Von Kindern eingeführte Rituale / Gewohnheiten

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Rabeneltern.org-Team
  • Liebe Raben,


    eine Sache, die mich beim Leben mit Kind echt überrascht hat ist, wie schnell Kinder eigene Rituale / Gewohnheiten ins Familienleben einbringen.


    Damit meine ich jetzt nicht die Sachen, die man für oder wegen der Kinder anders macht als vorher sondern explizit Dinge, die das Kind "eingeführt" hat.


    Bei uns z.B.:


    - dem Mond eine Möhre geben: aus unerfindlichen Gründen hat das Bärchen mit etwa zwei Jahren beschlossen, dass der Mond gerne Möhren isst. Wir müssen ihn auf Bildern immer so malen und bei Vollmond eine echte Möhre vor die Tür legen


    - Besuch im Eiscafé: das Bärchen nimmt immer "Schoko im Hörnchen" und ich muss immer einen Joghurtmilchshake trinken, damit er nämlich probieren kann = ungefähr die Hälfte abbekommt (ich behalte mir aber natürlich das Recht auf eigene Entscheidung vor;-)).


    - Pause nach dem Kindergarten: wenn ich ihn abhole, müssen wir uns immer auf das Mäuerchen der nahen Grundschule setzen und er isst dann da die Reste aus seiner Frühstücksbox. Bei Bedarf auch mit Regenschirm.


    Ist das bei Euch und Euren Kindern auch so? Welche Dinge haben sie eingeführt, die möglichst immer so sein sollen? Oder sind Eure Kids ganz anders und gar keine "Traditionalisten"? Ich würde mich freuen, wenn Ihr berichten mögt, da gibt es bestimmt viele interessante Geschichten;-).

    Kinder erfordern ein dickes Fell - aber ein ganz weiches

  • Hallo,


    ich bin ganz neu hier und eben auf deinen Beitrag gestoßen.
    Mir kommt es sehr bekannt vor, was du schreibst, allerdings fine ich das mit der Möhre und dem Mond ja ober knuffig #herzen .


    Ich habe zwei Kinder, auch hier gibt es Rituale/Marotten/Eigenarten, dieser Art.
    Beispiel: Ich finde es morgens schon ziemlich kalt, daher dachte ich, ich ziehe meine Kinder morgens einfach im Bett um und lasse die Klamotten sogar noch einen Moment unter der warmen Decke.
    #angst
    Keine Gute Idee. Die Lütte (3) brachte das offensichtlich so durcheinander, dass sie einen Schreianfall hatte und darauf bestand, dass ich sie wie gewohnt im Kinderzimmer umziehe.


    Die Erste geht sich abends als erstes die Zähne putzen. Wenn die Lütte mit dem Abendessen schon früher fertig war, dann sagten wir, dass die Lütte ja schon mit dem Papa nach oben zum Zähneputzen gehen könne.
    #angst
    Ging für die Große gar nicht!


    Das hat sich aber auch alles schon recht früh so entwickelt.
    Wir haben eine Box mit Gute-Nacht Karten (ca. 20 Stik). Daraus kann sich jedes Kind eine am abend aussuchen und ein Buch dazu,
    Die Große nimmt seit 2 Jahren immer die gleiche und es muss exakt immer gleich vorgelesen/vorgesungen werden.
    Ich könnte ewig so weiter schreiben. Bei uns gibt es X solcher Situationen, die sich gleich abspielen sollen/müssen.


    Ich habe mal gelesen, das Kinder Wiederholungen lieben und wir haben es weitesgehend angenommen und integriert.
    Alles geht nicht immer, aber wir geben uns mühe.


    Durch einen Zeitungsartikel bin ich auf das Thema Hochsensibilität aufmerksam geworden (auch ein Grund, warum ich mich hier angemeldet habe), das finde ich sehr interessant und verfolge dies schon ein wenig. Wir waren bei einer Beratung und das passt schon alles ziemlich gut zusammen.







    *** Alles kann, nichts muss.***
    ***Weil nicht wahr sein darf, was war sein kann***

  • Auf Anhieb fällt mir folgendes ein:


    Bei uns in der Gegend gibt es einen Kreisverkehr, auf dem ein Pusteblumen-Denkmal steht - jedesmal wenn wir daran vobeifahren, pusten die Kinder und ich kräftig , um in der Welt viele Pusteblumen auszusähen - was wäre die Welt ohne Pusteblumen?


    Heiligabend wird an den Vogelhäuschen "besonderes Futter" ausgehängt ( Fettfutter selbstgemacht in Kokosnüssen oder so).


