Nun doch einleiten? Unsicher

  • Hallo,


    ich bin momentan sehr verunsichert über das weitere Vorgehen. Ich bin heute bei 41+0. Gester hatte ich VU bei meiner Gynäkologin. Alles soweit i.O. Plazent sei reif, hätte leichte Verkalkungen, nichts dramatisches. MuMu weich, aber geschlossen, wie seit Wochen. GMH bei 1,5 cm, immerhin leicht reduziert von letzte Woche noch 2 cm. Alles in allem jedoch nichts geburtsreifes. Ich sollte mich doch mal im Kreissaal vorstellen.


    Da war ich eben. Untersuchungen natürlich so wie gestern. Die Ärztin meinte, ich könne mit Nelkenöltampons versuchen die Geburt anzuschubsen. Ansonsten morgen wieder kommen und Rhizinuscocktail trinken, dann aber stationär. Wenn das nichts hilft medikamentös einleiten. Das KH habe ich ausgesucht, weil die eigentlich eher zurückhaltender sind. Deshalb bin ich doch verunsichert, weil die doch so schnell (7 Tage über Termin) aktiv werden würden.


    Ich habe auch keine Lust 3-4 Tage einzuleiten und so lange im KH zu bleiben. Eigentlich hab ich überhaupt keine Lust auf einleiten. Ich will dass es so losgeht. Außerdem hab ich meine beiden Mäuse zu Hause und vor allem die Kleine (3) wird mich ziemlich vermissen. Ich mag nicht so lange von ihnen getrennt sein. ;(


    Vielleicht könntet ihr mir bissel von euch berichten, wie es lief. Ich fühle mich grade ganz traurig.

    Es ist unbedingt wichtig für kleine Kinder, ein geordnetes Leben zu haben.

    Besonders wenn sie es selbst ordnen dürfen.


    - Pippi Langstrumpf -

  • Hier ist mein Bericht, hatte ich mal im jetzigen Archivforum gepostet:





    "Leider verstrich die Woche, und ich sah mich gezwungen, ET + 7 nun doch
    in die Klinik zu gehen. CTG und Doppler waren sehr gut, aber die Ärztin
    stellte wenig Fruchtwasser fest. Nur 6 cm, und bei 5 cm werde man
    einleiten. Das wolle sie sich gleich morgen noch einmal ansehen.
    Eigentlich nahm ich das ganze nicht ernst, denn schon bei meinem ersten
    Kind wollte man mich wegen Fruchtwasser weniger als 7 cm einleiten, und
    als ich dann am nächsten Tag mit gepackter Tasche dastand, waren es
    wieder 10 cm, und ich wurde nach Hause geschickt. Aber trotzdem war ich
    niedergeschlagen. Ich wollte nicht jeden Tag in der Klinik sitzen,
    sonder lieber viel trinken und an der frischen Luft spazieren gehen. V.
    (= meine HG-Hebamme) versprach wieder, nach mir zu schauen, und kam nun
    jeden zweiten Tag vorbei. Den Termin im Krankenhaus hatte ich auf ET+11
    verschoben. Obwohl es mir körperlich gut ging, war ich sehr
    niedergeschlagen, und die im nebligen Novemberwetter über den kahlen
    Bäumen kreisenden Krähenschwärme machten die Stimmung nicht besser. Was
    war ich für eine Mutter, dass ich meine Kinder im Bauch verdursten ließ?
    Wo auch immer ich hinging, kannte man mich plötzlich, bei allen
    Bäckern, beim Tengelmann „Sie noch hier? Waren Sie nicht schon fällig?“.
    Sagte ich zu meiner Tochter: „Komm, wir gehen auf den Markt!“
    antwortete ihre Erzieherin „Ach, Frau X., gibt’s da jetzt die Babys?!?“
    Es war furchtbar!


