Kleinkind schonmal leicht angetaute Muttermilch geben?

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  • Hallo, beim Umzug ist mein eingefrorener Muttermilchvorrat leicht angetaut und dann wieder eingefroren. Morgen brauch ich was. Der Kleine ist nun über ein Jahr alt und isst ja schon alle Mahlzeiten, brauchs also als "mama ist nicht da- tröster" - darf er die noch trinken?

    So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehn.

    Einmal editiert, zuletzt von Siha (12. April 2015 um 21:46)

  • Vielleicht besser gefragt: Würdet ihr das u. U. machen?

    So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehn.

  • In dem Fall würde ich sie erstmal aufkochen. Klar, das tötet die wertvollen Inhaltsstoffe, aber eben auch potentiell doofe Bakterien.

  • Ab dem Krabbelalter wandert soviel vom Boden in den Mund, wo ich lieber nicht drüber nachdenke, da hätte ich bei "angetaut", also wenn der Großteil wirklich noch gefroren war, keine Sorge. Und es ist ja auch kein kleines Baby mehr.

  • Ich würde schauen, ob sie normal riecht und schmeckt und sie dann geben.

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  • Soweit ich weiß, ist das mit dem "aufgetautes nicht wieder einfrieren" eh nur eine Mär. Prinzipiell gilt eher: was du aufgetaut auch so direkt verwerten würdest kannst du auch wieder einfrieren.
    Evtl leider halt der Geschmack darunter. Aber es wird dadurch nicht plötzlich schlecht.

    Was anderes ist es, wenn etwas länger aufgetaut war, so dass man direkt schon ein unangenehmes gefühl hat- da hilft dann auch wieder einfrieren nicht

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    ebura mit S (*04), E (*05) und I (*12/21)

  • Meiner ist auch schon älter und inzwischen würde ich das nehmen (vorausgesetzt Geruch ist in Ordnung). Kurzzeitig angetaut fände ich bei Fleisch schwierig (da bin ich (irrational?) pingelig. Ansonsten rechne ich die Zeit, die es angetaut ist auf das Alter darauf. Wenn die Milch also frisch eingefroren wurde, ist es in meinen Augen völlig problemlos, wenn sie abgepumpt evtl. Schon 24h im Kühlschrank stand und dann doch noch eingefroren wurde, dann wird es schon kritischer und ich würde die Milch maximal direkt nach dem Auftauen füttern und nicht über Stunden im Kühlschrank vorhalten... Es ist ja nicht so, dass durch das Antauen besondere Bakterien entstehen. Die vorhandenen Keime haben eben eine Weile die Chance sich zu vermehren, so wie sie das in aufgetautem Zustand auch hätten.

  • Danke Bioschnitte, so haben wir es dann auch gemacht. Danke ihr anderen für die Bestätigung. Kleinchen hat den Tag gut überstanden, aber war echt erleichtert, dass Mama dann wieder da war.
    Morgen nochmal "der Spaß"...

    So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehn.

  • Wir sind letzten Sommer auch umgezogen. Ich habe praktischerweise meinen Vorrat zwischenlagern können. Ansonsten wäre das niemals gut gegangen, weil wir nur ein TK-Fach im Kühlschrank haben und der mehrere Stunden vom Strom getrennt war. Truhe wäre nochmal anders.
    So brauchte ich nur einmal die Milchpäckchen mit eingefrorenen Kühlakkus in der Kühltasche transportieren (40 Minuten) und einige Tage später nach Hause holen (das waren dann nur noch 10 Minuten).

    Leicht angetaute Milch hätte ich auch noch gegeben, wenn sie normal gerochen hätte. Aber ich würde diese Milch natürlich dann rascher ersetzen und nicht so lange lagern, wie normal.