ab wann "zählen" Wehen

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  • Das war für mich einfach. Bei Maxi fing die Geburt mit einem Blasensprung an, das ist laut meiner Hebamme "The Piont of No Return" :) Ich kann allerdings nicht sagen, wie lange die eigentliche Geburtsarbeit gedauert hat - die Geburt war ziemlich heftig. Von Blasensprung bis zur eingetragenen Geburtszeit waren es 22 Stunden.


    Und bei Mini wurde ich von einer Wehe geweckt. Die war zwar nicht schlimm, aber es war klar, dass wir an diesem Tag Geburtstag feiern :) Die eigentliche, schmerzhafte Geburtsarbeit dauerte 3,5 Stunden. Von besagter Wehe, die mich weckte, bis zur Geburt waren es 10 Stunden.

    „Ich mache nicht nur leere Versprechungen, ich halte mich auch daran.“
    (Edmund Stoiber im Wahlkampf 2005)

    Einmal editiert, zuletzt von igel ()

  • Bei Kind 1 waren die Wehen lange Zeit nicht regelmäßig, wenn wir auf die üblichen Wehen-alle-5-Minuten oder kürzer gewartet hätten, wäre es wohl knapp geworden bis in den Kreißsaal zu kommen. Zu Beginn waren die Wehen auch nicht sonderlich schmerzhaft, aber es war mir klar, dass das jetzt die Geburt wird.
    Bei Kind zwei war es sehr eindeutig, da plötzlich sehr heftige Wehen im 1-Minuten-Takt einsetzten. Vorher war nichts nennenswertes.

    Meisterschülerin mit dem großen Meister(02/11), dem Möppi (09/13), dem Kleinchen (07/15) und


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  • mein Muttermund war übrigens ganz ein witziger: Ich saß da so auf dem Klo, hab kurz gefühlt und es waren definitiv 4cm. ich dachte noch: Na toll, mehr nicht?, da sprang die Blase und ich konnte nur noch rennen, um noch rechtzeitig in mein Geburtszimmer zu gelangen. Hab mich unter der geburt noch gefragt, wie schnell so ein Muttermund wohl aufgehen kann und ob das wohl ein Problem geben könnte - aber offenbar nicht #weissnicht Kind war mit der zweiten Presswehe mit dem Kopf draußen und nach der dritten komplett.


    Hier waren es 15 min. von Mumu 2-3 cm bis das Kindchen da war, also so ähnlich. Das war die dritte Geburt, bei der zweiten so ähnlich. Da hing ich eine Stunde bei 2-3 cm herum, Verzweiflung machte sich breit, und dann sprang der -plopp- doch noch auf. Aber nicht von selbst, ich ging einmal die Treppe hoch und wieder runter.
    Das mit der Selbstuntersuchung hätte ich auch gerne mal hingekriegt.


    Ich glaube, mit der Frage nach dem genauen Geburtsbeginn zeigt sich mal wieder, daß sich eine Geburt nicht in ein Schema pressen läßt. :D

  • igel: der blasensprung läutet zwar eindeutig die geburt ein,
    aber wirklich klarer macht er die geburtsdauer auch nicht.


    bei meiner 2. geburt:
    wieder ein blasensprung als startzeichen. nachts um 4.
    um 17.13 war mein kind da. = demnach 13 stunden geburt.
    aaaaber: da waren 4 1/" stunden wehenpause, absolut keine wehe gehabt.
    und ab 4 wehte ich mich ja erst langsam ein, schlief nochmal bis 7 -8 uhr.
    dann ab 9 bis 13.30 keine einzige wehe.
    also würde ich die eigentliche geburt auf eher 4 stunden setzen.
    dabei war es ja nicht gleich ab 13.30 unangenehm.


