Schlaflos in...

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  • Ach Mann, enfj-a - dich lese ich hier im Thread viel zu oft... #knuddel

    Ich stell dir ne Tasse Tee ans Bett wenn du magst. Dein Kind wird bestimmt ein totales Siebenschläferchen, wenn es durch die Sprünge erstmal durch ist! *Daumendrück*


    Rugosa ... #crying Tee? Kakao? Wein?

  • Ach Mann, enfj-a - dich lese ich hier im Thread viel zu oft... #knuddel

    Ich stell dir ne Tasse Tee ans Bett wenn du magst. Dein Kind wird bestimmt ein totales Siebenschläferchen, wenn es durch die Sprünge erstmal durch ist! *Daumendrück*


    Rugosa ... #crying Tee? Kakao? Wein?

    Danke... ich versuche es positiv zu sehen, denn einschlafen geht abends erstmal recht schnell, dauert nur so 30 Minuten, dann ruft sie nochmal nach ca 30 weiteren Minuten (Kontrolle #rolleyes) und dann schläft sie sehr zuverlässig erstmal diese anderthalb Stunden. Ganz manchmal auch zwei. Und wenn sie nachts aufwacht, ist es eigentlich auch nie Theater, also weinen oder so. Da haben andere es bestimmt schlimmer. Nur dieses ewige wieder-geweckt-werden und dass die alle-anderthalb-Stunden-Nächte ja die GUTEN sind... das ist so zermürbend.


    Obstsalat Auch danke! Anfang August 2020 geboren (mein Hirn ist gerade zu Matsch, um das auszurechnen)

  • Ach Mensch, enfj-a das ist so hart. Freunde von uns haben ja ein Juli 20 Baby und das schläft auch so. Die teilen das so auf, dass sie nachts dran ist und der Papa dann ab vier oder fünf das Baby in die Trage packt. Quasi dauerhafter Schichtbetrieb.

    Aber eigentlich wünsche ich dir natürlich, dass sie einfach bald ruhiger wird.

  • enfj-a Mein Großer war ein ähnlicher Schläfer in dem Alter. Es wurde mit einem Jahr DEUTLICH besser! Das sind zwar bei euch nochmal 4 Monate bis dahin. Aber vielleicht hast du Glück und es wird dann so viel besser, wie bei uns. Er ist dann noch 1x aufgewacht, wollte stillen, bzw. irgendwann dann einen Schluck Wasser. Und so ca mit 2 Jahren hat er ziemlich zuverlässig komplett durchgeschlafen. Klar, ab und zu kommt er mal nachts zu uns ins Bett gekrabbelt. Aber das ist inzwischen die absolute Ausnahme. Ich hatte die Hoffnung, dass es beim zweiten ähnlich sein würde... Tja, weit gefehlt. Der ist nach wie vor alle 2 Stunden wach und will ne Wasserflasche. Und er ist inzwischen fast eineinhalb... Aber auch er wird irgendwann besser schlafen...

  • Oh mein enfj-a! Ich drücke dir die Daumen, dass es bald besser wird.

    So mein Kleiner schläft, ich hoffe die Nacht ist nicht wieder um 5 Uhr rum #yoga

    Ich hatte schon Nächte da konnte ich nicht wieder einschlafen vor Angst das er gleich wieder aufwacht, mich weckt und braucht. Da findet mein Vernebeltes Hirn manchmal wach bleiben besser. Ist es natürlich perspektivisch nicht.

    Aber wir haben mittlerweile auch regelmäßig ganz gute Nächte. Also gut in meiner persönlichen Definition #applaus

  • Aber wir haben mittlerweile auch regelmäßig ganz gute Nächte. Also gut in meiner persönlichen Definition

    Ich finde es schon spannend, wie sich die Definition von guten Nächten ändern kann... Und wenn ich dann jemandem erzähle, dass die letzte Nacht echt gut war, weil ich nur 3x aufstehen und Wasserflasche reichen musste, werd ich meistens so #eek angeschaut.

  • Das Schlüsselblümchen hat heute keine Lust auf Schlafen. Beim Stillen werden die Augen immer kleiner, fallen fast zu, dafür zappeln Hände und Füße. Und wenn ich denke, gleich sei es geschafft, gehen die Augen wieder auf und das Baby krabbelt los zur Bettkante. Bei meinem Mann hat sie immerhin etwas in der Trage geschlafen, bis der Große aufgewacht ist und etwas zu trinken wollte. Dabei warte ich schon seit seit 18 Uhr sehnsüchtig darauf, dass ich endlich schlafen darf #schnarch

  • Danke für euer Mitgefühl und eure Schilderungen, das stärkt mich nochmal ein wenig und nimmt mir vielleicht für ein paar Tage wieder diese nahenden Zweifel, die immer irgendwann kommen, wenn ich völlig durch bin... Dass es an mir liegt, dass wir was falsch machen, und so weiter. Das ist eigentlich das Schlimmste. Dass die Müdigkeit und das Fertig-Sein immer die dunkelsten Gedanken aus einem rausholen... und das vermiest mir dann meistens die ersten Stunden des neuen Tages.


