Advents- und Weihnachtszeit - Was macht ihr da so?

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Rabeneltern.org-Team
  • Och das ist aber schade das du keine tollen Erinnerungen hast aus dieser speziellen Zeit. Umso schöner doch das du es nun mit deiner Familie neu beginnen kannst.


    Wir machen auch nach Totensonntag das Haus schick . Manche Dinge haben dabei auch immer ihren festen Platz :D Die Kinder basteln im vorraus schon viel. Den Adventskalender befülle ich mit kleinen Dingen, Süßem oder Gutscheinen wie zb : einen Mama / Tochter DVD Abend.
    Kekse backen ist auch ein Must Have. Das machen wir immer wetterabhängig spontan.
    Einen Adventskranz haben wir natürlich auch und jeden Sonntagnachmittag lesen wir eine weihnachtliche Geschichte vor und trinken Tee/ naschen Kekse.
    Am Samstag vorm 1 Advent fährt hier immer der Weihnachtskonvoi durch die Straße. Da stehen dann auch auf unserer Auffahrt Grill/ Grog/ Feuertonne bereit und wir haben einen gemütlichen Abend mit Freunden während die Kinder spielen und naschen.
    Am 3 Advent treffen wir uns immer mit meinen Vettern und Cousinen und deren Familien zum Adventstee. Das ist immer sehr schön.
    Bevor es dann auf Neujahr zugeht "müssen"wir nochmal einen Tag backen. Neujahrskuchen oder Rullekes wie man sie hier nennt.
    Wir fahren dann auch mindestens einmal auf einen Weihnachtsmarkt. Und wir versuchen auch immer einen Abend ohne KInder dorthin zu gehen...wie gesagt..versuchen

  • Ist ja Wahnsinn, was Ihr alles Tolles macht! *mitderzungeimmundwinkelnotizenmach*


    In meinem (sehr unchristlichen) Elternhaus gab's 'nen Adventskranz und einen Adventskalender, den meine Mom mir jedes Jahr gebastelt hat. Zu den Sonntagen war immer was "größeres" drin als unter der Woche. Ansonsten wurde das Haus geschmückt und Kerzen standen auf den Tischen. Die Plastiktanne kommt bis heute erst am Heiligabend vom Dachboden. *lach*
    Weihnachtslieder singen oder mehr als normal als Familie zusammen machen - könnt ich mich nicht dran erinnern (und ersteres würd auch zu meinen Eltern nicht passen). Plätzchen gebacken haben wir aber auch wohl mal.


    Warum auch immer, ich bin jedenfalls der totale Weihnachtsfreak geworden und schon beim Lesen solcher Threads kann ich's kaum abwarten. :D


    Neujahrsröllchen gibt's bei uns erst, seitdem ich ein Hörncheneisen hab. ;)

    Kids don't drive you crazy, you were crazy already. That's why you had them.


    Lieben Gruß vom Rattenkind mit dem Kätzchen (10/2015) und dem Katerchen (09/2018).


    giphy.gif


    In meinem Waldland geht ein Monster um...

    Einmal editiert, zuletzt von Rattenkind ()

  • Letztes Jahr habe ich nicht viel geschafft, weil ich am 18.12. umgezogen bin. Wobei, wenn ich so überlege: mit meiner Freundin am Samstag vor dem ersten Advent Kränze binden (das fällt dieses Jahr leider aus, weil ich 600 km weiter weg wohne). Einmal habe ich Plätzchen gebacken, Tochterbeteiligung war eigentlich geplant, aber sie noch zu jung. An den Adventssonntagen gab es nachmittags Singstunde am Adventskranz. Strohsterne haben wir gebastelt und der Nikolaus war da. Ich hatte einen Adventskalender ( befüllte Säckchen), ein wenig weihnachtlich hatte ich schon im Advent geschmückt und es gab sogar einen Weihnachtsbaum und Weihnachtsmarkt. Dieses Jahr möchte ich wieder im November schon Pfefferkuchen backen, ein Pfefferkuchenhaus und Stollen ausprobieren. Dazu noch Bärenfang ansetzen und gemeinsam Weihnachtskarten basteln. Da fast alle unserer Freunde weit weg wohnen, gibtes viele Paäckchen zu packen. Der Weihnachtsabend war bislang jedes Jahr anders, da wir ihn bislang noch nie zu Haus verbracht haben. Das soll sich dieses Jahr aber ändern.

