wie geht's weiter nach der vierten klasse - austauschthread interesse?

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Danke und guten Austausch im Rabendorf!

Rabeneltern.org-Team
  • War zum editiern zu langsam und nun alles futsch #kreischen


    HIer gehen viele schon in der dritten Klasse zu den Infotagen. Meiner Meinung nach völlig gaga, aber gut. Die Schulen derselben Schulform sprechen sich ab, so dass nicht alle gleichzeitig ihren ToT haben. Anmeldung ist dieses Jahr Ende März, die ToT in den Wochen davor. Bescheid bekommt man angeblich dann innerhalb 6 Wochen.


    Anja
    Wenn die Busverbindungen gut sind, was spricht dagegen? Allerdings kenne ich das Bergsträßer Angebot nicht wirklich und auch nicht was sonst für Euch erreichbar wäre. Das AKG war immer bekannt für sein Musikangebot, das ist beispielsweise auch ein wenig mein Dilemma: Das vielfältigste Angebot im Bereich E-Musik haben die traditionellsten Schulen.


    Jemand schrieb was zur Situation in DA - das würde ich tatsächlich auch noch mit überlegen. Mit welchen Kommunen bestehen Schulkooperationen? Ich kenne die Situation dort schon aus meiner eigenen Schulzeit und auch heute ist es noch so, dass es viel Geschrei von abgelehnten Familien aus den Umlandgemeinden gibt.

  • Noch ein Nachtrag: Die Grundschulempfehlungen sind hier seit etwa drei Jahren nicht mehr bindend. Dennoch würde ich die Empfehlung der KL nicht völlig ignorieren, schließlich kennen nur die Lehrer mein Kind auch im schulischen Umfeld.


  • Die Schulen derselben Schulform sprechen sich ab, so dass nicht alle gleichzeitig ihren ToT haben.


    Blöd ist leider nur, wenn man sich über die Schulform noch nicht einig ist und zur endgültigen Entscheidung den persönlichen Eindruck der Schule auf sich und auf das Kind braucht.


    Unsere nächst liegenden Realschule, Gymnasium und Gemeinschaftsschule haben am selben Tag und zur gleichen Zeit Infoabende. #motz


    Komischerweise war es letztes Jahr anders, da fingen die Infotage schon im Januar an und ging ganz entspannt plaziert bis in den März. Warum es diesmal so knapp gesetzt ist, keine Ahnung.

  • Hm, schwierig - da gebe ich Dir Recht, Gekko. Spricht etwas dagegen, die in Frage kommenden Schulen direkt auf Dein Dilemma anzusprechen? Mein Eindruck ist, je mehr die Schulen auf Anmeldungen hoffen, desto flexibler sind sie in Bezug auf individuelle Vorstellungstermine. Der Schulleiter einer der hiesigen GS macht das ganz offensiv: Rufen Sie mich an und kommen Sie - nach Terminvereinbarung - vorbei wann immer Sie möchten. So seine Aussage am allgemeinen Informationsabend über die verschiedenen Schulformen.

  • bei uns sind einige TdoT schon durch, während das Schulgespräch mit Empfehlung erst Februar sein wird #hammer


    asreileeth, natürlich wird DA erst die eigenen Kinder nehmen... kein Kreis mag es sehr gerne, wenn Kinder in Nachbarkreise gehen, weil dann Ausgleichszahlungen fällig werden.


    hier ist die Entscheidung auch noch offen, und auf die Empfehlung bin ich echt mal gespannt... ich erwarte eine R- Empfehlung.... bei einem Kind das in diesem Schuljahr nur 1 oder 2 bisher geschrieben hat (und lt Test überdurchschnittlich begabt ist, nahe vor HB, und das nicht mit Inselbegabung sondern mit einen recht einheitlichen Wert im gesamten Testspektrum).....
    Letztes Halbjahr hatte sie einen kurzen Hänger in Mathe bzw. hat sich da von Klassenkameraden beeinflussen lassen, daraus scheint die Lehrerin ihre Empfehlung abzuleiten. #angst
    Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, was ich von der Lehrerin halte... in Sachkunde bringt die Lehrerin in der letzten Zeit einen Klopper nach dem anderen, fachlich einfach nur Mist.
    Mit meiner Meinung stehe ich nicht alleine, (sie hatte in ihrer letzten Klasse schon viel Ärger mit Eltern...) wie sagte letztens
    eine Mutter:" an der Schulempfehlung scheint sie sich profilieren zu wollen und findet sich besondets wichtig."
    Wie gut, dass die Empfehlung hier nicht bindend ist, allerdings ist die 1. Fremdsprache am Gym von der Empfehlung abhängig.