    Kuekenmama So ganz verstehe ich das nicht.. der Papa steht quasi ultrafrüh auf und nimmt das Baby zum Weiterschlafen in die Trage - okay dann kann die Mama nochmal pennen. Aber der Papa doch nicht, und der hatte doch dieselbe erste Nachthälfte? Das fände ich bei uns n bisschen hart, denn mein Mann muss ja immerhin den nächsten Tag arbeiten! Mal davon abgesehen, dass gerade gegen Morgen unsere Kleine eher in kürzeren Abständen wieder stillen will, also würde das praktisch wohl nicht funktionieren. Aktuell machen wir es manchmal am Wochenende so, dass er mit ihr aufsteht und ich dann so ne Stunde oder so nochmal alleine weiterschlafen kann. Allzu viel bringt mir das aber nicht, finde ich.

  • Ich bin müde und kann nicht schlafen.

    Auf mir liegt ein Kind und ich mit dem Kind in meinem Schlafsack. Ich kann keine centimter rutschen, dann rutscht mir das Kind hinterher. Aus dem Schlafsack kann ich auch nicht, dann ist das Kind wach.

    Ich liege an der Kante vom Bett. Ich bekomme das Kind nicht nCh hinten, zu schwer.

    Kind hatei fieses Matschauge und ist ziemlich angeschlagen und Mamabedürftig.

  • Ich geselle mich mal zu euch. Erst komischer Traum und nun zu viel zum Nachdenken...


    enfj-a wir haben es mir unserem Kindern auch wie oben beschrieben gemacht, ich hatte die Nachtschicht und mein Mann Frühdienst. Der konnte aber auch einfach pennen, während ich die erste Hälfte der Nacht mit alle-halbe-Stunde-wach Baby gerungen hab. Ab 4 ist er dann entweder mit dem Kind aufgestanden (Frühaufsteher Kleinkinder, alle beide) oder in der Trage rumgetigert oder auf dem Gymnastikball (Babyzeit).

    Ja, er hat auch gearbeitet in der Zeit sogar Vollzeit. Aber ich hatte ja den gesamten Tag Care-Arbeit, was in dem Alter definitiv anstrengender ist als Bürojob. So konnte ich immerhin von 4 bis 7 schlafen, was ja auch nicht gerade umwerfend ist. Er dafür halt von 9-4, was ich durchaus vergleichbar viel finde.


    Seid ihr denn immer beide wach wenn das Baby wach wird? Dann hätte ich auch ein schlechteres Gewissen, dass der Papa in den Morgenstunden dann allein zuständig ist. Mein Mann hat aber davon meistens gar nichts mitbekommen, weil die Kinder halt stillen wollten. Und dann wieder stillen und wieder und wieder #rolleyes

    #herzKleiner Zwerg 07/14

    #herzMinizwerg 06/17

    ticker?TT=bdy&TT1=bdy&CL=&CT=&CG=F&O=m_chick&T=t_b14&D=2017-06-07&M1=&D1=&T2=&T1=Minizwerg&T3=&CC=0&CO=FFFFFF&CO2=&W=&TS=&R=A&SC=green

  • Seid ihr denn immer beide wach wenn das Baby wach wird? Dann hätte ich auch ein schlechteres Gewissen, dass der Papa in den Morgenstunden dann allein zuständig ist. Mein Mann hat aber davon meistens gar nichts mitbekommen, weil die Kinder halt stillen wollten.

    Ja, so ist es bei meinen Freunden wohl auch, bzw. gibt es auch noch ein älteres Kind, dass dann vorher noch vom Papa betreut wird, aber natürlich nicht mehr so oft aufwacht.

    Ich wollte damit auch nicht sagen, dass das für euch auf jeden Fall auch der richtige Weg wäre, eher dass es auch andere Leidende gibt und wie die damit umgehen. Und natürlich sind meine Freunde trotzdem sehr müde. #hmpf

  • Mein Mann kriegt nachts auch nicht mit, wenn der Kleine wach wird. Auch in der Babyzeit ist er sehr selten wach geworden. Da musste schon was außergewöhnliches sein, Baby krank und stundenlanges Geschrei. Da hat er mir dann schon geholfen. Aber sonst schläft er wie ein Stein. Wir haben die Abmachung, dass er für den Großen zuständig ist. Was bedeutet, dass er so alle 30 Nächte mal was zu tun hat, wenn es hoch kommt...

