Bitte, ich kann es nicht mehr hören..."Mama, ich hab AA in der Hose..."

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  • Hallo, ich muss mich mal ausheulen heute...:( Meine Tochter ist nun 3,5 Jahre alt. Seit ca 2,5 ist sie trocken. Aber mit AA gab es schon immer Schwierigkeiten. Sie neigte schon immer zur Verstopfung irgendwie. Das AA ging also früher gern auch mal in die Hose ( komplett) Wenn sie ohne Hose, also nackt lief, ging sie immer aufs Klo, mit Hose nicht. Irgendwann wurds besser und sie ging ganz normal zum Klo. Ich weiss gar nicht mehr wann es dann wieder anfing das sie nicht zum Klo ging mit AA. Sie hatte dann immer nur mal Spuren im Schlüpfer. Sie musste Einlauf haben und klagte immer über Schmerzen im Popo, deswegen wollte sie nicht zum Klo. Das sagte sie auch immer: Ich will nicht drücken...Unter Tränen...Der Arzt verschrieb dann Movicol als Dauermedikament bis sie es vergessen hat, das es weh tut.


    Soweit so gut. Vor 3 Monaten versuchten wir dann das Movicol abzusetzen. Das war aber keine gute Idee, dann hatten wir nämlich wieder 3 Wochen Terror und A. wollte einfach nicht mehr aufs Klo. Sie sagte sie will das nicht drücken. Sie spurte täglich mehr als 10 Schlüpfer voll mit AA. Wir waren sehr genervt. Sind dann mit Absprache vom Doc wieder mit Movicol angefangen.


    Nun fängt es schon wieder an. Und das obwohl sie Movicol bekommt. Sie will nicht das AA drücken, will nicht aufs Klo. Spurt täglich viel Wäsche mit Aa ein. Ich geb ihr nun schon 2 Beutel Movicol täglich , heute sogar schon 3. Sie macht dann einmal ganz viel aufm Klo, ich glaube, eher durch Zufall...der Rest geht dann zig mal in die Hose. egal was ich sage, ob ich ichts sage, ob sie Süßigkeitenverbot bekommt, mit Belohnungen locken, es ist ihr egal.
    Selbst die Aussicht auf den heißgeliebten MC Doof reizt sie nicht.


    Grade eben bin ich echt ausgeflippt und es tut mir so leid.Sie hatte heute schon den ganzen Tag keine Hose an, lief nackig. Trotzdem hat sie immer n bissel AA am Hintern. Ich weiss ja das schimpfen nicht hilft, aber nachdem der xte Schlüpfer wieder ne Spur hatte war ich einfach sauer. Ich mags nicht mehr sehen. Sie ruft dann : Mama, ich glaub ich hab Aa in der Hose." Ich hab sie sauber gemacht, aufs Klo gesetzt und gesagt sie muss un AA machen, sonst muss sie wieder nen Einlauf haben und zum Arzt. Und das ich wieder Windeln kaufe und sie so auch nicht zum Kiga darf ( der fängt in 14 Tagen an und meine Sorgen diesbezüglich sind seeeehr groß...Nach dem Schnuppertag kam sie schon mit vollgeschissener Hose nach Hause)


    Natürlich hat sie geweint wie Sau, will nicht zum Arzt, will keinen Einlauf und "ich mach später AA". Ich hab sie so bescheuert angemacht ... ;(


    Was ist das nur? Ich weiss ja, das sie es kann, es sind ja immer nur ein paar Wochen so kacke. Ich kann es nicht mehr hören, sehen. Ich seh es ihr genau an. Sie steht dann da, knibbelt an ihren Fingernägeln ( die auch schon sehr kaputt sind , auch so ein Ding, was mir Sorgen macht) und sagt dann sie hat die Hose voll. Es nervt mich so. Nirgends kann man hin fahren weil ich hundertmal ihren Arsch sauber machen muss und hunderte Schlüpfer mitschleppen muss. Natürlich bekommt sie von anderen dann auch Druck. Erwachsene die sagen sie ist ein Baby etc. Kinder die sie auslachen.


    Windel wären keine Hilfe, denn auch die spurt sie nur voll, so das eher ein Vermögen kostet als das es hilft.


    Irgendjemand hier, dem das bekannt vor kommt? Ideen? Ratschläge? Bin echt am Ende.

  • Ich würde ihr so eine ultralange Slipeinlage in die Unterhose tun. Die hast du schnell entsorgt und die Wäsche nicht versaut.