    Was macht ihr eigentlich, ihr flinken Sekundenhorter, mit all der Zeit, die ihr spart, wenn ihr "lg" tippt statt lieb zu grüßen?

    - aus einer Berliner S-Bahn-Station -

  • Wir sind hier zur Zeit auch vollkommen mit diesem Thema beschäftigt. Die Tage der offenen Tür sind durch, die Empfehlung kennen wir und trotzdem fällt uns die Entscheidung extrem schwer. Hier in der Großstadt haben wir jede Menge Gymnasien und Gesamtschulen in kurzer Entfernung zur Auswahl.
    Mittlerweile haben wir die Wahl auf drei Schulen begrenzt, die recht unterschiedlich sind.
    Ein städtisches Gymnasium mit bilingualem Englisch-Zweig, das ich auch schon ein paar Jahre besucht habe. Leider haben sie dort absolut gar keine musischen Angebote, weswegen ich damals dort weggegangen bin.
    Ein katholisches Ex-Mädchengymnasium mit ordentlichen musischen Angeboten. Leider extrem konservativ.
    Und eine städtische Gesamtschule mit richtig gutem Ruf.
    Meine Entscheidung schwankt täglich. Heute bin ich mal wieder absolut für die Gesamtschule (meine Tochter nicht).
    Keine Ahnung wo die Maus letztendlich landet, wenn sie entscheiden dürfte, würde sie auf ein Ballett-Gymnasium am anderen Ende der Stadt gehen *seufz*.
    Ich lese also interessiert mit, wie ihr eure Schulentscheidungen trefft und werde bis Ende Januar wahrscheinlich weiterschwanken. Dann laufen hier die Anmeldungen an...

  • Latie, ne, da ging´s um was anderes. Es gibt DA selbst und dann Lk Da-Di. Und wenn in einer der Da-Di-Gemeinden kein eigenes Gym vorhanden, werden diese Kinder an bestimmten DA-Schulen gegenüber den Kids aus den anderen Da-Di-Gemeinden bevorzugt und den Stadtkids glechgestellt. Sprich, die Reihenfolge ist: erst Stadtkinder + Kinder aus Gemeinden ohne Gym, dann die anderen Lk-Kinder. Ich meinte mit diesem Hinweis vor allem, daß, wenn in Anjas Gemeinde kein eigenes Gym vorhanden ist, diese Kinder imho eine Sonderregelung für irgendeine der umliegende Schulen haben müßten, wie in Da-Di - die gute Frage wäre dann, ob einem dort der Patz auf alle Fälle garantiert ist oder ob sich daraus nur der Anspruch auf irgendein Gym in Bensheim z.B. ableitet...

    LG H. mit J. (17,5) und S. (bald 12)

  • Latie, ne, da ging´s um was anderes. Es gibt DA selbst und dann Lk Da-Di. Und wenn in einer der Da-Di-Gemeinden kein eigenes Gym vorhanden, werden diese Kinder an bestimmten DA-Schulen gegenüber den Kids aus den anderen Da-Di-Gemeinden bevorzugt und den Stadtkids glechgestellt. Sprich, die Reihenfolge ist: erst Stadtkinder + Kinder aus Gemeinden ohne Gym, dann die anderen Lk-Kinder. Ich meinte mit diesem Hinweis vor allem, daß, wenn in Anjas Gemeinde kein eigenes Gym vorhanden ist, diese Kinder imho eine Sonderregelung für irgendeine der umliegende Schulen haben müßten, wie in Da-Di - die gute Frage wäre dann, ob einem dort der Patz auf alle Fälle garantiert ist oder ob sich daraus nur der Anspruch auf irgendein Gym in Bensheim z.B. ableitet...


    ... wobei der Knackpunkt m. W. ist, dass auch eine vorhanden Gesamtschule als gymnasiales Angebot im Sinne der Regelung gilt. Das missfällt manchen Eltern, die ein grundständiges GYM für ihre Kinder wünschen.