    ET + 11 ging ich in die Klinik, CTG war super, mir ging es super, und
    ich war mir sicher, dass mein Kind im Fruchtwasser Purzelbäume schlagen
    könne. Ich hatte für den Arzttermin meinen Mann zur Verstärkung dabei,
    weil ich Angst hatte, dass man mich wieder verunsichern würde. Die
    Ärztin machte einen Ultraschall und sagte, dass Fruchtwasser sei jetzt
    nur noch bei 3,5 Zentimeter. Ich hätte allerhöchstens noch Zeit, zu
    Hause meine Tasche zu packen. Ich fragte nach einem Doppler, dieser habe
    aber zu diesem Zeitpunkt keine Aussage mehr. Ein gutes CTG sei auch
    kein Zeichen dafür, dass es dem Kind gut ginge, da das Herz immer noch
    gut versorgt sei, wenn die anderen Organe bereits einen Mangel hätten.
    Und das allerletzte, was wir hier wollten, sei ja nun ein IUFT (=
    intrauteriner Fruchttod). Alles verschwamm mir vor den Augen. Ich wollte
    nicht wieder eingeleitet werden, und die Ärztin fragte nach meinen
    Gründen. Ich erzählte von der letzten Geburt. Die Ärztin bekam
    leuchtende Augen: „Wenn Cytotec bei Ihnen so gut gewirkt hat, nehmen wir
    das doch wieder!“ Sie wollte nun noch wissen, wie lange die Geburt ab
    Tablettengabe gedauert hätte, weil das Kind ja jetzt schnell rausmüsse.
    Ich sah mich endgültig gefangen im Netz des Aktiven Geburtsmanagements
    und fragte nach natürlichen Methoden, die Geburt einzuleiten. Die Ärztin
    wollte davon nichts wissen, weil die natürlichen Methoden nicht
    kontrollierbar seien; von den Nebenwirkungen bei Cytotec erwähnte sie
    nichts. Sie ließ sich aber dann erweichen, dass ich einen Einlauf haben
    könne, wenn ich sofort dabliebe, damit wir schöne CTG-Kontrollen machen
    können. Falls ich wieder nach Hause gehen wolle, müsse ich das auf
    eigene Verantwortung tun und einen Zettel unterschreiben. Wir bekamen
    Bedenkzeit und durften auf dem Krankenhausflur beraten. Für mich war
    klar, dass ich einleiten muss. Der Gedanke, heute Abend auf dem zugigen,
    nach Desinfektionsmitteln und Fäkalien riechenden Flur Wehen veratmen
    zu müssen, schnürte mir alles zusammen. „So, was sagst Du?“ fragte ich
    meinen Mann. „Na ja, alles Ärztegequatsche, wir gehen!“ Er hielt alles
    für juristische Absicherung der Ärztin. „Die wollen uns halt loswerden,
    denn für ein Kind, das draußen ist, sind sie nicht mehr verantwortlich.“
    Ich rief meine Hebamme an, schilderte die Situation mit dem
    Fruchtwasser. „Ein Kind, das kein Fruchtwasser mehr hat, kommt
    normalerweise raus!“ sagte sie mir. Ich war erleichtert. Wir gingen
    zurück ins Besprechungszimmer. Ich musste unterschreiben, dass ich gegen
    ärztlichen Rat das Krankenhaus verlasse. „Wenn sie heute Nacht ein
    schlechtes Gefühl haben, kommen Sie sofort, ich bin da!“ sagte die
    Ärztin zum Abschied. Bei den Hebammen musste ich mir einen neuen Termin
    für den nächsten Tag geben lassen. „Vielleicht sehen wir uns ja auch
    schon heute Nacht!“ sagte die Hebamme. „Besser wär’s ja!“ bemerkte eine
    altkluge Hebammenschülerin mit listiger Nickelbrille. Ich stützte mich
    auf meinen Mann und fühlte mich wie eine alte, gebrochene Frau. Ich
    hatte den ganzen Tag stechende Kopfschmerzen, war müde, konnte aber
    nicht schlafen. Mein Mann ging wieder arbeiten und ich saß mit meiner