    Filia hat eine Drachenschlange (von Ikea), die muste ich ihr sehr lange abends um ein Bein knoten, damit sie schlafen konnte (meine beiden sind mittlerweile 17 und 15, da hören manche Dinge irgendwann auf - immerhin darf ich den beiden abends noch gute Nacht sagen)


    LG Dorilys

    "Ich bin Vergangenheit und du bist Morgen,
    Machst deinen Weg, ich zweifle nicht daran,
    Wenn nicht in Weisheit, so in Liebe geborgen.
    Und ich mach' mit Liebe alles falsch, so gut ich kann."
    (Reinhard Mey)

  • Oh SuperMami, das mit dem Gute-Nacht-Ritual kenne ich auch, allerdings aus meiner Kindheit: da musste ich immer die gleichen drei Lieder vorgesungen bekommen, natürlich in fester Reihenfolge. Eines dieser Lieder habe ich dann auch immer für das Bärchen gesungen, bis er eines Tages sagte: "kein Lied, nicht singen, Mama!". Gut, ich kann jetzt nicht gut singen, aber ein bissl beleidigt war ich da schon... Als er das merkte, sagte er dann beruhigend: "nicht heute singen, morgen". Das ist dann jetzt halt unser Ritual: ich frage, ob er ein Lied mag und er sagt nein, morgen.


    Dorilys, das mit dem Kreisverkehr ist auch super - wir müssen hier auf Kinderwunsch jeden Kreisel einmal komplett umrunden bevor wir abbiegen dürfen;-).

    Kinder erfordern ein dickes Fell - aber ein ganz weiches

  • Ja :) , wurde ganz spontan eingeführt: letztes Jahr war ich mit den Kindern an meinem Geburtstag im Wald Kastanien sammeln. Dieses Jahr wird sofort davon ausgegangen, dass wir das wieder machen. Ich weiß noch nicht, ob das Wetter auch mitmacht.

  • Mein Kleiner muss jeden Morgen, wenn wir den Großen in den Kindergarten bringen, auch seinen Rucksack mit Frühstück mitnehmen und dann auf dem Rückweg frühstücken.
    Überhaupt essen meine Kinder am liebsten unterwegs und wehe ich habe mal nichts dabei, weil wir z.B. grade erst zu Mittag gegessen haben. Dann fragen sie ganz enttäuscht und halb verhungernd: "Mama, hast du gaaaar nichts zu essen mit?!" (Nein, die Kinder sind nicht übergewichtig und nur am futtern, im Gegenteil, alle Hosen gehen alleine spazieren)

  • Meine Tochter hat vor Kurzem gefragt: Wann bäckt der Papa endlich wieder Zwetschgendatschi? Er hatte das gar nicht mitbekommen, aber als ich dann mal mit den Kindern nach Hause kam, stand er da, der Datschi.


    Er färbt auch mit den Kindern Ostereier und bäckt mit ihnen im Advent Schwarz-Weiß-Gebäck, das darf nicht ausfallen.


    Tägliche Rituale haben wir leider nicht, da lieben die Kinder die Abwechslung. Ich hatte das auch mal gelesen, dass Kinder Wiederholungen lieben, das trifft bei uns leider gar nicht zu. Spätestens beim dritten Mal ist es langweilig. Außer wohl die jährlichen Wiederholungen.

  • Oh SuperMami, das mit dem Gute-Nacht-Ritual kenne ich auch, allerdings aus meiner Kindheit: da musste ich immer die gleichen drei Lieder vorgesungen bekommen, natürlich in fester Reihenfolge.

    #freu Dann weißt du ja jetzt woher es kommt.



    bis er eines Tages sagte: "kein Lied, nicht singen, Mama!". Gut, ich kann jetzt nicht gut singen, aber ein bissl beleidigt war ich da schon...

    Kann ich verstehen. Ich singe den Kindern auch immer gerne was vor, ich finde es klingt sogar ganz hübsch, soweit ich das selbst überhaupt beurteilen kann. Mal wollen sie drei Lieder hören, mal eben nicht.
    Aber WENN, dann muss es dich gleiche Reihenfolge sein, wie vorher und die muss man sich dann schon mal gemerkt haben.


    Oft gab es hier schonmal Wutausbrüche (Frust), weil ich mir Dinge nicht gemerkt habe und sie dann nicht wie gewünscht umsetzen konnte, aber so ist das nunmal.
    Dafür haben wir Mamis ja auch noch ein paar andere Sachen im Kopf.


