Was ist die Anerkennung einer Hausfrau?

  • Sorry, aber immer phasenweise regt mich dieses Thema auf.
    Und ich will es jetzt mal zu Papier (Bildschirm) bringen, vielleicht hilft mir das ja.


    Mein Mann ist bei uns der Verdiener, ich bin seit 7 Jahren in Elternzeit und (noch) zuhause, und ich habe absolut kein Problem damit. Mir fällt also nicht wie vielen die Decke auf den Kopf, und ich habe nicht wie viele das dringende Bedürfnis mich anderweilig zu verwirklichen, das einzige, was mir fehlt, ist ein bißchen Taschengeld. Aber sonst habe ich keinen Grund, mir einen Job zu suchen.


    So. Mein Mann also arbeitet außerhaus. Er bekommt 3fache Anerkennung dafür: von seinem Arbeitgeber in Form von Lohn; von der Gesellschaft "Der ist fleißig. Der schafft was. Der ist Bauingenieur."; vom Staat in form von Rente.


    Ja und ich??? Ich krieg kein Geld für meine Arbeit, ich krieg keine Rente, und die Gesellschaft - "die ist ja nur zuhause" #sauer


    Würde ich jetzt aber meine Kinder den ganzen Tag von einer Betreuung in die andere schieben (Bitte fühlt sich jetzt niemand auf den Schlips getreten, ich weiß, manchmal geht es nicht anders, und ich akzeptier es auch, wenn jemand außerhaus arbeiten möchte!) und selbst fremde Kinder betreuen und/oder einen fremden Haushalt führen, dann wäre ja alles gaaanz anders! Dann arbeite ich ja! Dann hock ich ja nicht den ganzen Tag daheim! Dann bekomm ich Anerkennung, Lohn und Rente! X( :stupid:


    Bin ich eigentlich die einzige, die das irgendwie schizophren findet?

    liebe Grüße
    adriela


    Gott trägt dein Bild in seiner Brieftasche. (Tony Campolo)

  • Es gibt keine Anerkennung, es sei denn, du bist in ähnlich denkenden oder konservativen Kreisen unterwegs.


    Beide Kinder gehen in die Kita und ich finde es krass, dass man am besten in der Schwangerschaft Kitas anschauen geht. :S Das habe ich nicht, aber es ist eine der ersten Dinge, die man gefragt wird, wenn das Kind 6Mon alt ist. Nach 2 Jahren Vollzeit-HF und sechs Jahren Teilzeit-Hausfrau (volle Hausfrauenarbeit mit Teilzeit-Studium) kenne ich das.


    Seit ca. 6 Mon. arbeite ich wieder ehrenamtlich (das hier zähle ich nicht mit) und es gibt Anerkennung und macht Spaß. Aber ich bin eine schlechte Hausfrau. #schäm

    Studiosa mit Erstgeborenem 10/06 und Zweitsohn 4/11 - im Doppelpack machen sie doppelt Spaß!

  • Hallo adriela,


    ich stimme Dir vollkommen zu. Teilweise fühl ich mich auch als ein "Nichts", weil ja "Arbeit-haben" sooo wichtig und hochgelobt wird. Da mache ich mir teilweise schon richtig Druck bei dem Thema Berufung finden, da ich gerne was anderes machen möchte.

    Tierliebe Grüße



    Man kann ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht. (Heinz Rühmann)

  • Ich kann wohl kaum von mir behaupten, daß ich eine gute Hausfrau bin, aber ich habe bis jetzt auch unter erschwerten Bedingungen gearbeitet, da mein Kleine bis jetzt noch bei mir war. Seit gestern ist sie im Kindergarten, und ich genieße es, im Haus zu wirbeln, ohne alle 3 Minuten unterbrochen zu werden.


    Ich leite auch seit 4 Jahren ehrenamtlich eine Krabbelgruppe, was mir sehr Spaß macht. Bislang war ich mit meiner Tochter dort; ich habe beschlossen, daß ich auch ohne "Krabbel"-Kind weitermachen möchte, solange mir nicht eine "richtige"(haha) Arbeit dazwischen kommt.