    Bei dem anderen kann dir leider nicht helfen, verstehe aber das du genervt bist.

  • Ich kenne das leider auch. Auch wie Du Dich fühlst verstehe ich so gut. Das ist echt schwierig, leider können einem die Ärzte nur bedingt helfen, so zumindestens meine Erfahrung.


    Hast Du mal versucht sie zu bestimmten Uhrzeiten auf Toilette zu setzten? Wir haben immer die Zeit nach dem Essen genommen, von Morgens direkt. Allerdings ist es in dem Alter schwierig das sie die 15 Minuten dort sitzen bleibt. Geht sie zur Toilette oder Töpfchen? Kann sie die Beine aufstellen? Vielleicht kann sie während dessen ein Buch anschauen oder ein Hörspiel hören?
    Meine Kinderärtzin sagte mal, wenn sie wirklich muss, kann man in dieser Position auf dem Klo (Beine aufstellen können!!) das Aa nicht halten. Aber 15 Minuten müsste sie dann schon sitzen bleiben.


    Ich weiß das es sehr schwierig ist, aber versuch einfach zu akzeptieren das es einfach so ist! Das ist so wie mit dem durchschlafen, man kann es nicht erzwingen, aber sich darüber (auch wenns nur gedanklich ist) aufregen macht es nur noch schlimmer. Ich fand es an manchen Tagen schier unerträglich :(

  • Hast du schon dieses hier probiert: http://www.sunsweet.de/pflaumen-kur.aspx ?


    Das Problem ist einfach, dass der Darm deiner Tochter verflüssigten Stuhl an dem verstopften Stuhl vorbei drückt und das kann sie nicht kontrollieren.


    Von Movicol halte ich nicht viel, auch wenn es nur physiologisch wirkt.


    Bei uns hat jedenfalls die Pflaumenkur, zusammen mit der dadurch entstandenen Entspannung, die Sache aufgelöst.


    Sowas ist super belastend. Sei nicht so streng mit dir und ihr. #knuddel Ich erinnere mich noch gut, oh man war das furchtbar...

  • Ich würde auch versuchen vom Movicol wegzukommen. Wie ist denn überhaupt Eure Ernährung? Baut Ihr Ballaststoffe ein? Joghurt? Pflaumen find ich auch einen guten Versuch, irgendwie muss der Darm ja mal auf natürlichem Weg tun was er soll. Trinkt sie genug und regelmässig?



    wauzi

  • ich schätze das ein wie bremag, das hört sich an wie bei unserer tochter, als sie verstopfung hatte: die kleinen kleckschen in der unterhose ist das, was sich an der verstopfung vorbeidrückt. das lässt sich nicht aufhalten und ist mehr ein symptom für das eigentliche problem.


    soweit ich weiß, macht movicol den darm träge. ich würde davon die menge nicht so steigern. die akute verstopfung beseitigt das ja auch nicht, es verflüssigt nur den stuhl, der noch nicht im enddarm ist. die akute verstopfung muss zuerst gelöst werden, dann könnt ihr an der ernährung drehen. als dauerlösung würde ich auch eher pflaumensaft und co probieren, und schauen, welche lebensmittel sie nicht verträgt (banane und schokolade sind ja die klassiker, aber manche kinder reagieren auch auf anderes mit verstopfung).


    gute besserung für deine tochter!

    Widersprich dir selbst! Die anderen sind nicht immer da.

  • Hm.... meine Große hatte bis 1,5 Jahre chronisch Verstopfung.
    Was uns half war Birnensaft eins zu eins mit Wasser verdünnt.
    Ein oder zwei Gläser am Tag.
    Als sie drei war konnten wir das dann weglassen.



    Zu dem eigentlichen Problem kann ich nichts sagen, ich würde nach einer Möglichkeit suchen den Druck rauszunehmen, irgendwie.
    Schwierig. Ich versteh dich da sehr gut! :S

  • Ich finde, es klingt schon ein bißchen nach einem psychischen Problem, zumindest teilweise, ich würde ihr vom Gefühl her erstmal Windeln anziehen, egal was es kostet. Du könntest ja in die Windel eine Slipeinlage legen, wie Elli Blume empfohlen hat.


    Dass die Vorwürfe und der Druck wegen dem Kindergarten nicht helfen, weißt du ja selbst.