  • Neben all dem Genannten gehört für mich in der Advents- und Weihnachtszeit ein offenes Haus dazu. Ich lebe in dieser Zeit Gastfreundschaft noch einmal bewusster. Jedes Jahr haben wir Leute, die mal länger und mal kürzer bei uns sind. Stammgäste wie der schrullige Bekannte, der jeden Heilig Abend mit miesepetrigem Gesicht auf dem Sofa sitzt (und in unbeobachteten Momenten strahlt wie ein Honigkuchenpferd #augen ), aber auch einmalige Besucher wie der aus einem nicht Christlichen Land stammende Arbeitskollege, der sich in dieser Zeit noch fremder als sonst schon fühlte und furchtbar Heimweh hatte. Die Paten der Kinder kommen, Freunde kommen für Jul vorbei, einige kommen nur kurz, andere bleiben ein paar Tage- hach, ich liebe das #love .

  • Geschmückt wurde er (der Baum, nicht der Bauer) am 24. bei verschlossener Wohnzimmertür von meinen Eltern bzw. wie wir Kinder dachten, vom Christkind. #heilig Die Wohnzimmertür war damals den gesamten Tag abgeschlossen und öffnete sich er bei dem Klingeln eines Glöckchens kurz vor der Bescherung. Dann gingen wir ins Weihnachtszimmer, das strahlte und duftete. Das war ein ziemlich magischer Moment.

    Ich schmücke auch mit den Kindern den Baum. Das erste Weihnachten mit kleinem Kind, das mitgeschmückt hat, hatten wir an den unteren Ästen immer mind. 2 Engel oder Pferde zusammenhängen. "Die fühlen sich sonst alleine!" ;) Gegen das Argument kam ich nicht an.


    Aber auch so kann man einen "magischen Moment" erzeugen. Wir sind immer gerade nicht zu Hause wenn das Christkind kommt - oder im anderen Zimmer. Dann klingelt das Glöckchen und es liegen Goldsternchen vor und im Haus rum. Dann öffnen wir zusammen die Tür vom Weihnachtszimmer, wo der Baum leuchtet und die Geschenke warten.

  • Ja...diesen "magischen Moment" hab ich wohl mit meinem Wunsch nach einer sehr offenen Wohnsituation zerstört. #hammer
    Wohnzimmer abschließen is nich. Das ist quasi im gleichen Raum wie das Esszimmer und Türlos mit der Küche verbunden.
    Wir haben schon überlegt, das Christkind im ausgebauten Dachboden landen zu lassen.
    Glöckchen klingelt, wir gehen hoch, das Fenster steht offen und drunter liegen die Geschenke.
    Das mit den Goldsternchen ist ne schöne Idee... in einem Katzenhaushalt wohl leider nicht praktikabel...
    Naja. Bissl Zeit haben wir ja noch. Dieses Weihnachten kann die Show noch dezent gehalten werden ;-)

    Wer nicht zuweilen zu viel und zu weich empfindet, der empfindet gewiss immer zu wenig.
    Jean Paul

  • Lass das Christkind kommen, wenn Ihr nicht da seid - beim Krippenspiel oder bei einem Winterspaziergang. Bekannte haben das soweit perfektioniert, dass sie sogar eine Zeitschaltuhr angeschlossen haben und die Kinder vom Garten aus sehen können, wie im Weihnachtszimmer das Licht angeht (also das Christkind gerade da ist). Die Goldsternchen kann man auch draußen vereinzelt vors Haus legen. Dann kommt man nach Hause und die Kinder finden vorm Haus die Sternchen - und haben das erste Mal selber gleich geschlußfolgert, dass die vom Christkind sein müssten.


    (Thema Christkind kommt, wenn niemand da ist: hier hat das immer gut geklappt mit Dingen wie: "Geht schon mal raus, ich muss nur noch schnell eine Waschmaschine anstellen. Ich komme gleich." um kurz Zeit zu haben, um die Geschenke aufzubauen.)

  • Danke für die Tipps #super
    Und auch wenn es de facto "das Kind belügen" ist, auf diesen Zauber möchte ich nicht verzichten.

    Wer nicht zuweilen zu viel und zu weich empfindet, der empfindet gewiss immer zu wenig.
    Jean Paul

  • Danke für die Tipps #super
    Und auch wenn es de facto "das Kind belügen" ist, auf diesen Zauber möchte ich nicht verzichten.