    Bei uns ist es GsD doch noch so, daß es in gewisser Weise akzeptiert ist, daß Frau zuhause bleibt, solange das Kind noch unter 3 ist.
    (Bzw. so war es bislang. Wir leben auf dem Land, und bis jetzt gab es noch keine richtige Betreuungsmöglichkeit für unter 3Jährige außer Tagesmutter. Jetzt haben wir im Städchen eine Kita für ab 1Jährige, find ich auch gut, aber mal sehen, wie sich die Sichtweise bei den Leuten dann verändert. Ich hatte schon einige Krabbelkinder, die plötzlich nicht mehr gekommen sind, und wenn ich dann nachgefragt habe, dann hieß es, die sind jetzt in der Kleinkindbetreuung.)
    Aber jetzt, wo die Kleine im Kiga ist, spüre ich die Erwartung, daß ich jetzt ja wohl wieder was arbeiten gehen kann.


    elchkuh, mit "was anderes machen", meinst Du da was anderes beruflich als vor den Kindern? Das ist bei mir nämlich genauso. Da bin ich auch grad am Suchen, was für mich was wär, und wie ich das verwirklichen könnte.

    liebe Grüße
    adriela


    Gott trägt dein Bild in seiner Brieftasche. (Tony Campolo)

  • Ich finde ja, dein Mann sollte dir die Hälfte seines Gehaltes geben, denn er verdient es ja nur, weil du ihm die ganzen häuslichen und familiären Arbeiten abnimmst.
    Mit meinem Mann war es so verabredet und wir machen es nur deswegen nicht so, weil gerade alles Geld in die Sanierung geht. Bei Kind Nr. 2 wird's aber so laufen, bis ich wieder arbeite.

  • Ich glaube, es wird unterschätzt, welche Anerkennung eine berufstätige Mutter bekommt. Außer dem Gehalt sehe ich da bei mir nichts. Im Gegenteil, es kommen eher subtile Versuche, mir ein schlechtes Gewissen zu machen ("das arme Kind")! Gut, dass mein Sohn keine Probleme hat, sonst wäre sicher alles meine Schuld, weil ich so egoistisch bin, arbeiten zu gehen.
    Und zum Gehalt kann ich mich Nebelung anschliessen, es bezahlt ja immer der der eine Leistung bekommt, und das ist bei Dir Dein Mann. Und für alle Arbeiten, die ich neben meinem Beruf noch zu Hause mache, bekomme ich ja auch kein Geld oder sonstige Anerkennung, außer von meinem Sohn und meinem Mann.

    LG, Suse


    Denn leise kann ja niemand hören... #blume

  • Ja und ich??? Ich krieg kein Geld für meine Arbeit, ich krieg keine Rente, und die Gesellschaft - "die ist ja nur zuhause" #sauer


    jetzt muss ich mal nachhaken, vielleicht hilfts dir ja :-)


    ich bekomme geld von meinem mann, andres gehts ja auch nicht ... wozu brauchst du taschengeld? meinst du dein eigenes geld , was du ausgebe kannst wofuer du willst? kannst du das jetzt nicht? was sagt denn dein mann dazu?
    wenn du in elternzeit bist, laeuft deine rente doch weiter, oder? ist jedenfalls bei mir so.
    und die gesellschaft... wer ist das, gibt es konkrete menschen , die die das sagen oder das gefuehl geben, nichts wert zu sein, weil du nicht arbeitest, oder ist das vllt nur ein gefuehl von dir, das du ueberbewertest?


    ich bin seit 5 jahren in elternzeit und eine der wenigen, die in meinem bekanntenkreis 2x3 jahre elternzeit genommen haben, aber meist nur aus dem grund, weil der mann zu wenig verdient, bzw ihre ansprueche zu hoch sind. wir haben unsere ansprueche runtergeschraubt und werden von den meisten beneidet, dass wir das alles so hinkriegen und ich werde um die tolle zeit mit meinen kindern beneidet, bin kaum gestresst, kann viel mehr geniessen.


    lass dich doch nicht von der angeblichen allgemeinen meinung der gesellschaft beeinflussen!
    du machst es so, wei du fuer richtig haelst, die anderen koennen dir am a... vorbeigehen...


