Einschulung 2016

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  • Jetzt schon Schuluntersuchung?


    Hier sind die glaub ich ein halbes Jahr vor Schulbeginn, Rückstellung ist also recht kurzfristig (und damit würde meine Große das Vorschulprogramm zweimal durchlaufen ..). Und Schulanmeldung ist in einem ähnlichen Zeitrahmen. Glaub ich. Ich hab letztes Jahr an meiner Wunschschule dir Voranmeldung abgegeben, einfach nur, damit ich informiert werden und sichergehen kann, dass mein Kind im Lostopf landet.

    Do one thing everyday that scares you - Eleanor Roosevelt
    When you reach for the stars, you may not quite get one, but you won't come up with a handful of mud either - Leo Burnett

  • Ich hab mich auch gerade gewundert über den Thread hier. Bei uns wird an die Einschulung noch gar nicht gedacht.
    Schulanmeldung geht hier erst im Mai 2015 somit haben wir noch etwas Zeit. Unser Großer geht dann auf eine normale Grundschule mit angegliederter Realschule, bei uns um die Ecke.

  • Bei uns ist im September Schulanmeldung, im Oktober Elternabend und irgendwann im Februar Schuleingangsuntersuchung.


    Groß Wahlmöglichkeiten haben wir nicht, entweder die "normale" Schule ums Eck oder eine christliche Grundschule etwas weiter weg. Andere freie Schulen gibt es hier nicht.
    Es wird die erstere werden.


    Bilingual deshalb, weil meine Tochter zu lesen beginnt, zu schreiben und auch recht sicher im 20er Raum rechnet. Ich hab kurz überlegt, sie dieses Jahr einschulen zu lassen, aber mein Mann war (mit Recht!) dagegen. Ich hab doch sehr Bedenken, dass sie sich langweilt, und bei Unterreicht auf Englisch ist sie nochmal anders gefordert.. Das klingt jetzt wieder so komisch, aber dieses Kind braucht Input.

    Liebe Grüße von Ossiline mit Maxi #female 05/10 und Midi #female 04/13 und Mini #female 11/16

  • Hallo Zusammen. Meine Große kommt auch 2016 in die Schule. Leider wird sie mit niemandem aus der Kita eingeschult. (sind zwischenzeitlich umgezogen). Es wird vermutlich die Schule um die Ecke. Dort hin gehen seit diesem Jahr die Nachbarsjungs. Was mir wichtig ist, dass dort nicht das "schreiben wie hören" unterrichtet wird.
    Wann es hier mit Anmeldung etc losgeht, weiß ich gar nicht.
    War auch ein bisschen überrascht, jetzt schon so einen Thread zu finden. :-)

  • Hallo die Prinzessin wird 2016 im August 6 relativ sicher wird das auch klargehen sie rechnet und schreibt jetzt schon wenns geht und wird sich im letzten Kindergartenjahr vielleicht eher langweilen. Wobei sie jetzt schon mit rollenden Augen berichtet, dass man tun

    Wenn zu perfekt - Gott wird böse.

  • Oups dicker Finger...also berichtet dass man tun muss, was der Lehrer sagt. Das trifft nur bedingt ihre Begeisterung. Zum Glück wird sie ohne ihre Busenfreundin eingeschult und findet hoffentlich eine echte Freundin die nicht so zickt und eifersüchtig intrigiert (nein ich mag sie nicht). Ich denke über Waldorfschule nach. Hat der wer Erfahrungen?

    Wenn zu perfekt - Gott wird böse.

  • An einer Waldorfschule wäre dein Kind wahrscheinlich mit Abstand das jüngste. Das würde ich mir überlegen. (also entweder andere Schule oder ein Jahr später, wenn Euch Steiner so gut gefällt)

  • Mein Kind wäre auf jeden Fall eins der jüngsten. Und sie erzählt mir auch schon dauernd, dass sie in die Schule will. "Wenn ich 6 bin, komm ich dann in die Schule?" "Ähm .. ich weiß es noch nicht. Wenn du 6 oder 7 bist. Das überleg ich mir noch." Ich sehe nicht, wie sie sich hier im Kiga langweilen könnte (auch wenn sie dann möglicherweise schreiben/lesen/wasauchimmer kann). Ich sehe null Vorteile bei einer frühen Einschulung und nur mögliche Nachteile.

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  • Hallo, wir sind auch dabei. :)


    @ Patience: Ich weiß auch gar nicht, ob die so früh einschulen. Die Lehrer gucken sich die Kinder vorher an (hier), wurde mir gesagt. Sie geben eine Empfehlung. Ob man dort gegen diese Empfehlung einschulen kann, weiß ich nicht. Hier wird an der Waldorfschule tendenziell mit älter als 6,5 bis ca. 7,5 eingeschult.