    Es ist ein Spiel - eine Inszenierung. Und ich finde, man sollte es spielen, solange es alle Beteiligten Spaß macht. Schwierig finde es erst, wenn das ganze mißbraucht wird (Christkind als Erziehungsinstanz).


    ;) ...auch Erwachsene zahlen sehr viel Eintrittsgeld für gut gemachte Zaubershows, wohlwissend, dass sie dort nur "belogen" werden.




    (Ich kannte den Brauch mit der "Zahnfee" z.B. gar nicht. Also hat mir mein Kind erklärt, was ich machen muss. Es spricht mit leuchtenden Augen von der "Zahnfee", obwohl es mir genau gesagt hat, wie ich das zu spielen habe.)

  • Ich finde das kommt halt drauf an wie Man mit dem Kind redet. Und klar auch auf das Alter.
    Meine Mutter hat mir auf Nachfragen sehr früh erklärt, dass es natürlich keinen Weihnachtsmann Gibt. Daraufhin war ich echt traurig und enttäuscht. Ich hätte das Spiel eigentlich noch gern ne Weile weiter gespielt.
    Wir sind nun noch ganz am Anfang mit sowas. Aber ich kann mir gut vorstellen auf Nachfragen, dass ganze mit einer "Geschichte" zu vergleichen. Oder dem Kind selbst den Spielraum zu geben ob es Dran glauben mag oder nicht in dem ich zB zurück Frage ob es diese Dinge gibt.
    Das ist dann kein lügen finde ich.

  • Unser Christkind hat letztes Jahr einen Zauberkasten gebracht. Mir war es wichtig, damit sie begreifen, dass die Welt nicht immer so ist, wie sie scheint/vorgibt. Das war eine wichtige Erkenntnis. ;) Auf Nikolaus und Christkind freuen sie sich weiterhin.

  • Hallo,


    Zu meinen Kindern kam nie Nikolaus, Christkind oder Weihnachtsmann... (Wir feiern Weihnachten aus einem anderen Grund)


    Eine "verzauberte Stimmung" und jede Menge "magischer Momente" gab´s trotzdem...
    Und Geschichten über Weihnachtsmann, Väterchen Frost, Père Noel ...


    Und Geschenke natürlich auch. ;o)


    Wir hatten die Variante: Stube ist 2-3 Tage zu und die Kinder dürfen erst wieder rein, wenn das Weihnachtsglöckchen klingelt(was auch beinhaltet, daß wir den Baum allein schmücken). Da wir als sie klein waren, am Heilig Abend ja auch neben den Geschenken immer auch immer die Puppenstube und den Kaufmannsladen runterräumten (beides kam dann so im Februar, wenn es "abgespielt" war auch wieder auf den Spitzboden), war diese Zeit auch dazu da, die zu reinigen und schön herzurichten.


    Letztes Jahr wollten wir es anders machen, die Stube offen lassen und sie beim Baumschmücken usw. einbeziehen (immerhin waren sie da schon zwischen 11 und 17), aber das gab Protest. Puppenstube wurde vermisst, ihr fehlen aber akzeptiert (es spielt hier nun wirklich keiner mehr damit), aber der Kaufmannsladen wurde schon im Voraus eingefordert.
    Ich bin mal gespannt, wie es in diesem Jahr wird.

  • Lass das Christkind kommen, wenn Ihr nicht da seid - beim Krippenspiel oder bei einem Winterspaziergang. Bekannte haben das soweit perfektioniert, dass sie sogar eine Zeitschaltuhr angeschlossen haben und die Kinder vom Garten aus sehen können, wie im Weihnachtszimmer das Licht angeht (also das Christkind gerade da ist). Die Goldsternchen kann man auch draußen vereinzelt vors Haus legen. Dann kommt man nach Hause und die Kinder finden vorm Haus die Sternchen - und haben das erste Mal selber gleich geschlußfolgert, dass die vom Christkind sein müssten.
    (Thema Christkind kommt, wenn niemand da ist: hier hat das immer gut geklappt mit Dingen wie: "Geht schon mal raus, ich muss nur noch schnell eine Waschmaschine anstellen. Ich komme gleich." um kurz Zeit zu haben, um die Geschenke aufzubauen.)


    Wir habein eine Funksteckdose in der die Lichterkette vom Baum steckt. Fernbedienung hat der Papa in der Tasche :)
    Und das Christkind kommt während des Gottesdienstes "geht schonmal vor, ich muss nochmal aufs Klo/schauen ob die Fenster zu sind/mir doch was Wärmeres anziehen" :D

    Was macht ihr eigentlich, ihr flinken Sekundenhorter, mit all der Zeit, die ihr spart, wenn ihr "lg" tippt statt lieb zu grüßen?

