Umterschiede in der Einstellung bezueglich des Trocken werdens in Ost und West

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  • Hm. Grundsätzlich finde ich nichts Schlimmes daran, ein Kind - auch früh - zu bestärken, das mit dem Klo (oder Töpfchen) mal zu probieren.


    Ich bin auch Ostkind und kenne Gruselgeschichten zu Ausscheidungen. Aber das heißt ja noch lange nicht, dass ich das auch so machen würde. Selbst wenn ich mein Kind nun schon ne Weile abhalte (und bei Stuhlgang mittlerweile ziemlich oft erfolgreich) würde ich mir keine Waffel und dem Kind auch nie Vorwürfe machen, wenns mit dem Trockenwerden einfach dauert.


    Das Eine hat mit dem Anderen für mich irgendwie nix zu tun. Klo gehen und Windel kann man prima kombinieren. Warum auch nicht? Dann hat man Anreiz und Sicherheit. Ohne Vorwürfe. Ich verstehe gar nicht, warum sich Erzieherinnen den Sackgang geben und auf Windelverzicht pochen. Damit frustriert man das Kind doch so nachhaltig, dass es hinterher kein schönes Arbeiten ist. Für keinen der Beteiligten.


    (Kenne die "aber mit einem Jahr ward ihr alle trocken" Geschichten auch von meinen West-Freunden.)

  • Ich bin auch ziemlich erstaunt 8I Geschichten wie ab zwei keine Windel, Teller leeressen und Schlafzwang kenne ich aus KiTas aus der gesamten Bundesrepublik ... vermehrt dort, wo Erzieherinnen "vom alten Schlag" arbeiten.


    Sicher hat die KiTa-Erziehung hier eine andere Geschichte. Aber deswegen zu meinen, man müsse "im Osten" besonders wachsam sein :S das gilt doch für überall.
    Hier in der Stadt kenne ich jedenfalls eine Menge sehr liebe, kindorientierte KiTas.


    also bei mir sind das keine vorurteile, sondern schlicht erfahrungswerte und ich kenne ja beide systeme, auch sowohl als mutter als auch als erziehrin.
    ich kann jetzt nur für mv sprechen, aber mMn sind das schon strukturelle probleme, die manchmal einen nicht besonders kindorientierten umgang möglich machen, ausgelöst zb das die jungen,guten , engaierten erzieher mit besseren arbeitsbedingungen in die alten länder abgeworben werden, hoher krankenstand, dadurch überstunden,frust bei den anderen....., schlechte bezahlung,schlechter personalschlüssel etc...,
    und mittagsschlafzwang wird als absolutes muss zur gesunden kindesentwicklung angesehen und das wird auch 1 zu 1 von den alten an die jungen weitergegeben.... und die liste könnte noch weiter gehen.
    selbstverständlich kommt es auch auf die erzieherin an wie rigeros sie das umsetzt, und dann könnte auch noch eine rolle spielen stadt/ provinz.


    ayala, rein interessemäßig, wo gibt es einen kiga in mv in einem kleinen ort einen kiga der nach jenaplan arbeitet? wenn du magst kannst du mir eine pn schicken.
    ich wünsche dir jedenfalls das du einen schönen kiga findest, in dem dein kind und du euch wohlfühlen könnt :)

  • und dann könnte auch noch eine rolle spielen stadt/ provinz.

    Vielleicht ist das eher der Punkt. Ich kenne auch beide "Systeme" (zwar weder als Erzieherin noch als Mutter), ich komme aus einem sehr peripheren Raum Niedersachsens und in dem Landkreis kursieren auch sehr fragwürdige "Erziehungsmethoden". Im "Westen" ist ja die Betreuungssituation für U3 vielerorts viel schlechter als hier im "Osten", so dass die Gruppen eben doch ziemlich groß werden ... was dann wieder zu ähnlichen Probleme führt, wie Du sie schilderst.