    Hier gibt es an der Waldorfschule eine Brückenklasse, vor der ersten Klasse. Eine Art verlängerter Kindergarten, keine Schule im eigentlichen Sinne. Hier werden viele Ausflüge gemacht, geschnitzt und gespielt. Vielleicht bietet Eure Waldorfschule auch so etwas an? Könntet Ihr überlegen...


    Meine Tochter wird wohl auch vom Waldorfkindergarten auf die Regelschule wechseln. Mein Sohn ist schon dort und ganz glücklich. Der ist zufrieden, wenn er sich hinsetzen, seinen Wissensdurst befriedigen und knobeln kann, mit Buchstaben und noch mehr mit Zahlen. "Das bewegte Klassenzimmer" wäre nichts für ihn gewesen und noch eine Runde vor der Schule auch nicht. Mal gucken, wie das bei Töchterchen ist. Ich denke eher ähnlich.


    Edit: Das ist hier kein geschützter Bereich, oder?


    Sitopanaki: Was meinst Du denn mit Nachteilen? Ich frage mich das immer, weil ich das bisher immer andersherum sehe. Ich bin selbst erst mit 7 eingeschult worden. Umzugsbedingt. Irgendwie fehlte mir das Jahr. Dann noch 13 statt 12 Schuljahren... usw. ...

    Viele Grüße von Cogi

    3 Mal editiert, zuletzt von Cogi ()

  • Ne, hier ist ungeschützt.


    Nachteile:


    Der Klassiker ist ja das Kind, das einfach emotional noch nicht ganz so weit ist. Da gibt es ja auch im Forum viele Berichte. Meine Nichte z.B. war ein kann-Kind, wurde aber nicht eingeschult und kam jetzt ein Jahr später in die Schule. Sie ist vorher bei jedem bisschen zusammengebrochen, ein Jahr später war das nicht mehr der Fall und sie hat keine Probleme gehabt. Wäre sie als Kann-Kind eingeschult worden, wäre das nicht gut gegangen. Da hat einfach noch etwas Weitsicht, emotionale Stabilität und Selbstständigkeit gefehlt. Das Alter, was sie als Kann-Kind hatte, hat meine Große als Muss-Kind (13 Tage vor dem Stichtag geboren). Selbst wenn es keine absehbaren sozialen/emotionalen Probleme gibt, sehe ich den Kindergarten als viel geeigneter, um soziale Interaktionen zu trainieren und sich selbst zu finden. Kommt natürlich immer auf den Kiga an.


    Wenn das Kind z.B. schon lesen kann - dann kommt es auf die Schule an, das richtig zu fördern. Hängt natürlich auch von der Schule ab. Da sehe ich bei der von mir angestrebten Jenaplanschule eher keine Probleme. Dass ein Kind lesen kann, kann genausogut bei einem regulär eingeschulten Kind passieren. Und das Argument, dass Kinder bestimmte Lernfenster haben - das ist einfach Quatsch. In dem einen Bundesland ist stichtagbedingt das Leselernfenster bei 6 Jahren, in einem anderen bei 7.


    Hier gibt es 12 Schuljahre. Und ich sehe alles, was über 10 Jahren liegt, als freiwillig an in dem Sinne, dass mein Kind sich dafür entscheiden muss, Abi zu machen. Es gibt die Möglichkeit, nach 10 Jahren runterzugehen. (Den Sinn und Nutzen lasse ich erstmal außer acht.) Das heißt einfach, dass mein Kind die 2 Jahre danach von sich aus macht. Da werde ich sie nicht hinprügeln. Und wer weiß, wie es in 10 jahren vielleicht aussieht.


    Und: ich kam normal mit 6,5 in die Schule. Ich war der klassische Streber. Weil ich wunderbar verbergen konnte, dass ich vieles einfach nicht begriffen habe. Politik, Bücher im Deutschunterricht - das war mir alles zu hoch (auch in der Mittelstufe). Zwei Jahre später habe ich das verstanden. Aber mit 14 hatte ich keinen Bezug dazu. Ich habe in der Schule gelernt, anderer Leute Meinung so wiederzugeben, dass es aussieht, als wär es meine eigene. Mathe war kein Ding, da gibt es klare Regeln. Aber freies, kreatives - da war ich aufgeschmissen. Und rückblickend denke ich, dass ich für das meiste einfach noch zu jung war. Kann natürlich auch an anderen Dingen liegen. :) Und wenn mein Kind dann mit der Schule fertig ist, ist es ein jahr älter. Das sind auch geistig ganz andere Dimensionen.