    Tochter zu Hause, wurde unruhig und begann im Internet nach „ Einleitung
    bei wenig Fruchtwasser“ zu suchen. Danach war ich völlig verunsichert.
    Zu allem Überfluss klingelte das Telefon Sturm. Immer abwechselnd mein
    Vater und meine Schwiegermutter. Bloß nicht drangehen und die Nerven
    verlieren! Ich hatte mit V. ausgemacht, dass sie mir am Abend einen
    Einlauf machen sollte, weil ich das Kind möglichst schnell vor dem
    nächsten Krankenhaustermin haben wollte. Am Abend kam sie mit dem
    kompletten Hausgeburtsequipment. Wir sprachen mehr als eine Stunde über
    das Krankenhaus, über den Sinn von Einleitungen bei mir und bei anderen
    Frauen. Ich war danach wieder ruhiger und wollte keinen Einlauf mehr.
    Ich war viel zu erschöpft und wollte nur noch schlafen. V.
    verabschiedete sich und versicherte mir, dass sie voll und ganz an meine
    Gebärfähigkeit glaube. Der nächste Tag war ein Samstag, und wir mussten
    jetzt auch noch unsere Tochter mit ins Krankenhaus nehmen. Eine
    Hebammenschülerin legte das CTG an. „Wir wollen Sie jetzt einleiten!“,
    sagte sie mir. Meine Tochter verbreitete gute Stimmung und sang Lieder.
    Damit weckte sie das Bauchbaby und verhalf zu einem guten CTG. Die
    Schülerin kam wieder rein, sie hatte gerade in den Akten gelesen, dass
    V. meine Nachsorgehebamme war. „Eine super Hebamme, ich habe da mein
    Externat gemacht, und war einen Monat mit ihr unterwegs!“ Mir schossen
    fast die Tränen in die Augen, und ich dachte. „Dann lasst mich doch in
    Gottes Namen da hin!“. Nun kam eine neue Ärztin. Doppler war gut,
    Fruchtwasser sei auch wieder in Ordnung. „Wieviel ist es denn?“ fragte
    mein Mann. „10 Zentimeter“ gab sie etwas unwillig zu. Warum ich nicht
    einleiten wolle, es sei doch sinnvoll, dies zu tun, solange es dem Kind
    noch gut ginge. Die Hausgeburt zu erwähnen, traute ich mich schon gar
    nicht und sagte jetzt nur, dass ich meinem Kind dieses Mal eine
    natürliche Geburt wünsche. Die Ärztin erwähnte die Statistik für Kinder
    ab ET+12. Die Todesrate sei sehr hoch. Im Rechts der Isar hätte es
    letztes Jahr eine Frau gegeben, die auch nicht einleiten wollte, genau
    wie ich. Gutes CTG und Stunden später tot. Da hätte sich absolut nichts
    mehr machen lassen. Außerdem könne es sein, dass ich an einer Primären
    Wehenschwäche leide. Dann ginge es nie von selbst los. Ich fragte
    genaueres zur Statistik. Wo die denn herkomme, wenn doch alle Frauen
    heutzutage eingeleitet werden. Die Ärztin meinte, gelesen habe sie die
    Statistik nicht, aber alle Fakten bei Herr Professor XY in der
    Fortbildung gelernt und den wolle ich wohl nicht anzweifeln. Sie glaube,
    von früher und aus dem Ausland. Das überzeugte mich nicht, meine kleine
    Tochter rief „Jetzt geh `mer, auf geht’s Buam!“, und wir gingen wieder
    zum unterschreiben, diesmal mit Kulivermerk, dass wir insbesondere über
    IUFT bei ET+12 aufgeklärt worden seien. Die Ärztin bat mich auch
    inständig, bei jedem schlechten Gefühl vorbei zu kommen, sie sei die
    ganze Nacht da. Es ist schwer, bei solch einer Bearbeitung KEIN
    schlechtes Gefühl zu haben, dachte ich mir. Das Verlassen des
    Krankenhauses fiel mir heute schon leichter, weil wir gestern schon
    geübt hatten. "
    Kind kam dann ET+13 zu Hause in der Badewanne, gesund un munter.

