Fragen zu Dammriss (Hausgeburt, nicht genaeht)

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  • Vermutlich ist es eine dumme Frage, aber bei einer Hausgeburt, naeht dann die Hebamme den Dammriss? Und falls ja, bis zu welcher "Schwere" kann sie das selber und ab wann muesste Frau zu einem Arzt? Wenn man einen Dammriss zweiten Grades (ist das ueblich oder eher ein "schwerer" Riss?) nicht naehen sollte, was passiert dann?


    Wuerde mich freuen, wenn mich jemand aufklaeren kann hierzu. Haenge ja doch noch ein bisschen dem Gedanken einer Hausgeburt oder ggf Alleingeburt nach und da kamen mir eben diese Fragen.


    Danke schonmal fuer Eure Antworten!

  • Hm, ich kann dir nichts zum Thema Hausgeburt sagen, aber ich hatte bei beiden Geburten einen Dammriss dritten Grades und der wurde unabhängig voneinander von mehreren medizinischen Fachpersonen (mehrere Ärzte und Hebammen) jedes mal als "leichter Dammriss" bezeichnet.

  • Meine Hebamme hätte genäht, ist aber auch ehemalige Krankenschwetser und kann das deswegen. Ich glaube das hängt komplett von der Hebamme ab #weissnicht


    Gott sei Dank musste ich nie genäht werden #top

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    • Offizieller Beitrag

    Meine Hebamme hat bei Kind 2 genäht, waren aber nur ein paar Stiche. Sie hat mich vorher gefragt, ob ich lieber deswegen ins Krankenhaus will, wollte ich aber nicht.

  • Hm, ich kann dir nichts zum Thema Hausgeburt sagen, aber ich hatte bei beiden Geburten einen Dammriss dritten Grades und der wurde unabhängig voneinander von mehreren medizinischen Fachpersonen (mehrere Ärzte und Hebammen) jedes mal als "leichter Dammriss" bezeichnet.


    Bist Du sicher dass es "dritten Grades" war? Denn das würde eine Verletzung des After-Schließmuskels bedeuten und damit alles andere als ein leichter Dammriss sein...

  • Besprich es mit Deiner Hebamme! Frag sie, nach ihrer Erfahrung, bzw. was sie in solchen Situationen macht.


    Was ich aus den Statistiken in Erinnerung habe, kommen Dammrisse bei Hausgeburten sehr viel seltener vor und sind dann auch deutlich leichter, bzw. bewegen sich zwischen 1. und 2. Grad. Für mich war das ein weiteres Argument für eine außerklinische Geburt.


    (Ich hatte zwei außerklinische Geburten ohne Dammverletzung.)

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    Einmal editiert, zuletzt von Astarte ()

  • Meine sagte, bis Grad II (entspricht von der "Schwere" in etwa einem Damm-Schnitt), näht sie selbst.


    Ab Grad 3 KH, unter Vollnarkose, wie eine Vorschreiberin schrieb hat man da auch Verletzungen am After/Schließmuskel.


    Solange du nicht nur Schürfungen hast, würde ich auch bei Grad I ein paar Mini-Stiche nähen lassen. Ich glaub, wenn das schief zusammenwächst, ist es auch nicht so dolle... #angst #hammer

    Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: Die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder.
    Dante Alighieri

    Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd.

  • ich hatte bei der ersten hg einen dammriss 2. grades und die hebamme hat ihn, vorher natürlich betäubt, selber genäht. war problemlos.

  • Meine Hebamme hat mich nach der Hausgeburt genäht. Sie hat das auch im Vorgespräch als selbstverständlich beschrieben.
    Ich kann dir nur empfehlen mit deiner Hebamme zu sprechen und einfach mal zu fragen.

    #herzen Liebe Grüße von der N-tchen und L-chen -Mama

  • Bis Damm/Scheidenriss zweiten Grades dürfen die Hebammen zu Hause nähen. Was darüber hinausgeht muß in der Klinik versorgt werden, da dann auch der After betroffen ist.

    Meisterschülerin mit dem großen Meister(02/11), dem Möppi (09/13), dem Kleinchen (07/15) und


    Lilypie Third Birthday tickers


    Lilypie First Birthday tickers

  • Ich hatte bei Geburt 1 einen Dammschnitt, bei Geburt 2 und 3 einen Riss. Jeweils alles 2. Grades, jeweils vom zum Zeitpu kt der Geburt diensthabenden Arzt genäht.
    Das Ergebnis war unterschiedlich schön und gelungen (Glück für mich: Arzt Nr 3 hats am besten hinbekommen).
    Ich würde mir -soweit Einfluss möglich- schon jemanden mit viel Näherfahrung ausssuchen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser dann nämlich gut näht ist höher als wenn das jemand übernimmt, zu dessen Routineaufgaben das nicht gehört.
    Ich verstehe, wenn man es direkt nach der Geburt ruhig haben will und auf die Hebamme zurückgreift oder erstmal gar nix übernimmt. Aber: Mit der Narbe und den eventuellen Beschwerden läuft man dann dauerhaft herum ... :S .

  • +4 geburten, bei 3en davon nen riss.
    den ersten hab ich nähen lassen und fand es grausam... schlimmer als die geburt selber, die anderen risse durften so heilen, alles bestens :D (waren beide grad 1-2)

    liebe grüße Susi mit H(Juli04) N(Juni07) L(April10) K (April14) und T (Juni2016) #herzen

  • ich hatte bei der ersten hg einen dammriss 2. grades und die hebamme hat ihn, vorher natürlich betäubt, selber genäht. war problemlos.