    Ich mag mich da auch gar nicht so reinhängen, aber diese Ost-West-Trennung stößt mir immer wieder auf. Klar mag das mancherorts stimmen. Aber doch nicht überall! "Der Westen" ist doch auch nicht überall gleich ... naja und dass die eine Erzieherin meint, sowas würde man im ganzen Osten nicht finden ... ist ihre Meinung und einfach mal falsch, wie Du ja auch selbst schon schreibst, Ayala.


    Ab spätestens einem Jahr hab ich übrigens auch sehr häufig auf dem Topf sitzen müssen. In Niedersachsen, und soo lange ist das auch noch nicht her.

    ... mit Madita (*2011†), Novembermädchen (11/2012) und

  • ich bin auch aus dem Osten und finde diese Vorurteile grenzwertig (auch wenn es sicher Umfelder gibt, in denen die voll bestätigt werden)


    für meine Kinder und von Beobachtungen im Freundeskreis kann ich nur sagen, dass die allermeisten Kinder sehr wohl deutlich spürten, dass sie gleich oder jetzt gerade pinkeln/kacken, bevor sie auch nur 2 Jahre alt waren
    ob sie dann auch die Aufmerksamkeit dahin richten können/wollen oder gerade mit anderen Entwicklungen beschäftigt sind und ob sie dann auch noch willens/fähig sind, die Ausscheidungen zu kontrollieren, DAS ist dann die wirklich entscheidende Frage


    meine Kinder saßen mit ca. 1 Jahr ab und zu spielerisch auf dem Topf, bevorzugt nach dem Schlafen, da war die Chance groß, dass was reingeht
    ich wollte hauptsächlich, dass sie verstehen, wozu das Ding da ist - ob sie dann regelmäßiger was reinmachen wollen, konnten sie selbst entscheiden
    da sie Wickeln beide nicht besonders mochten und zuhause sowieso am liebsten ohne Windel rumwuselten, wollten sie relativ schnell eher auf den Topf gehen und waren mit 22 Monaten zuverlässig windelfrei


    in allen Kindergärten, die ich näher kenne, wurde Topf/Toilette zu bestimmten Zeiten angeboten, aber niemand gezwungen und schon gar nicht drüber gelästert
    in unserem allerersten Kiga saßen z.B. alle Kinder der Gruppe nach den Mahlzeiten und nach dem Mittagsschlaf auf dem Topf (wenige Minuten), das war eine richtig lustige Runde (9 2-3jährige, die rumalberten) und wenn was im Topf gelandet war, durfte derjenige selbst wegspülen - DIE Belohnung des Tages
    wer noch nicht sicher trocken war, bekam anschließend kommentarlos eine Windel um
    die Erzieherinnen meinten, dass sie über die Jahre bei vielen Kindern 2 Entwicklungsfenster für den Start ins Trockenwerden beobachtet hätten, einmal so um 1,5 Jahre herum und dann wieder um 2,5 Jahre

    Liebe Grüße,
    Tine und die Muckelmäuse (7/98 und 9/02)


    ...ich flog in dein Licht...

    Einmal editiert, zuletzt von Muckelmama ()

  • Naja, Vorurteile... Ich habe aus meinen Erfahrungen mit meiner Familie und deren Umfeld berichtet (Thüringen) und kann den Trockenwerde-Zwang dort bestätigen. Und das eben nicht nur bei Älteren oder bei Leuten „vom alten Schlag“. Auch bezüglich dem Mittagsschlafzwang kann ich berichten, dass in vielen Einrichtungen bis zum Schuleintritt geschlafen werden muss!!! Das kenne ich hier in NS gar nicht so, eher im Gegenteil. (z.B., dass für 1 und 2 jährige keine Schlafmöglichkeit vorhanden ist auch wenn die Einrichtung bis 14 Uhr geöffnet ist).

