Welches Elternteil bevorzugen eure Kinder/ bevorzugt euer Kind in der Regel?

  • Welches Elternteil bevorzugen eure Kinder/ bevorzugt euer Kind in der Regel? 120

    1. Erstgeborenes ist ein Mamakind (77) 64%
    2. Erstgeborenes ist ein Papakind (29) 24%
    3. Zweitgeborenes ist ein Mamakind (72) 60%
    4. Zweitgeborenes ist ein Papakind (14) 12%
    5. Drittgeborenes ist ein Mamakind (24) 20%
    6. Drittgeborenes ist ein Papakind (3) 3%
    7. Viertgeborenes ist ein Mamakind (1) 1%
    8. Viertgeborenes ist ein Papakind (1) 1%
    9. Fünftgeborenes ist ein Mamakind (1) 1%
    10. Fünftgeborenes ist ein Papakind (0) 0%
    11. Egal wie auch immer beide gleich! (6) 5%
    12. Keinen von beiden (1) 1%
    13. Ganz anders nämlich: (9) 8%

    Unsere Kinderärztin kam vor kurzem mit diesem Spruch ums Eck:


    "Die Ersten erlangen die Liebe der Eltern durch Angepasstheit, die Zweiten durch Revoluzertum. Ausserdem sind die Erstgeborenen meist die Mamakinder, die Zweiten bevorzugen den Papa."


    Tja, was ist da dran? Ich muss sagen hier passt der Spruch, so platt er auch ist, total. Und bei euch :)?

  • Bei meinen Kindern passt das (bislang) nicht, die Große war eine zeitlang Papa-Kind, jetzt eher Mama-Kind.


    Aus meiner Kindheit kann ich noch beisteuern:
    1. Kind (Mädchen): Papa-Kind
    2. Kind (Mädchen): zwischen allen Stühlen
    3. Kind (Junge): Mama-Kind.


    Ich hätte jetzt eher gesagt, dass Mädchen tendenziell eher Papa-Kinder und Jungs die Mama-Kinder sind, aber das muss natürlich auch gar nicht stimmen...

  • Wechselt.
    Nachts ist der Große zZ Papa-Kind, die Kleine definitiv Mama. Aber die Kleine wird halt auch noch gestillt..

    #herz Bärchen (07/12) #herz Äffchen (07/14) #bherz Sternchen (07/16)#herzBauchbaby (08-09/2018)
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  • Hier sind alle Kinder (gut, beim Baby kann man das noch nicht so genau sagen, aber momentan bevorzugt er mich extrem) totale Mama-Kinder, was aber sicher daran liegt, dass ich die drei alleine erziehe.


    Die Mädchen und ich sind ein sehr enges Team, den Papa besuchen sie alle zwei WEs und das auch nur mit viel Gemurre (sie lieben ihren Papa, keine Frage!!! Aber sie haben einfach nicht so das Bedürfnis, hinzufahren und sind einfach lieber hier).


    Das Baby ist ja noch klitzeklein, sieht seinen Papa meistens an den WEs, wenn ich dabei bin und macht dann auch schnell klar, dass es lieber zu mir möchte. Aber wie gesagt, auch er ist die meiste Zeit komplett mit mir alleine, wird noch fast vollgestillt etc. - mal schauen, wie sich das entwickelt :)

  • Ich hab es mal von der Sicht von mir und meiner Schwester beantwortet, mein Muk ist da noch gar nichts.


    Und ich bin die Erstgeborene, der Revoluzzer und die Nervensäge und totales Papakind. Meine kleine Schwester ist die angepasstere und Mamakind.

    Solang wir uns begleiten...durch Sturm und Gezeiten...durch Ebbe und Flut...dann bleibt alles gut...#herz

  • Die Ersten erlangen die Liebe der Eltern durch Angepasstheit, die Zweiten durch Revoluzertum.

    Das passt zumindest teilweise bei uns. Der Große ist definitv bisher der "Bravste", Angepassteste (obwohl der auch sehr bockig sein kann, zum Glück, manchmal macht der echt Sachen, die krabbeln, und teilweise habe ich den Eindruck, er scheint das zu müssen, um nicht immer zu "funktionieren"), die beiden Jüngeren haben eher dicke Ellbogen als er.
    Der zweite Teil der Aussage passt bei uns gar nicht. Mittlerweile sind alle drei sehr ausgeglichen in ihrer Zuneigung uns gegenüber; Nummer 2 und 3 waren von Geburt an bis ins Kleinkindalter deutlich mehr auf mich fixiert, während Nummer 1 mit dem Abstillen (und meiner erneuten Schwangerschaft) plötzlich zum Papakind mutierte.

  • 1. Tochter: Papa-Kind
    2. Tochter: Mama-Papa-Kind
    3. Tochter: Mama-Kind


    Die Revoluzzerin ist hier Nummer 3, wobei man auch bei den anderen kaum von Angepasstheitsprechen kann.

    Ich finde, Erwachsene verstehen manchmal nicht so viel vom Leben. Nicht mal Mama.
    Tara aus dem Möwenweg (Kirsten Boie)

  • 1. Kind Mama-Kind (auch eher angepasst)


    2. Kind Mama-Kind (absolutes Revoluzzer-Kind)


    3. Kind Papa-Kind (ausgeglichen und willensstark)

    »Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet.«


    Christian Morgenstern

  • Für die Kleinkindzeit würde die Beschreibung deiner KIÄ hier auch grob passen.


    Aber inzwischen nicht mehr. Der Große wird in Richtung Pubertät immer rebellischer und ist im Moment eher papaorientiert (war als Kleiner aber ein extremes Mamakind).
    Der Kleine ist und war wirklich oft ein Querschläger, das hatte aber eigentlich doch andere Gründe. Seitdem ich das durchschaut habe, ist er insgesamt kooperativer geworden. Im Moment ist er eher Mamakind.