    nicht so einfach #freu

  • Ich weiß noch wie beeindruckt ich war, als ich hörte, dass die durchschnittliche Geburtsdauer bei Erstgebärenden 12 h sei (k.A. ob diese Zeit wirklich stimmt).
    wenn dabei aber eben auch die ersten nicht wirklich schmerzhaften Stunden dabei sind, relativiert sich das ziemlich. Mir war tatsächlich vorher nicht klar, dass frau eine Geburt haben kann, wo es nur so ne knappe Stunde wirklich weh tut. Ich hatte eher Bilder von verzweifelten Kreisenden, die schon 10 Stunden Wehenschmerz hinter sich haben, im Kopf. Glücklicherweise wurde ich positiv überrascht :D


    Vom Gefühl her, würd ich wohl schon ab morgens zählen. Auch wenn ich da noch mit vielem anderem außer gebären beschäftigt war. Ich war mir noch nicht mal sicher, ob es nun wirklich losgeht. Kein instiktives Wissen. Aber nachher ist mensch ja glücklicherweise immer schlauer :)

  • igel: der blasensprung läutet zwar eindeutig die geburt ein,
    aber wirklich klarer macht er die geburtsdauer auch nicht.


    Ich denke, das ist sehr individuell. Manche nehmen so eine Wehenpause als "zählt nicht zur Geburtsdauer" wahr - das ist ja auch ok.
    Meine Gedanken waren ab dem Blasensprung auf die Geburt fokusiert, die unweigerlich folgen musste. Und auch, wenn ich nicht die ganze Zeit schmerzhafte, regelmäßige Wehen hatte, zählt dies Zeit FÜR MICH zur Geburtsdauer dazu. (Und ich musste diese Auszeit auch noch büßen, weil ich auf die Einleitung mit Gel mit einem heftigen Wehensturm reagiert habe - aber dass ist ein anderes Thema.)

    „Ich mache nicht nur leere Versprechungen, ich halte mich auch daran.“
    (Edmund Stoiber im Wahlkampf 2005)


  • Ich weiß nicht. Bei mir hat die Geburt immer begonnen, wenn ich - aus Ahnung heraus - die Hebamme zu mir geordert habe.


    Das kann ich so unterschreiben.
    Ab dem Zeitpunkt, wo ich eine Hebamme bei mir haben will, beginnt die Geburt.


    -Beim ersten Kind habe ich die Hebamme recht früh gerufen, eben aus Unsicherheit. Da haben wir noch die halbe Nacht schön geplaudert. Die letzten 5 Stunden waren schmerzhaft, lag aber auch an der durchplauderten Nacht und meiner Müdigkeit.
    -Bei Kind 2 habe ich noch ewig geduscht, aufgeräumt, Tee getrunken, Katzen gefüttert und nebenbei auf Knien Wehen veratmet, ehe ich dann die Hebamme angerufen habe. Richtig wilde Wehen waren dann ca 1h.
    Bei KInd 1 wurde die Blase geöffnet, Kind 2 kam in der Blase ... Blasensprung ist bei mir also kein Anzeichen für Geburtsbeginn ;)


    -Beim Kleinkerl war alles ganz anders und endete im KH, richtig schmerzhaft waren da aber auch nur die letzten 3h.

    #super No one is you and thats your power #super

  • Das kann ich so unterschreiben.
    Ab dem Zeitpunkt, wo ich eine Hebamme bei mir haben will, beginnt die Geburt.

    bei dem ganzen Drama um die hebammen muss ich immer an meine erste denken, beim ersten Kind:
    10:00 Uhr, ich ruf an: Du, Sara, hmm, ich hab so alle 10 Minuten mal ne leichte Wehe ... ich glaub heute wird es was!
    Sara: Wie schön. Kannst du während der Wehen noch sprechen?
    ich: muss lachen. Ich kann immer sprechen
    Sara: Na dann. Ich komm dann am frühen Nachmittag mal vorbei und schaue.
    10:30, das Telefon klingelt, Sara dran: Alles gut? kannst du sprechen.
    Ich: Ja. Alles gleich.
    Sara: Okeeee. Du, ich komme gleich. ich muss hier was verschieben und eine Wöchnerin versorgen, aber ich bin gleich da. Ich muss kommen, glaube ich!
    11:30: Sara trifft ein.
    12:00: baby da. ^^

    • Offizieller Beitrag

    Zum Glück haben Hebammen da oft ein gutes "Bauchgefühl".


