Aptamil Kindermilch 2 plus - *kopfschüttel*

Liebe interessierte Neu-Rabeneltern,

wenn Ihr Euch für das Forum registrieren möchtet, schickt uns bitte eine Mail an kontakt@rabeneltern.org mit eurem Wunschnickname.
Auch bei Fragen erreicht ihr uns unter der obigen Mail-Adresse.

Herzliche Grüße
das Team von Rabeneltern.org
  • Kat, deine Aussagen verwundern mich etwas. Du fütterst sowas doch auch an deinen Sohn, oder habe ich das missverstanden?


    Carrie, hast du vielleicht einen kurzen Text, eine Tabelle, einen Vergleich etc. zu den verschiedenen Pulvermilchen? Ich hätte gerne eine gute Zusammenfassung. Auch etwas, das man den Müttern an die Hand geben kann.


    Ich hatte einen super ARtikel, der wurde aber Opfer eines PC Crashs...


    3er Milch, ja, ebenso ernährungsphysiologisch nicht empfehlenswert wg einier Inhaltsstoffe
    Da gilt auch: schwarz weiß gibt es nicht

  • Danke für die freundliche Antwort. Zur "Milch": Ich dachte, das wäre das gleiche. Meine Information war, dass alles, was über die 1er-Milch hinausgeht nicht empfehlenswert ist. Ich habe gerade keinen Vergleich, inwiefern sie sich von den Inhaltsstoffen unterscheiden. Werde das mal herausfinden.


    Übrigens finde ich es auch suspekt, die Muttermilch einer anderen Spezies (Kuh) als normale und geeignete Nahrung für Menschenkinder darzustellen und selbige, aber an die Bedürfnisse eines Menschenkindes angepasste Milch zu verteufeln. #confused
    Inwieweit sogenannte "Kindermilch" (der Name irritiert mich...) nun an die Bedürfnisse eines Kindes angepasst ist, sei dahingestellt.

  • Soweit ich weiß, hat das Pulver, welches über die 1er Milch hinaus geht, mehr Stärke und ich meine auch Kohlenhydrate (Sättigung?! ). Ich sehe allerdings auch nicht viel Unterschied zwischen einer 3er Milch und einer Kindermilch, laut Packung ist diese Kindermilch eiweißreduziert und Eisen angereichert.

  • Zur Kindermilch gibt es eine sehr dezidierte Studie vom Bundesamt für Risikobewertung, die echt lesenswert und zudem aktuell (von Anfang 2014) ist:


    http://www.bfr.bund.de/cm/350/…ilch-abschlussbericht.pdf


    Fazit ist, dass durch Kindermilch die Nährstoffzufuhr oft zu hoch ist und durch die Aromatisierung die Geschmacksbildung gestört werden kann. Interessant ist auch, dass festgestellt wird, dass gestillte Kinder im Vergleich seltener Kindermilch bekommen als durch Formula ernährte - es scheint also so, dass die Kundenbindungsstrategien der Babynahrungshersteller aufgehen.


    Edit: sorry, mit dem Handy bekomme ich das mit dem Verlinken nicht hin, es lohnt sich aber trotzdem, sich den Bericht mal anzusehen;-)

    Kinder erfordern ein dickes Fell - aber ein ganz weiches

    2 Mal editiert, zuletzt von Lametta ()

  • Die Befragung haut mich gerade ein bisschen von den Socken. Wenn ich da lese, dass 20% der befragten ihren Einjährigen regelmäßig Süßigkeiten geben, 40% regelmäßig Saft.. und gar Erfrischungsgetränke und Pizza werden nicht selten verzehrt.


    Ganze 3,6% der Kindermilchnutzer geben ihren Einjährigen nie Wasser zu trinken. :|

  • Ich kann auch an Saft bzw. Saftschorle nix schlimmes finden. Es kommt doch auch darauf an welcher Saft und Mischung.
    Meine Kinder mögen kein Wasser. Mittlerweile geht es im Notfall. Aber wenn ich ihnen nur Wasser hinstelle würden sie fast nichts trinken am Tag. Also trinken sie meistens gut verdünnten Direktsaft aus verschiedenem Obst.


    Zur Kindermilch: ich finde sie für meine Kinder unnötig und würde sie nicht kaufen.
    Aber es ist kein Gift . Ich finde auch die meisten Breie echt gruselig ( Kekse, Schokolade. ...)
    Aber ich kaufe es halt nicht und gut.

    Ich schreibe immer vom Handy, darum leider nur meistens kurz und knapp. :)

  • Was ist denn falsch an Pizza?



    Das frage ich mich auch... Ich fühle mich einfach extrem in eine Ecke gedrängt, weil meine Kinder auch hin und wieder Pizza oder Pommes bekommen. Der Große darf hin und wieder Limo trinken. Der Kleine natürlich noch nicht. Dieses mit dem erhobenen Zeigefinger hier finde ich einfach.. Ich weiß nicht. Muss nicht sein.