    Hier auch bei Geburt 1. Bei Geburt 2 und 3 war nichts zu nähen.

  • zweimal wurden die risse zu hause von der hebi genäht. einmal durfte es auch so zuwachsen...hat bestens geklappt.

    Susanne mit Kasperle 08/04 , Seppel 01/07 und Gretel 10/10 :) und Überraschungsstar April/2014


    Pippi Langstrumpf:" Es ist unbedingt wichtig für kleine Kinder ein
    geordnetes Leben zu haben. Besonders, wenn sie es selbst ordnen dürfen." :D

  • Meine sagte, bis Grad II (entspricht von der "Schwere" in etwa einem Damm-Schnitt), näht sie selbst.


    Ab Grad 3 KH, unter Vollnarkose, wie eine Vorschreiberin schrieb hat man da auch Verletzungen am After/Schließmuskel.


    Solange du nicht nur Schürfungen hast, würde ich auch bei Grad I ein paar Mini-Stiche nähen lassen. Ich glaub, wenn das schief zusammenwächst, ist es auch nicht so dolle... #angst #hammer


    So ist es.
    Man kann auch DR II unversorgt lassen, Bedingung ist aber strenge Bettruhe.

    Einmal editiert, zuletzt von Millefolium ()

  • Danke Euch allen fuer die Antworten! #blume


    Eine Frage noch, an die, bei denen mindestens einmal nicht gut zusammengenaeht wurde: koennt Ihr mir noch beschreiben, was die Probleme waren und wie lange das angehalten hat? Ist es so, dass wenn "zu eng" genaeht wird, jeder GV weh tut oder laesst das irgendwann nach? (bei mir war das nach Geburt mindestens 6 Monate lang so, aber dann wurde es endlich besser) Und welche anderen Beschwerden hattet Ihr ggf? Sind sehr intime Fragen, gerne also auch per PN, es interessiert mich einfach, weil Hausgeburten hier in F halt nicht so ueblich sind und ich daher hier nicht wirklich jemanden fragen kann.

  • Ich hatte zwei Hausgeburten. Bei der ersten wurde mit meinem Einverständnis geschnitten, danach ist der Damm noch etwas weiter gerissen. War ein Dammriss 3. Grades. Meine Hebi hat mit einem Gyn telefoniert, der damals noch nicht meiner war, danach aber schon. Er kam zu uns nach Hause und hat das ganz super genäht. Hat während des nähens nicht sonderlich weh getan und ist sehr gut verheilt. (Er war an dem Tag noch im Urlaub, und im Jetlag, und ich bin ihm sehr dankbar dafür, dass ich durch ihn nicht zum nähen ins KH musste.)
    Bei der zweiten Geburt war es dann ein "normaler" Dammriss, auch "nur" 2. Grades. Das hat meine Hebi genäht. Die Prozedur war auch okay, genäht und geheilt ist es auch prima.

  • Ich hatte 4 Hausgeburten, davon 3x mit Dammriss. Bei der ersten Geburt hatte ich einen DR II.°, und an genau dieser "Sollbruchstelle" bin ich auch bei der zweiten und dritten Geburt gerissen, da aber jeweils nur I.°. Erst bei der vierten Geburt hab ich es geschafft, unverletzt zu bleiben (da war ich wohl schon genug ausgeleiert 8o ).


    Der Riss II.° wurde von meiner Hebamme genäht. Das unangenehmste an der ganzen Prozedur war die Betäubungsspritze. Vom eigentlichen Nähen hab ich kaum was gemerkt, außer beim letzten Stich, der war wohl an einer Stelle, wo das Betäubungsmittel nicht so gut hinkommt. Alles in allem hat es aber keine 10 Minuten gedauert und war gut zu verkraften. Die Naht ist sehr gut verheilt und nach ca. einem halben Jahr sah alles wieder so aus wie vor der Geburt und fühlte sich auch so an.


    Der kleine Dammriss nach der zweiten Geburt wurde nicht genäht. Leider hatte ich nicht die Möglichkeit, mich nach der Geburt lange zu schonen, denn ich war schon nach ein paar Tagen allein mit den zwei Kindern. Die Wunde ist wohl aus diesem Grund sehr schlecht verheilt, sah komisch aus, und hat auch nach mehr als einem Jahr noch beim Sex geschmerzt.


    Nach der dritten Geburt hab ich deshalb darauf bestanden, dass der kleine Dammriss genäht wird, obwohl laut Hebamme nicht unbedingt nötig. Sie hat also wieder betäubt und mit diesmal nur wenigen Stichen genäht, nach 5 Minuten und völlig schmerzlos war alles palletti. Danach wieder problemlose Wundheilung wie nach dem ersten, genähten, Dammriss und die Probleme, die ich nach dem zweiten, ungenähten, Dammriss hatte, waren damit auch erledigt. Und das, obwohl ich mich auch nach der dritten Geburt nicht wirklich schonen konnte.


    Fazit: Aufgrund meiner Erfahrungen würde ich mich immer wieder fürs Nähen (durch die Hausgeburtshebamme) entscheiden!

  • Hier auch bei Geburt 1. Bei Geburt 2 und 3 war nichts zu nähen.


    Lustig, bei der 2. und 3. HG war bei mir auch nix zu nähen :)


    Ich hatte übrigens ein Spray zur Betäubung (wenn ich mich richtig erinnere) und da merkt man auch nix.