  • dass es DA und DA-Land gibt, wusste ich.
    Danke für die Info mit der Bevorzugung.
    Hier ists genau andersrum: Das Gymnasium bei uns im Dorf ist von der Verwaltung her Kreisschule, d.h. die Kinder aus dem Ort werden genauso behandelt wie die Kinder aus den umliegenden Orten. Hier muss ggf. (kommt jedes Jahr mehrfach vor!) ein Kind aus dem Ort in den Nachbarort pendeln, während Kinder aus den Nachbarorten den Platz kriegen...
    Nachbarorte heisst in dem Fall
    - Gym G9 hier vor Ort
    - KGS G9 mit Oberstufe im Nachbarort, nur 1 Verbindung morgens + 2 mittags direkt, der Rest mit Umsteigen oder entsprechend Fußweg
    - KGS ohne Oberstufe im anderen Ort, erreichbar nur mit Umsteigen.
    (und dann noch eine IGS hier im Ort)
    alle anderen (erreichbaren) Schulen sind im Nachbarkreis (und alle G8, egal ob KGS oder reines Gym) oder in der benachbarten Großstadt, die schon genug Probleme hat, eigene Kinder unzerzukriegen.
    Dadurch, dass der Nachbarkreis G8 hat, ist das Gym hier auch von dort aus sehr beliebt...


    Anspruch bedeutet, dass es eine Schule im Kreis ist... und Gym = KGS Gym-Zweig. Sehr nett, wenn man am Rande des Kreises wohnt und schon die Mitte mit über 1 Std. Weg nur erreichbar ist #angst

    Was macht ihr eigentlich, ihr flinken Sekundenhorter, mit all der Zeit, die ihr spart, wenn ihr "lg" tippt statt lieb zu grüßen?

    - aus einer Berliner S-Bahn-Station -

    2 Mal editiert, zuletzt von Latie ()

  • Latie, das hört sich auch eher... kompliziert an...
    Vor aller dem Mist mit dem pendeln, obwohl Schule vor Ort vorhanden.
    Aber ich könnte beim Thema Bildungspolitik sowieso jeweils mindestens ne Stunde auf einen Boxsack einprügeln und wär immer noch geladen...

    LG H. mit J. (17,5) und S. (bald 12)

  • KGS bedeutet Kreisgesamtschule?
    Die fehlende Oberstufe im Nachbarort würde mich erstmal nicht stören. Bis dahin sind die Kinder 16 oder 17 und mobiler als in der fünften Klasse. Ggfs. haben sich die Präferenzen dann auch so verändert, dass gar keine allgemeine Oberstufe mehr angestrebt wird, sondern evtl. ein berufliches Gymnasium. Das wäre dann sowieso eine Neuorientierung, zu der man sich heute noch keine Gedanken machen muss.

  • KGS ist kooperative Gesamtschule d.h. Gym-Zweig einzeln und Real- und Hauptschule gemeinsam mit Binnendifferenzierung.
    Die Sache mit der fehlenden Oberstufe ist leider so, dass danach nur theoretisch alles offen steht... von dort kommen wenige hier ins Gym zur Oberstufe und noch viel weniger mit Abi auch wieder raus...da bleibt dann nur die KGS im anderen Nachbarort oder Schulen im Nachbarkreis (je nachdem welche auch da meist mit umsteigen und damit Wegzeiten bis zu 1 Std. je Richtung.). Ob die zur Oberstufe Kinder aus dem Nachbarkreis nehmen, weiss ich nicht.


    Derzeit siehts so aus dass Erstwahl das Gym vor Ort wird, Zweitwahl entweder ein Gym in der benachbarten Großstadt oder die KGS mit Oberstufe (irgendwann ist sie da auch groß genug zum Radfahren statt lausiger Busverbindung).

    Was macht ihr eigentlich, ihr flinken Sekundenhorter, mit all der Zeit, die ihr spart, wenn ihr "lg" tippt statt lieb zu grüßen?

    - aus einer Berliner S-Bahn-Station -

  • Ärger mich ... gestern und vorgestern hab ich schonmal ellen lang getextet und schwups war alles weg und ich hatte weder muse noch ruhe nochmal zu schreiben.
    Kann auch an meiner Müdigkeit liegen -- latie wie kompliziert! Das ist echt ätzend wenn man pendeln muß obwohl eine schule im ort ist, die in Frage käme!


    Ich hab gestern die Voranmeldung abgeschickt


    Und wieder -- muss zum kizi

    Liebe Grüße,
    Anja


    mit den drei Wilden
    (02/2005; 02/2010; 11/2012)

  • Hier ist es auch so, dass die Nähe zum Wohnort kein Auswahlkriterium ist. Man kann also gegenüber von einem Gymnasium wohnen und wenn man Pech hat und dieses mehr Bewerber als Plätze hat und man nicht gelost wird, muss das Kind trotzdem durch die halbe Stadt zur Schule fahren #hammer .
    Das für uns nächstgelegene Gymnasium, das auch gut zu Fuß erreichbar wäre hatte letztes Jahr 156 Bewerbungen auf 84 Plätze. Na toll. Dieses kommt ganz sicher nicht mit auf unsere Liste, das ist einfach zu unwägbar.

