Autofahrt - Wie lange max. mit Einjährigem?

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  • Hallo liebe Raben,


    eine Reise steht an. Acht Stunden Zug sind leider keine Option, da wir das finanziell nicht wuppen können und keine guten Zwischenstopps haben, um das zweckmäßig zu stückeln...


    Also 5,5h Autofahrt!? :S Eher nicht so...vielleicht maximal abends/nachts, wenn er schläft. Aber dann würde das mein Mann alleine fahren müssen, da ich kein Auto fahre. :S :S


    Wie lange kann man den max. mit so nem Zwerg unterwegs sein? Vielleicht eine, 1,5h!? Aber dann müssten wir schauen, ob wir unterwegs irgendwo nächtigen und/oder spielen können. Sonst ist es für Kind ja total doof.


    Ich brauch mal Erfahrungen und Hinweise.


    Danke!!! #blume

  • Mit 1 konnten wir gar nicht weit Auto fahren tagsüber mit unserem Kind, max so 45min. Als er 22 Monate war, sind wir zu einem Familientreffen gefahren, das war die erste längere Strecke (vorher fast immer Zug), es waren 4h Autofahrt, aber wir haben 8 oder 9h gebraucht, weil wir ständig wegen schreiendem Kind angehalten haben...
    5h alleine Auto fahren finde ich nicht so schlimm - wenn dein Mann einen Mittagsschlaf macht, sollte das doch am Abend gehen?

    Viele Grüße von Iffebim


    (auch beim Stillen und unterwegs mit Shift-Taste ausgestattet #nägel )

    Einmal editiert, zuletzt von Iffebim ()

  • Hallo, mit unserer damals anderthalbjährige Tochter haben wir eine circa dreieinhalb stündige Autofahrt gemacht. Nach circa der Hälfte der Zeit saß ich mit mit offener Bluse und gebeugtem Rücken neben dem Kind und hab es die restliche Zeit quasi durchgestillt,beim Sohn war es so ,dass wir einen Urlaub gemacht haben in dem wir immer wieder längere Strecken mit dem Auto fahren mussten bei ihm war so anderthalb Stunden fahren -halbe Stunde Pause-anderthalb Stunden fahren -kein Problem .Ach ,damals war er fast zwei Jahre alt. Die jüngste dagegen hat in ihrem ersten LebensjahrAutofahren gehasst ,selbst 10 Minuten irgendwohin waren die Hölle. Also mein Rat lautet :schau dir an, ob dein Kind Autofahren prinzipiell mag und Versuch es in eineZeit zu legen ,wo das Kind sowieso eher ruhig ist also nicht irgendwie Bewegung oder Ähnliches brauch und viele Pausen..

  • Abends fahren, wenn das Kind schläfft fand ich am entspanntesten. Wir sind weite Strecken mit unsere Tochter greist.
    Ansonsten war auch der Mittagsschlaf sehr gut dafür. Ein Stunde in etwa vor Schlafenszeit des Kindes losfahren. Wenn es wie bei unsere Tochter dann auch gut mit im Kindersitz einschlaffen klappt, sind gute 3 Stunden Fahrzeit geschafft. Dann eine Spielpause einlegen und den Rest der Strecke danach fahren.
    Wir hatten Stoffspielzeug, Steckteilchen,keine Klappbücher, Nuckelflasche und irgendwas zum lutschen/essen gehabt. Ansonsten hab ich hinten Lieder gesugen, oder blöde Grimassen geschnitten. Aber sie war als Baby und Kleinkind eine geduldige Mitfahrerin.
    Jetzt im Alter von 6 ist sie weit aus lästiger, da sie schon beim starten des Autos fragt "Sind wir schon da?" und ihre Fragen alle zwei Minuten wiederholt ^^ #yoga

    »Ich glaube sowieso, wenn die jungen Menschen auf alles hören würden, was die älteren ihnen sagen, würde jede Entwicklung aufhören und die Welt still stehen.«


    Astrid Lindgren

    • Offizieller Beitrag

    Bei Kind 1 hätten wir abends losfahren müssen oder noch besser morgens ganz früh, dass er noch mindestens 3 Stunden im Auto pennt - dann Frühstückspause mit viel Toben und die letzte Stunde noch abspulen.
    Kind 2 liebt Autofahren, ist entsetzt, wenn Papa "ihr Auto" umparkiert (es gehört wohlgemerkt seinem Arbeitgeber). Die würde die Fahrt auch wach easy meistern.


