wann brauchen Kinder Hobbies?

  • Durch ein zufälliges Gespräch mit einer Mutti aus dem Kindergarten frage ich mich: Wann brauchen Kinder Hobbies?


    Meine Tochter (4) findet zwar schondas ein oder andere toll, aber es kam bis jetzt noch nicht der Wunsch irgendwas wirklich fest auszuüben. Viele ihrer Kindergartenfreunde machen schon lange (angefangen mit 3) beim Kinderbalett oder Fussball mit #confused


    Wie habt ihr das so gehandhabt?


    Danke

    Wenn Kinder klein sind gib' ihnen Wurzeln, wenn sie groß sind gib' ihnen Flügel!


    Erstes Wunschkind #love





    Zweites Wunschkind #herzen


  • Sie "brauchen" es, wenn sie das wollen und äußern, dass sie das und das als Hobby betreiben wollen, denke ich ... unsere Kinder (8 und 12) haben keine Hobbies, Schule und Spielen reicht, und es geht ihnen bestens.


    Hagendeel

  • "Brauchen" ist ja irgendwie ein dehnbarer Begriff.


    Ich finde es schon wichtig, immer mal wieder auch etwas anzubieten, was die Kinder gar nicht einfordern können, weil sie's einfach noch nicht kennen.
    Auf diese Art und Weise schnupperte meine Tochter ins Ballett (fand sie doof) und in den Flötenunterricht (dito), blieb dann aber letztlich beim Taekwondo und wurstelte drei Jahre mit absoluter Begeisterung beim Kinderschreinern herum.
    Ab der 3. Klasse wollte sie unbedingt Klavierunterricht, und nachdem der Wunsch auch in der 4. noch anhielt, ist sie dann da auch eingestiegen und macht auch das bis heute.
    Wenn man sie fragt, dann könnte sie auch noch zum Theater und zum Reiten, letzteres versuchen wir gerade zusammen mit einer Freundin von ihr möglich zu machen.


    Mein Sohn kam bisher in Berührung mit musikalischer Früherziehung (fand er schrecklich) und wollte dann unbedingt zum Fußball. Fand er nach ein paar Wochen auch langweilig, deshalb haben wir's dann auch wieder gelassen.
    Wenn man ihn fragt, will er nur "mit seinen Freunden spielen".
    Auch in Ordnung.


    Dass er immer mal wieder guckt, erspare ich ihm aber trotzdem nicht, und ich denke, so ab der 5. Klasse würde ich es auch wichtig finden, dass er sich zwei Sachen ausguckt.
    Ich halte einen regelmäßigen Sport oder Musik oder was auch immer für eine ziemlich gute Prophylaxe wenn es um potenzielle "Keine Lust auf gar nichts"-Phasen geht, und ich finde es auch gut, dass sich der Freundeskreis dadurch erweitert und auch unterscheidet.
    Meine Tochter hat Freundinnen beim Taekwondo, Freundinnen in ihrer Schule und auch noch Freundinnen aus anderen Ecken - wenn's mal irgendwo nicht richtig rund läuft, muss sie sich deshalb noch lange nicht komplett ungeliebt fühlen.
    Ich merke schon, dass das mit zunehmendem Alter auch eine immer größere Rolle spielt.

    Kira


    Be who you needed when you were younger

  • Die bisherigen Hobbys der Kinder kamen dadurch zustande, dass ich mir überlegt habe, was ihnen gefallen könnte und sie sich das dann angeguckt haben. Der Große hat mehrere Sachen ausprobiert und wieder verworfen. Der Große und die Mittlere gehen seit zwei Jahren reiten, der Kleine seit kurzer Zeit auch. Der Große wird bald 7 und jetzt ist er soweit, dass er von sich aus nach Aktivitäten fragt. Er ist bei der Kinderfeuerwehr und wird demnächst Karate ausprobieren. Die Mittlere schaut sich den hiesigen Tanzverein an.


    Wann Kinder Hobbys brauchen, kann man pauschal gar nicht beantworten. Ich denke, es schadet nichts, den Kindern ein paar Sachen zwanglos anzubieten und zu schauen, ob sie es mögen. Hobbys gehen ja nicht nur im Verein. Lesen, Basteln, kreativ sein, Skateboard fahren etc. kann man doch auch als Hobby bezeichnen.