  • Oh man, das hört sich bei Euch ja sehr kompliziert an, Bei uns in der Stadt gibt es 3 Gymnasien, eines hat ein sehr breites Angebot, eines hat einen musischencZweig, aber Pflicht Latein als erste Fremdsprache und das dritte hat ne Sportausrichtung, und Naturwissenschaftlich. Meine große Tochter ist auf dem mit dem breiten Angebot, da kann man einen sprachlichen zweig, naturwissenschaftlichen zweig oder Sozialwissentschaftliche Zweig belegen. Die Enscheidung fällt aber erst später.


    Bei allen drei Schulen war es völlig problemlos mit der Anmeldung. Über Platznot oder Losverfahren wurde nie gesprochen. Hingehen anmelden - fertig.
    Für meine zweite Tochter kommt entweder Schule 1 oder das musische Gym. in Frage. TdoT ist hier erst im Frühjahr und dann immer schön mit einer Woche Abstand. Bestens geregelt.

    Nona mit großer (03) und und kleiner (05) Tochter und kleinem Sohn (2008 )

  • Ich habe gestern Anmeldung abgeschickt - mein Kind wird so vorgemerkt. Einen Termin für ein kennenlern Gespräch hab ich auch vereinbart.
    Ganz witzig! Mit jedem mit dem ich über weiterführende Schulen seither sprach war entweder selbst auf dieser Schule oder kannte jemanden der dort war. Und die Meinungen waren auch fast durchweg positiv.


    Meine Bedenken - zu anfangs hauptsächlich dass es konservativ ist. Auf der anderen Seite war ich als Kind auf einer Schule die konservativer nicht hat sein können! ! Das Lernen dort war aber genial.
    Eine Freundin sagte heute "wenn sie sich unwohl fühl und doch auf eine gemischte Schule gehen will kann sie immernoch wechseln"


    Für's erste wäre mein kind in einem geborgenem umfeld, das mit dem konservativen hauch gewiss auch eine strenge hat die dem lernen gut tut und dem umfeld. Wisst ihr was ich meine?
    Ich glaube im großen und ganzen mache ich es mir nur so schwer weil ich ihr umfeld positiv gestallten will! Die größte variable von allen!


    T. War es die geweint hat. Sie hatte einen miesen Schultag. Ein junge hatte es auf sie abgesehen, hat ihren stuhl verstellt, weggezogen, die trinkflasche weggenommen und die Mitschüler dazu animiert ihr damit auf den jopf zu schlagen... an der schule wird alles so lapidar behandelt "lasst sie jetzt in ruhe" ist weder rüge noch eine erzieherische Maßnahme! Nach der std ging es auf dem Schulhof mit schubsen weiter. Mobbing kann man nie zu 100% ausklammern - aber es ist erzieherisch möglich so damit umzugehen, dass es keine klassenaktivitaet wird. #sauer #motz

    Liebe Grüße,
    Anja


    mit den drei Wilden
    (02/2005; 02/2010; 11/2012)

  • Anja, das klingt ja echt übel, was da heute gelaufen ist. Übel, wenn sich keiner Zuständig fühlt fùr eine vernünftigebKlassrngemeinschaft.


    Heute haben wir Terminvorschläge für das "Beratungsgespräch" mit der Klassenlehrerin bekommen. Dort werden wir auch den Anmeldezettel erhalten.

    Was macht ihr eigentlich, ihr flinken Sekundenhorter, mit all der Zeit, die ihr spart, wenn ihr "lg" tippt statt lieb zu grüßen?

    - aus einer Berliner S-Bahn-Station -

  • Letztes Jahr um diese Zeit trieben uns die gleichen Gedanken umher...


    Bei uns/meiner Tochter fiel die Entscheidung auf dem TdoT des Gymnasiums, das ich nur pflichtmäßig mit ihr besuchte, da es auch den strengsten und konservativsten Ruf in der Stadt genießt. Tochter hatte null Lust, an dem Samstag aufzustehen und dort hinzugehen. Dementsprechend trottete sie hinter mir her, miesgelaunt, motzig... Und dann waren wir dort im Probeunterricht: Nach einer halben Stunde dreht sie sich zu mir um, sagt, wir können gehen, sie habe sich entschieden, hier möchte sie hin... Aeh, wie bitte???
    Wir blieben noch etwas länger, mir gefiel es auch sehr gut dort...