    lg


    nele


    Für die einen ist das Glas halbleer,
    für die anderen ist es halbvoll,
    und ich freu mich schon, wenn überhaupt etwas drin ist !!
    :D

  • hallo adriela,


    das ist so eine sache, was man sich unter "anerkennung" vorstellt. geht es nur ums finanzielle? dazu fällt mir spontan folgendes ein. ich bin AE und muss _alles_ allein machen. dabei stoße ich immer wieder an natürliche grenzen, weil es bei der arbeit oft das problem der präsenzkultur gibt. wer nicht permanent verfügbar ist, kommt irgendwo nicht weiter. das hat weniger mit der leistung zu tun als mit eben dieser verfügbarkeit. selbst bei guten betreuungsmöglichkeiten ist es ja so, dass halt alle arbeit rund um haushalt und kind trotzdem anfällt, man lagert nur vergleichsweise wenig aus und muss auch viel im kopf haben.


    als mein sohn mal eine woche bei seinem vater war (premiere), habe ich gemerkt, dass sofort das arbeiten ein ganz anderes war, einfach, weil "danach" nur noch anstand, dass ich für mich sorgen musste. und ich habe sofort die männer in unserer firma glühend beneidet, die irgendwann nach hause kommen können, abendtermine ohne jeden orgaaufwand wahrnehmen - und dann auch noch essen und kleidung in einer sauberen wohnung vorfinden. diese männer können GANZ anders verfügbar sein UND AUCH VERDIENEN. das geht aber nur durch die leistung ihrer frauen zu hause, sie erwirtschaften also das lukrative einkommen durchaus mit.


    ob eine frau zu hause bleibt, ist daher immer auch familienentscheidung und sollte entsprechend in der familie geregelt werden inklusive verdienstanteil, privater rentenabsicherung etc.. wenn das mal schwarz auf weiß ausgerechnet ist, geht es dir vielleicht besser damit??


    dann gibt es die gesellschaftliche komponente. aber wer ist "die gesellschaft"? hier mache ich die erfahrung, dass diejenigen, die souverän auftreten mit dem, was sie machen, weniger gegenwind erhalten. sie sind mit sich im reinen und argumentieren das auch so. etwa, wenn es um die arbeitszeit/das arbeitsaufkommen geht. das ist mit kleinen kindern sicher sehr hoch, lässt später nach, steigt noch mal (gymnasium...) und lässt wieder nach (vielleicht, das weiß ich noch nicht, nur eine vermutung). wenn eine frau plötzlich leerlauf hat und die zeit ggf. nutzt, um dinge für sich zu tun, kann es leicht sein, dass sie ein schlechtes gewissen bekommt. aber sie gleicht damit erst mal die lange phase des rund-um-die-uhr-für-die-familie-verfügbar-seins aus.


    letztlich muss man sich auch fragen, ob man sich dem allgemeinen "nützlichkeitsdiktat" unterwerfen oder es hinterfragen will. ich halte es z.b. durchaus für nützlich, im haushalt mehr als nur das nötigste zu machen, ein schönes heim zu schaffen, sich selber fortzubilden, für die familie eine ansprechpartnerin mit zeit und jenseits von sachzwängen zu sein.


    jobs sind auch nicht gleich jobs. sicher werden bestimmte jobs allgemein als "nützlicher", "gemeinwesenfördernder" etc. angesehen als andere. jemand, der in einer werbeagentur geknechtet wird, hat allgemein ein mieses ansehen, miese arbeitszeiten, oft einen miesen gesundheitszustand und wird, wenn er nicht selber der boss ist, meist auch mies bezahlt. ich weiß auch nicht, ob bäckereiverkäuferinnen ihre tätigkeit immer als so sinnstiftend erleben.


    letztlich kommt es für jeden unterm strich darauf an, wie er selbst mit seiner situation lebt, und auch die, die unmittelbar betroffen sind. ich kenne hausfrauen, die sich aus voller überzeugung für den weg entschieden haben und nicht damit hadern, auch nach langer zeit nicht. und ich kenne berufstätige menschen, die ihren job hassen, sich täglich hinquälen, mit dem geld kaum auskommen dabei. zur "gesellschaftlichen anforderung" muss man sich auch denken, dass einfach nicht für alle menschen, die arbeiten könnten, jobs verfügbar sind.