    "Guck mal, hier ist ein bisschen Grün für Deine Kaninchen."
    "Mama, die essen nur Blau!"

  • Meine Tochter, seit Febr. 4 Jahre alt, reitet seit einem halben Jahr auf einem minikleinen Ponyhof. Einmal in der Woche, 1 bis 2 Std lang.
    Sie hat schon seit etwa einem Jahr sehr ausdauernd geäußert, dass sie gern Reiten lernen würde. Angmeldet haben wir sie dann, als wir sicher waren, dass das keine Eintagsfliege ist und dass es ihr neben dem Kiga nicht zu viel wird. In den Kiga geht sie tägl. von 8 bis 14 Uhr.
    Verabredungen hat sie auch etwa 1x die Woche.
    So passts grad sehr gut, hab ich das Gefühl.

  • unser kleiner muss klettern und braucht das so wie luft und wasser :D bis jetzt ging es mit viel rausgehen, bäumen, klettergerüsten und gelegentlichen kletterhalle, -parkbesuchen, bei denen jede/r vom personal von ihm begeistert war. nun wird er acht und möchte gern regelmäßig und "ordentlich" klettern.


    sonst sind sie seit fünf jahren mit meinem mann aufm tennisplatz. erst seit zwei jahren trainiert der große während saison und möchte diesen winter auch in die halle. für ihn ist inlinerfahren so was wie ein hobby und so lange das wetter trocken bleibt, ist er täglich unterwegs.

    #sonneige Grüße von Fibula mit drei Juli-Männern #kerze #kerze #kerze #kerze
    Vorurteile sind menschenfreundlich. Sie passen sich dem Niveau ihrer Benutzer bedingungslos an.
    Ernst Ferstl

  • Meine Tochter geht seit sie 4 Jahre alt ist einmal in der Woche zur Trainingsstunde für Modern Dance. Inzwischen ist sie 12 Jahre alt und ist immer noch mit Begeisterung dabei. Sie hätte auch schon öfters in die Wettkampfgruppe wechseln können, wo mehr Trainingsstunden in der Woche sind, wollte sie aber nicht.


    Und einmal in der Woche geht sie noch zur Jugendgruppe.


    Ihr reichen diese zwei Termine in der Woche.

    Durch Zufall wurde ihre Tanzgruppe jetzt auch für einen Wettkampf ausgesucht und da heißt es bis Oktober öfters trainieren. Sie hat schon gesagt, sie ist froh, wenn der Wettkampf vorbei ist und es kein zusätzliches Training mehr gibt.


    Edit: Sie hat sich das selber ausgesucht, ich habe ihr nur gesagt was der Turnverein alles anbietet und was sie ausprobieren kann. Sie hat sich dann für Modern Dance entschieden.

  • Mit knapp vier sind wir mit der Ruebe zum Kinderzumba gegangen (gefaellt ihr nicht, moechte sie nicht machen) und zum Kinderturnen (gefaellt ihr gut, moechte sie machen).


    Ausserdem waren wir beim Fussball zum zugucken. Das gefaellt ihr auch und sie wuerde gerne dort mitmachen. Vllt wenn die neue Saison anfaengt...allerdings ueberschneidet sich das mit dem Kinderturnen. Reiten wuerde sie auch gerne. Mal sehen, wie sich das in den naechsten Monaten entwickelt...


    Da sie nicht in den Kindergarten geht (gehen moechte), faende ich es nicht so schlimm, wenn sie dafuer etwas mehr Hobbys haette.

    Mit der Großen (2011), dem Mittleren (2014), dem Ministernchen (2015) und der Kleinen (2018)

  • S. geht ins Kinderturnen und Tanzen, beides rein zum Spaß. Würde es ihr jetzt keinen Spaß machen, würd ich wohl irgendetwas anderes suchen, dieses Kind braucht Beschäftigung.
    J. hatte zu Kiga-Zeiten auch mal Leerlauf, weil sie auf nix Lust hatte. Seit der Grundschule hatten wir erst Flöte und Yoga und Tanzen, dann kein Yoga mehr mangels Angebot, zwischendurch mal Judo, ne Weilen Turnen, inzwischen schon länger Keyboard und dazu seit einem halben Jahr endlich Schwimmen (sie wollte schon länger, aber es scheiterte an den Rahmenbedingungen).