    Und neulich wollte er mir weißmachen, dass der Kleine doch auch schon immer wieder mal durchgeschlafen hat. Äh, das wüsste ich aber! 8o

  • Aber wir haben mittlerweile auch regelmäßig ganz gute Nächte. Also gut in meiner persönlichen Definition

    Ich finde es schon spannend, wie sich die Definition von guten Nächten ändern kann... Und wenn ich dann jemandem erzähle, dass die letzte Nacht echt gut war, weil ich nur 3x aufstehen und Wasserflasche reichen musste, werd ich meistens so #eek angeschaut.

    Ja, ich bei 2-3x stillen, dabei nur 30 Minuten wach sein und das Kind weitere 2-4 mal mit einem „Schhhh“ und Hand auflegen zum weiterschlafen bekommen.


    Danke für euer Mitgefühl und eure Schilderungen, das stärkt mich nochmal ein wenig und nimmt mir vielleicht für ein paar Tage wieder diese nahenden Zweifel, die immer irgendwann kommen, wenn ich völlig durch bin... Dass es an mir liegt, dass wir was falsch machen, und so weiter. Das ist eigentlich das Schlimmste. Dass die Müdigkeit und das Fertig-Sein immer die dunkelsten Gedanken aus einem rausholen... und das vermiest mir dann meistens die ersten Stunden des neuen Tages.

    Mein Sohn war 8 Monate alle 1-2 h wach, dann alle 45min - 3h, dann hatte er eine Phase wo er Nacht 2-3 h ganz wach war und es gab und gibt bis heute gute und schlechte Phasen. Langsam sind aber die guten Phasen 50% und mehr.

    Du bist es nicht Schuld und du weißt leider auch nicht, wann es besser wird.

    Und du darfst alles tun, was dir hilft es besser zu machen.


    Bei mir schlafen das Kind und ich in einem Zimmer, in einem Bett. Lange direkt zusammen und unter einer Decke.

    Papa wurde bei uns bis heute nie akzeptiert, einschlafen bedeutet stillen.

    Aber so weckt er mich nicht zusätzlich, wenn er ins Bett geht, aufsteht, auf Toilette geht oder ähnliches.


    Mit Kind2 in ein paar Wochen wird sich das aber sicher neu finden müssen #haare

    Wird sicher super mit dem Mamakind, dann zwei Stillkindern und als einzigen Ausweich-Raum das Wohnzimmer#hammer#angst#kreischen

    Aber auch das wird sich finden und vielleicht schläft das Baby ja besser als der Bruder #yoga

  • Danke für eure Berichte. Es gibt sicher so viele Wege, wie es Familien gibt. Und wir probieren nicht alles aus, weil wir einfach versuchen, von vornherein die für uns wohl eher nicht so tauglichen Varianten gleich auszuschließen, denn man will ja auch nicht alle naslang die Taktik ändern, das macht ja auch alle verrückt.


    Mein Mann wacht eigentlich fast immer mit auf und bleibt auch manchmal wach, bis wir fertig gestillt haben. Einfach, weil er nicht sofort wieder einschlafen kann oder weil er dann auf mich "wartet" und wir noch kurz kuscheln können, wir kommen ja sonst einfach wenig zu sowas!

    Wir wollen vielleicht mal probieren, ob wir die Kleine mal in unsere Mitte legen, so dass das Hand-auflegen auch mal er probieren kann, vielleicht reicht ihr das ja auch manchmal und wird eher akzeptiert, als wenn die "Milchbar" die Hand auflegt #rolleyes Sie schläft ja auch tagsüber durchaus mal beim Papa ein, die finden da andere Wege. Papa trägt und brummt und streichelt... so langsam können wir das, auch mit Hinblick auf seine Elternzeit und die Zeit, wo ich wieder zu arbeiten anfangen, ja mal anfangen zu etablieren. Auch wenn das für ihn im Alltag jetzt erstmal anstrengend wird.