    Liebe Grüße von Alusra
    #rose


    Manchmal braucht man keine Tipps. Manchmal braucht man nur einen
    Zuhörer, der an den richtigen stellen "Hmmm" sagt und auch alles blöd
    findet.


  • 7 Tage find ich nicht schnell. Nelkenöl macht man einen Tag, dann Pause, dann wieder... Dann vielleicht noch den Cocktail... Oder Eipollösung...


    Kind Nr 2 und 3 wurden eingeleitet: Nr. 2 auch ne Woche mit Nelke, bauchmassage, eiplollösungen Und an ET war Schluss wegen oligohydramnion. Da mit cytotec und das ging dann fix. Aber die Woche vorher mit den ganzen Scheiss drumherum und die Hoffnung, es geht von allein los.... Ätzend! Das war nicht schön.


    Bei Kind Nr 3 haben sie mich ET+7 (bei mir schon ET+10, ich hatte bisschen geflunkert) gefragt ob ich wieder mit Nelke anfangen möchte aber ich meinte "holen sie das cytotec, ich möchte heute mein Kind gebären" erste Gabe war um 8.30(?) und 4 h später die zweite und um 16 Uhr wurde er geboren.

    Unsere Boygroup: Flitzekind 09/2011, Flitzebaby 02/2013 und Robinson Freitag 08/2014 #herz

  • Dieser Thread aus dem Archivforum ist vielleicht auch noch interessant für Dich:
    Einleitung ET +7


    Alles Gute Dir, ich wünsche Dir eine schöne Geburt!

    Liebe Grüße von Alusra
    #rose


    Manchmal braucht man keine Tipps. Manchmal braucht man nur einen
    Zuhörer, der an den richtigen stellen "Hmmm" sagt und auch alles blöd
    findet.


  • Wenn ich das richtig lese, gibt es keinen Grund zum einleiten?
    Dann würde ich persönlich das auch nicht machen lassen, sondern abwarten.

    Do one thing everyday that scares you - Eleanor Roosevelt
    When you reach for the stars, you may not quite get one, but you won't come up with a handful of mud either - Leo Burnett

  • Liebe TS, mein kleiner Sohn kam bei ET+8 ohne Einleitung mit Saugglocke im KH zur Welt. Der Große ET+10, aber KS.


    Beide waren groß und schwer #zaehne , aber die zweite Geburt war trotz einiger Pannen sehr schön. #ja Das KH hat vorher keinen Stress gemacht, sich nur im Gewicht verschätzt, ein Kilo (sie schätzen 3700/3800), das kann ja passieren #lol Alle, meine Vorsorgehebamme, Ärzte im KH und auch ich haben mit einer Übertragung gerechnet, weil der Große auch spät dran war.


    Beide Jungs sind immer noch groß und lassen sich Zeit. #taetschel


    edit: Beide Geburten fingen ohne Einleitung an, Nr.2 war ein Blasensprung zuhause.

    Studiosa mit Erstgeborenem 10/06 und Zweitsohn 4/11 - im Doppelpack machen sie doppelt Spaß!

  • Was sagt denn deine Hebamme dazu?
    Soweit du schreibst, gibt es aber doch derzeit keinen medizinischen Grund zum Einleiten - oder?


    Und wie fühlst du dich? Gibt es denn überhaupt eine Möglichkeit für dich derzeit, abkömmlich zu sein? Denn meiner Meinung nach gehört zum Geburtsbeginn häufig auch die richtige innere Einstellung. Wenn du nicht weg kannst - wie soll dann die Geburt losgehen?
    Schaffst du es, dir ein paar Stunden Zeit zu nehmen, ohne Kinder? Dich innerlich zu verabschieden von der Schwangerschaft?

    Liebe Grüße
    Martina


    Tochter 05/2004
    Sohn 04/2015

    Tochter 01/2019

  • Kamen denn die anderen Kinder auch zu spät? Wenn ja, dann dauert eine Schwangerschaft bei dir vielleicht einfach ein paar Tage länger als Durchschnitt.


    Ich denke, solange es keinen medizinischen Grund gibt, würde ich nicht einleiten lassen.
    Ach ja, denk daran, genug zu trinken bei der Hitze, sonst wird das Fruchtwasser weniger.