    Vielleicht hilft euch das hier irgendwie weiter? Ich schaue immer gern bei Rüdiger Posth, wenn ich nicht weiter weiß:


    http://www.rund-ums-baby.de/en…ipation-und-attributionen


    http://www.rund-ums-baby.de/en…he.htm?stichwort=einkoten


    Ich wünsche deiner Tochter jedenfalls gute Besserung und dir viel Geduld.

  • Einkoten und Einnässen hat aber nicht so oft mit psychischen Problemen zu tun wie es immer landläufig heißt! Gerade dieser Gedanke macht es oft schwer "öffentlich" darüber zu reden. Manche Kinder spüren es wirklich nicht so, gewöhnen es sich, warum auch immer, falsch an. Wieviele Kinder im real life kennt Ihr die das Problem haben?? Ich habe von keinem gehört, hier im Forum lese ich das öfter...


    Sila, dass sollte kein Angriff sein :)

  • hallo anni,


    wir haben das auch durch bzw. sind noch dran (aber mit dem großen!). ich würde mit allen mitteln versuchen, den druck rauszunehmen. zur not mit windeln (vielleicht die zum hochziehen?) ich weiß, das ist teuer, aber vielleicht lohnt sich die investition wirklich (auch für euer familienleben, wenn du schon nicht mehr weg willst mit ihr weil du befürchtest, dass sie in die hosen macht)


    unser mittlerer war von heute auf morgen "stubenrein", das hat ein paar wochen gehalten. dann gab es plötzlich wieder dauernd unfälle, daraufhin haben wir ihm einfach wieder windeln angezogen und ganz ruhig abgewartet. irgendwann (wieder von einem auf den anderen tag) ging es wieder und klappt super. ich wünschte, wir hätten das beim großen kind auch so gemacht.


    habt ihr mal ultraschall machen lassen? ist soweit alles frei oder ist da noch fester stuhl im darm?


    was ich auf jeden fall unterbinden würde, sind blöde sprüche (soweit es in eurer macht liegt - jedes kind kann irgendwas nicht so gut, anderes dafür besser, haben wir immer wieder gesagt.) und die strafen/belohnungen machen, so fürchte ich, noch mehr druck... es ist ja keine absicht! kann sie es sich auf der toilette halbwegs gemütlich machen (fußhocker, bilderbücher, ruhe...)? bei uns gibt es jeden morgen naturjoghurt, apfelmus, manchmal leinsamen... würde sie das essen? kannst du mit den leuten vom kiga reden, wickeln die?


    ich wünsch euch alles gute!


    edit: movicol macht den darm nicht träge. hier ist ein link zur wirkweise (ich hoffe, ich darf den hier einstellen?)

    k. (*1979) mit p. (*02/2006), k. (*09/2008), h. (*12/2010) und f. (*09/2015)

    Einmal editiert, zuletzt von braten ()

  • Ich mag das Thema Magrocol/ Movicol noch mal hochholen.


    Hier sidn nämlich sämtliche Infos nicht richtig.


    Magrocol (Wirkstoff) macht entgegen Lactulose den Darm nicht träge sondern es greift beim Stuhlgang in den Verdauungsprozeß ein. Movicol dringt in den Stuhl ein udn weicht ihn wieder auf.
    Bedingung damit es wirkt: viel trinken und da liegt oft der Hase im Pfeffer (erfahrungsgemäß)


    1. Das Zeug in ein ganzes Glas Wasser einrühren udn trinken udn 2. am besten noch eins gleich hinterher. 3. Über den Tag wirklich viel trinken mindestens 1,5 l auch Kinder. Dann wirkt es am besten.

  • Sommerwind, ich meine damit nicht die Ursache, sondern eher die Weiterentwicklung. Das Anfangsproblem ist wahrscheinlich wirklich, dass die Kinder es nicht richtig spüren, aber es verstärkt sich sicher durch den Erwartungsdruck. Das wird ja auch hier erwähnt, blöde Sprüche von anderen, also Schamgefühle dadurch, die Eltern haben den Druck vom Kindergarten, bzw. den Erwartungsdruck von außen, die Eltern sind genervt davon, dass es mal geklappt hat und jetzt nicht mehr.... Das Fingernägelkauen deutet für mich auch darauf hin.


    Ich finde, man muß vor allem aufpassen, dass aus einem körperlichen Problem kein psychisches wird.


    Ich kenne zumindest ein bettnässendes Grundschulkind, bei dem das psychische/familiäre Gründe hatte.