    LG H. mit J. (15,5) und S. (bald 10)

  • Mein Sohn hat nach dem Kinderturnen die Jungs beim Fußballtraining der Jungs zugesehen, und wollte das dann auch. Da war er gerade 4 Jahre alt geworden und ist seitdem dabei, in diesem Jahr sind es 10 Jahre.

  • Bei uns ist bis zum Schulalter nicht viel los mit Hobbies... Spielgruppe/Kindergarten am Vormittag und am Nachmittag Zeit zum Spielen, Freunde treffen, Alltag erleben, langeweilen,... passt für uns grad richtig. Ab und zu wird bei uns ein Block Kinderturnen angeboten, so etwas machen wir schon - aber nichts Längerfristiges. Der Große und die Mittlere haben mit vier mit dem Schi fahren begonnen und waren dazu in einem Schikurs.
    Der Große - jetzt in der ersten Klasse - hat mit den Pfadfindern begonnen und war im Winter wöchentlich mit dem Schiclub Schi fahren. Viel mehr möchte er nicht machen und das passt uns sehr gut so.


    Klingt jetzt so geschrieben als wäre ich gegen Hobbies - stimmt aber nicht. Ich halte Hobbies für die Persönlichkeitsentwicklung für ganz wichtig, besonders als Teil der Suchtprävention. Und dazu ist es egal, ob es etwas Sportliches ist oder der Schachclub oder mit Tieren.... Hauptsächlich es ist etwas, was gerne gemacht wird und zu einer Erweiterung der Erfahrungen beiträgt. Aber eben nicht zu früh und nicht zu viel.

  • Ich denke Hobbys entwickelt jedes Kind irgendwann. Schließlich sind Hobbys per Definition nur Aktivitäten, die man regelmäßig und freiwillig betreibt und an denen man Spaß hat. Oft werden Hobbys ja mit Vereinsaktivitäten gleich gesetzt. Ein Hobby kann aber auch Computerspielen, Lesen, das Sammeln von Panini-Bildern oder stricken sein. Und irgendwelche Vorlieben entwickelt über lang oder kurz doch jedes Kind. Vielleicht mit 4 Jahren noch nicht so ausgeprägt, aber mit der Zeit wird sich das herauskristallisieren. Spätestens im Grundschulalter.


    Vereinsaktivitäten - das verstehen die meisten ja unter Hobby - braucht man im Leben sicher nicht. Es schadet aber auch nicht. Mit 4 Jahren ist es ja noch so, dass die Kinder von den Eltern an die Sportarten/Instrumente heran geführt werden. Klar haben die Kleinen schon Vorlieben, aber die Eltern steuern noch stark mit. Ich finde es wichtig ein Kind zu beobachten. Klimpert es bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf Instrumenten und trällert kleine Liedchen? Oder tanzt es durch die Wohnung sobald irgendwo Musik an geht? Wird das Elternbett als Turnmatratze für Purzelbäume, Saltos und Handstände missbraucht? Oder wird einfach nur jeder halbwegs runde Gegenstand gedribbelt? Je nachdem KANN man natürlich Angebote machen. Oder einfach unbekannte Sportarten zeigen. Ein Kind mit Fußballtalent und/oder -lust wird schon irgendwann zu seinem Sport finden. Schließlich gibt es da Vereine an jeder Ecke. Mit Capoeira, Feldhockey, Fechten oder Wasserball kommt ein Kind alleine seltener in Berührung. Aber nötig ist das alles aus meiner Sicht nicht.


