Musikgarten-Ausbildung oder nicht?

  • hallo,


    es gibt hier doch bestimmt einige, die eine Musikgarten-Ausbildung haben und Kurse geben.
    Aber auch Musikgarten-Besucher oder auch -Nichtbesucher dürfen sich gerne äußern.


    Ich bin zur Zeit schwer am überlegen, was ich nach meiner Elternzeit anstellen soll. Dabei gehe ich von den Überlegungen aus: Was kann ich und was macht mir Spaß.
    Nun mache ich schon seit mehreren Jahrzehnten Musik und habe als Kind eine fundierte musikalische Ausbildung genossen. Die Musik ist ein ganz wichtiger Bestandteit meines Lebens und der rote Faden, der sich kontinuierlich durch mein Leben zieht. Also denke ich mir, kann ich damit nicht etwas anfangen?
    Außerdem leite ich seit einigen Jahren die Krabbelgruppe meiner Gemeinde, und auch das macht mir großen Spaß. Also liegt der Gedanke nahe, eine Musikgarten-Ausbildung zu absolvieren.


    Aber: In der Stadt (Kleinstadt), in dem das Dorf eingemeindet ist, in dem ich wohne, gibt es schon eine Frau, die Musikgarten schon sehr lange anbietet. Auch im Nachbarstädtchen gibt es zwei Musikgarten-Leiterinnen (nennt man die so?). Die Stadt in die andere Richtung hat auch schon eine. Da macht es doch wenig Sinn, wenn ich das jetzt auch noch mache, oder?


    Im alten Forum habe ich gelesen, daß manche mit dem Konzept von Musikgarten (schnelles Tempo des Wechsels zwischen den verschiedenen Angeboten) nicht so viel anfangen konnten, daß sie ihren Kindern gerne mehr Zeit zum Ausprobieren und Experimentieren gegönnt hätten. Würde es Eurer Meinung nach Sinn machen, etwas Ähnliches mit einem ruhigeren Ablauf anzubieten? Aber auch dann wäre die Musikgarten-Ausbildung doch sinnvoll, da Kinder verschiedenen Alters unterschiedliche musikalische Ansprache brauchen/verstehen, und das weiß ich ja noch nicht; versteht Ihr, was ich meine?


    Hach, ich krieg meine Gedanken einfach nicht geordnet.
    Oder was kann man denn noch mit jahrelanger Musikerfahrung aber ohne musikalische Berufsausbildung machen?

    liebe Grüße
    adriela


    Gott trägt dein Bild in seiner Brieftasche. (Tony Campolo)

  • Bist du gut in Englisch?


    Dann schau dir mal das Konzept "music together" an.


    Ich hab das ein paar jahre mit meinen Kindern gemacht und wir als eltern fanden es auch toll, einfach weil es richtig tolle Lieder sind, auch mit Instrumenten, Bewegung etc. Leider war es uns irgendwann zu weit zum fahren...


    Oder denkst du, die Nachfrage für Englische sachen ist bei dir nicht so gross? Weil du schreibst, du kommst aus nem Dorf?

  • Ähm , ja, danke, aber mein Englisch #pinch :wacko:#stumm .
    Außerdem gibt es im Städtchen Englischkurse für Kleine und ganz kleine Leute; die machen dann bestimmt auch viel über musik. Aber das ist nur eine Vermutung.
    Wenn's sowas in Französisch gäbe, da bin ich weitaus fitter. Macht bei uns eigentlich auch mehr Sinn, denn wir sind recht nahe der französischen Grenze.

    liebe Grüße
    adriela


    Gott trägt dein Bild in seiner Brieftasche. (Tony Campolo)

  • adriela, dann biete doch sowas für Französisch an! Eine Mischung aus Spielen und Liedern.


    Letztlich kannst Du so ein Konzept auch selber entwickeln, wenn Du den entsprechenden musikalischen/sprachlichen und didaktischen Background hast.


    Denk aber dran, dass immer mehr Kinder immer früher und immer länger im Kiga sind. Mehr als ein Nebenverdienst (und dass es Dir Spaß macht) springt da sicher eher nicht raus.

    Keine Toleranz gegenüber Intoleranz!

  • ich war mit meinen zwei Großen im Musikgarten und hab mich auch selbst bisschen zu der Ausbildung informiert. ich fands als Mutter immer super mit meinen Kindern.
    Die Grundausbildung geht ja auch recht schnell und is gar nich so teuer, wenn ich mich recht erinnere, von daher könntest du es ja schon einfach mal machen und verlierst dann auch nicht wirklich viel, falls es nicht so gut angenommen wird. Und wegen dem Tempo: du kannst ja deine Kurse schon auch frei gestalten und einfach dann ein bisschen länger bei einem Lied verweilen z.B.

  • Servus adriela,


    Hast du schon mal was vom EKP gehört? Das Eltern-Kind-Programm wird von der kath. Erwachsenenbildung angeboten. Ich mache das mit meinem kleinen und es macht richtig viel Spaß!! Das Honorar ist gering, dafür kann ich all meine Kreativität und Begeisterung mit anderen Eltern teilen. Hab mit meinem großen 2 Semester Musikgarten erlebt und im Vergleich ist EKP einfach abwechslungsreicher und ruhiger.


    lg libelllein

    Nichts Schöneres unter der Sonne,

    als unter der Sonne zu sein.

    #sonne

  • Wie wäre es denn mit Abenteuer-K*nder-Welt?


    Oder schau mal auf die Seite von Elke Gulden.


    Oder nenn es einfach Musikalische Früherziehung und entwickel etwas eigenes?


    Reich wird man mit so was nicht, aber Spaß macht das! Mehr gerne per PN.

    Es gibt Tage, an denen Du denkst, dass Du untergehst. Wie stark Du wirklich bist, erkennst Du erst, wenn Du sie überstanden hast...

  • Wow, das sind ja super Seiten, die Ihr mir da genannt habt.
    Nach sowas bin ich schon lange auf der Suche, um mich für meine Krabbelgruppe ein bißchen fitter zu machen.
    Ich freu mich schon auf heute Abend, da geh ich mal schmökern, wenn die Kinder im Bett sind.
    Habt ganz herzlichen Dank!

    liebe Grüße
    adriela


    Gott trägt dein Bild in seiner Brieftasche. (Tony Campolo)

  • ich flitze auch noch hinterher und will dich bestärken. Mach es.
    Und dann finde deinen Weg, deine Kurse ganz individuell zu gestalten. :)
    Ich hätte seinerzeit alles drum gegeben, eine nicht klassische Musikgartentante zu finden, eine Rabin ... :D (unsere war ein wahrer Feldwebel)

    Nehmt die Stöcke aus dem Arsch - wir machen Lagerfeuer!