    ach ja, viele kleine selbständigkeiten würde es unter dem diktat, dass sich jeder wirtschaftlich erhalten muss, auch nicht geben. das nette wollgeschäft, die kleine boutique um die ecke - hier stecken oft frauen herzblut rein, die ohne crossfinanzierung (frührente, aber oft auch verdienender ehemann) gar nicht existieren könnten. ein großteil unserer lebensqualität beruht auf solchen crossfinanzierungen. das trägt wieder zur gesellschaft bei.


    ich sehe die "übrige zeit" der hausfrau, wenn die kinder älter sind, daher auch als wertvolle ressource an. für die familie: wie oft hatte ich niemanden außer meiner mutter (hausfrau seit 1977), wenn ich in not war/bin wg. dienstreisen etc.? für die gesellschaft: viele kinderaktivitäten könnten gar nicht so stattfinden, gäbe es nicht "hausfrauenhilfe" dabei - ich selber kann leider keine konzertbetreuung für meinen sohn machen, zu unplanbar und zu aufwändig. viele ehrenämter lägen brach...


    die anerkennung kommt dann aus verschiedenen quellen, aber man muss sie sich immer SELBER vor augen rufen, das ist sicher schwierig, wenn es keinen lohnzettel gibt und keine offiziellen sträußchen vom boss nach 10jährigem dienstjubiläum. aber in vielen jobs gibt es das auch nicht, UND man ist absolut fremdbestimmt. leider kann man diese sachen oft erst mit abstand sehen.


    FALLS du dringend was anderes machen willst, wünsche ich dir viel erfolg bei der suche. und ich bin froh um jeden menschen, der eben nicht aus not alles mitmachen muss, was ihm von außen diktiert wird, sondern eine autarke "machtposition" hat, mit der er einfluss nehmen kann auf das, was angeboten/nachgefragt wird.


    lg, patrick

  • Als Frau kriegt man im Allgemeinen keine Anerkennung für Arbeit, egal, ob zu Hause oder bei der Arbeit, so meine Erfahrungen. Und man macht eh immer alles verkehrt, also entweder sitzt man "faul zuhause rum und schaukelt die nicht vorhandenen Eier" oder buckelt halt.


    Rententechnisch sieht es im Moment so aus, als wäre es eh dasselbe... Selbst mein Mann ist mit seinem doch ausreichenenden Gehalt (jedenfalls für den Alltag) von Altersarmut bedroht...


    Ich versuche, mir kein schlechtes Gewissen mehr einreden zu lassen, dass ich mit einem schon so großen Kind noch zu Hause bin... Was nach der Elternzeit ist, weiß ich nicht, vermutlich mit solchen Leuten Kontaktabbruch, weils einfach nur nervt... Die Nachbarin arbeitet zum Glück auch nicht, mit größeren Kindern, das beruhigt dann doch etwas. Hier ists auch ländlich, aber eine Kita wäre da... (Ostdeutschland, 70 % der Arbeitnehmer hier in der Gegend von Altersarmut bedroht, gerade ist eine Werft, größter Arbeitgeber der Region, insolvent gegangen...).

  • schoen geschrieben patrick*star!!!


    Für die einen ist das Glas halbleer,
    für die anderen ist es halbvoll,
    und ich freu mich schon, wenn überhaupt etwas drin ist !!
    :D

  • Ich glaube die Berechnung sind 2500 brutto.


    Sehr schön geschrieben, Patrick. Ich merk mir den Thread mal für später. :)

  • Ich hab grad nicht viel Zeit und möchte deshalb nur mal kurz beim Thema Taschengeld nachhaken. Gibt es nicht sogar ein Gesetz, nach dem einer Hausfrau eine gewisse Summe Taschengeld zusteht?