    Ich meine, wenn man über Familienstrukturen nachdenkt, dann ist es ja immer noch eher klassisch, dass die Mutter mit dem 1.Kind erstmal zuhause bleibt und daher die Beziehung auch erstmal enger ist. Die wenigen Familien, die ich kenne, in denen Papa zuhause ist, sind die Kleinen auch erstmal Papakinder. Wenn das 2.Kind da ist, muss von Anfang an geteilt werden. Sind halt ganz andere Grundlagen.
    Wie sich das dann aber weiterentwickelt, ist ja viel individueller. Das mein Großer sich im Moment z.B. eher zu Papa hingezogen fühlt, liegt auch an ähnlichen Interessen, die die teilen.

    LG Miriam mit 2 Jungs (2004 und 2006)

  • "Die Ersten erlangen die Liebe der Eltern durch Angepasstheit, die Zweiten durch Revoluzertum. Ausserdem sind die Erstgeborenen meist die Mamakinder, die Zweiten bevorzugen den Papa."


    Das komplette Gegenteil ist der Fall.


    Hier ist ja sicher die gelebte Familienstruktur gemeint und nicht die theoretische (da meine beiden Erstgeborenen ja vor/nach der Geburt gestorben sind).

    LG, Sosh - das weibliche Viertel unserer Familie


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  • Meine Erstgeborene ist ein Papakind. Bestimmt auch dadurch das Papa sehr sehr viel zuhause war als sie Baby war. Wir konnten echt gut alles aufteilen. Dazu wurde sie zwiemilchernährt, Papa hat also auch gefüttert, meiner Ansicht nach hat das echt Auswirkungen auf die Bindung in den ersten Jahren.
    Die Zweitgeborene hängt mehr an mir, Sohn, also Nummer 3, auch, Nummer 4 sehr situationsabhängig, mal so mal so.
    Baby hängt noch deutlich mehr an mir.


    "Seien sie gut zu den Kindern....Wir haben nichts besseres."
    Otfried Preußler

  • Ich habe ganz anders angeklickt.


    Zuerst mal ist hier der Große der Revoluzzer und die Mittlere sehr angepasst. Die Kleine kommt eher nach dem Großen.


    Mama-Kind, Papa-Kind? Das kennen wir so eigentlich nicht. Aber wir sind auch nicht "immer gleich".
    Mein Mann hat sich sehr viel um den Großen gekümmert, nachdem die Mittlere geboren wurde. Und auch bis jetzt unternehmen die beiden wahrscheinlich mehr zusammen, als ich mit meinem Sohn, z.B. Arztbesuche, Sport ... Aber auch da wechseln wir uns ggf. ab.
    Und auch die Mädels haben mal mehr Bedürfnis nach Mama, mal mehr nach Papa. Beim Kleinkind wechselt das im Moment täglich (je nachdem wer von uns was mit ihr machen will - das ist dann garantiert der falsche).

  • bei uns überhaupt nicht. das wechselt bei meinen Kindern. bei meinem 8 jährigen ist gerade der Papa angesagt, meine 12jährige ist mehr mir zugewandt. ist wohl das alter.

    sonja mit Eisprincess (03) + kleinronaldo (06)

  • Hallo,


    Bei uns: Unabhängig von der Geschwisterstellung gab es phasenweise ein bevorzugtes Elternteil.


    Als Baby eindeutig und Mama, irgendwann nach der Kleinkindzeit eine Zeit lang eindeutig Papa. Dazwischen und danach war es eher "Tätigkeitsabhängig".
    Z..B. erzählte der Papa offenbar die cooleren Gute Nacht Geschichten.

  • Ich halte nichts von solchen Schubladen, weder hier noch in anderen Bereichen. Und für die Statistik: Bei uns stimmt es nicht, der Große ist das Papakind, die Kleine das Mamakind.

  • Nein. Erstgeborener Sohn ist ein Papakind, unsere Tochter ein Mamakind. Ohne Phasen, durchgehend.

    es grüßt rosarot mit himmelblau (* april 09) und kunterbunt (*märz 11)

  • der erste satz würde passen...der dritte ist auch mehr Revoluzzer...
    die Mädels sind absolute mamakinder, wohl auch wegen unserer zeit alleine ohne mann und papa...
    auch jetzt im Erwachsenenalter
    unser sohn wechselt, er hat Themen die bespricht er nur mit mir und welche für die er den papa braucht...das finde ich ziemlich ideal


    lg doris

  • Hallo,


    Bei uns: Unabhängig von der Geschwisterstellung gab es phasenweise ein bevorzugtes Elternteil.


    Als Baby eindeutig und Mama, irgendwann nach der Kleinkindzeit eine Zeit lang eindeutig Papa. Dazwischen und danach war es eher "Tätigkeitsabhängig".
    Z..B. erzählte der Papa offenbar die cooleren Gute Nacht Geschichten.


    Danke Trin, das Du so schön unser Familienleben beschrieben hast. #herzen Hier ist es ganz genau so.


    Ich mache immer nur eine Sache nach der anderen - die aber gut #freu

  • Hm, meine Große ist tatsächlich angepasst, strebsam, Vorzeigekind. Die Mittlere, obwohl sie mehr Freiheiten hat die die Große durchgekämpft hat #schäm , hat nur Blödsinn im Kopf. #augen


    Die Großen haben es glaube ich immer schwerer. Ich musste erst auch alles lernen, bin in Vielem nicht so sicher in jederneuen Phase, bei den Nachfolgenden klappt es dann besser und mit mehr Gelassenheit. #yoga


    "Seien sie gut zu den Kindern....Wir haben nichts besseres."
    Otfried Preußler