    Es werden scheinbar alle Eltern über einen Kamm geschoren, die ihre Kinder nicht stillen und nicht vegan oder extrem gesund ernähren. Es ist unterschwellig und alle werden es jetzt erstmal abstreiten, aber man kann deutlich zwischen den Zeilen lesen.

    Alles auf Anfang! Oder.. wie finde ich den Weg zu mir selbst. #yoga

  • Das frage ich mich auch... Ich fühle mich einfach extrem in eine Ecke gedrängt, weil meine Kinder auch hin und wieder Pizza oder Pommes bekommen. Der Große darf hin und wieder Limo trinken. Der Kleine natürlich noch nicht. Dieses mit dem erhobenen Zeigefinger hier finde ich einfach.. Ich weiß nicht. Muss nicht sein.


    Es werden scheinbar alle Eltern über einen Kamm geschoren, die ihre Kinder nicht stillen und nicht vegan oder extrem gesund ernähren. Es ist unterschwellig und alle werden es jetzt erstmal abstreiten, aber man kann deutlich zwischen den Zeilen lesen.



    Ich habe das Gefühl, dass diese Ansicht in so einer sehr absoluten Form sehr oft bei Eltern mit dem ersten Kind, das noch sehr klein ist, vertreten ist. Und ich glaube, da war ich ähnlich drauf ;) Das Ideal ist natürlich nach Bedarf gestillt, immer frisch bekocht, bio vegetarisch usw. Ohne Zucker, ohne Salz...


    ...und dann werden die Kinder älter, es folgt evtl ein zweites und ich glaube, das verrückt die Perspektive dann doch nochmal etwas. Wenn man nicht ständig kontrollieren will, haben denke ich die zweiten Kinder einfach eher Kontakt zu Süßigkeiten und co. Und irgendwann merkt man, dass man sie auch groß bekommt, wenn man zwischendurch mal von seinem Ideal abweicht und genüsslich Pizza und Döner verspeist und dazu eine Bionade trinkt #top


    (und wenn sie noch älter sind, ist man schon froh, wenn sie sich zu Mittag nicht einfach eine Tüte YumYum Nudeln nehmen und roh essen und das Pulver dazu #kreischen )



    Die Kindermilch mag Unsinn sein, aber ich finde sie nun nicht schädlicher als andere Dinge. Es kommt doch wie immer auch auf das Maß an. Und auf die Umstände.
    Diese angedickten Trinkbreie von Hipp und co finde ich auch unsinnig, im Prinzip. Nach der Magen-OP meiner stark untergewichtigen Tochter waren sie damals echt eine Rettung.

    We must accept finite disappointment, but never lose infinite hope.

    Martin Luther King, Jr.

    ———-

    ebura mit S (*04), E (*05) und #paket (12/21)


  • Darf ich dich einfach mal drücken? #schäm

    Alles auf Anfang! Oder.. wie finde ich den Weg zu mir selbst. #yoga

  • Kindermilch ist unnötig, ja, aber ich kenne einige Kinder die bis weit über ein Jahr hinaus die Flasche bekommen und ich persönlich denke das eine gute Premilch mit guten Fetten, die der Muttermilch am nächsten ist, da eine gute Wahl ist. Besser sicherlich als Kuhmilch, da der Muttermilch immernoch am nächsten.
    Folgemilch, ja, die ist diskutierbar.
    Aber Ernährungsphysiologisch gesehen ist auch bei größeren Kindern eine Milch, die der Muttermilch näher kommt sicherlich besser als größere Mengen Kuhmilch, die ja artfremde Muttermilch ist. Klar vertragen die Kids Kuhmilch, aber wenn nicht gestillt und geflaschelt wird, würd ich da lieber Pre reintun.


    Und verglichen mit Kuhmilch schneiden auch manche Folgemilchen besser ab, da angepasster und durchaus noch mit langkettigen speziellen Fetten versehen. Gibt ja nicht "nur" die vanillemilch von nestlé.
    Optimaler wäre aber sicher Pre.

    Nichts ist so gewöhnlich, wie der wunsch außergewöhnlich zu sein (Shakespeare)


  • Was ist denn falsch an Pizza?

    Ich gehe jetzt mal von Fertigpizza aus. Selbige stufe ich nicht als gesundes Nahrungsmittel ein. Ich bezog mich auf den Prozentsatz, der seinen Kindern genannte Nahrungsmittel (Süßigkeiten, Pizza, Limo) häufig, d.h. mindestens 4mal pro Woche bis täglich gibt. Ja, das finde ich schon bedenklich.