    Andersrum sehe ich keine Vorteile, so früh einzuschulen. Außer vielleicht das Argument, dass die Freunde dann auch da sind .. aber da sich hier eh alles in der Stadt verteilt, zählt das nicht. Es kommt auch wirklich auf den Kiga an. In unserem Kindergarten kann ich mir nicht vorstellen, wie ein Kind sich systembedingt langweilen kann. Mal ein paar Tage, klar, aber nicht dauerhaft.

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  • Hm, bei mir war es genau umgekehrt. Ich selber bin als Kann-Kind in die Schule gekommen, da war ich 5 Jahre und 10 Monate alt. Ich war mit Abstand das jüngste Kind in der Klasse und mit Abstand das erste Kind in meiner Klasse, das flüssig lesen konnte. War also von Anfang an eine der Besten. Ich erinnere mich noch gut, wie ich mich immer gelangweilt habe in der Grundschule. Ich mag mir nicht vorstellen, wie das erst ein Jahr später gewesen wäre, da hätten die anderen Kinder mich vermutlich als Oberstreberin gemobbt oder ich wäre vor Langeweile gestorben. Für Politik hab ich mich schon sehr früh interessiert (schon im Grundschulalter) und hatte auch sehr früh schon meine eigene Meinung zu vielen Themen. Ich hatte nie ein Problem damit, meine Meinung zu vertreten, selbst wenn ich damit angeeckt bin. Da waren es eher die älteren Schüler, die versucht haben, sich beim Lehrer einzuschleimen, indem sie dessen mutmaßliche Meinung gespiegelt haben. Damit will ich nicht sagen, dass ich keine sozialen/ emotionalen Probleme in der Schule hatte. Im Gegenteil, durch meine leicht autistische Wesensart hatte ich es oft nicht leicht. Das aber wäre mit einer späteren Einschulung auch nicht besser geworden, denke ich. Denn das meiste was ich heute über soziale Regeln weiß, hab ich eh erst als Teenie gelernt.

  • Schlehe, Kinder die sich vor dreißig Jahren gelangweilt haben, würden das heute nicht mehr unbedingt tun.
    Die Kinder kommen mit so enorm unterschiedlichem Vorwissen in die Schule, da müssen die Lehrerinnen einfach drauf eingehen. Das war halt früher nicht so. Hier kann in jeder ersten Klassen mindestens ein Kind schon flüssig lesen, eine handvoll lernt es in den ersten vier Wochen und manche brauchen das ganze erste Jahr (länger haben sie hier leider nicht Zeit).

  • Ich denke, gerade eine Schule mit jahrgangsgemischten Klassen sollte vom Konzept her keine Probleme haben, innerhalb einer Klassenstufe unterschiedliche Aufgaben zu verteilen. Dazu wird ja auch viel in Projektarbeit gemacht, mit eigenen Schwerpunkten.


    Noch ein Nachtrag zu meinen Gründen: Natürliche Bewegung. Mein Kind ist jetzt im Waldkiga, und wenn ich sie ein Jahr länger der Schule fernhalte, hat sie ein Jahr länger natürliche Bewegung, bevor die Haltungsfehler durch das viele Sitzen kommen. Ich halte natürliche Bewegung für enorm wichtig.

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  • Die Prinzessin kommt auch nächstes Jahr in die Schule. Hier wird auch schon fleißig gezählt und Buchstaben geübt... Ist vielleicht in Anbetracht der Tatsache, dass sie auch ein September-Kind ist (bin ja mit 2 davon gesegnet) und im KiGa kein "normales" Vorschulprogramm gemacht wird, gar nicht so schlecht.
    Ich bin noch echt unentschlossen, auf welche Schule sie gehen soll. Der Zweitsohn geht schon auf eine andere Schule als der Große, und ich weiß nicht, ob Töchterchen dann auch dorthin gehen soll oder die hier zuständige Dorfschule. Da muss ich noch in mich gehen. :|


    Sie ist auf jeden Fall schon sehr gespannt darauf und guckt jetzt schon immer nach Schulranzen. Soll natürlich Glitzer-Einhorn-Schischi-Kram haben. ;)

