Alle Jahre wieder-die Birke fliegt und nichts hilft mehr : (

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  • Hallo,
    ich bin heuschnupfengeplagt. Am Allerschlimmsten ist die Birke. Gräser sind auch nicht so dolle aber da reicht eine Cetirizin und es ist ok.
    Nun fliegt die Birke, ich nehme Ebastel 20 mg am Tag, hab, falls die Lunge sich zusetzt Salbutamol hier.
    Aber dieses Jahr wirkt das Ebastel nicht mehr. Das ist schon die höhere Dosis und verschreinungspflichtig. Also es dämpft schon etwas, aber die Nase läuft trotzdem und obwohl ich möglichst wenig rausgehe (und dabei ist das Wetter so schön #heul ) merke ich das ich schon leicht gegen einen Widerstand anatme.
    Ich geh also diese Woche noch zum Arzt.
    Aber was bleibt denn da jetzt noch?
    Nur noch Cortison? :(
    Wenn die blöde Birke endlich durch ist reicht wie gesagt Cetirizin.



    Menno, ich hab mich so auf den Frühling gefreut.

  • Oje, das ist ja fies! Ich komme zum Glück mit Cetirizin über die Runden, ich mag mir gar nicht vorstellen, dass das irgendwann nicht mehr wirkt?! #haare

    mit Sohn groß (2007) und Sohn klein (2010)

  • Wenn es darum geht eine Verengung der Bronchien zu vermeiden kann ich nur Cortisonspray empfehlen. Sehr niedrig dosiert und vor der Akutzeit (leider) angewendet.
    Hier kommt mein Kind bereits den zweiten Sommer ohne Beschwerden durch die Frühlingszeit.
    Was auch nutzt, aber nur Zusatz ist: Pollennetz ans Fenster, keine Strassenkleudung im Haus und abends Haare waschen

  • Ja, Cortison-Sprays für Nase und Bronchien.
    Die lokalen Wirkstoffe wirken auch wirklich nur lokal.
    Und ohne die Entzündung geht es deinem Körper schnell besser.
    *knuddel*
    Achso, stillverträglich sind die Sprays auch aber auch Kortison-Tabletten sind je nach Dosis stillverträglich.


    LG
    Brina

  • Bei mir ist es dieses Jahr auch viiiiiiiiel schlimmer - bisher kam ich mit 2-3 Wochen Tabletten gut hin und diese Jahr war es schon vor der richtigen Birkenzeit so, dass ich Tabletten brauchte, jetzt mit Birke wird es unerträglich. Der Allergologe hier ist doof. Er meinte solange ich stille könne ich nur Nasenduschen machen. Mein Hinweis auf Embryotox wurde weggewischt und die Tabletten jetzt hab ich mir selbst bei Embryotox rausgesucht. Was Verschreibungspflichtiges geht so aber nicht, dazu "müsste ich halt abstillen". Sooo blöd. Ich kann dir somit leider gar nicht helfen, ich leide nur mit und vermute, dass es dieses Jahr besonders heftig ist.

  • Ich habe auch ein Cortisonspray für Nase und Lunge. Cetirizin muss ich fast das ganze Jahr durch nehmen.....
    Was mir in diesem Jahr ganz gut hilft sind schüssler Salze zur Unterstützung. Ich habe das Gefühl, dass es nicht so schlimm ist wie im letzten Jahr.

    • Offizieller Beitrag

    Mhmhpf, heuer ists aber auch schlimm...


    Ich bin die letzten Jahre Dank Desensibilisierung super durchgekommen - kein ganzes Päckchen Antihistamin von Februar bis September. Dieses Jahr leide ich und klinge wie mit der schönsten Wintererkältung...