    Um 5 Stunden Fahrt ist das, was wir uns als Tagesration im Urlaub gönnen - mit langer Mittagspause dazwischen, dann pennt die Bande nachher und ist am Zielort fit und begeisterungsfähig. Oft besichtigen wir auch was, das unterwegs liegt. So haben wir schon tolle Sachen entdeckt.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Kommt aufs Kind an.
    Meine mußten von Anfang an häufiger 500km fahren, bei J. bin ich das erste mal gefahren, da war sie nicht ganz 3 Monate alt, damals noch Zug, denn Auto alleine mit so einem kleinen wollte ich mir nicht antun. Mit Umsteigen und Pause ca 7h. Ging. Das erste mal die 500km mit dem Auto mit 5 Monaten, mit Pausen und Stau ist man da gut 8-9h unterwegs, reine Fahrzeit sind meist 5h. Ging auch. Richtig gut wurde es, als Kind aus der Babyschale raus war, aber das ist mit den Reboardern ja inzwischen deutlich später dran als damals. Wir haben meist nach 1,5h eine Pause gemacht, sind rumgelaufen, haben uns evtl. auch was angeguckt irgendwo, später auf den Spielplatz oder so und sind dann weiter gefahren.
    S. hat die ersten 6 Monate durchgebrüllt beim fahren, ohne ging´s aber schlicht nicht, wir haben ein Haus gebaut zu der Zeit, 60km vom Wohnort entfernt. Also haben wir uns da irgendwie durchgewurschtelt... Die übliche Strecke gab´s daher erst mit 10Monaten das erste Mal, zu dem Zeitpunkt war das schon wieder okay, sonst wäre der Zug die Alternative...
    Ich würd´s schlicht machen und die üblichen Schlafzeiten ausnutzen.

    LG H. mit J. (volljährig) und S. (Teenie)

  • Haben wir schon öfter gemacht, wir fahren entweder sehr früh morgens Ca. 4 Uhr dann schläft Sie im Auto noch bis 8 Uhr oder abends zur üblichen Schlafenszeit. :D

    Hebt man den Blick sieht man keine Grenzen #rose

  • ab drei Monate sind wir regelmässig länger gefahren, eigentlihc mit fast allen kindern.
    9-10 stunden. wir sind in der regel nachts gefahren,
    aber auch mal tagsüber und einfach regelmässig angehalten.
    spassprogramm damit es nicht langweilig wird gabs durch die Geschwister.
    vorher schon gute anhaltmöglichkeiten raussuchen.


    mach dir nicht zu viele Gedanken!

  • Wir haben auch öfters lange Autoreisen, das weiteste war bis ins hinterste Ungarn. Nachts lief bei uns bisher am Besten, aber auch tagsüber geht, wenn die Kinder im Auto gut schlafen können.
    Unsere mögen zum Glück gerne fahren, schon immer und auch immer noch.


    Zugfahren ist aber auch immer sehr beliebt hier.

    Statusbericht:
    #hammer#haare#tuppern#kreischen:stupid: Ich hätte gerne wieder mehr #baden und #yoga


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  • Ich würde sagen, dass das sehr darauf ankommt, wie gut das Kind Auto fährt und was es gewöhnt ist...


    Mein Sohn "musste" mit 4 Wochen das erste Mal 200 km weit fahren...da haben wir das erste mal seine im Rollstuhl sitzende Oma besucht. Das haben wir dann regelmäßig 1 Wochenende im Monat gemacht.


    Das erste Mal 500 km sind wir gefahren, da war er knapp 5 Monate alt. Das hat sich dann auch über 7 Stunden hingezogen, war aber kein Probelm. Ich saß hinten neben dem Kind und habe bei Bedarf bespaßt und wir haben halt viele Pausen gemacht, dass er aus dem Sitz rauskam.


    Er hat eigentlich immer gut im Sitz geschlafen, auch tagsüber, bis er etwa 4 war.


    Erst so ab 4 Jahren wurden dann Fahrten länger als 3 Stunden ein bisschen ein Problem, weil er eben nicht mehr schlafen wollte und ihm langweilig war. Wobei wir das dann mit einer reichlich gefüllten Bücherbox auf dem Mittelsitz lösen konnten.

  • Wir fahren regelmäßig knapp 600km von Anfang an. Das geht mit meinen recht gut. Erst die letzte Stunde ist zäh. Da hat uns beim Großen mal die Taschenlampe gerettet. Er fand es im dunkeln zu fahren so ätzend. Das mag er heute noch nicht so gerne.