    Meine beiden nicht Schulkinder machen keinen Vereinssport und lernen auch kein Instrument. Sie gehen nicht mal in den Kindergarten. Trotzdem haben sie genug Kontakte und lerne haufenweise Aktivitäten kennen. Sie können beide schwimmen und tauchen, weil wir einen Pool haben und außerdem 1x die Woche ins Schwimmbad gegangen sind. Ich nehme sie mit zur Arbeit (Waisenhaus) und da nehmen da am Alltag teil. Kochen, nähen, schreinern, Brunnen graben, Fußball spielen, trommeln... Aber eben kein Hobby. Ich finde das für Kinder völlig normal und ok.
    Mein Großer wurde mit 8 von seinem Sportlehrer angesprochen, ob er nicht mal Fechten ausprobieren will. Und das ist eindeutig sein Sport. Geschicklichkeit, Schnelligkeit, ein Sport mit Köpfchen und trotzdem anstrengend genug um ihn auszupowern. Er hat allerdings vor einem Vierteljahr aufgehört, weil sein Trainer weg ist und er mit dem neuen nicht warm wurde. Vielleicht versucht er es nach dem Umzug nochmal in einem Verein. Das Fräulein hingegen hat mit 4 alle unsere CDs mit klassischer Musik durchsucht und nach dem "schönen" Instrument gefragt. Sie wolle das auch lernen. Sie meinte ein Cello und bekommt nun schon seit 4,5 Jahren Unterricht. Fußball kam dann durch die Schule, weil sie etwas machen musste. Es macht ihr Spaß, aber ihr Herz hängt nicht dran.

    Liebe Grüße vom Zebra! #sonne


    mit Mister Big (2004) - Fräulein Chaos (2006) - Herr Lütt (2009) - Mademoiselle Petite (2010)

  • Der Große war 2,5 Jahre beim Kinderturnen, von 2-4, von 5-6 in der Musikschule und nun, mit 7 geht er zum Judo und ab September zusätzlich zum Instrumentenkarussell. Das Kinderturnen und die Musikschule haben sich so ergeben, weil Freunde hingegangen sind und es ihm gefallen hat. Zum Judo wollte er selbst gehen und macht das jetzt mit großer Begeisterung. Zum Instrumentenkarussell habe ich ihn angemeldet, weil ich es gut finde, wenn er zumindest mal reinschnuppert, ob ihm ein Instrument gefällt. Wenn nicht, dann war es das nach einem halben Jahr eben.
    Der Kleine hat bisher nichts gemacht, da hier an unserem neuen Wohnort das Kinderturnen nur ohne Elternbegleitung ist und er das nicht möchte. Zur Musikschule wollte er auch nicht mit dem Großen. Aber zum Judo will er unbedingt und fiebert nun seinem nächsten Geburtstag entgegen, ab da darf er nämlich auch dorthin #freu Ich habe den Eindruck, dass er momentan durch die Freunde, die den Großen besuchen, genug Abwechslung hat und ausgepowert ist und noch kein eigenes Hobby braucht.
    Der Große hat es immer genossen, wenn er feste Termine hatte, der Kleine mag es gerade nicht. Wie immer kommt es aufs Kind an ^^

  • ok, vielen Dank :)


    Purzelbäume und klettern sind hier extrem hoch im Kurs - vll werde ich in der Hinsicht mal weiterschauen. Aber auch schwimmen ist sehr beliebt, jedoch glaube ich kaum, dass es für 4 Jährige schon Schwimmkurse gibt.
    Beim Kinderturnen waren wir auch schonmal - war recht lustig, vll sollten wir das wieder aufnehmen #gruebel Im Moment treffen wir noch sehr viele Freunde auf den Spielplätzen, mit denen sie dann einfach rumtobt, klettert, buddelt usw.
    Ist sie bei der Oma, sind die Pferde höchst interessant. Sie liebt es auf ihnen drauf zusitzen oder sie ganz genau zu untersuchen (unterm Bauch langgehen, am Bauch krabbeln, Hufe hochheben...)


    - irgendwie nicht einfach, genau DAS rauszufinden, was sie vll länger interessieren würde #taetschel mal gucken, ich frag sie einfach mal #ja

    Wenn Kinder klein sind gib' ihnen Wurzeln, wenn sie groß sind gib' ihnen Flügel!


    Erstes Wunschkind #love





    Zweites Wunschkind #herzen


  • ok, vielen Dank :)
    (...) Aber auch schwimmen ist sehr beliebt, jedoch glaube ich kaum, dass es für 4 Jährige schon Schwimmkurse gibt.