    Ich fände es ganz schlimm, über jeden Cent Rechenschaft ablegen zu müssen. Dabei sind es gar keine unangemessenen Dinge, die ich mir kaufe. Auch damals, als ich nicht gearbeitet habe, hatte ich mein eigenes Konto, auf dem jeden Monat eine bestimmt Summe einging. Das war und ist mir sehr wichtig.


    Wir haben 3 Konten: Jeder ein eigenes und dann noch ein gemeinsames. Als ich nicht gearbeitet habe, hat mein Mann mir einen relativ hohen Betrag überwiesen (damit das Konto gebührenfrei ist). Von diesem wiederum habe ich den Großteil auf das gemeinsame Konto überwiesen (auf das er auch eingezahlt hat). Auf diese Weise hatten wir 3 gebührenfreie Konten. Vielleicht ist das ja auch eine Möglichkeit für Euch.


    LG Penny

  • Das mit dem Taschengeld interessiert mich auch. Im Moment hab ich dafür nur einen kleinen Teil des Basis-Elterngeldes (das meiste nehm ich für den Kleinen). Ich kann aber auch gar nicht "fremdes" Geld für mich ausgeben. #schäm

  • ich bin ja auch zur zeit zuhause..mein partner verdient gut,zahlt die miete.ich zahle mit kindergeld und erz.geld alles andere,das sehr wenig ist weil ich als ich schwanger wurde "rausgeworfen"wurde..mein partner sagt immer ,wenn ich sage wir brauchen dies und das,dann tu was dafür..wir haben deswegen schon richtig streit gehabt..hier ist alles tip top aufgeräumt,sauber..der kleine bekommt programm und ist bestens versorgt,ein wenig wertschätzung von ihm wäre nett..ich kaufe eben die dinge für die kinder auch essen von dem bissel was ich habe..er spart auf das haus,was dann ihm und dem kleinen gehört,dem großen und mir gehört nix..ich reise mir dafür täglich den hintern auf und frage mich manchmal was das soll..ich arbeite oft mehr als er,kann nachts nicht schlafen weil der kleine so oft wach ist,kann keine pausen machen so wir er..er hat am ende des monats fettes gehalt auf seinem konto..klar ist mein "lohn"die zeit mit meinen kindern,sie aufwachsen zu sehen usw..ich würde am liebsten einfahc mal nix machen ,dass er sieht was ich so alles mache..aber das geht ja nicht..naja ich werde wohl auc wenn der kleine so zwei j.ist arbeiten müssen..

  • juju81: mal ganz ehrlich - warum ist man mit soeinem Mann zusammen?!
    Das ist ja nochmal eine ganz andere Komponente als jetzt gesellschaftliche Anerkennung oder so. Aber das ist doch keine gleichberechtigte Partnerschaft, die du da beschreibst. Da würde ich mich wehren und ich frage mich immer wieder warum Frauen in unserer heutigen Zeit noch so mit sich umgehen lassen. Das ist doch kein Partner!
    Mich schockiert das immer wieder.

    When all hope begins to shatter
    Know that I won't be afraid

  • ah. Eines meiner Lieblingsthemen.


    Ich bin ja keine Hausfrau (mehr), ich bin selbständig. #zaehne
    Liebe Adriela, wenn du dich erst ausführlich deinen Musikkursen widmest, dann wird es zumindest bezüglich der gesellschaftlichen Anerkennung noch lustiger! Dann kommen die "Damen" mit den super Kommentaren und sagen: "ach? Du nähst?/gibst Kurse/XYZ? Also DA hätte ICH ja KEINE Zeit zu!!!"



    Was habt ihr denn mit eurem Taschengeld?
    Adriela schrieb doch gar nicht, dass ihr Mann nicht mit ihr teilt. Vielleicht reicht die Kohle insgesamt nicht, um sich groß was für sich selber zu kaufen? Mit "Taschengeld" muss man ja nicht explitzit zugeteiltes Geld meinen...

  • Ich finde den Begriff schon recht befremdlich, weil es für mich impliziert: "kleine Gabe für minderjährige (somit nicht geschäftsfähige, d. h. handlungsbefugte) Personen ohne Gegenleistung". Ich würde es dann schon eher Haushaltslohn oder so nennen, wenn überhaupt. #gruebel