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Hast du schon einmal über eine Hyposensibilisierung nachgedacht? Damit könntest du im Spätsommer anfangen und vielleicht wäre es dann nächstes Jahr schon weniger schlimm...
    Mein Mann hat nur einen Winter durchgehalten, für ihn war die Desensibilisierung aus anderen Gründen schwer durchzuhalten, aber er hat schon deutlich weniger Beschwerden seitdem (sprich: die Medis wirken halbwegs ausreichend). Da wäre sonst sicher noch mehr Potential gewesen, wenn mein Mann das durchgezogen hätte.
    Mein Sohn macht nun ebenfalls seit letztes Jahr eine Hyposensibilisierung. Bislang kann ich zu den Ergebnissen noch nicht so viel sagen, weil die Birke kommt ja gerade erst so richtig in Gang. Aber die letzten Tage ging es bei ihm mit der halben Medidosis ganz gut.

    LG Miriam mit 2 Jungs (2004 und 2006)

  • Letztes Jahr wars bei mir auch arg schlimm im April, aber eben nur bis ich regelmäßig Ebastel genommen habe.
    Dieses Jahr aber scheint es zu kurz zu wirken?


    Die ersten Stunden nach der Einnahme geht es mir bedeutend besser aber nach 12bis 14 Stunden merke ich wie die Nase wieder läuft und es doch auf die Lunge geht.


    Letztes Jahr hatte mein Arzt dazu abenteuerliche Ideen, ich sollte mal versuchen morgens eine Cetirizin, mittags Ebastel und abends noch ne Cetirizin, damit immer genug im Körper unterwegs ist. #angst Schwanger war mir das aber nix. #yoga


    Vor Hyposensibilisierung hab ich Angst. #schäm
    Ich reagiere so krass auf sovieles, bin histaminintolerant und was nicht alles, ich mache mir etwqs Sorgen was wohl passiert wenn mir das Zeug gespritzt wird. #angst Aber zumindest was die Birke angeht werde ich wahrscheinlich nicht drumrum kommen.

  • Ich habe jetzt in der Schwangerschaft eine Allergie bekommen. Mit zuer Nase bekomm ich sofort eine Nebenhöhlenentzündung, deshalb hab ich Nasonex verschrieben bekommen. Das ist mit Cortison, aber so gering daß man es auch schwanger nehmen darf. Bin begeistert, es wirkt schon nach zwei Tagen. Ich hoffe aber dass mir die Allergie nicht erhalten bleibt.

    Liebe Grüße
    Anja mit großer Tochter (09/05), Sternentochter (12/13 still geboren in der 39.SSW) und Minitochter (09/15)

  • Oh je, das klingt ja anstrengend!
    Hast du mal was von psychischer Impfung gehört? Google das mal! Ich fand das ganz schlüssig muss aber sagen, dass ich das nicht selber gemacht habe.
    Mir hat Akupunktur super geholfen. Hab das nur zu spät angefangen, deshalb leide ich bei Birke auchimmer noch extrem. Aber Gräser vertrag ich jetzt viel besser. Bzw merk das meist gar nicht, es sei denn, ich fahre Fahrrad oder so. Ich glaube Akupunktur hilft auch im.Akutfall.

  • ich bin auch allergiegeplagt und denke schon länger über eine hyposensibilisierung nach.
    was mich noch ein bißchen davon abhält ist folgende frage:
    wie ist das eigentlich mit den zusatzstoffen bei solch einer hyposensibilisierung?
    enthält die lösung da auch wie bei impfungen aluminiumbestandteile oder ähnliches?
    kennt sich da jemand aus? was ist da eigentlich drin?

  • Psychische Impfe googel ich gleich mal. Danke.


    Fürchel


    Bei mir fing der Heuschnupfen erst ganz harmlos an, da war ich ca. 11. Da konnte ich erstmal nur nicht mehr ins Heu oder Stroh ohne zu niesen und schnupfennase und so.
    Mit 14 dann konnte ich nicht über eine blühende Wiese ohne Triefnase und tränende Augen. Kurze Zeit später musste ich bei Birken und Gräserflugzeit draußen niesen usw.
    Mit 20 reichte es mir dann und ich fing an an besonders schlimmen Tagen Loratadin zu nehmen. Ca. 5 Jahre später war ich bei Cetirizin von April bis August.
    Und seit 2 oder 3 Jahren geht bei Birke nur noch Ebastel.