    Kann sein, dass es nicht die Regel ist, aber immer, wenn ich darüber lese oder mich mit anderen Eltern übers Sauberwerden unterhalte, merke ich, dass die Eltern unter Druck stehen und irgendwie genervt sind, weil es noch nicht klappt, wieder nicht klappt.... Das wirkt sich bestimmt auch auf die Kinder aus.


    Ist nicht ganz das Gleiche, aber ich kann mich z.B. noch daran erinnern, dass meine Mutter mich gegenüber meiner Cousine als schlechtes Beispiel genommen hat, weil ich früher keine Medikamente schlucken konnte. Ich habe mich bei der Einnahme irgendeines Medikamentes (Saft mit Himbeergeschmack, das weiß ich noch) übergeben, und sie hat irgendeinen blöden Spruch gesagt, als meine gleichaltrige Cousine dabei war.
    Das Schamgefühl/Minderwertigkeitsgefühl in diesem Moment konnte ich noch lange abrufen, und wenn sowas häufiger vorkommt, halte ich das nicht besonders förderlich für das Selbstwertgefühl des Kindes.

  • sila, es gibt aber einfach auch körperliche gründe. wir sind da mittlerweile tiefenentspannt, meine tochter hat sich trotzdem neulich eine verstopfung eingefangen und das war alles andere als lustig.


    buntgrün, danke für die aufklärung zum movicol. ich hatte die info, dass es als nebenwirkung den darm träge mache, auch nicht vom arzt, sondern von einer freundin, deren kind auch probleme mit verstopfung hatte. die kinderärztin, die es meiner tochter verschrieben hat, hat allerdings auch nicht zu einer dauermedikation geraten (ok, wir kamen ja auch erstmals mit einer akuten verstopfung), sondern zum allmählichen ausschleichen. und zum lösen der verstopfung - meine tochter hatte auch große schmerzen, kann also sein, bei einer anderen ausgangslage hätte sie nur mit movicol zu behandeln versucht - gabs einläufe (mikroklist).


    jedenfalls kam mir das szenario mit den kleckschen in der unterhose so bekannt vor; gerade bei neigung zu verstopfung würde ich als erstes schauen, ob das problem nicht daher rührt. dann kann das kind sich ja noch so anstrengen, das hilft ihm da nicht.

    Widersprich dir selbst! Die anderen sind nicht immer da.

  • Sila, ok, die Weiterentwicklung können dann natürlich psychische Probleme sein.


    Deswegen schrieb ich ja auch, dass sie sich erstmal damit "abfinden" soll, also sich nicht verrückt machen soll.


    Ich habe übrigens bei meinem 3,5 jährigen Sohn (der 2002 geborene) wieder auf Windeln zurückgegriffen. Diese ständig schmutzigen Unterhosen waren ja kein Zustand. Ok, sie kosten was, aber die Welt auch nicht, Waschen ist auch nicht umsonst :)


    Ach, dass Thema ist so schwierig und ist so nervig. Wir hatten das sehr lange hier... Puh. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern wie verzweifelt ich oft war. Dann noch die Ratlosigkeit der Ärzte und Psychologen.


    Geht es Dir etwas besser?

  • Henrietta,


    nur mal als grobe Orientierung:


    Mikroklist hilft nur wenn der Klumpen im Enddarm sitzt, dass sidn die letzten 20 cm.


    Magrocol setzt man ein, wenn die Verstopfung weiter oben sitzt also im Dickdarm selber.


    Magrocol als Dauermedikament finde ich nur bei alten Leuten sinnvoll, weil die oft unter mangelnder Bewegung udn damit mangelder Peristaltik leiden.
    Außerdem wurde denen der Darm frühzeitig leider oft mit Lactulose lahmgelegt und nun brauchen sie tatsächlich dadurch Hilfe.


    Wenn es so kleckst, dann ist das eher ein Zeichen für: Klops sitzt im Enddarm udn das weiche quetscht sich drumherum. Da könnte ein Sitzbad in warmen Wasser hilfreich sein. bzw. handwarmes Wasser mittels kleiner Spritze in den Darm geben. Das bewirkt nur, dass es weicht.


    Ansonst hilft leider nur Druck rasunehmen udn akzeptieren sonst wird es nur schlimmer.
    Du könntest noch versuchen ein Mentales training mit deinem Kidn einzuüben. Dazu evtl. später mehr bei Interesse. Und 15 min auf der Toilette sitzen sind mind. 12 min zuviel. auch da bei Interesse später mehr

  • ah ok. wir haben beides bekommen, mikroklist weil meine tochter akute schmerzen hatte zur sofortigen abhilfe, und movicol für die folgenden tage. falls das doppelt gemoppelt war - es hat immerhin geholfen. das müssen wir echt nicht nochmal haben.
    annie, ich hoffe, ihr habt es bald überstanden. so eine chronische verstopfungsneigung, falls das bei euch die ursache ist, ist ja wirklich nicht lustig.

