Blut im Urin, AB wirkungslos

  • Steine nannte der Arzt als eine Möglichkeit, ja.
    Wobei ich jetzt nicht weiß, ob keine Keime gefunden wurden, der Urin wurde glaube ich noch ins Labor geschickt.
    Wobei man Bakterien ja auch sofort im Test sieht, oder? Davon hat er aber nix gesagt.

  • Man sieht nicht bakterien im test, man hat nur parameter die eine bakterielle infektion nahelegen.
    Ich würde erstmal die kulturen und das antibiogramm abwarten, wobei ich gerade etwas verunsichert bist, weil du erst sagtest es wurden bakterien nachgewiesen.
    Ansonsten gibt es viele ursachen für blut im urin, von steinen/Grieß bis auf eine überempfindliche Blasenschleimhaur.
    Wie snd denn deine beschwerden?


    Ich fand Blasenspiegelung übrigens gargarnicht schlimm. Ist wie bei der katheterentnahme in Etwa davon abhängig das der Arzt entsprechend sicher und umsichtig hantiert. Wenn die katheterentnahme nicht weh tat ist es eher wahrscheinlich, das er auch die spiegelung unproblematisch hinbekommt, also kopf hoch :)

    Nichts ist so gewöhnlich, wie der wunsch außergewöhnlich zu sein (Shakespeare)

  • Beschwerden hab ich ja keine, das ist ja das Komische.
    Hin und wieder hab ich das Gefühl, dass es am Harnröhreneingang etwas zwickt, aber das ist wirklich eher unterschwellig.
    Typische Symptome einer Blasenentzündung sind das für mich jedenfalls nicht.
    Und ja, bei den Urinproben beim Hausarzt war immer ein massiver Bakterienbefall vorhanden, warum der Urologe bei dem Katheterurin nichts diesbezüglich gesagt hat,weiß ich nicht - vielleicht stammen die Bakterien aber ja tatsächlich aus der anderen Ecke, um eine Verunreinigung des Urins von außen auszuschließen, wurde ja die Probe diesmal über den Katheter genommen.

  • Hier im dorf hält sich die schwimmbadmär...
    ...weil sehr viele Frauen in den schwangerachaften auf einmal positiv getestet werden.
    Wo vorher in der schwangerschaft z.B. 3 jahre davor nichts war.
    Die Ärzte hier halten sicb da nach aussage meines gyns vage bedeckt, weil die sonst dramen in der praxis haben und ehemänner die darauf bestehen das theeooreeeeeetisch zumindest eine anderweitige ansteckung denkbar wäre *hust*


    (Mich hat das echt baff gemacht u d beschäftigt, nachdem ich das bei bekannten und nachbarinnen hier vor Ort mitbekommen habe :S . Ich war da lange zwiegespalten, habe aber festgestellt das die frauen dann Teils auch keine *richtige* Konfrontation wollen...insofern ob man es nicht doch theoretisch....).

    Nichts ist so gewöhnlich, wie der wunsch außergewöhnlich zu sein (Shakespeare)

  • Also laut dem, was ich so ergoogelt habe ist es tatsächlich quasi unmöglich, sich das auf einer Toilette zu holen.
    Der Hauptübertragungsweg bleibt Sexualkontakt, wobei das wohl auch über Oralverkehr ansteckend ist (Mundschleimhaut) und dann wiederum auf die genitalen Schleimhäute übertragbar.
    Und wenn sich das Zeug wirklich über JAHRE halten kann, bevor es ausbricht, wie will man dann sagen, dass es unmöglich über einen Sexualkontakt passiert sein kann?

  • Wenn man in jeglicher Hinsicht jungfräulich ist dann kann man das behaupten ;)
    Sexualkontakt mag Ansteckung nr 1 sein aber eben nicht nur. Egal, es geht hier ja nicht um mich sondern um dich und du hattest ja schon Kontakt ;) ich wollte es auch nur als Möglichkeit einwerfen da ich damals auch komische Symptome hatte.

    Seit du da bist sind alle Lichter an
    Marc Forster

  • Aber selbst wenn man noch jungfräulich ist, kann man es doch schon ab Geburt von der Mutter haben, oder?

  • Keine Ahnung. Ich will hier jetzt auch keine Diskussion über eine mögliche infektion meiner Mutter oder auch nicht über meine.
    Wie gesagt ich wollte es nur als Möglichkeit aufzählen.

    Seit du da bist sind alle Lichter an
    Marc Forster

  • Ich hab seit nunmehr 15 Jahren Blut im Urin. Mein Arzt meinte, wenn ich keine Beschwerden habe dann ist das halt so, das haben manche Menschen. Hmm, soll ich dem jetzt doch mal auf den Grund gehen? Bakterien habe und hatte ich aber nie. Nur Blutbild Urin (auch in nicht mens Phasen).