    Meine Kinder kamen bei ET+13, ET+5 (offiziell ET+8) und ET+11 (offiziell ET+14). Alle ohne Einleitung, allerdings hatte ich bei Kind 3 das mit der Eipolablösung probiert (war gar nicht schlimm). Keine Ahnung, ob es geholfen hat.
    Dass Kind 2 so "früh" kam, lag wahrscheinlich daran, dass ich es am Tag vor der Geburt endlich geschafft hatte, wegen meiner Ischiasprobleme zu einer Osteopathin zu gehen, und die hat mir so richtig schön das Becken gelockert.

    Mirjam mit Clown (2006) und Spaßvogel (2008) und Quatschkopf (2010)

  • Warum soll denn eingeleitet werden?


    Wenn es keinen Grund gibt würde ich auf den natürlichen Geburtsstart warten.


    Mein Sohn kam ET +21. ;) Bin da also etwas gelassener. Und davon ab sind eingeleitete Geburten, zumindest bei mir, immer schwieriger gewesen und langwieriger als wenn es allein losging.

  • Hallo,


    ich danke euch schon mal für eure Antworten. Meine Hebamme habe ich noch nicht erreicht, ihr aber auf den AB gesprochen. Von dem Gespräch mit ihr erhoffe ich mir schon etwas mehr Klärung.


    Ich bin ein wenig enttäuscht und irritiert vom Gespräch im KH. Ich war dort zur Geburt der 2. Damals hatte ich einen Blasensprung bei 38+5. In anderern KH hätten sie dann ziemlich zeitig eingeleitet, dort gab man mir Zeit. 24 Std. später setzten die Wehen ein. Sie hätten aber mit enger Kontrolle der Entzündungswerte etc. auch noch länger gewartet. Das KH ist eigentlich nicht so schnell mit dem Einsatz von "invasiver" Medizin, zumindest war das bisher so. Dort gebären z.B. häufiger Frauen mit BEL oder nach KS, wo andere Kliniken einen Folge-KS empfehlen. Ich habe extra dieses kleine, babyfreudlich zertifizierte KH gewählt und nicht das Maximalversorgungs-KH mit hoher Geburtenrate und schnellen Einleitungen/KS etc., was aber näher und schneller erreichbar ist. Deshalb war ich auch nicht darauf vorbereitet, dass man mir bei ET+7 durchaus eine Einleitung, zunächst mit natürlichen Methoden, aber immerhin, empfiehlt. Ich hätte eher damit gerechnet, dass man mich bestärkt und mir mögliche Wege zeigt. Immerhin gibt es ja genug Babys die spontan nach ET+7 zur Welt kommen.


    Ja, momentan geht es mir gut. Von den üblichen Schwangerschaftsbegleiterscheinungen mal abgesehen und der anstrengenden Hitze. Und natürlich hätte ich mein Baby gern so bald wie möglich im Arm. Ich habe aber Angst vor einer medizinischen Einleitung mit stundenlangen erfolglosen Wehen mit Wehentropf & co., die dann womöglich noch in einem KS endet.


    Der Große kam bei 40+4 und die Kleine bei 38+6. Deswegen habe ich auch irgendwie nicht damit gerechnet, dass die Dritte am längsten bleibt.

    Es ist unbedingt wichtig für kleine Kinder, ein geordnetes Leben zu haben.

    Besonders wenn sie es selbst ordnen dürfen.


    - Pippi Langstrumpf -

    Einmal editiert, zuletzt von vanity ()

  • Hab gerade mit meiner Hebamme telefoniert. Sie war auch sehr erstaunt, dass das KH gleich eine wie auch immer geartete Einleitung empfiehlt. Sie hätte das auch nicht erwartet.


    Ihrer Meinung nach muss nicht eingeleitet werden, wenn alles i.O. ist. Was mir ja meine Gyn. und die Ärztin im KH bestätigt haben. Ich treffe mich nun morgen mit ihr. Sie macht ein CTG und wir können weiter drüber reden. Ich solle eher mit meinem Baby Kontakt aufnehmen, fragen, warum es noch nicht raus möchte bzw. mich fragen, ob ich schon bereit bin für eine Geburt. Die Gute. Ich hätte nicht gedacht, dass man da so empfindsam wird, wenn man Einleitungen empfohlen bekommt. :(

    Es ist unbedingt wichtig für kleine Kinder, ein geordnetes Leben zu haben.

