider keinen Tipp aber mir geht es gleich! Meiner ist zwar erst 16 Monate aber ist auch ständig am Nuckeln Tag und Nacht und lässt sich durch nichts ablenken. Sonder wied sehr sehr wütend #schäm .Komm gerade echt an meine Grenzen er pickt gerade nur wn mehr sobald ich einen Schritt wweg von ihm mache brüllt er wie am Spieß. Isr das in dem alter so eine Phase? Lg

  • Hallo Mato,


    möchtest du denn abstillen oder nur reduzieren?


    Mein Sohn ist schon über 2,5 Jahre alt und stillt auch noch sehr häufig aber das macht mir auch nichts aus. Irgendwann stillen Kinder sich auch von allein ab, viele irgendwann ab dem 3. Geburtstag aber darauf kann man natürlich nur warten wenn es einen selbst nich stört.


    Einen Nuckel oder eine Flasche würde ich persönlich nicht mehr unbedingt einführen.


    Vielleicht wäre es hilfreich erstmal Regeln für das Stillen einzuführen also sowas wie nur noch im Bett zum einschlafen stillen oder so. Mit Frust muss man aber natürlich rechnen wenn man als Mutter das Stillen begrenzen will. Da muss man dann bei Bedarf Trost bieten und sonst eben aushalten. Mit über Zwei verstehen die das ja schon aber gut finden werden sie das trotzdem nicht.


    nohaila: Mit etwa 1,5 Jahren kommt nochmal eine anstrengende Phase bei den Kleinen, die beginnt jetzt vielleicht schon bei euch. Da war es hier auch sehr schwierig und die Kleinen kleben plötzlich wieder total an einem. Sie wollen einfach nochmal sicher gehen das Mama immer da ist, nachdem sie sich ja nun so nach und nach langsam lösen und selbstständiger werden.


    Das geht ein paar Wochen und dann wird es wieder besser. Am Besten das Ganze einfach akzeptieren und dem Kind die benötigte Zuwendung geben, dann ist die Sicherheit bald wieder da und es wird wieder einfacher.


    Lieben Gruß

    Viele Grüße von Mir mit Drittklässler +


    ehemals Jungsmama

  • Meine Tochter ist ebenfalls gerade 2 Jahre alt geworden und ist auch noch ein kleiner Milchvampir. Es gibt auch bei uns Momente, wo ich das Stillen einfach nicht mehr möchte, zum Beispiel in der Öffentlichkeit S-Bahn, Fußgängerzone, Marktplatz, usw. Ich habe allerdings festgestellt, dass hinter ihrer Bitte nach "Titti" oft auch nur Hunger oder Durst steckt. Wenn es Müdigkeit ist, dann ist es tatsächlich schwieriger sie davon abzuhalten, da bleibt mir meist nur das diskrete Stillen in der Tragehilfe, das kriegt dann auch kein Außentstehender mehr mit.

    ...und Punkte sind doch Rudeltiere...



  • Hallo Drospnase danke für deine Antwort. Ja ich werden ihn jetzt auch eibfach rund um die Uhr stillen lassen, denn je mehr ich es verweigere destp mehr wil er!! Er wird es schon brauchen.
    Ich werde in ein paar Wochen nochmal versuchen es einzuschränken. LG

  • Ja, das ist ein guter Plan denke ich :-)
    Man sagt auch das Bedürfnisse die erfüllt werden von allein verschwinden. Demzufolge machst du das genau richtig.


    Alles Gute.

    Viele Grüße von Mir mit Drittklässler +


    ehemals Jungsmama

  • Ich glaube die Situation ist immer nur sehr begrenzt zu übertragen, aber:
    Bei uns hat gut funktioniert (mit 17 Monaten)
    - viel Programm zu bieten (sie hat oft aus Langeweile gestillt)
    - immer erstmal etwas zu trinken anzubieten (manchmal hat das gereicht)
    - nur noch im Bett zu stillen (das war das lästigste, es war immer so gemütlich und praktich auf der Couch und überall, aber dann hatte sie irgendwann Angst etwas wichtiges zu verpassen)


    Das hat die Frequenz deutlich reduziert. Irgendwann wars dann nur noch mittags und abends zum Einschlafen