    Das Tragische an jeder Erfahrung ist, dass man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. (Nietzsche)

  • Ich habe mein baby nicht vor dem sitzen können aufs töpfchen gesetzt, nur mittlerweile kann es ja sitzen. Ich finde windelfrei nett, aber viel zu heftig. Also habe ich wie viele, es mit windeln kombiniert. Als minibaby habe ich beim windeln wechseln abgehalten oder wenn ich dachte es muss mal groß. Das hat nicht immer, aber immer wieder funktioniert. Besonders toll daran ist, das sie meist auch zu ende gekackt haben. Kennt ihr das nicht auch, da wechselt man eine volle windel und 1/2 stunde später ist wieder was drin? Das abhalten ist schon sehr kackfreundlich :)


    Naja, aber meine kinder haben mit 6 monaten (zur U) alle um die 9kg gewogen. Und als sie dann 1-2 monate später sitzen konnten, war es einfach netter sie nicht mehr halten zu müssen. Sie finden es genauso in ordnung wie den hochstuhl. Wenn sie satt sind, bzw fertig oder nicht können, dann werden sie unruhig. Vom töpfchen können sie dann sogar runterkrabbeln, im gegensatz zum hochstuhl. Es klappt einfach viel zu gut, das morgenpipi geht zb rein, obwohl wir nicht panisch aufstehen, sondern noch stillen und faxen machen. Ich fänd es komisch, ihnen nicht die chance zu geben. Zumal wir jetzt pärchenpinkeln machen können. Also einer sitzt auf klo und baby davor auf dem töpfchen. Meistens früh nach dem aufstehen, manchmal auch nach dem essen oder schlafen. Im prinzip, wenn ich die windel sowieso wechsel oder mein baby so aussieht, als ob es kackern muss.


    Wann die windeln entgültig verschwinden, darf es dann selbst entscheiden und wird sicher noch lange dauern. Denn ab dann muss ein kind ja bei jedem pipi auch in fremder umgebung aufs klo gehen. Das ist ja eine ganz andere überwindung und zumindest bei uns hat das nichts mit der körperkontrolle an sich zu tun, denn die ist schon viel früher da.

  • Ich finde den West-Ost Unterschied nicht so schwer nachvollziehbar.
    Im Osten gibt es schon seit Jahrzehnten Krippen, eben zu Zeiten, als Töpfchendrill u. anderes noch allgemein üblich waren. Diese Rituale haben sich zum Teil (!) in den Einrichtungen gehalten.
    Die U3 Betreuung im Westen ist hingegen erst 5- bis max. 10 Jahre jung und wurde überwiegend zu einer Zeit gegründet, als man eben schon andere pädagogische Ansichten hatte.
    Mit der Zeit wird sich das sicher angleichen.

  • Das mit dem Schlafzwang ist übrigens auch eine Sache, die man gut so gestalten kann, dass man alle Kinder mitnimmt. Ich kenne Leute, die da nie geschlafen haben (und sich noch dran erinnern, dass sie dann eben tagträumten in der Zeit)...es ist ja auch manchmal gut, zwischendrin eine Pause zu machen. Wer schläft der schläft halt, wer nicht, der nicht. Auch gut.


    Ich frage mich, wie das gehen soll, wenn jedes Kind nach Bedarf schlafen soll. Da muss man ja ein Fort Knox von Schlafraum haben sonst ist es doch da auch immer laut. (In unserem Kiga früher wurde sogar das Telefon abgestellt. Es war dann ganz ruhig und irgendwie auch schön...) Außerdem muss man dann auch die Aufsicht gewährleisten. Du kannst son Kind ja auch nicht alleine in einem Raum liegen lassen ohne ab und an mal nachzuschauen. Das stelle ich mir schwierig vor.


    quark: Danke für die Antwort. Ich halte auf dem Topf ab (gestützt und auch nicht allzu lange), daher fragte ich.