    Bei mir wurde es also tatsächlich kontinuierlich immer schlimmer (und weitere Allergien gegen alles Mögliche kamen hinzu). #yoga


    L.fängt jetzt auch an mit Niesen, das wird direkt im Keim erstickt und wir werden zum Heilpraktiker mit ihr. Kommt gar nicht in Frage das es erst bei ihr so schlimm wird.

  • Der Mann ist auch gegen so ziemlich alles allergisch, was so durch die Luft fliegt (und diverse Lebensmittel noch dazu). Die Frühblüher gingen im ganz arg auf die Bronchien, bei den Gräsern kam er immer ganz gut mit Medikamenten hin.
    Sein Allergologe hat dann tatsächlich eine Hyposensibilisierung mit ihm gemacht, weil er das Asthmarisiko senken wollte. Angefangen haben sie mit Spritzen, später dann umgestellt auf Tropfen, die mein Mann selbstständig (dafür dann öfter, weil geringere Dosis) nehmen musste. Und seit knapp zwei Jahren machen die Frühhblüher kaum mehr Probleme, vielleicht wäre das daher tatsächlich eine Option für Dich. Das verleidet einem ja schon sehr das Frühjahr.

  • Bei mir stoppt Allergokat (was homöopathisches, Komplexmittel) jeden Niesanfall wegen der Pollen. Allerdings hab ich einen ziemlichen Verbrauch davon, wenn ich länger draußen bin.

  • Mein Kollege macht seit letztem Jahr eine Hypersensiblisierung und es wirkt bereits, obwohl die Ärztin gemeint hat, die Kur müsste er 3 Jahre lang machen. Er bekommt die Spritze immer in der Praxis und muss dann eine halbe Stunde zur Überwachung bleiben. Im Notfall kann er so sofort mit Medikamenten versorgt werden.


    Ich habe bis jetzt nur Gutes darüber gehört, obwohl ich die Angst davor sehr gut verstehen kann :S

  • Mein Nachbar hat sich jahrelang arg geplagt, der konnte im Frühling nicht mehr aus dem Haus gehen und keine Fenster mehr öffnen, das normale Zeug hat nicht geholfen, die verschreibungspflichtigen Dinger waren so stark, dass er total neben sich stand.
    Er schwört nun seit fast 10 Jahren auf das hier: http://www.similasan.ch/de/anwendungsgebiet?katid=17 und kommt damit gut durch Frühling und Sommer ohne Beschwerden und das Radfahren für sich entdeckt.

  • Vor Hyposensibilisierung hab ich Angst. #schäm
    Ich reagiere so krass auf sovieles, bin histaminintolerant und was nicht alles, ich mache mir etwqs Sorgen was wohl passiert wenn mir das Zeug gespritzt wird. #angst Aber zumindest was die Birke angeht werde ich wahrscheinlich nicht drumrum kommen.


    Da geht inzwischen auch anders, z. B. mit Tropfen die oral eingenommen werden.



    Gute Besserung!

    "Über besorgte Bürger wusste er Bescheid. Wo auch immer se sich aufhielten: Sie sprachen immer die gleiche private Sprache in der "traditionelle Werte" und ähnliche Ausdrücke auf "jemanden lynchen" hinaus lief." Terry Pratchett: Die volle Wahrheit
    LG Bryn mit Svanhild (*01), Arfst (*02), Singefried (*09) und Isebrand (*12)

  • oder Schmelztabletten, jeden Tag eine unter der Zunge zergehen lassen.


    Insgesamt hier noch eine Stimme für Desensibilisierung. Oft ist es so, dass auch wenn man sich zb. nur gegen GRäser hyposensibilisieren lässt, die Allergien für zb. auch besser werden (so auch bei mir). Bei meiner Tochter haben wir auch ganz grossartige Erfolge erzielt, nach nur einem Winter mit Spritzen.

    LG Heike


    Der richtige Mensch ist nicht der, mit dem immer alles toll ist, sondern der, ohne den alles blöd ist.

  • Birke kann man leider bisher nur mit Spritzen hyposensibilisieren, unser Sohn hat diese Allergie leider auch, daher haben wir bisher noch davon abgesehen.