Dem Papa wird das Stillen mittlerweile zu absonderlich

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  • Hallo,


    ich habe ein kleines Problem. Ich stille meinen knapp 2 Jährigen noch zum einschlafen und zum Aufwachen (mittags und abends). Nachts ist er abgestillt, schläft mehr oder weniger durch und gibt sich auch mit einen Schluck Wasser zufrieden. Wenn er nicht gerade krank ist, lässt er sich auch von Papa ins Bett bringen. Also eigentlich alles gut.
    Aber mein Mann findet das Stillen langsam nicht mehr normal, Argumente wie WHO, biologisches Abstillalter und, viele Gleichaltrige oder deutlich ältere Kinder haben doch noch stattdessen Schnuller oder Flasche, können ihn nicht überzeugen.
    Nun möchte ich mir natürlich nicht von meinem Mann vorschreiben lassen, wann ich abstillen soll. Ich habe mir da selber keine Altersgrenze gesetzt, eben halt so lange, wie es mir und meinem Sohn gefällt...
    Habt ihr auch so Männer? Und wenn ja, wie geht ihr damit um?

  • Ich würde mir von meinem Mann zunächst einmal detailliert erklären lassen was und warum er es absonderlich findet. Bereit sein da in sich zu gehen und das zu verstehen bzw. analysieren sollte er schon.

    Wer sagt eigentlich, dass die Schildkröte unter dem Panzer keine Flügel versteckt?

  • Vom Unterhalten her findet er es bei einem älteren Kind eigenartig. Ich glaube, es ist wie bei ihm wie bei vielen anderen Menschen auch, dass Stillen nur zu kleinen Babys passt.

  • Also mein Mann hat irgendwann auch gemeint, "das sei wider die Natur" #pfeif #lol . Hat er echt so gesagt und fand das Stillen gar nicht mehr gut.


    Ich bin mir nicht sicher, aber ich habe so den Verdacht, dass Männer da öfter so eine Art Eifersucht entwcikeln. Kann das sein???


    (Letztendlich hab ich mich aber nicht beirren lassen und nicht wegen meines Mannes abgestillt. Inzwischen hat das Thema sich dann auch erledigt. Wenn mein Mann jetzt andere Väter trifft, die sich über das hormonell bedingt veränderte Verhalten ihrer Frauen wundern, winkt er nur ab und sagt, dass es noch schlimmer werden wird.) :D

  • Meiner war auch so.


    Hilft dir jetzt nix, aber das ist jetzt mein Ex.


    Nicht nur deshalb, aber ein bisschen auch, es war eine starke Eifersucht bei ihm, was die Bindung zum Kind angeht.

  • Mein Mann kannte das - ehe wir Kinder hatten - schon von seiner Schägerin, die die Kinder bis zum 4. Geburtstag sehr offen gestillt hat. Von daher war das bei uns nie ein Thema.

  • Bei meinem Mann ist es ja quasi genau umgekehrt. Er selber wurde nur die ersten Wochen gestillt, sein Bruder gar nicht. Selbst sein Vater und Tanten wurden nicht oder nur sehr kurz gestillt.

  • Mhm. Als ich am Anfang erzählt habe, dass man auch größere Kinder stillen kann, konnte er es sich nicht vorstellen. Ich auch nicht #angst
    Jetzt ist der Knabe "größer" und er findet es gut, ich übrigens auch :D


    Hier ist es aber auch so eindeutig! Wico braucht sein Ging und fordert es auch.


    Bei uns ist die Frage nach stillen oder nicht oder wie lange usw. Nicht meine alleinige Entscheidung. Mein Mann hat nämlich den blöderen Part, wenn ich nicht da bin und das Kind nach Ging schreit.


    Und sollten wir abstillen, brauche ich seine Hilfe und seine Nerven :D

    Mit einem Osterhäschen reich beschenkt ❤️

  • Bei meinem Mann war das auch so. Ich glaube, das ist einfach so das Alter, in dem bewusst wird, dass da tatsächlich kein Baby mehr gestillt wird, und dann kommen halt die ganzen unbewussten Dinge ins Spiel und man muss sich bewusst positionieren.


    Wir haben viel Zwang von außen bekommen, dass wir abstillen sollten (Gewichtsthematik), als mein Mann dann sah, wie es meiner Tochter und mir dann ging, als wir uns gebeugt haben, hat er uns unterstützt, und wir haben dann doch einfach weitergestillt.


    Mittlerweile steht er total dazu und findet es gut.


    Ich würde auch viel erzählen (nicht unbedingt erklären, sondern erzählen) und zuhören.

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    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.


    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!


    Schokolade löst keine Probleme. Aber das tut ein Apfel ja auch nicht.

    Als die Vielfalt ging, entzündete die Einfalt ein Freudenfeuer.

  • Hier mal anders rum: Ich wollte nicht mehr stillen (auf keinen fall weil ich es komisch finde, sondern weil ich nicht mehr konnte, mit 8 monaten abgestillt) und mein mann hat die oben genannten argumente aufgeführt, ich soll doch bitte bitte weiterstillen....

  • Mein Mann hat inzwischen ein paar Mal nachgefragt, wie lang ich denn noch stillen wolle. Sein Hauptargument ist allerdings auch, er sei nur ein Jahr gestillt worden und das habe doch völlig gereicht.
    Ich schneide das Thema jetzt von mir aus nicht mehr an und er hat auch schon ein paar Wochen nichts mehr gesagt.


    Ich glaube, er denkt, es sei dann für ihn einfacher, wenn das Kind nicht mehr das Stillen gewöhnt ist (was er ja nicht kann). Da aber ins Bett bringen gerade auch mit Stillen schwierig ist und das Kind inzwischen problemlos mit ihm alleine bleibt, hat er sich im Moment anscheinend damit arrangiert. Kann es sein, dass das auch eine Rolle spielt?