  • Hier auch: Kommt aufs Kind an! Unsere Verwandten sind alle samt und sonders mindestens 4h Fahrt weg. Und es geht. Es ging am Anfang sogar besser als jetzt :D Klar! Wer will schon so lange in den Sitz geschnallt sein?
    Jetzt geht eine Stunde prima, wenn der dann einschläft hat man noch weitere 30min Ruhe. Dann bespaß ich so gut es geht und wenn es nicht geht: Pause. Lange Pause. So kriegen wir 500km hinter uns.
    Am besten ist aber morgens fahren. Um halb 5 das schlafende Kind ins Auto. Zwerg wacht zwar auf, aber schläft dann irgendwann wieder. Autobahn ist herrlich leer. Problem nur: Eltern sind dann platt #angst und wenn man weiter hat, muss man in den Vormittag rein fahren und das Kind muss trotzdem bespaßt werden.

    Mit einem Osterhäschen reich beschenkt ❤️

  • Der Bobby mag ja nicht Autofahren. Witzigerweise funktionieren lange Fahrten inzwischen wesentlich besser als kurze. Beste Erfahrungen hab ich auch mit nachts fahren, ansonsten sorge ich für eine relativ sichere Schlafenszeit, die dann gerne sehr viel länger ausfällt.
    Kekse, Croissants usw - leckerer Kram zum Mampfen - helfen sehr!


    Wir fahren soweit durch, wie es geht und machen Pausen nach Bedarf. Das kann auf 500km einmal sein, es kann auch 5 mal sein.

  • Ein Paar Großeltern wohnt bei uns auch am anderen Ende Deutschlands, ca. 800 km. Wir haben die Fahrt zum ersten Mal gemacht, als die Große 18 Monate alt war und wir sind mit 3 ca. 1stündigen Pausen durchgekommen - insgesamt knapp 12 Stunden unterwegs.
    Als der Kleine dann ziemlich genau 1 Jahr alt war, sind wir auch gefahren, hat auch geklappt - hm, ich glaube aber, das war die Fahrt, auf der wir insgesamt 3 Pannen und somit 2 Nächte Zwangspause hatten ;)


    Mittlerweile fahren wir meist länger am Stück (ca. 400 km) und machen dann eine richtig lange Pause zum Austoben (ca. 3h) und dann gehts's weiter.


    Mein Sohn war übrigens ein Auto-Spuck-Kind quasi von Geburt. Aber Autobahnen sind Gott-sei-Dank kein Problem ;)


    Nachts fahren war bei uns nie was, da die Kinder dann (als sie noch so klein waren) ja doch mal aufgewacht sind udn dann völlig irritiert waren, wo sie gerade sind, und kaum mehr zu beruhigen waren.

  • Meine Eltern leben 400 km weit weg. Das erste Mal haben wir die Strecke zurückgelegt, als Fröschlein knapp drei Monate alt war, zur Taufe. Da waren wir direkt mehrere Tage dort. Seither sind wir noch dreimal gefahren, meist nur übers Wochenende. Es hat von Anfang an gut geklappt, auch wenn ich alleine mit ihm fahre. Er pennt meist viel, Pausen mache ich jedes Mal, aber meist nicht so lang. Es ist ganz unterschiedlich, wieviele Pausen ich brauche. Mindestens eine habe ich immer gemacht.

  • Mit einem Jahr endete hier jede Autofahrt nach 5 min in Brüllerei.
    Habe also nur Fahrten gemacht die sein mussten und den Rest mit dem Zug oder gelassen.


    Mittlerweile geht es gut, wenn wir es so machen wie Leda schrieb.
    Also etwa eine Stunde vor dem Mittagsschlaf los, ich sitze bei der Kleinen hinten zum bespassen. Irgendwann schläft sie ein, dann weiter Kilometer machen.
    Wenn sie wieder wach wird, eine lange Pause und dann den Rest, ggf. mit noch einer Pause.
    Wir sind auch schon mal nachts gefahren, aber 8 Stunden (Autobahn ungeplante Vollsperrung) waren für meinen Mann zu viel. Ich fahre nämlich auch nicht.