    Ich habe zwischen dem Blasebsprung und meinem persönlich definierten Geburtsbeginn jeweils geschlafen - das, finde ich, zählt nun wirklich nicht.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Ich hatte nie gemuetliche wehen sondern ein gedanke (ui heut komntdas baby) und dann ab etwa 0.5 bis 2.5h bis das baby da war durchgaengige hammer wehen..
    War tritztdem schön

  • Ich fand es immer wichtig, baldigen Erstgebärenden zu vermitteln, dass nur das letzte Stück der Geburt schlimm ist und dass man vorher sehr lange noch sehr gut klarkomt mit den "Schmerzen".
    Find das auch für mich als Erinnerung schöner, diese Definition.

    ich teile diese einschätzung in bezug auf mein eigenes erleben der geburt, würde das aber keinesfalls einer erstschwangeren so mitgeben. manche frauen haben auch zu beginn schon arge schmerzen und verspannen sich (noch mehr), wenn sie dann denken: das ist erst der anfang, und das soll NOCH schlimmer werden?!


    liebe grüße,
    casa.

  • Ich kann es bei Geburt 2 und drei genau sagen. Bei der zweiten wachte ich mit tröpfelndem Fruchtwasser auf. Wehen hatte ich keine. Absolut null. Abends wurde ein CTG gemacht - nichts. Gegen acht Uhr hatte ich dann die erste wehe - was hab ich mich gefreut! 2,5 Stunden später war das Kind da. Beim dritten wachte ich morgens auf und dachte: war das eine wehe? 2,5 h später war das Kind da. Blase sprang unter presswehen.
    Beim ersten Kind war es nicht so deutlich. Morgens hatte ich schleimabgang. Am Nachmittag ein paar schmerzlose Kontraktionen. Am Abend, gegen neun musste ich umherwandern, weil es sich so komisch anfühlte. Ich hatte zeichnubgsblutungen und Schmerzen im unteren Rücken... Heute zähle ich das zur Geburt. Damals weckte ich um Mitternacht meinen Mann, weil es "vielleicht losgeht". Um 2:40 war das Kind geboren, fruchtblase sprang unter presswehen im Geburtshaus, das wir noch knapp rechtzeitig erreichten. :)
    Ich sage immer, die Geburt hat 5 1/2 Stunden gedauert. Gemerkt habe ich es aber erst nach der Hälfte.

  • ich teile diese einschätzung in bezug auf mein eigenes erleben der geburt, würde das aber keinesfalls einer erstschwangeren so mitgeben. manche frauen haben auch zu beginn schon arge schmerzen und verspannen sich (noch mehr), wenn sie dann denken: das ist erst der anfang, und das soll NOCH schlimmer werden?!


    liebe grüße,
    casa.


    So war es bei meiner ersten Geburt - die Schmerzen waren schon anfangs stark. Und die Aussicht, dass es noch schlimmer wird, verkrampfte bei mir alles.
    Dauerte dann insgesamt 16 Std. ab dem Zeitpunkt als ich die Beleghebamme kontaktiert habe - 12 Std. Kreißsaal.
    Nummer zwei kam ganz anders - schoen langsames Einwehen, 5 Std. vor Geburt bei der Hebamme Muttermund noch fast zu - nur die letzten 1,5 Std (Weg ins GH + GH) dann sehr intensiv.
    Fuer mich zählt auch der Zeitpunkt, als ich meine Hebamme brauchte als Beginn.

