Beim Kleinkind-Stillen...

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  • Mein Kleiner hat sich mal ins Bett gekuschelt und gerufen "Mama, ich will Nana!" Ich war noch am Tisch abräumen und wohl nicht schnell genug bei ihm, da rief er wieder "Mama, ich will aus deiner Brust trinken!" Ich komm ins Zimmer, er strahlt mich an "Bist du die Mama die Milch hat?"

  • Das ist wirklich ein Phänomen. Mein Kleiner hat, als ich mit 22 Monaten abgestillt habe, über einige Zeit immer wieder darüber geredet - und es dann auch komplett vergessen. Als ich vor ein paar Tagen erklärt habe, dass ein Baby bei seiner Mama Milch trinkt, hat er ganz ungläubig geschaut. Ab welchem "Abstillalter" bleibt das Stillen wohl in Erinnerung?


    Ich weiß nicht, wie genau sich meine große Tochter daran erinnert. Sie war ca. 1 3/4, als ich abgestillt habe, nachdem schon eine Weile keine Milch mehr kam, weil ich schwanger war. Es hat also nicht lange gedauert, bis sie das Stillen dann ja wieder bei ihrer Schwester erlebt hat. Sie wollte quasi ohne Pause immer wieder stillen. Irgendwann habe ich sie dann mal gelassen. Sie hatte dann aber schon verlernt, wie es geht. Bis heute sagt sie aber immer mal wieder, sie wolle Mamamilch und nimmt dann für 2 Sekunden die Brust in den Mund. Ist dann aber damit zufrieden. Es geht dabei wahrscheinlich einerseits ums Prinzip, dass sie das auch darf und um die Nähe vielleicht auch.

  • Ich hab meine Tochter aktiv mit drei Jahren abgestillt. Sie erinnert sich bis heute gerne ans Stillen und hat auch bis die Vorpubertät begann, mir gerne davon erzählt.
    Allerdings bringt sie ihr eigenes Alter völlig durcheinander dabei. Sie kann sich überhaupt nicht vorstellen, dass sie mit drei Jahren noch gestillt hat. Ich nehme an, das liegt an fehlenden Referenzkindern.

    Liebe Grüße: Heike

    Einmal editiert, zuletzt von die.lumme () aus folgendem Grund: Edit für bessere Formulierung

  • Meine Tochter hab ich mit 3 Jahren abgestillt und sie erinnert sich überhaupt nicht mehr ans Stillen. Bei uns heißt stillen übrigens auch mimi trinken.
    Mein Sohn stillt noch.
    Meine Tochter lernt gerade lesen und bei den ersten Worten die sie in ihrer Fibel hat ist auch Mimi dabei. Darüber können sich meine Kinder voll abhauen. :D
    Als mein Sohn mich mal in der Früh beim Anziehen beobachtet hat, hat er ganz entrüstet, nachdem ich mir grade meinen BH anziehen wollte, gesagt: "Blöde Mimi-Schützer!" :D

  • Meier kleine sagt zu stillen immer ot ot. Wenn es ganz dringend ist sagt sie otototot, klingt dann wie ein kleiner Traktor.

    #herzen so niedlich.


    Darf ich mal fragen, warum ihr es besser findet, wenn die Kinder Synonyme haben? Geht es um die Reaktion der Leute?
    Bei uns heisst das einfach Stillen, Nummer 3 sagte dann einfach "Darf ich Stillen?" Und ich habe ihm dann in letzter Zeit immer geantwortet "Erst heute abend, das weißt Du ja."
    Manche haben komisch geguckt, Bekannte teilweise auch nachgefragt. Aber ich fand das Ganze nicht unangenehm.

  • Danke fuer den Thread, MissT! :)


    Warum Synonyme?
    Weil Stillen fuer mich halt was ist, was klar meiner Privatsphaere zugeordnet ist. Da will ich nicht mit dem Nachbarn drueber reden.
    Ergo ist es fuer mich angenehmer, wenn das Kind das mit der Wortwahl nicht nach aussen traegt.
    Waere wohl in einer Gesellschaft, in der LZS gang und gaebe ist, anders.