    Deutlich viel es mir so mit 1 auf, als meine Erste völlig aufgebracht war, weil eine Vase an einem anderen Platz stand.
    Da konnte sie auch noch nicht so gut sprechen, was es noch schwieriger machte.
    Ich denke einige solcher gewollten Gewohnheiten von Wiederholungen ist völlig verständlich und berechtigt,
    bei uns habe ich das aber recht früh gesehen und empfand die Intensität der Gefühle als sehr verwirrend und heftig, sodass ich auf das Thema HS stieß. Bei uns passt das defintiv, da wir eben sehr viele von diesen gewollten/gewünschten/geforderten Wiederholungen haben und das schnell ausartet, wenn das nicht so ganz klappt.
    Ich denke solange das im Rahmen bleibt ist das ja auch völlig ok, ich muss auch sagen, dass es nun im Alter auch besser tolleriert wird, wenn es leichte Abweichungen gibt und gehe davon aus, dass sich das einpendelt.







    *** Alles kann, nichts muss.***
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  • Hier MUSS im Schlafanzug gefrühstückt werden. Das wird vehement eingefordert.
    Und nach der Kita MUSS auch noch im Buggy gegessen werden. Dabei hole ich sie direkt nach dem Essen ab und sie isst dort nicht gerade wenig.

  • Samstags müssen wir immer auf dem Wochenmarkt Würstchen essen, egal welche Uhrzeit, egal welches Wetter.
    Gebadet wird grundsätzlich mit Badeanzug!

    Merksatz für heute: Ich will nicht so hart zu mir sein und mich mit Wohlwollen anschauen.

  • Morgens vor den warmen Ofen setzen und einen Becher Schorle trinken, vorher geht hier nix.


    Frühstück auf dem Sofa im Nachthemd


    Überhaupt, sie tragen nur Nachthemd


    Die kleine Schwester bekommt auch eine Kiga Tasche und isst den Inhalt auf dem Rückweg nachdem wir die große weggebracht haben.


    Mittags im Bett einen Kinderfilm bzw. eine Folge gucken


    Papa ist zuständig für die Getränke zur Nacht


    Freitags den Kiga früher beenden und mit meiner Mutter und meiner Oma und den Kindern Sahnehering mit Kartoffeln in Uromas Esszimmer essen.

  • Ach, da sind ja wirklich viele, tolle Sachen bei - und vor allem viele, auf die wohl nur Kinder kommen können, die dann aber der ganzen Familie gefallen;-).


    Ich bin gespannt, was sich das Bärchen noch alles einfallen läßt und lese auch sehr gerne noch mehr Geschichten!

    Kinder erfordern ein dickes Fell - aber ein ganz weiches

  • Mir sind auch noch zwei Sachen eingefallen:


    Ein Überraschungsteller!
    Als ich mehr Zeit für mich brauchte und eine Mittagsstunde für alle einführt, wollte ich es den Kindern leicht machen und gab ihnen für die Zeit einen Überraschungsteller mit nach oben.
    Der war mit Obst voll und hatte ein paar Schokoladentröpfchen dazwischen.
    Das habe ich nur 2-3 x gemacht, wenn überhaupt, irgendwie verlief sich das so schnell.


    Gestern nach gefühlt einem 3/4 Jahr sagte Püppi dann: "Aber heute wieder mit Überraschungsteller!" Das hatte ich erstmal total vergessen. #freu


    Heute abend wollte Püppi dann, dass wir morgen abend wieder vor dem Schlafen jeder 3 Dinge sagen kann, was ihm an dem Tag gut und nicht so gut gefallen hat.
    Das haben wir auch ewig nicht mehr gemacht. Finde ich süß, dass sie sich daran erinnert und das wieder hervorholt.
    Das wird morgen gleich wieder umgesetzt.







    *** Alles kann, nichts muss.***
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  • Vorm Zähneputzen immer rufen: Auf die Plätze! fertig! los!
    Morgens beim Auqarium anmachen den Lieblingsfisch begrüßen - er heißt König Friedhelm der Erste
    nach dem nach Hause kommen, erstmal ne Halbe Stunde alleine im Zimmer spielen (das hat die mit vier Jahren eingeführt, als wir in die neue Wohnung zogen, und durch Fahrtzeit von Kita nach Hause die Tage so anstrengend wurden...)

    "Immer die Wahrheit zu sagen, wird nicht viele Freunde einbringen, jedoch die Richtigen."

  • Sonntags gibt es selbst gebacken Brötchen. Oft helfen die Kinder mit wenn sie früh wach sind. ES fing mal so an, dass mein Ältester Sonntags immer sehr früh wach war und mein Mann dann kurzer Hand Brötchen mit ihm gebacken hat. Jetzt schlafen die Kinder manchmal länger, aber es gibt trotzdem selbst gebackene Brötchen.


    VG,
    Nasenbär

  • SuperMami: Das ist ja lustig. So einen "Überraschungsteller" gibt es hier auch. Heißt hier bloß der "Ruheteller" und besteht aus Obst und ein paar Rosinen. Braucht sie IMMER, wenn sie Mittagsruhe macht. Dann sitzt sie in ihrem Bett, malt, schaut Bücher oder bastelt, hört nebenbei Hörspiel und isst vom Ruheteller. Dieses Ritual darf auch ja nicht verändert werden.