    Besonders wenn sie es selbst ordnen dürfen.


    - Pippi Langstrumpf -

  • Doch. Ein KH in der der Nähe bei uns macht Paare schon verrückt, wenn sie bei ET+4 sind und zitiert Statistiken, wie gefährlich das wäre. :stupid: Klar, Frau ist eine Maschine, die xTage nach Befruchtung Produkt Baby auswerfen muss. #augen

    Studiosa mit Erstgeborenem 10/06 und Zweitsohn 4/11 - im Doppelpack machen sie doppelt Spaß!

  • Ich habe meinen Großen offiziell bei 42+0 bekommen. Ab ET+7 haben meine Hebammen angefangen Stress zu erzeugen weil das KH in dem sie Belegerinnen waren ab da einleiten würde. Ich habe damals die Leitlinien dazu gelesen und für mich eine bewusste und informierte E tscheidung getroffen. So lange es Baby und mir gut ging wollte ich alles lassen wie es war. Samstags wurde dann das Ctg auffälliger, sonntags morgens noch mehr, sonntags abends noch doller. Sohn hatte Bradykardie (?). Deswegen sind wir dann abends noch ins KH gefahren. Dort wurde montags mit Nelkenöl angestupst, wehenmittel wollte ich auch auf keinen Fall. Sohn kam dann dienstags mittags. Laut Hebammen eher mehr als 3 Wochen über ET (was zu meinem selbst errechneten ET passte). Also eher 43+x. Apgar-werte von 10/10 und auch sonst alles super. nur eben toooootaaaal schrumpelig.


    Der Druck -und wenn auch nur gefühlt- den meine Umwelt ausübte war sehr anstrengend.


    Ich kann Dir nur empfehlen, lies die Leitlinien zur Einleitung. Dann hast du auch eine gute Diskussionsbasis.


    Dir alles Gute!


    Edit sagt noch, bei der heutigen Versicherungslage kann ich sogar ein bisschen die KH verstehen, die nicht wesentlich über Termin gehen wollen. Risiko für Totgeburten steigt nunmal. Wenn auch nur minimal...

    You never know how strong you are until being strong is the only choice you have

    .



    Einmal editiert, zuletzt von Nokona ()

  • Bei mir wurde bei ET+12 (aus meiner sicht grundlos, alles war ok) nach heftigem bedrängen im KH eingeleitet und das war übel, endete in KS und Intensiv fürs Kind. Wenn du dich gut fühlst und deine hebamme das genauso sieht, würde ich nicht einleiten.

    Weihnachtskind 2013

    Sternenkind 11/2017

    Sternenkind 08/2019

  • Bei mir wurde bei ET+10 eingeleitet, weil ich kein Fruchtwasser mehr hatte.


    Was soll ich sagen, das Kimd saß halt nicht fest im Becken, war zum Schluss ein KS.
    Wenn alles gut ist, würde ich warten ...

    ...eigentlich bin ich ganz anders, ich komm nur viel zu selten dazu ...

  • Hallo Vanity, wie geht es Dir mittlerweile?


    Dingsda

    Das Posting spiegelt meine Gedanken wieder, Rechtschreibung und Grammatik hingegen sind frei erfunden.

  • Ich kann berichten,dass alle Aufregung umsonst war. Am Dienstag Abend setzten die Wehen en und am 8.7. um 0.23 Uhr wurde die kleine mathilda in einer sehr entspannten Geburt geboren.


    Danke euch allen für eure Berichte.

    Es ist unbedingt wichtig für kleine Kinder, ein geordnetes Leben zu haben.

    Besonders wenn sie es selbst ordnen dürfen.


    - Pippi Langstrumpf -

  • herzlichen glückwunsch #laola (und der 8.7. ist sooo ein tolles datum. da ist unser großer auch geboren :D )

    Trinity mit DerGroßen (9 jahre) DemGroßen (7) und DerKleinen (3 Jahre) & Mini ( 5/14)