    Meine zwei geliebten Kinderlein.#rabe#love

    Einmal editiert, zuletzt von krötenmutti ()

  • Das mit dem Schlafzwang ist übrigens auch eine Sache, die man gut so gestalten kann, dass man alle Kinder mitnimmt. Ich kenne Leute, die da nie geschlafen haben (und sich noch dran erinnern, dass sie dann eben tagträumten in der Zeit)...es ist ja auch manchmal gut, zwischendrin eine Pause zu machen. Wer schläft der schläft halt, wer nicht, der nicht. Auch gut.


    Das stimmt schon, und eine Mittagspause ist bestimmt oft angebracht. Aber 10 sechsjährigen Pyjamas anziehen zu lassen und in ein verdunkeltes Schlafzimmer zu legen, ist mMn nicht bedarfsgerecht. Schon gar nicht, wenn diese Kinder dann zu Hause bis um zehn oder später dann wach sind.


    Ich musste übrigens auch in der Grundschule (Brandenburg) Mittagsschlaf machen. Eine Stunde, es gab Doppelstockbetten!!! (Ich hasse Mittagsschlaf bis heute, meine Tochter (2) braucht ihn und mein Mann (ohne Schlafzwang in Niedersachsen sozialisiert) liebt ihn)

    Das Tragische an jeder Erfahrung ist, dass man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. (Nietzsche)

    Einmal editiert, zuletzt von Matsu ()

  • Hier (Bremen) wird Ü3 gar nicht mehr geschlafen.
    Zumindest in den allermeisten Kigas nicht, da gibts gar keinen Schlafraum mehr.
    Unter 3 gibts einen separaten Schlafraum aber die meisten Kinder hören auf Mittagsschlaf zu machen bevor sie in den Kiga wechseln und spielen dann beaufsichtigt im Gruppenraum.
    Dass jemand schlafen muss kenne ich so gar nicht.

  • Ich habe mir vor ein paar jahren zwei kitas im osten vom stark vermischten berlin angeschaut. Der unterschied war heftig. Einmal die aus heutige sicht ganz normale neu gegründete kita ohne diverse zwänge. Und keine 100m luftlinie eine alte kita mit einer alten frau als leiterin mit alten ansichten, die mir klipp und klar gesagt hat: wenn mein 4 jähriges keinen mittagsschlaf macht und statt 1h ruhig zu liegen lieber laut die anderen kinder stören würde, dann müsste ich jeden tag von der arbeit kommen und mein kind 1 h mittags selbst betreuen #hammer


    Ich meinte auch mit meinem post nicht, das alle kitas im osten so wären, sondern das man als suchene mutter eben noch mehr altbackene kitastile im hinterkopf haben sollte, damit man dann nicht aus allen wolken fällt. Klar gibts auch tolle kitas im osten, es gibt bestimmt auch tolle kitas mit alten erzieherinnen, die froh sind, den zwang los zu sein. Aber es gibt auch doofe kitas. Und die gibt es sicherlich auch im westen, da sind die punkte vielleicht nur andere.


  • Ich musste übrigens auch in der Grundschule (Brandenburg) Mittagsschlaf machen. Eine Stunde, es gab Doppelstockbetten!!! (Ich hasse Mittagsschlaf bis heute, meine Tochter (2) braucht ihn und mein Mann (ohne Schlafzwang in Niedersachsen sozialisiert) liebt ihn)


    Same here. In der ersten Klasse (Sachsen-Anhalt), ich glaube sogar mehr als eine Stunde.

    "Warum haben Sie das getan?" frage ich.

    "Um die neue Welt schneller anfangen zu lassen, denn die alte muss geschubst werden, damit sie schneller umfällt..."

  • Das mit dem Schlafzwang ist übrigens auch eine Sache, die man gut so gestalten kann, dass man alle Kinder mitnimmt. Ich kenne Leute, die da nie geschlafen haben (und sich noch dran erinnern, dass sie dann eben tagträumten in der Zeit)...es ist ja auch manchmal gut, zwischendrin eine Pause zu machen. Wer schläft der schläft halt, wer nicht, der nicht. Auch gut.