    Das Sams (05/2005) + Don Blech (01/2008 )



    mit dabei seit 6.9.2004

  • Hallo Zusammen, das mit der Langeweile meinte ich insbesondere im Hinblick auf die fehlenden großen Kinder mit denen sie jetzt viel spielt. Emotional und auch sonst natürlich kann sie sich bestimmt noch entwickeln... Der Kindergarten ist ok. Leider gibt es hier nicht so viel Auswahl... und der Aufwand für Hinfahren etc. sollte auch vertretbar sein. Ich habe selber eine ganz normale und gute Schulzeit auf normalen Schulen gehabt. Bin etwas ratlos... #gruebel

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    Einmal editiert, zuletzt von Patience123 ()

  • Meine Große wird auch 2016 eingeschult. Sie ist im Februar geboren, liegt vom Alter her also ziemlich inder Mitte. Was zum Kiga-Start etwas nervig war, finde ich jetzt zum Schulbeginn ganz gut. Bisher denke ich auch, dass es in 1,5 Jahren gut passt für sie. Sie rechnet auch schon fleißig und schreibt und liest immer mehr, aber emotional braucht sie definitiv noch Zeit und auch ihre Zurückhaltung wird mit der Zeit immer besser. Vor 1 Jahr hätte ich gedacht, dass das so nie was wird mit der Schule, inzwischen bin ich sehr optimistisch. Gleichzeitig aber eben froh, dass wir noch so viel Zeit haben. Sie bekommt jetzt immer mal so ein Vorschulheft von mir um sich da auszutoben, das findet sie klasse und reicht ihr auch :)


    Schulanmeldung und auch Schuluntersuchung ist hier im Herbst vor Schulbeginn, das dauert also auch noch etwas.


    Da wir auf dem Dorf wohnen, haben wir hier nicht viel Auswahl bei der Schule. Zum Glück sind wir mit einer ganz tollen Grundschule gesegnet (normale öffentliche Schule). Die unterrichten individuell Jahrgangsübergreifend, kein Frontalunterricht, keine Noten. Die Kinder arbeiten selbstständig und in ihrem eigenen Tempo. Dazu sind sie auch bei der Inklusion ganz großes Vorbild hier im Bundesland. Es gibt nur 8 Klassen, ein tolles neues Schulgebäude, das passend zum Konzept gestaltet ist und einen riesigen naturnahen Schulhof. #top Da meine Tochter jetzt in einem Bauernhofkindergarten ist, freut sie sich bestimmt darüber dort auch viel Bewegungsmöglichkeiten zu haben. Schule geht hier nur 3,5 Stunden am Vormittag. Die Schule hat (inzwischen, nach einigen Startschwierigkeiten vor ein paar Jahren) einen sehr guten Ruf :)

  • NanaBaby
    Das klingt doch sehr vielversprechend...
    #laola bei uns eher Diaspora...mein Mann ist der Meinung dem Großen hätten sie das Lernen in der Schule abgewöhnt.Die Hochbegabtenklasse gab ihm den Rest... Immer nur Leistung, abgebrühte Lehrer die den Kindern vermitteln du sitzt eh am kürzeren Hebel. Bei der Prinzessin solls nach Möglichkeit besser laufen. Bin froh über den Thread sonst hätte ich mal wieder erst (zu) spät drüber nachgedacht #haare

    Wenn zu perfekt - Gott wird böse.

  • Unsere Einschulungsuntersuchung wird am Freitag stattfinden. Ich bin gespannt, ob er mitmacht...

  • So früh schon, bei uns ist die Untersuchung erst nächstes Jahr. Nächsten Monat hat er eine U (ich weiss gar nicht welche #schäm ), da werde ich um Logopädie bitten und endlich sind wir die Windeln los, ich bin so froh. :)

    Grüsse von Bergsee mit Alois (2007), Sepp (2010) und Peter (2014)

  • Ja, damit eventuelle Fördermaßnahmen noch greifen können... So jedenfalls die Begründung. Ob das effektiv was bringt, weiß ich nicht.


    Bei meiner Tochter, war es damals noch früher und sie ist eh im Verhältnis ein halbes Jahr jünger, d.h. sie war bei ihrer Untersuchung dann etwas über 4,5 Jahre alt. Aber das war's gar kein thema, die macht solche Sachen gerne :)


    Aber mein Sohn hast schon die Us oder anderes Untersuchungen beim bekannten Kinderarzt. Die im letzten Jahr hat er komplett verweigert, die diesjährige mit viel Überredung und Geduld mitgemacht. Aber bei der Schuluntersuchung ist dafür vermutlich gar nicht genug Zeit.


    Also mal sehen. Vermutlich ist das "Schlimmste" was passieren kann, dass sie ihn in Sprachförderung stecken (ich lach mich schlapp) oder er nächstes Jahr zur Zweituntersuchung muss.