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  • Hi Manu Mami
    Hattest du bei der Umstellung Probleme? Und wie fühlst du dich im Alltag? Das ist eigentlich auch das,,was ich favorisiere. Ich habe nur das Gefühl ohne KH zu wenig Energie zu haben.
    Sorry, dass ich so kurz angebunden bin, der Kleine schläft gerade bei mir ein.
    Liebe grüße
    Sunny

    Scheint die Sonne auch für Nazis? Wenn's nach mir geht tut sie es nicht!!! ( DBBDW)

    Es gruesst die Sunny mit der Hummel an der Hand, dem Möpsken im Arm und dem Sternchen im Herzen! #love

  • Hi Sunny Day,

    ich fühle mich im Alltag deutlich fitter. Aber das hat eine ganze Zeit lang gedauert - bin auch immer wieder in alte Muster gekippt. Aber auf Weizen und Co bekomme ich totale Binge Eating Anfälle. Da könnte ich essen ohne Ende und habe auf diesem WEg auch in 10 Jahren 40 Kilo (!!!) zugenommen. Mein Kopf möchte ja vegan, aber mein Körper verträgt einfach viele Dinge nicht. Richtig satt werde ich tatsächlich, wenn ich Fleisch esse. Das war ein langer und harter Kampf mit mir selber. Ich habe für mich den Kompromiss geschlossen, dass ich Fleisch bei einem Bio-Bauern kaufe, der am Hof schlachtet und dessen Tiere ich "kenne".

    Das mit der Energie passt bei mir, seitdem ich bis Mittag praktisch nur grüne Smoothies trinke. Entweder ist das eine Portion (750ml) oder bei großem Hunger zwei. Da sind eine Menge Kohlenhydrate drin. Und je später es wird, desto mehr reduziere ich die KHs.

    Das Wichtigste ist halt food preparing, wenn ich unterwegs bin. Mal eben rasch ne Semmel kaufen, geht halt nicht mehr. Da ist es besser, eine Tüte Nüsse oder Mandeln und Obst im Gepäck zu haben. Aber ich schlafe seither besser und habe auch keine nächtlichen Fressanfälle. Das war echt schlimm. Ich habe Nacht für Nacht gegen 2.00 Uhr eine Tafel Schokolade, Kekse oder sonstwas in mich reingestopft. Wie im Film :)
    Das ist vorbei, seitdem ich abends low carb esse.

  • Danke Manu Mami. Wie machst du die Smoothies? Ich denke, ich werde auch wieder etwas umstellen . Ich vertrage keine Milchprodukte . Eier bekomme ich vom Nachbarhof, da kenne ich die Hühner . Und Fleisch haben wir aus eigener Jagd. Ich möchte daraus auch selbst Hackfleisch machen. Dann noch einmal die Woche Fisch und vielleicht mal Biohühnchen. Ich merke ,;wie ohne Brot etc meine Haut viel besser ist.

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  • Die Smoothies mache ich mit Feldsalat (österreichisch Vogerlsalat), Banane, Birne, Kiwi und Orange.
    Mein Mann trinkt morgens auch Smoothie und die Kinder frisch gepressten O-Saft.

    Gerade habe ich eine Zwiebel in Ringen angeröstet mit Rührei drüber und Feldsalat gegessen. Und ich bin so satt, dass ich gerade das Gefühl habe, dass ich morgen gar nichts essen werde :)

    Normalerweise braten wir Fleisch oder Fisch, ab und zu auch mal Tofu einfach an und machen Gemüse, Gemüserohkost und Salat dazu. Eigentlich ist das sehr clean - also auch clean food, da kein Convenience. Wenn die Kinder Pommes wollen, mache ich Wedges aus Bio-Kartoffeln, die ich in Olivenöl und Salz und Paprika mariniere. Das haben sie ganz gut akzeptiert und es geht schnell.

  • Ich mach auch fast jeden zweiten Tag Gemüse im Backofen, im Winter. Im Sommer mehr Rohkost und Salat. Ich habe eine superleckere Soße für das Ofengemüse von "the Buddhist chief" . Wir lieben die. Smoothies mach ich auch täglich. Und sonst esse ich halt sehr clean. Ich mache das meiste selbst.
    Liebe grüße

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  • Ja gern. Ich nehme von jedem zwei EL: sojasauce, Öl, Zitronensaft, agavensaft, tahin und eine prise Salz. Dann alles mixen und fertig.