    Das Gute-Nacht-Lied der Großen hat auch eine lustige Geschichte. Eines abends wollte sie von mir das Lied mit dem Löwen. Ich kannte aber kein Gute-Nacht-Lied vom Löwen. Dann fiel mir ein, dass wir an diesem Tag das Buch "Die Schildkröte hat Geburtstag" von E. Shaw gelesen hatten und am Ende singt die Schildkröte der Maus ein Lied vor. Wie immer, wenn in Büchern was vorgesungen wird, denke ich mir irgendeine Melodie aus und singe dann auch wirklich. Also nahm ich an, sie meinte dieses Lied und sang es ihr zur Guten Nacht. Seit diesem Tag wollte sie das Lied nun immer zum Einschlafen (seit gut drei Jahren). Irgendwann (garantiert mindestens ein halbes Jahr später) kam dann heraus, dass mein Mann ihr immer ein wirkliches Gute-Nacht-Lied mit Löwen darin vorsingt zu einer komplizierten Melodie, die ich mir nie merken werde. Vermutlich wollte sie an diesem Abend eigentlich dieses Lied gesungen haben. Nun haben wir ein nicht wirkliches Gute-Nacht-Lied zu einer wilden Melodie. Sie liebt es aber und ich darf es auch nicht verändern.


    Genau wie die Reihenfolge am Abend: Gute-Nacht-Lied des Kleinen, Gute Nacht Sagen zum Kleinen, Gute-Nacht Lied der Großen, Gute Nacht Sagen zur Großen und nochmal das Gute-Nacht-Lied der Großen. Auf diese Reihenfolge wird auch bestanden, falls ein Kind mal nicht anwesend ist :)


    Ein etwas schrägeres Ritual der Kinder: Es wird darum gestritten, wer den Tischspruch sagen darf. Sie sagen richtig: "So jetzt streiten wir, wer es sagen darf. Nämlich ich." "Nein, ich." "Nein, ich." "Nein, ich" ... und lachen dabei und kippen fast vom Stuhl. 8o

  • Zwar nicht unbedingt ein Ritual aber, als ich Kind war gab es bei uns eine ganz strenge Regelung zur Kennzeichnung eigener Dinge. Wir waren vier Geschwister und meine Mutter hat immer so eine vierer Packung Zahnbürsten gekauft: vier verschiedene Farben - gelb, rot, blau, grün. Damit man nicht immer nachdenken muss wem welche gehört, hatte dann eben jedes Kind seine eigene Farbe. Meine war blau. Mit der Zeit haben wir Kinder das immer weiter ausgedehnt. Ich durfte / wollte als auch nur noch den blauen Plastikbecher zum trinken nehmen, der Rucksack, die Schultüte, der Ranzen alles musste blau sein bzw. für meine Geschwister dann in ihrer jeweiligen Farbe - als Eltern war das bestimmt manchmal ziemlich nervig #freu Wenn wir etwas in der Farbe eines anderen Geschwister geschenkt bekommen haben, war das jedes Mal ein Theater #augen
    Wir benutzen das aber tatsächlich heute noch, wenn alle aufeinander treffen und irgendwas gekennzeichnet werden muss "Nimm das in deiner Zahnputz-Farbe!"

  • Das ist ja lustig. So einen "Überraschungsteller" gibt es hier auch. Heißt hier bloß der "Ruheteller" und besteht aus Obst und ein paar Rosinen. Braucht sie IMMER, wenn sie Mittagsruhe macht. Dann sitzt sie in ihrem Bett, malt, schaut Bücher oder bastelt, hört nebenbei Hörspiel und isst vom Ruheteller. Dieses Ritual darf auch ja nicht verändert werden.

    #super #freu







    *** Alles kann, nichts muss.***
    ***Weil nicht wahr sein darf, was war sein kann***

  • Wir haben seit ein paar Tagen auch was neues;-): wenn es Essen gibt, holt Bärchen sich jetzt immer zwei Löffel aus der Besteckschublade. Begründung: "Mama, der eine ist zum probieren, damit probiere ich den Geschmack. Der andere ist dann zum Essen". Und tatsächlich tauscht er die Löffel nach ein paar Probehäppchen. Bei Gabeln beschränkt er sich aber auf eine.


    Und wir haben mal wieder keine Ahnung, wo er das her hat...

    Kinder erfordern ein dickes Fell - aber ein ganz weiches

  • Safina, das finde ich übrigens total schön, wenn sich so ein Ritual über die Jahre hält und quasi mit erwachsen wird!

    Kinder erfordern ein dickes Fell - aber ein ganz weiches