  • Ich glaube nach Lehrbuch sind Geburtswehen "regelmäßige muttermundswiksame Wehen" - aber wer kann schon sagen, wann die eigenen Wehen muttermundwirksam wurden? (außerhalb des Rabenforums natürlich #zaehne )


    Meine Hebamme sagte "solange man sagen kann "ich habe jetzt Wehen" sind es keine Geburtswehen." :P


    Ich finde die Angaben zur Geburtslänge auch immer putzig. Als ich einer Freundin erzählte, dass mein Kleiner eine halbe Stunde nach der Ankunft im Krankenhaus kam, meinte sie "oh die Geburt hat nur eine halb Stunde gedauert" #hammer (bin nur ins KH weil ich ein Früchten erwartete - deswegen in letzter Minute)

  • bei mir war das total eindeutig. die ersten waren eher ein kribbeln, noch gar nicht schmerzhaft. ich zähle das schon als wehen im sinne von, zur geburt hinführend. im gegensatz zu hart werdender bauch. die richtigen autsch wehen kamen erst mit dem übergang zur geburt, also fast offener mumu und langsam mal lospressen.

  • Ich zähle die Dauer meiner Geburten auch ab dem Moment, da ich nicht mehr alltagstauglich, sondern ganz bei mir und im Geburtsprozess war und die Wehen so regelmäßig und spürbar wurden, dass klar war, die gehen jetzt auch nicht mehr weg.
    Bei meiner Tochter waren das 6 1/2 Stunden, bei meinem Sohn 4 1/2.
    Bei meiner Tochter fingen die Wehen knapp 40 Stunden vor ihrer Geburt an. Allerdings schränken sie mich in meinem Alltag nicht ein, waren noch sehr unregelmäßig und nicht immer schmerzhaft. Bei meinem Sohn begannen unstete, aber ziemlich produktive Wehen am Vorabend, blieben dann aber einige Stunden komplett aus und am nächsten Morgen konnte ich meine Tochter noch tagfein machen, obwohl ich schon dollere Wehen hatte. Aber ich war eben noch voll im Mama-Modus und viel zu abgelenkt, um mich aufs Gebären einzulassen. Das ging dann erst, als meine Tochter im Kinderladen war und ich mich, mit Hebamme und Mann, sicher zum Gebären fühlte.
    Die Fruchtblase sprang bei meiner Tochter erst unter den Presswehen. Bei meinem Sohn gar nicht, der wurde mit Glückshaube geboren und die Hebamme öffnete die Fruchtblase, als er für uns alle ziemlich überraschend-abrupt, nach drei Presswehen, in einer einzigen Presswehe komplett aus mir rausplumpste. Also, würde ich den Blasensprung als Geburtsbeginn hernehmen, hätte ich phänomenal kurze Geburten gehabt. 8o :D


  • Meine Hebamme sagte "solange man sagen kann "ich habe jetzt Wehen" sind es keine Geburtswehen." :P


    Gut, das ist so bestimmt richtig.


    Ansonsten find ich es schwierig zu sagen was nun "richtige Wehen" sind.


    ich erinnere mich gut, ich hatte 7 Stunden vor der Geburt meiner Tochter im Krankenhaus angerufen, um zu fragen ob ich mir noch einen Milchreis kochen kann. Hatte irgendwie gehört daß man sich kurz davon keine Wampe anfressen sollte :D und natürlich total unwissend da noch nie vorher schwanger gewesen..
    Aber ich hatte hochschwanger einen regen Appetit und wohl immer Angst zu verhungern.. :D


    Da bekam ich als Antwort: "Also wenn Sie jetzt mit angeblichen Wehen daran denken sich einen Milchreis zu kochen, dann können Sie keine Wehen haben und dann garantier ich Ihnen, daß Sie heute definitiv kein Baby gebären werden".


    Ich hatte m. E. Wehen im 3 Minuten Abstand, aber dennoch Appetit auf Milchreis.


    Als wir um 4 Uhr im Khs waren, platzte um 4.20h die Fruchtblase und gegen 9 Uhr war dann die Geburt.


    Begonnen hatte alles ca. 9 Stunden vor Geburt. Da hatte ich ner Freundin am Telefon erzählt, daß ich so etwas wie Menstruationsschmerzen hätte..