Mangold für 4,5 monatiges Baby (Nitrat...)?

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  • Hallo zusammen,
    die Frage steht eigentlich schon oben. Das Söhnlein soll alles bekommen, was er bei uns sieht und probieren mag. Diese Woche sind Mangold, Brokkoli und Chinakohl in der Biokiste, Spinat wird bestimmt auch mal dabei sein.
    Wie ist das mit Nitrat bzw. dann den Stoffwechselprodukten? Sollten wir auf dieses Gemüse vorerst verzichten, auch wenn er bisher nur mikroskopische Mengen zu sich nimmt?


    Danke für eure Hilfe!

  • Ich vermute, dass die Mengen beim Ablutschen kaum messbar sind...(bzw. dass es hierzu keine Studie gibt, die die Belastung eines 4,5 Monate alten Babys, dass bei einer "Mahlzeit" mikroskopische Mengen Mangold in den Mund nimmt, dokumentiert.)

  • Fragt er denn schon so aktiv nach mit 4,5 Monaten? Spricht was dagegen noch etwas zu warten mit dem Beifuettern, dann ist es auch nicht mehr ganz so kritisch mit dem Nitrat? Sollte er es heftig einfordern, wuerde ich ihn wohl probieren lassen, aber grundsaetzlich finde ich es besser mindestens 6 Monate zu warten bis zum Beikoststart.


    Hier in F wird stark empfohlen nur Glaeschen zu geben, wenn man vor dem 7. Lebensmonat zufuettert (wegen des Nitrats, meine ich), die Anforderungen an Glaeschen sind sehr viel hoeher als an Biogemuese. Wie sehr man sch daran haelt, muss jeder selber wissen, wir hatten das Problem nicht, weil die Kleine erst mit 6,5 Monaten Interesse am Essen gezeigt hat.

  • unser kleiner fordert ja auch schon ordentlich essen ein.


    wenn du dir unsicher bist würde ich es einfach weglassen.


    aber unser kleiner kriegt eh nahezu jeden tag das gleiche:
    > banane
    > apfelmus mit haferflocken und den mus in verschiedenen konstellationen (banane, apfel, quitte bisher)
    > mal ne zerstampfte kartoffel
    > achja, grießbrei mit wasser aufgegossen gab es auch schon + gemahlene mandel


    sehe da auch noch nicht den bedarf verschiedenste sachen anzubieten

  • Ich vermute, dass die Mengen beim Ablutschen kaum messbar sind...(bzw. dass es hierzu keine Studie gibt, die die Belastung eines 4,5 Monate alten Babys, dass bei einer "Mahlzeit" mikroskopische Mengen Mangold in den Mund nimmt, dokumentiert.)

    Das denke ich eigentlich auch, aber ich will mein Baby auch mit "mikroskopischen Mengen" nicht vergiften. Und er ist nunmal ein kleines Baby und kein erwachsener Mensch (und ich eine über?vorsichtige Mutter)

    Fragt er denn schon so aktiv nach mit 4,5 Monaten? Spricht was dagegen noch etwas zu warten mit dem Beifuettern, dann ist es auch nicht mehr ganz so kritisch mit dem Nitrat? Sollte er es heftig einfordern, wuerde ich ihn wohl probieren lassen, aber grundsaetzlich finde ich es besser mindestens 6 Monate zu warten bis zum Beikoststart.

    Er springt mir quasi in den Teller und will alles in den Mund nehmen, was bei uns auch in den Mund wandert. Beifuettern oder richtige Beikost ist das nicht. Wir stillen voll. Ich hätte auch noch ne Weile gewartet, aber das macht der Kleine nicht mit, also ist er wohl schon bereit.

    aber unser kleiner kriegt eh nahezu jeden tag das gleiche:
    > banane
    > apfelmus mit haferflocken und den mus in verschiedenen konstellationen (banane, apfel, quitte bisher)
    > mal ne zerstampfte kartoffel
    > achja, grießbrei mit wasser aufgegossen gab es auch schon + gemahlene mandel


    sehe da auch noch nicht den bedarf verschiedenste sachen anzubieten

    Er sieht ja bei uns, was wir essen, Alternativen nimmt er gar nicht gerne (haben wir versucht). Ich sehe im Gegenzug aber auch nicht den Grund, ihm nicht unterschiedliche Sachen anzubieten (außer, es ist gesundheitlich schädlich). Bisher gab es Zucchini, Karotte, Haferflocken mit geriebenem Apfel, Blumenkohl (er will ja erst seit knapp einer Woche).

  • aber ich will mein Baby auch mit "mikroskopischen Mengen" nicht vergiften

    Hm, wenn Du Dir nicht sicher bist, wuerde ich es an Deiner Stelle weglassen. Ist natuerlich schwierig, wenn er es so heftig einfordert, aber das wirst Du ja noch oft genug bei anderen Dingen haben.
    Ob Mangold mehr belastet ist als Karotten, weiss ich aber auch nicht und hoffe, dass Dir noch jemand etwas Schlaues dazu sagen kann.

  • nitratbelastung weiß ich grad nicht, aber es enthält einiges an oxalsäure, die sich negativ auf den kalziumhaushalt des körpers auswirken kann. das wird durch erhitzen großenteils zerstört, aber vor den ersten zähnen wäre ich da eher vorsichtig. oxalsäure ist in größeren mengen übrigens auch in rhabarber, sauerampfer und kresse enthalten. ich meine bambam hätte mal mit um die 14 monate mangold probiert und abgelehnt, aber mit zweieinhalb dann sehr gemocht.

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  • das mit dem Nitrat hab ich beim zweiten Kind voll vergessen und hat somit Mangold und spinat bekommen - #weissnicht

    So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehn.

  • So, Abendessen vorbei. Ich fand den Mangold total lecker (mit Birne gedünstet) :) Dem Kleinen habe ich ihn angeboten, aber er wollte gar nicht erst probieren (heute Abend war der Papa interessanter als der Teller).

    nitratbelastung weiß ich grad nicht, aber es enthält einiges an oxalsäure, die sich negativ auf den kalziumhaushalt des körpers auswirken kann. das wird durch erhitzen großenteils zerstört, aber vor den ersten zähnen wäre ich da eher vorsichtig. oxalsäure ist in größeren mengen übrigens auch in rhabarber, sauerampfer und kresse enthalten.


    Gut zu wissen, Rhabarber war nämlich auch in der Kiste. Wird ihm auch zum Probieren angeboten, vermutlich als Kompott mit geriebenem Apfel oder Birne gemischt.
    Muss erst noch austesten, was schwieriger ist: Ihm nichts geben, obwohl er probieren will, oder es ihm wegnehmen, falls es schmeckt und er plötzlich ganz viel davon möchte (also deutlich mehr als zwei oder drei Löffelchen/Mini-Stückchen). Eigentlich möchte ich ihm aber zumindest die Wahl lassen, ob er probieren möchte oder nicht.

  • naja - als kompott ists ja erhitzt, nur roh ist das in größeren mengen und bei öfters kritisch, von nem bissen passiert da nichts


    wichtig: nach rohrhabarber gut ne stunde danach nicht zähne putzen, weil da der zahnschmelz aufgeweicht ist, deutlich mehr als bei fruchtsäuren.

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    Einmal editiert, zuletzt von barney rubble ()