    Ich hab am Ende meiner Kindergartenzeit auch nie geschlafen und musste dann immer rumliegen. Ich hab mich total gelangweilt, da hat auch Tagträumen nicht (lange) geholfen. Ich kam zum Glück erst in der zweiten Klasse in den Hort, die Erstklässkler mussten da bei uns auch noch Mittagsschlaf machen.

  • In Nrw gab es vor 15 Jahren auch schon U3Gruppen, nannte sich dann kleine altersgemischte Gruppe mit 15 Kindern von 4monaten bis 6Jahren in einer Gruppe.


    Aber auch damals gab es kein Töpfchentraining, zumindest in keiner Einrichtung in der ich gearbeitet habe.

    Dein Gesicht wird Dir geschenkt, lächeln musst Du selber #blume

  • Ich frage mich, wie das gehen soll, wenn jedes Kind nach Bedarf schlafen soll. Da muss man ja ein Fort Knox von Schlafraum haben sonst ist es doch da auch immer laut. (In unserem Kiga früher wurde sogar das Telefon abgestellt. Es war dann ganz ruhig und irgendwie auch schön...) Außerdem muss man dann auch die Aufsicht gewährleisten. Du kannst son Kind ja auch nicht alleine in einem Raum liegen lassen ohne ab und an mal nachzuschauen. Das stelle ich mir schwierig vor.

    In dem Kinderladen, in dem ich einen Probetag gemacht habe, haben sich nach dem Mittagessen die Kinder, die wollten, mit einer Matratze in einen abgedunkelten Raum verzogen. Wer nicht wollte, hat sich während der Zeit im Hauptraum ruhig beschäftigt. Hat total gut geklappt.

  • Zitat

    In dem Kinderladen, in dem ich einen Probetag gemacht habe, haben sich nach dem Mittagessen die Kinder, die wollten, mit einer Matratze in einen abgedunkelten Raum verzogen. Wer nicht wollte, hat sich während der Zeit im Hauptraum ruhig beschäftigt. Hat total gut geklappt.


    Das geht einwandfrei - in den Krippen meiner Kinder gab/gibt es einen Schlafraum und während der Zeit, in der die Mittleren Mittagsschlaf machen, spielen die Grösseren etwas Leiseres oder Basteln. Die ganz Kleinen schlafen komplett nach Bedarf, die Mittleren und Grossen haben meist schon den Mittagsschlafrhythmus - aber auch da darf meine Langschläfertochter länger liegen bleiben als ihre Freundin, der eine halbe, dreiviertel Stunde reicht.
    Dafür wurden Babyphones erfunden.


    In der Krippe meines Sohnes haben sie ein Matratzenlager im einen Spielzimmer gemacht, einige Betreuerinnen waren beim Einschlafen dabei, eine durfte dann mit liegen bleiben (ein seeeehr begehrter Dienst war das)


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • In dem Kinderladen, in dem ich einen Probetag gemacht habe, haben sich nach dem Mittagessen die Kinder, die wollten, mit einer Matratze in einen abgedunkelten Raum verzogen. Wer nicht wollte, hat sich während der Zeit im Hauptraum ruhig beschäftigt. Hat total gut geklappt.


    Genau so würde ich mir das wünschen. Und, wie einige hier berichten, funktioniert es ja auch!!! Wenn allerdings „alte Strukturen“ vorliegen und bspw. die Mittagspause/Mittagsschlaf der Kinder auch die einzige Pause für die Erzieher ist, geht es strukturell einfach nicht! Das ist großer Mist und an diese Stelle bedarf es dann Veränderungen in der Personaleinteilung. Der Zwangsmittagsschlaf ist dann nur ein Ergebnis unangemessener Personalplanung.

    Das Tragische an jeder Erfahrung ist, dass man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. (Nietzsche)

  • So kenne ich es auch. War allerdings in einem sehr großen Kiga. Da haben die, die nicht (mehr) schliefen, auf einer anderen Etage ruhig gespielt. In einem kleinen Kiga stelle ich es mir komplizierter vor...