    Ich fühle mich einfach extrem in eine Ecke gedrängt,

    Das tust du sehr schnell, oder? Ein paar Einträge vorher teilst du noch ordentlich aus.


    Ich sage ja auch nur: Die Befragung haut mich von den Socken! Vielleicht bin ich sehr naiv und verblendet als Einkindmutter, aber ich habe mich solchen Antworten nicht gerechnet. Ich würde einfach nicht auf die Idee kommen, meinem Einjährigen Limonade zum trinken zu geben. Ich fühle mich schon Rock'nRoll, wenn er mal eine Gabel von meinem Kuchen abbekommt.

  • Das tust du sehr schnell, oder? Ein paar Einträge vorher teilst du noch ordentlich aus.



    Ja, besonders in diesem Forum hier! Und wenn du weiter denkst, wird dir auch klar, woher das Austeilen dann kommt!



    EDIT: Und ich bleibe dabei. Kindermilch ist ein Produkt, dass ich unsinnig finde, genau wie die Pflegeprodukte. Und mir tun die Eltern leid, die der Werbung Glauben schenken, dass sie besonders gesund und wichtig ist.

    Alles auf Anfang! Oder.. wie finde ich den Weg zu mir selbst. #yoga

    Einmal editiert, zuletzt von *Kat* ()

  • Achja, zur Rationierung:
    ich fütter nicht unerhebliche Mengen Premilch zum stillen hinzu, und bestelle öfter mal 6 Pakete am Stück.
    War nie ein Problem, ich versorge mich überwiegend online.
    Wobei ich sagen muss das ich das zufüttern als echt anstrengend erlebe, was ist das beste, was ist geldmacherei, was kommt der Mumi am nächsten...
    Klar die pre, aber z.B. beim LCP sind sich die Experten mittlerweile einig das die recht wichtig sind, die sind schon wieder nicht überall drin, die Pro- und Präbiotika scheinen einen nicht unsignifikanten Einfluss auf Neurodermitis zu haben u.s.w.
    NUR Geldmacherei kann man da auch nicht sagen, gerade bei den verschiedenen PRE Milchen.


    Und zum Babywasser:
    Mein Baby verträgt das Leitungswasser hier nicht. Zu viel kalk und co. die bekommt davon Verstopfung und Bauchweh.
    Ich kaufe also tatsächlich stilles Wasser natriumarm und Babygeeignet und rühre damit die pre an.
    Seitdem - keine Probleme mehr.


    Ich persönlich hoffe ja das mit Beikosteinführung dann irgendwann das stillen mit wenig Milch ausreicht und ich auf diesen ganzen umständlichen Kram verzichten kann. Aber wenn nicht, wenn mein baby das braucht, dann bekommts zusätzlich Milchnahrung solange sie das möchte, und wenns nach mir geht PRE - und nicht Kuhmilch in Rauhen Mengen (gegen ne Tasse Kakao hab ich später aber auch nix...).


    Achja, bei meinem mittleren habe ich ab dem 6. Monat Demeterzeugs gekauft und püriert, alles für die Katz.
    Der hat mich von Dogmen befreit, ich bin froh WENN er was isst, da isses fast schon egal WAS ;)

    Nichts ist so gewöhnlich, wie der wunsch außergewöhnlich zu sein (Shakespeare)

  • naturtrübe: naja, regelmäßig hätte ich jetzt nicht direkt mit 4x pro Woche gleichgesetzt. Deswegen meinte ich ja auch - das Maß ist entscheidend. Jeden Tag einen Liter Saft pur ist für ein 1jähriges sicherlich nicht ideal, mittags etwas Saft mit Wasser sehe ich hingegen recht unproblematisch.
    Ich weiß nicht ob du naiv oder verblendet bist, ich finde es relativ normal, dass sich die Einstellung da manchmal mit der Zeit nochmal etwas ändert und man zu Beginn noch etwas absoluter ist in seinen Ansichten.
    Das passiert auch sicherlich nicht bei allen, aber ich konnte es schon bei mehreren Eltern (inkl mir) beobachten, dass sich das Ideal doch ein wenig verschiebt.


    Zum 1. Geburstag vom 1. Kind gab es noch zuckerfreien Kuchen und mildes Obst.
    Zum 2. Geburtstag von Kind 1 war nun Kind 2 schon 9 Monate alt und hat genüßlich an einem Stück Sahnetorte rumgeschleckt ;)

    We must accept finite disappointment, but never lose infinite hope.

    Martin Luther King, Jr.

    ———-

    ebura mit S (*04), E (*05) und #paket (12/21)

  • naturtrübe: naja, regelmäßig hätte ich jetzt nicht direkt mit 4x pro Woche gleichgesetzt.