    Meine Tochter hat mit 4 ihren ersten Schwimmkurs gemacht. Hier gibt es Schwimmen und Wassergewöhnung praktisch ab der Geburt und meine Kinder fanden Wasser immer schon toll.


    Im Alter deiner Tochter war bei uns auch Tanzen sehr beliebt, Ballspiele kamen später. Wie wäre es mit Musikschule? Viele Musikschulen bieten Instrument-Kennenlern-Kurse an.


    edit: Ich glaube übrigens nicht, dass Kinder ab einem bestimmten Alter Hobbies brauchen. Wenn ja, suchen sie sie vermutlich selbst. Manche Kinder sind ohne feste Hobbies total zufrieden, andere müssen jeden Nachmittag Programm haben. Wenn dein Kind zufrieden ist, ist es doch prima.

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  • Ich finde, das steht und fällt mit der Familiensituation und auch mit dem lokalen Angebot. Wenn Zeit und Geld kein Problem ist, warum nicht? Ausser das Kind ist ansonsten sozial gut ausgelastet und hat viele Möglichkeiten, sich auszuprobieren.


    Ich bin AE und wohne in einer Stadt. Von daher hat meine Tochter früh mit Sport angefangen, erst turnen und musikalische Frueherziehung, dann Ballett als Freizeitsport, dann Ballett auf Leistung. Sie hat mit 3 Jahren angefangen, das war sozusagen die natürliche Erweiterung der Babygruppen (hat halt jeder hier so gemacht).


    Ich finde, das muss man nicht so verbissen sehen. Allerdings kommt das Interesse des Kindes oft auch erst mit dem Angebot.

    Alles was schön ist, bleibt schön, auch wenn es welkt. Und unsere Liebe bleibt Liebe, auch wenn wir sterben.


    Maxim Gorkij

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  • Meine großen Kinder waren von klein auf beim Eltern-Kind- und später Kinderturnen, ab ca. 3 1/2 im Kindergarten in der musikalischen Früherziehung und ab 4 3/4 beim Schwimmen.
    Mein Großer hat gern musikalische Früherziehung gemacht, aber es war klar, dass Musik nicht sein spezielles Interessengebiet ist und so hat er nach dem Instrumentenkarussell damit aufgehört. "Seinen" Sport hat er dann in der 2. Klasse über ein Ganztagsangebot gefunden.
    Die Mittlere wollte nach dem Instrumentenkarussell unbedingt ein Instrument lernen und geht jetzt in die Musikschule. Außerdem hat sie mit knapp 7 Jahren auch direkt innerhalb des Vereins vom Kindersport zum Inlineskaten gewechselt. Sie liebt es und ich könnte mir gut vorstellen, dass das ihr Sport bleiben wird.
    Die Kleine wollte unbedingt auch zum Kindersport, da war sie knapp 3. Hatte sie ja bei der großen Schwester gesehen. Nach 4 Monaten hatte sie keine Lust mehr. Nun will sie unbedingt wie ihre Schwester Inlineskater fahren. Also probiert sie das gerade aus. Mal sehen, ob da die Begeisterung länger anhält. Vielleicht ist Sport aber auch nicht ihr Ding. Mal sehen.


    Lustigerweise interessiert sich keines der Kinder für das Hobby, das mein Mann und ich als Kind als "Leistungssport" betrieben haben #weissnicht . Obwohl es das z.B. auch als GTA an der Schule gibt. Tja, es ist aber auch schön, dass die Kinder ihre eigenen Vorlieben gefunden haben.


    Mir selbst hat mein Hobby, das ich als Kind sehr intensiv betrieben habe, sehr viel gegeben. Ich habe daher auch viele Freundschaften, die bis heute halten. Insofern wünsche ich mir auch für meine Kinder, dass sie ein Hobby finden, in dem sie aufgehen können und das ein bisschen den Fokus von der Schule nimmt. Aber natürlich sollen sie selbst entscheiden, welches Hobby das ist. Ich denke, da spielt eben auch viel persönliche Erfahrung mit hinein, inwieweit man da als Eltern forciert.