    Klar hab ich an Wochentagen den größten Teil des Tages das Kind (ich nenns nicht so gerne "Care-Arbeit", ich finde das abwertend weil in meiner Sprachwelt "Arbeit" ein "notwendiges Übel" ist), aber ich kann mir halt auch den Tag bzw alle zusätzlich Tasks des Tages selbst einteilen oder sein lassen. Es wird nicht aufgeräumt oder Wäsche gemacht, wenn die Nacht kacke war, das bleibt dann halt liegen! Und zu essen gibt's das, was den geringsten Aufwand bedeutet. (luxuriöse Situation, die man sicher nur beim ersten Kind überhaupt haben kann).

    mein Mann hingegen muss funktionieren, hat Meeting, muss sich konzentrieren. Keinen Arsch (pardon) juckt das, dass er gerade frisch Papa geworden ist, da nimmt keiner Rücksicht drauf. Und ich finde seinen Job geistig sehr fordernd, auch wenn es "Büroarbeit" ist.

    Aktuell können wir uns noch leisten, dass ich "freigestellt" bin zum Stillen #cool Und ich versuche, und es ist mir auch schon ganz gut gelungen, meine eigenen Ansprüche runterzuschrauben was meine Ambitionen im Haushalt oder so angeht. Gesundheit geht vor.


    Mein Mann steht hinter all dem und nimmt teil und Anteil, und versucht nicht mich vom Abstillen zu überzeugen oder sowas (andere Väter tun das ja leider), sondern wir ziehen das durch. Weil wir überzeugt sind, dass sie das eben so braucht und dass es sich alles fügen wird und wir das schon schaffen.


    Trotzdem muss ich manchmal rumjammern. Es macht mich schon auch traurig, dass ich mich z.B. nicht fit genug fühle, um diverse soziale Kontakte zu halten - Besuchen geht ja eh fast nicht, aber auch Leute anrufen und so in Kontakt bleiben, das ist mir einfach zu anstrengend tagsüber oft! Oder mich hier um Sachen bezüglich unseres Umbaus zu kümmern, allein schon die planerischen Aufgaben sind mir aktuell echt zu hoch, ich kann mich nicht konzentrieren. Das bleibt also alles an meinem Mann hängen und bringt auch unsere "workload"-Verteilung durcheinander. Damit müssen wir halt jetzt leben.

    Aber dann höre ich von meinem Umfeld nur komische Ideen darüber, wie mein Kind zu funktionieren hätte, oder ernste Erstaunen darüber, wie bei uns der Alltag (oder All-Nacht) aussieht und ganz viele denken, dass wir das selbst verursachen, dass das doch nicht sein könne. Dieses mangelnde Verständnis nagt halt auch an mir, ich bin eigentlich ein streitlustiger und meinungsstarker Mensch, aber ich kann diese Kämpfe grad auch nicht kämpfen.



    oh mann.

    hätte ich n eigenen Jammerthread aufmachen sollen?! #angst

    Ich danke euch so sehr, dass ich das hier lassen kann. #danke

  • Du darfst jammern! Schließlich bist du in einer Situation die dich belastet. So richtig ausgesucht hast du es dir ja auch nicht, dass dein Kind eben so ein Schlafverhalten hat.


    Das die Gesellschaft nur für manche „Probleme“ Verständnis hat, ist bescheuert, hat aber nichts mit dir und deinem Kind zutun.


    Eine Freundin von mir hat Probleme beim Stillen mit der Milchmenge. Sie macht sicher nicht alles, was möglich ist um die Menge zu steigern. Muss sie auch nicht. Jammern darf sie. Anstrengend ist die Situation auch.


    Wir sind keine Maschinen und unsere Kinder auch nicht. Bedürfnisse sind unterschiedlich und auch das was jeder „aushalten“ kann.


    Ich wollte Nachts nie aufstehen, das Kind tragen, versuchen es abzulegen, wieder von vorne anfangen.

    In meiner Beziehung wird im Bett nicht erzählt und nicht stundenlang gekuschelt. Mir fehlt der Papa im Bett nur mal am Wochenende, wenn ich gerne noch schlafen würde und das Kind wach ist.


    Bei uns war auch immer ich zuständig, das war nicht der Plan, aber die äußeren Umstände haben dazu geführt.


    Achso und dazu gekommen Sachen zu erledigen Bin ich so richtig erst wieder, als das Kind über 1 Jahr alt war, der Schlaf planbarer wurde etc.


    Mein Sohn ist übrigens ansonsten ein totaler Sonnenschein, super neugierig, weiß was er will. Er kann sich schon einen Moment alleine beschäftigen und hat immer kooperiert wenn es wirklich, wirklich nötig war. Ich liebe ihn über alles und will ihn nicht anders haben. Auch nicht für mehr Schlaf oder weniger Zuständigkeit.

    #herzen


    Du gibst deiner Tochter was sie braucht und das kann nicht falsch sein!#herz