Der "schreckliche - Wörter - Thread"

  • Grundsätzlich übel finde ich - als geouteter Fan von Abkürzungen - S-S für Schwangerschaft oder K-Z für Kinderzimmer. :stupid:


    Mein harmloses Hasswort ist "Mutti". Sorry an alle Muttis, ich finde, Mutti geht gar nicht. Uaah. Es klingt grauenhaft.
    Außerdem hasse ich das Wort "Appetit", weil es sich kacke anhört und weil ich mir nie merken kann, wie man es schreibt.


    Mein Sohn bekommt Gänsehaut, wenn jemand "barfuß" sagt. Wenn er selbst es sagt, geht es #lol

    Der frühe Vogel wird früher oder später mit dem Problem konfrontiert, dass die Katze am Morgen noch wach ist.



  • oja - MUTTI #kreischen
    fand ich als Kind schon schrecklich und hab es nie gesagt, seit ich mich erinnern kann

    Liebe Grüße,
    Tine und die Muckelmäuse (7/98 und 9/02)


    ...ich flog in dein Licht...

  • Warze


    Ich frag mich ja ab und an, ob ich das Wort neutral sehen könnte, wenn damit ein kleiner rosa Schmetterling gemeint wäre.
    Aber das Wort "Pickel" find' ich beispielsweise nicht grässlich, obwohl mich das dazugehörende Gegenstück schon auch nerven würde.


    Außerdem: "Stock im Arsch".


    Ich denke visuell, immer. Immer. Ich kann Wörter nicht von Bildern trennen.
    Insofern find' ich diese Art von Charakterbeschreibung jedes Mal wieder absolut daneben.

    Kira


    Be who you needed when you were younger

  • Hey, Seite 3 und noch kein Dialektgedisse?


    Ich muss sagen, manche Begriffe hier nutze ich selber (Schätzeken oder Schätzelein für Freunde, gern auch das rheinische Liebelein), mit anderen "furchtbars" gehe ich d'accord. :D ;) Verniedlichungen mit i am Ende finde ich ganz fürchterlich - meine Kleine hat das eine Zeit lang gemacht, da war ich Mami und sie machte A-i ins Klo-i #haare


    Mir geht es übrigens so, dass ich in "Forensprech" nur schriftlich kommuniziere. Ich habe eine Freundin, die auch in Gesprächen "Kiga", "Hebi", "FÄ", "TT" und ähnliche Abkürzungen verwendet. Das finde ich schon gewöhnungsbedürftig, weil ich selber, wenn ich nicht tippen muss, das nicht mache...



    Aber danke für den Begriff Bloggerdutt!

  • meine Kleine hat das eine Zeit lang gemacht, da war ich Mami und sie machte A-i ins Klo-i


    Mein Sohn macht das derzeit auch, und wenn ER es macht, finde ich es absolut entzückend! :D
    (Kiriii, krieg ich ein Eisiii? Bittiii?)

    Kira


    Be who you needed when you were younger

  • Ich finde ziemlich viel mit i am Ende ziemlich #kreischen
    "Mama, wo ist meine Büchi? Ich muß noch Hausi machen und dann will ich auf den Spieli, ok?" #kreischen #kreischen #kreischen
    "Mama, die S hat mich zum Geburli eingeladen. Ich werd am Kindi abgeholt!" #hammer


    Ganz, ganz schlimm finde ich, wenn jemand ein Antibiotika bekommt. Da muß ich mich ganz arg zusammennehmen um nicht zu verbessern.


    Und schlimm finde ich auch die ganzen Denglishwörter, von denen ich immer zum falschen Zeitpunkt bemerke, dass sie nicht wirklich aus dem englischen kommen. (Das Handy heißt in England "mobile Phone", in den USA habe ich mit der Bitte den Whirlpool einzuschalten einen Lacher produziert (das Ding ist ein Hot tub) und die Frage nach dem nächsten Internet-Cafe hat für ziemliche Verwirrung gesorgt)

    „Ich mache nicht nur leere Versprechungen, ich halte mich auch daran.“
    (Edmund Stoiber im Wahlkampf 2005)

  • "zeitnah" würde mir noch einfallen.


    Und "Essen eingeben". Wenn ich mal alt bin und nicht mehr selber essen kann, möchte ich lieber gefüttert werden, als Essen eingegeben bekommen.

  • Ganz schrecklich finde ich "zeitnah" und "etwas kommunizieren". Beides Lieblingsworte meines Chefs #kreischen


    Ständig i am Ende ist auch furchtbar; also Kindi, Spieli und so weiter; wurde ja alles schon genannt.


    Es geht aber noch schlimmer als "ein Antiobiotika", nämlich der Plural "Antibiotikas"!

  • Was mich so stört, ist, dass man heutzutage oft "ein" statt "einen" hört. Und sogar geschrieben sieht.


    Was die Pluralbildung im Deutschen angeht, da bin ich leicht zufrieden zu stellen. Mir tut Statusse weniger weh als Stati.
    Espressos- kein Problem


    Aber neuerdings sagen die Leute häufig, der Arzt habe ihnen ein Antibiotika verschrieben. DAS macht mich wahnsinnig.


    Andererseits kann man ja auch nicht verlangen, dass jeder korrekte lateinische, spanische, italienische usw. Plurales bilden kann.

  • Auch wenn es Dialekt ist: Einzigste. Weil es so unlogisch ist, wie will man "einzig" steigern?


    Grundsätzlich wünsche ich mir ein paar mehr Artikel #flehan

    Hermine und drei Jungs (04, 07 und 09)

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    demokratische Ordnung braucht außerordentliche Geduld im Zuhören und außerordentliche Anstrengung, sich gegenseitig zu verstehen

    Willy Brandt, 1969



  • Das scheint eine schwäbische Krankheit zu sein :D
    Hier in Nordbaden sagt das zum Glück kein Mensch.


    Mich nervt immer noch das Wort "reflektieren".
    Wir denken hier einfach noch mal über Situationen usw. nach, anstatt zu reflektieren #kreischen

    „Abstand ist Ausdruck für Fürsorge.“

  • Was mich so stört, ist, dass man heutzutage oft "ein" statt "einen" hört. Und sogar geschrieben sieht.


    Oh ja! Das finde ich auch richtig gruselig. Und ich frage mich ständig, woher diese Unsitte kommt.


    Ich wäre nie darauf gekommen, was ein Spieli sein soll. Hebi, Kindi etc. finde ich richtig schlimm.


    Ebent finde ich auch nicht schön. Aber das ist wohl eher eine Dialektsache (?) und damit verzeihbar. Es gibt ja immer Dialekte, die man mag oder eben nicht.

  • Männe und GöGa (Göttergatte) finde ich grausam.
    Kindi, Spieli, Hausis und Co. nerven mich ein bisschen, aber nur wenn sie geballt auftreten.


    Hier gerne gelesen: Systhem und Antibiothikum (oder Anthibiotikum?) #yoga

    Das B in Pegida steht für Bildung.