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  • Und es interessiert mich auch, was sich so bei euch bewährt hat an "ungewohnten" Nahrungsmitteln wie Mandelmehl, Kokosmehl, usw. Sowas hatten wir bisher nicht im Schrank und ich frage mich, ob sich die (ja doch teure) Anschaffung lohnt.

    wir haben an "neuen" Nahrungsmitteln immer wieder:
    - Mandelmus/ Cashewmus
    - aus Cashews mache ich selber "mehl" und mische das mit gf mehl für pancakes der Kinder, nicht paleo, aber eine "sünde" vergsündert. naja. so ein bisschen ;)
    - Kichererbsenmehl bzw falafelgrundmischung
    - Nüsse habe ich stets da als schnellen Vorrat für mich.

    ich entdecke seit einiger Zeit die "bitteren" Nahrungsmittel für mich, die ich lange, sehr lange verweigert habe. So haben wir fast immer Rauke da und ich stehe auf störkeres würzen, was mir "früher" immer fremd war.

    extra sachen haben wir eigentlich nix. Ein paar neue Narhungsmittel haben wir entdeckt, aber da wir schon immer dazu tendiert haben viel selbst zu kochen hat sich wenig geändert.

    Für mich ist es nur wichtig wie @ManuMami auch sagt, sogenanntes fastfood dabeizuhaben. Ich liebe die "kind" riegel die es hier leider nicht gibg und ich teuer importieren (lassen) muss, und habe sonst gerne Nüsse da.

    Brotzeitbox: der große ist naturgemäß 80% "paleo" und ist mit paprika, gurke, sesamriegel, karotte, Erdnüsse (die sind im übrigen nicht paleo, ich sag nur weil die überschrift hier so heisst) .... zufrieden und kauft sich ansonsten eh was beim kiosk, da hab ich keine Aktien drin (und will auch nicht mehr mitreden, er merkt eh was ihm gut tut und was nicht).

    generell ist meine erfahrung dass wir mit "ersatz" nicht gut fahren, weil es eben immer ein Ersatz ist. Ich esse lieber das Jahr über keinen Kaiserschmarrn um mir dann im Urlaub auf der Hütte einen richtig guten zu gönnen als einen abklatsch zu haben. wenn, dann richtig, und so haben wir halt die Sachen da die uns schmecken und die, die uns zwar schmecken aber nicht gut tun sind eben nicht vorhanden.

    Nur eines nimm von dem, was ich erfahren:
    Wer du auch seist, nur eines – sei es ganz!
    (mascha kaleko)

  • Da schließe ich mich Murkel an, die Ersatzrezepte habe ich auch wieder aus dem Speiseplan verbannt, weil sie einfach gar nicht gut schmecken und nur den Gusto auf das Original verstärken. Da bleibe ich lieber puristisch, das macht mir weniger aus.

  • Vielen Dank für die guten Tipps!

    Ich hab hier nur durch Zufall reingeschaut, weil ich Paleo irgendwie unter "Ernährung wie in der Steinzeit" abgespeichert hatte und das Konzept nicht wirklich überzeugend fand. Jetzt habe ich aber einige der verlinkten Seiten, vor allem von "Urgeschmack" gelesen, und mir etwas zusammengebastelt, von dem ich denke, dass es eigentlich nicht verkehrt sein kann:

    Viel Gemüse (auch Kartoffeln), im übrigen Obst, Fisch, Fleisch und Eier.
    Kein Zucker, keine Milch/-produkte, kein Getreide, Nudeln, Reis (oder zumindest möglichst wenig davon).

    Das probiere ich jetzt erst mal in der Fastenzeit aus (zusätzlich: kein Alkohol) und schaue, ob es mir damit besser geht.
    Evt. würde ich es dann auch nachher weiterführen. Ich hatte in der letzten Zeit häufig Bauchschmerzen und mein Arzt meinte, dem Thema "Nahrungsmittelunverträglichkeiten" könne ich natürlich auch nachgehen, aber das sei sehr zeitaufaufwendig.