    Ich schau mir die Route immer vorher an, suche gute Rastplätze raus mit Spielplatz usw. Wenn das Wetter mitspielt, kann man ja auch mal einen mehrstündigen Stop unterwegs machen. Also zB in der Mittagsschlafzeit fahren, dann Pause und Wildpark oder was weiß ich, Abendessen und dann den Rest während das Kind wieder schläft. So werden wir das wohl im Sommer machen, wenn wir in den Urlaub fahren.

  • Ich glaube es kommt sehr auf das Kind drauf an. Mit unseren Kindern konnten wir mit 3,5 Monaten oder mit etwas über einem Jahr schon immer weite Strecken fahren (ca. 900km). Klar ist die Planung ein bisschen anders, vor allem in Bezug auf pausen usw.aber hier wurden ja schon viele Tipps geschrieben :)
    Und klar, es gibt Kinder die fahren absolut nicht gerne, das merkt man aber auch rechtzeitig. Also ich meine, das ist dann oft von Anfang an und nicht erst mit einem jahr...

    Wer nicht will, findet Gründe. Wer will, findet Wege.

  • Das muss man ausprobieren. Fährt er denn sonst ganz gerne Auto? Daneben ist es auch eine Frage der Einstellung: wie wichtig findet man es, da hinzukommen wo man hinfährt und wieviel mutet man dem Kind zu.


    Wir sind, als die Kinder klein waren, ca. alle 6 Wochen zu meinen Schwiegereltern gefahren, das sind 420 km einfach.


    Begeistert waren sie beide nicht vom Autofahren, ich musste z.T. während der Fahrt stillen (das geht wenn man mit dem Beckengurt angeschnallt neben dem Kind/ Babyschale sitzt) damit es irgendwie ging und manchmal haben sie trotzdem geschrieen. mini1 konnte es besser ab, weil er sich mit dem Schnuller beruhigt hat, mini2 nahm keinen, da war es nochmal schwieriger.


    Ich glaube nicht dass wir je mehr als 2 kurze Pausen auf der Strecke eingelegt haben, das rein und raus konnten sie nämlich auch nicht leiden.


    Mit der Zeit wurde es besser, ich war halt während der ganzen Fahrt permanent im Einsatz, um es irgendwie für das Kind erträglich zu machen.

    Viele Grüße
    Elena mit Mini1 (*2004) und Mini2 (*2006)

  • Hm, wir sind mit beiden Kindern in jedem Alter immer in Sommerurlaube gefahren, die über 1000 km weit weg lagen und haben das eigentlich immer an einem Stück gemacht - mit Pausen zum Essen, Beine vertreten, Tanken natürlich. Also so 10-15 Stunden waren wir da teilweise unterwegs. Einen Teil haben wir in die Nacht reingelegt (wir sind in den sehr frühen Morgenstunden losgefahren), die Kinder haben dann nach einer kurzen Wachphase die ersten Stunden der Fahrt meist verschlafen. Dann waren sie wieder eine Weile wach, wir haben in die Zeit eine Pause gelegt, dann kam schon bald der Mittagsschlaf. Die ganze Strecke nachts wäre für uns Fahrer zur anstrengend geworden. Die Kinder wären dann ja am darauffolgenden Tag wach gewesen und wir ohne SChlaf... Ging eigentlich immer problemlos, schwierig war vor allem so die Phase mit 1,5 Jahren, also die Kinder dann doch sehr mobil geworden waren und das auch ausleben wollten, aber mit Ablenken, Erklären, Ignorieren, ... ging das schon auch.
    Ist denn das Kind so ein problematischer Autofahrer? Sonst würde ich mir da keine großen Gedanken machen. Unser jüngerer Sohn mochte Kurzsstrecken nicht (die wir hier in der Stadt auch ganz selten fahren mussten, aber wenn, dann mussten wir ihn davor ja meist aus dem Spiel/Schlaf/Sonstwas reißen ), aber mit längeren hatte er keine Probleme.

    Liebe Grüße von Kris (1974) mit großem Sohn (1/2002) und kleinem Sohn (5/2007)

  • Wäre hier kein Problem gewesen, besser 8h Auto als 8h Zug. Im Auto hat er meistens sowieso gepennt. Oder wir sind halt dann über Nacht gefahren, da hat er immer durchgeschlafen. Das war immer unsere Reisezeit nach Frankreich oder Italien, haben wir öfter gemacht. Wenn er wach war, haben wir Kinder-Lieder-CDs rein und laut mitgesungen, Bücher geschaut oder halt Pause gemacht. Aber die langen Fahrten waren immer über Nacht.