    Da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt. Du hast Recht, regelmäßig kann auch heißen einmal im Monat. Ich meinte aber die Menschen, die mit 4 Mal die Woche bis täglich antworteten. Ich möchte auch Personen, die das so praktizieren nicht verurteilen oder gar in die Ecke drängen. Ich war, ich sage es gerne nochmal, schlicht und ergreifend verwundert!

  • Ich auch noch mal ...
    ich finde den Hinweis sehr gut, dass mit der Zahl der zu versorgenden Kinder die eigenen Prinzipien, wie ein Kind idealerweise ernährt werden soll, oft pragmatischer gesehen werden. Das ist in unserem Bekanntenkreis bei praktisch allen Familien so gewesen - da gibt es zuerst mal die sehr bewussten Einkind-Eltern, die alles richtig machen (was ich einerseits toll finde (meine ich nicht ironisch), andererseits manchmal auch anstrengend finde) und dann die Mehrkind-Eltern, die die Situation oft souveräner und lockerer angehen (wobei man sicher auch mal etwas übersieht, aber andererseits sich selbst und anderen weniger Stress macht - was ich auch gesundheitsfördernd finde).
    Das schafft man ja anders kaum mehr. Ich kenne hier viele Kinder, die eher "pragmatisch" als "ideal gesund" ernährt werden und trotzdem keine Karies, kein Übergewicht und nur sehr selten oder gar keine Infekte haben. Essen wird manchmal auch etwas überbewertet; gesundheitsfördernd sind doch so noch viele andere Faktoren (viel Bewegung draußen, ein für das Kind angenehmes Familienklima, ausreichend Zeit zur freien Verfügung, vernünftiger Medienkonsum usw., vielleicht auch Eltern die mal Fünf gerade sein lassen), das hängt doch nicht alles an Pizza oder Folgemilch.
    Hagendeel

  • Naja, wenn die Eltern selbst auch so auf die Ernährung achten, ist das doch toll.
    Etwas seltsam finde ich es wenn die Eltern auch mal gezuckerten Kuchen essen, dem Kind zum ersten dann aber bloß zuckerfreien backen und trallala.


    Die Kinder essen den normalen Familienernährungsgewohnheiten entsprechend mit. Wenn das bedenklich ist, muss man die eigenen Ernährungsgewohnheiten überdenken.
    Ab einem Jahr dürfen die bei mir auch fast alles mal probieren was ich esse.
    Mein mittlerer hat nur leider sehr wenig essen wollen, egal was.
    Der fing dann irgendwann an mit Camembert in der Hand und Chili vollgewürzt, wo man sich die Hände über den Kopf schlagen könnte.
    Süßigkeiten fand er erst später interessant.
    Bei anderen Kindern ist das anders, aber wenn ein einjähriger mal (!) etwas Limo bekommt, fällt der nicht tot um. Es sollte halt in der Familie nicht dauernd Limo da sein, aber sie ihm vorenthalten macht doch nur noch neugieriger. Und ich ess gelegentlich auch mal ne Fertigpizza, dürfen meine Kinder dann auch. Das ist halt nicht die tägliche Norm bei uns, DAS macht es doch aus.


    Die Kinder müssen sich doch hinterher in unserer Ernährungslandschaft zurechtfinden. Ich hatte mal ne Bekannte, Ernährungsberaterin, da gab es daheim gaaar keinen Zucker und so böse Sachen. Als die Kids in den kindergarten kamen ließen die sich von anderen immer gerne etwas mitbringen und bettelten da tierisch. In der Schule wurde es noch schlimmer. Besuche, Kindergeburtstage - hey, ich hab selten Kinder gesehen die dermaßen gierig auf "normalen" Kuchen und Süßkram waren.
    Die Mama wunderte sich, das ihre jüngste später zu Übergewicht neigte, wo sie doch so gesund kochte und backte #angst


    Ich muss ja immer lachen, wenn hier beim Pekip die mamas hinterher auf dem Spielplatz sitzen, die kinder kriegen die Dinkelstangen vom DM in die Hand oder Gemüseschnitze, während Mama sich nen Snickers isst.
    Was glaubt ihr, wie lange das funktioniert?


    Gute Ernährung kann nur bei den eigenen Gewohnheiten ansetzen, und auch da würde ich versuchen meinem Kind nicht Dogmen aufzuerlegen und Kontakt mit "bösen" Speisen zu verbieten.
    Ausgenommen jetzt Cola und Bier und sowas ;) - Cola darf aber z.B. mein 7jähriger am Wochenende mittlerweile morgens ein halbes Glas (ich trink nen halben Liter, statt Kaffee).


    Wenn Die grundernährung passt und stimmt ist ne Tiefkühlpizza zwischendurch auch nix schlimmes, genausowenig wie Macces.

    Nichts ist so gewöhnlich, wie der wunsch außergewöhnlich zu sein (Shakespeare)