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  • Genau so wurde es uns von der Kinderärztin auch empfohlen.


    Gebraucht haben wir zum glück nur den Pflaumensaft.


    Wenn man zu Movicol so viel trinken sollte, dann würde ich es ohne Movicol mit der Trinkmenge versuchen. 8)

  • So, ich versuchs dann nochmal...:)


    Movicol: Ich kann auch nur sagen was ich weiss ( Bin selbst Kinderkrankenschwester- paradox, gelle?)
    Man kann mit Movicol sehr gut auch Kotstau etc entfernen. E dauert dann länger, die Menge Movicol ist natürlich mehr und man muss viel trinken. Man kann Movicol aber auch im Joghurt anwenden, wichtig ist nur, das danach genug getrunken wird. Und das klappt hier ganz gut. Als Dauermedikation ist Movicol das einzige, was am schonesten ist und ohne Gewohnungseffekt. Ich vertraue da meinem Kia auch sehr. Er ist sehr gut.


    Ernährung: Wir essen hier eigentlich immer Vollkornprodukte sowohl in Teigware auch auch als Nudeln, Reis. Gern Müsli mit Milch. Obst ist leider nicht so der Renner bei meiner Tochter, Ausser Äpfel und Erdbeeren isst sie nichts, deswegen fallen auch Pflaumen flach ebenso der Saft. Alles schon versucht- Ergebnis : Erbrechen!
    Gemüse wird gut gegessen. Auch Rohkost in Form von Gurken, Tomaten, Möhren. Gibt es auch täglich!
    Süßes gibt es ( an guten Stuhlgangstagen) täglich aber in Maßen , also zB einen Kinderriegel, eine kl. Tüte Haribo, ein Eis. Zu Trinken gibt es sehr dünne Apfelschorle und Wasser. Ab nud zu Kakao oder schwarz Tee.


    Bewegung bekommt sie viel und ausreichend.


    Angst vor pysch. Problemen hab ich schon. Ich selber leide unter meiner Kindheit, habe bis letztem Jahr selbst Fingernägel gekautl Aber mein Elternhaus war auch ne Katastrophe. Suff und Alkohol....Sie knibbelt (nicht kaut) arg Fingernägel, wenn sie aufgeregt ist, Angst hat oder fernsieht, oder bei langeweile. Bisher hab ich da aber nichts unternommen. Was aber kann so ein kleines Kind haben? Sie bekommt Nähe und Liebe. ( FBett), ich bin auch immer für sie da. Sie wird auch immer ernst genommen. Mein Mann ist Montagearbeiter, das ist das einzige, wo ich weiss, das sie da nicht so gut mit klar kommt. Wenn Papa da ist muss er immer viel mit ihr machen, aber es geht halt auch nicht immer den ganzen Tag und Job hat er schon gewechselt, so dass er nu jedenfalls jedes WE da ist. Vorher war er viel mehr unterwegs. Er kann ja nun nicht Hartz4 anmelden.


    Windeln möchte sie übrigens nur zur Nacht anziehen. Da werd ich eher mal die Slipeinlagen probieren, vll akzeptiert sie die. Wenn morgen nun nichts kommt werd ich mal ein Klistier probieren und wenn das alles nichts hilft nochmal zum Kia fahren um zu checken, wo und ob da eine Verstopfung sitzt, Ich fühle nicht wirklich was. So ein Klistier ist für meine Tochter auch das schlimmste eigentlich, deswegen warte ich lieber länger...


    Achja: Klotraining halte ich (noch) nichts von. Dafür ist es nicht schlimm genug.


    buntgrün: Gern mehr!

  • Mein Sohn hat auch eine Weile geknibbelt. Wenn es beim Vorlesen etc. war, hab ich ihm angeboten, statt dessen meine Hand zu kneten. Es hörte dann von alleine wieder auf. Eine Ersatzhandlung vereinfacht das sehr, fand ich.


    Creme anbieten und statt knibbeln die Fingerkuppen eincremen zu lassen fand ich bei uns noch einen guten Rat.

    Widersprich dir selbst! Die anderen sind nicht immer da.

    Einmal editiert, zuletzt von Henrietta ()