    Und jetzt ist sie dort. Sie fühlt sich pudelwohl. Die Bauchentscheidung von ca. 30 min war die Richtige! Ja, es ist streng dort, klare Regeln und Grundsätze. ABER: die Kinder sind fröhlich, scheinen genau zu wissen, wo sie dran sind, supernettes und engagiertes Kollegium und Tochter blüht dort auf.


    Wenn mir das jemand vor einem Jahr erzählt hätte...
    Also; bleibt offen für eure Bauchentscheidungen, was sich gut anfühlt, kann durchaus das Richtige sein!!! Auch wenn alle Vorurteile erst einmal dagegen sprechen...

  • Also, ich hab ja mittlerweile 24 Kinder... in meiner Klasse. ;)
    Als Lehrerin kann ich wirklich nur dazu raten, nicht nur auf das Unterrichtsprogramm und irgendwelche Wettbewerbsteilnahmen, Gütesiegel oder so zu schauen, sondern die Lehrer dort nach dem pädagogischen Programm zu fragen. Gibt's eine Streitschlichter-AG oder ein Anti-Mobbing-Programm? Gibt's ein Trainingsraumprogramm oder ein Sozialtraining? Gibt's einen Schulsozialarbeiter oder Schulseelsorger, gibt's BuFDies? Das wäre mir glaub ich am wichtigsten, denn das Engagement der Schule in diesem Bereich sagt oft sehr viel über die Einstellung zu den Schülern aus. Befindet man sich dort in einer Wissensweitergabeanstalt oder an einem Ort, an dem Kinder durch eine schwierige Lebensphase (nämlich die Pubertät) begleitet werden und an dem ihre Sorgen und Probleme ernst- und wahrgenommen werden?
    Ich persönlich bin zu der Auffassung gelangt, dass Gesamtschulen in diesen Punkten oft besser abschneiden als z.B. Gymnasien, aber das ist natürlich nicht immer der Fall. Es gibt ganz grausige Gesamtschulen und unheimlich engagierte, tolle Gymnasien, klar.
    Wichtig wäre mir nur, dass die Schule mehr von Hilfen für Schüler spricht als von ihren Erfolgen. Bei begabten Kids stellen sich die Erfolge (mehr oder weniger) ohnehin ein, aber jedes Kind kann mal Sorgen haben und die gehen nicht von allein wieder weg. Naja, und in dem Alter zwischen ca. 12 und 16 sind Eltern da oft in den Augen der Kids die falschen Ansprechpartner. Sozialarbeiter, Vertrauenslehrer oder besonders die BuFDies (wegen der altersmäßigen Nähe) können aber oft sehr viel erreichen.


    Am wichtigsten ist es aber, dass die Kinder selbst sich wohlfühlen. Es gibt nichts schlimmeres, als Eltern, die aus falschen Ehrgeiz die Kinder zu irgendwelchen Leistungen pushen wollen, die sie kaum erbringen können oder auch Eltern, die aus falsch verstandener Schonung der Kinder dafür sorgen, dass sie sich durchgehend langweilen und nicht gefordert werden.


    Naja... nur meine 2 Cent zu dem Thema. Von der "anderen Seite" aus betrachtet... ;)

    Kids don't drive you crazy, you were crazy already. That's why you had them.


    Lieben Gruß vom Rattenkind mit dem Kätzchen (10/2015) und dem Katerchen (09/2018).


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    In meinem Waldland geht ein Monster um...

  • Meine Tochter ging nach der Grundschule auf die Realschule, weil sie 1. nur eine eingeschränkte Gym-Emfpehlung hatte und sie 2. nicht die Selbstsicherste ist und nicht aufs Gym wollte. Dass sie sich das selber nicht zutraute war für mich ausschlaggebend.


    Sie war genau ein halbes Jahr auf der Realschule, dann legte man ihr und uns nahe an das unmittelbar nebenan liegende Gymnasium zu wechseln, sie wäre an der Realschule unterfordert. Sehr unbürokratisch konnte sie innerhalb weniger Tage wechseln und nach anfänglichem Unbehagen, was da so auf sie zukäme, lief alles gut. Auf ihrem ersten Gym-Zeugnis hatte sie dann nur Zweien. Nun ist sie im 6. Schuljahr und alles läuft super.


    Was ich sagen will: die 1. Schulwahl ist ja nicht in Stein gemeißelt, wenn die Lehrer genau hinschauen kann sehr kurzfristig gewechselt werden (bei uns 5 Tage nach der entscheidenden Lehrerkonferenz an der Realschule)