  • lilu, mir geht's ja auch um nix anderes, als die Frage einer möglichen Übertragung zu klären - und die ist laut den Informationsquellen, die man so findet, eben nicht über Toilette/Schwimmbad etc. möglich.

    Liebe Grüße von daikiri

    2 Mal editiert, zuletzt von daikiri ()

  • Beschwerden hab ich ja keine, das ist ja das Komische.
    Hin und wieder hab ich das Gefühl, dass es am Harnröhreneingang etwas zwickt, aber das ist wirklich eher unterschwellig.
    Typische Symptome einer Blasenentzündung sind das für mich jedenfalls nicht.
    Und ja, bei den Urinproben beim Hausarzt war immer ein massiver Bakterienbefall vorhanden, warum der Urologe bei dem Katheterurin nichts diesbezüglich gesagt hat,weiß ich nicht - vielleicht stammen die Bakterien aber ja tatsächlich aus der anderen Ecke, um eine Verunreinigung des Urins von außen auszuschließen, wurde ja die Probe diesmal über den Katheter genommen.



    Aber solange Du da kein Ergebnis bezüglich der Erreger hast würde ich, gerade bei Deinen geringen Bweschwerden, nicht schon wieder ein AB einschmeissen.

  • Steine nannte der Arzt als eine Möglichkeit, ja.
    Wobei ich jetzt nicht weiß, ob keine Keime gefunden wurden, der Urin wurde glaube ich noch ins Labor geschickt.
    Wobei man Bakterien ja auch sofort im Test sieht, oder? Davon hat er aber nix gesagt.


    Warte wirklich die mikrobiologische Untersuchung ab. Die Schnelltests zeigen auch nicht alle Arten von Bakterien...

  • Ich hab seit nunmehr 15 Jahren Blut im Urin. Mein Arzt meinte, wenn ich keine Beschwerden habe dann ist das halt so, das haben manche Menschen. Hmm, soll ich dem jetzt doch mal auf den Grund gehen? Bakterien habe und hatte ich aber nie. Nur Blutbild Urin (auch in nicht mens Phasen).


    Das ist vielleicht etwas weit hergeholt, aber ich habe die diesbezügliche Leidensgeschichte (mit happy end) einer Familienbloggerin verfolgt, die auch immer wiederkehrend Urin im Blut hatte. Nachzulesen hier: *link*.
    Spoiler: Es war letztendlich eine (operable) Gefäßdeformation, man kann aber die diagnostischen Möglichkeiten ganz gut sehen, die sie ausgeschöpft hatte.


    katilein: viele Frauen eines Dorfes, die in der Schwangerschaft üblicherweise recht oft zum FA gehen - da liegt doch nahe, dass der FA der gemeinsame Nenner ist. (Gibt's ja durchaus, Schlamperei in der Hygiene von Arxtpraxen.)


    daikiri: gute Besserung! Ich würde auch das Antibiogramm abwarten und dann mit dem richtigen gezielt AB drauf hauen. Eine diesbezüglich sehr geplagte Bekannte von mir schwört übrigens auf Cranberry-Saft - aber den richtig guten, teueren aus der Apotheke.



    LG
    moronathon

  • Nein, ich bin mir sicher es ist nicht der gleiche fa. Viele sind in diesem Fall 3 mir bekannte Fälle.
    Mich hat fasziniert wie diese Frauen eigentlich alles ausgeblendet haben an fakten *hust*
    Ich hatte den FA drauf angesprochen weil ich es erst...fahrlässig fand nicht wirklich über reale mögliche übertragungswege aufzuklären. Mittlerweile verstehe ich ihn besser.


    Aber gut, ich habe in meinem Bekanntmkreis auch jemanden der steif und fest behauptet aich durch mangelnde krankenhaushygiene einen Tripper gefangen zu haben #weissnicht
    Was soll er auch anderes behaupten...

    Nichts ist so gewöhnlich, wie der wunsch außergewöhnlich zu sein (Shakespeare)

  • Ich hab das "Problem" auch ... bei mir ist beim Gyn und Urologen alles untersucht worden (Spiegelung, Blut auf Tumormarker etc. Nieren-und Unterleibs- CT) und es ist nix bei raus gekommen....
    Die Ärzte meinten, es gibt einfach Menschen da ist das so ..... ich lass halt immer mal gelegentlich kontrollieren ..


    Bin gespannt was bei dir raus kommt, denn so richtig befriedigend finde ich das "ist halt so" nicht ...