    - aus einer Berliner S-Bahn-Station -

  • @Latie Hihi, wir haben auch für einiges Funksteckdosen in Gebrauch und ich hatte mich gestern schon gefragt, ob die Leistung der Fernbedienung wohl von der Straße aus bis ins Wohnzimmer reicht ;)

    Wer nicht zuweilen zu viel und zu weich empfindet, der empfindet gewiss immer zu wenig.
    Jean Paul

  • Wir (mein Mann und ich) schmücken zum ersten Advent so das die Kinder nichts mitbekommen. Das waren dann die Weihnachtsenglein. Jedes Kind hat einen Kalender mit Säckchen den ich mit Süßem und Kleinigkeiten befülle und dazu gibt es ein Buch aus meiner Kindheit was wie ein Kalender aufgebaut ist mit Geschichten, Liedern, Rezepten und Bastelideeen. Da versuche ich jeden Abend die Gedchichte vorzulesen (was bisher nicht immer klappte weil die Kinder noch zu klein waren und nicht immer wollten ich denke dieses Jahr könnte es gehen) an einem Tag backen wir mit den Kindern (die irgendwann keine Lust mehr haben und mein Mann dann alleine dasteht, weil die Kinder unbedingt mit mir spielen wollen) und den Rest back ich alleine. Ist aber nicht so viel, weil die Kinder dauernd an mir kleben und die Zeit somit knapp ist. Am Advenssonntag versuchen wir den Advenskranz anzuzünden (was dann meist recht kurz ausfällt, weil die Kinder schnell wieder rumtoben und mir die Gefahr zu groß ist) wir gehen auf 1-2 Weihnachsmärkte (meinen Großen lass ich auch schon mal bei meinen Eltern, der hasst den Trubel) und ich versuche was mit den Kindern zu basteln, wenn sie denn wollen. Wunschzettel werden geschrieben/gemalt und auf die Fensterbank gelegt, damit das Wunschzettelenglein sie abholen und in den Weihnachshimmel bringen kann. 2 Tage vor Heilig Abend wird das Wohnzimmer abgeschlossen, damit die Englein in Ruhe arbeiten können, die stellen dann den Baum auf, schmücken ihn, legen die Geschenke drunter und stellen den Kaufladen auf, der hier und da mit besonderen Süßigkeiten gefüllt ist. Das spart Stress und ist für die Kinder geheimnisvoll durchs Schlüsselloch zu gucken und morgens mal was zu finden was die Engel verlohren haben (ein Tannenzweig oder kleines Stück Schokolade oder eine Kugel vom Baum)
    Heilig Abend gehen wir zum Krippenspiel. Danach gibt es Essen und dann Beschehrung. Am ersten Weihnachtstag sind wir dann bei meinen Eltern und am 2. bei meinen Schwiegereltern.

  • Sagt mal bei den Adventskalendern der Kids. Ich habe selbstgenähte Säckchen. Wie habt ihr das Mit den Zahlen gelöst? Welche drauf nähen ist so Aufwendig und diese kleinen Wäscheklammern mit Nummern find ich irgendwie doof. Zur not würd ich sie halt auch nehmen.

  • Sagt mal bei den Adventskalendern der Kids. Ich habe selbstgenähte Säckchen. Wie habt ihr das Mit den Zahlen gelöst? Welche drauf nähen ist so Aufwendig und diese kleinen Wäscheklammern mit Nummern find ich irgendwie doof. Zur not würd ich sie halt auch nehmen.

    Wie wäre es mit Textilfarben? Die gibt es z.B. auch mit Glitzer. Und entsprechend fixiert halten die auch locker die Waschmaschine aus.

  • Pamela, wir haben auch einen offenen Wohnraum (wo auch die Wohnungstür von abgeht. Wir machen es so, dass wir den Weihnachtsbaum schon tagsüber schmücken, gen Abend dann machen wir uns alle gemeinsam weihnachtsfein im Badezimmer - also baden, umziehen etc pp. Ich gehe währenddessen mal kurz rüber ins Wohnzimmer und richte alles her, husch dann zurück ins Bad. Wenn wir dann fertig sind war, oh Wunder - das Christkind da und unser jetzt bald 5-jähriger hat es bisher nicht gemerkt ;)