  • Ja so geht es mir auch. Mein Großer hat in der Umstellungsphase, ab da ich dann nur noch daheim gestillt hab immer und überall nach nana gerufen. Das wär mir dann doch etwas zu peinlich wenn er das richtige Wort verwendet hätte.


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    LG Froschine mit Fröschle (02/12) und Moppel (05/15)



    #pro #contra

  • Warum Synonyme?
    Weil Stillen fuer mich halt was ist, was klar meiner Privatsphaere zugeordnet ist. Da will ich nicht mit dem Nachbarn drueber reden.
    Ergo ist es fuer mich angenehmer, wenn das Kind das mit der Wortwahl nicht nach aussen traegt.
    Waere wohl in einer Gesellschaft, in der LZS gang und gaebe ist, anders.

    Genau deswegen. #ja

  • Interessant.
    Wahrscheinlich ist es für mich einfach zu normal geworden mittlerweile und tatsächlich hab ich mich schon mit der Nachbarin darüber unterhalten.
    Peinlich ist es mir jedenfalls auf keinen Fall. :)

  • Ich finde das auch interessant. Wir haben den Großen mit ca 27 Monaten notgedrungenerweise abgestillt. Und hatte nie den Eindruck, dass ich das "verheimlichen" müsste. Aber ich bekomme in meinem Umfeld auch eigentlich durchweg positive Reaktionen auf das "lange" Stillen meiner Kinder. Außer von meiner Schwiegerfamilie..aber na ja. Für die war nach 6 Monaten schon "Wie lange willst du denn noch stillen?" die klassische Reaktion, sobald eins der Kinder Milch wollte..

    #herz Bärchen (07/12) #herz Äffchen (07/14) #bherz Sternchen (07/16)#herzBauchbaby (08-09/2018)
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  • Oh, wir hatten ein Babyzeichen, einen Schnalzlaut, den verwenden wir immernoch für "Stillen". #love


    Bei uns hieß im Kleinkindalter die eine Brust Eine und die andere Die Guuße (die Große, lag wohl an der Perspektive, denn es war die, die von oben runterhing, wenn wir im liegen gestillt haben, muss groß ausgesehen haben).

    Fiawin mit d9be21343ykoa.gif

    age.png



    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.


    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!


    Schokolade löst keine Probleme. Aber das tut ein Apfel ja auch nicht.


  • Ich musste schon ab einem Jahr so viele sinnfreie Diskussionen führen, dass ich die Kleine mit dem Stillen ja in Abhängigkeit von mir halten würde, dass es mir irgendwann lieber war, das nicht mehr zu thematisieren. Peinlich war es mir auch nicht. Aber es nervte einfach.

  • Bei uns heißt stillen annemi. Das ist eine Mischung aus annene - andere und mi - Milch. Ich habe wohl zu oft "Andere Seite?" gefragt. Das hat sie übernommen und aus "annene Seite!" beim Stillen wurde "annene!" und schließlich "annemi!"
    In letzter Zeit auch "annemi tinke". #love

  • Bei uns heißt's "phph" oder "phphph", und die Entstehung ist auch lustig: Ich wollte ihr als sie ca. 8 Monate alt war zeigen, dass es nicht schlimm ist wenn man beim Duschen Wasser ins Gesicht bekommt, man muss nur Luft ausblasen - bei ihr war das dann statt "pfff" "phphph" - und sie mochte es nicht. Damit war "phphph" ein Ausdruck für "mag ich nicht" und was mochte sie noch nicht? Auf die Milch WARTEN, also hat sie während des Wartens ganz oft "phphph" gesagt und binnen einer Woche war's ihr "Wort" dafür.


    Und ich bin froh dass ich schon damals das Stillen in der Badewanne (unter panischem Protest) abgeschafft habe. Es klingt zwar gemütlich aber ich kann es nicht leiden so lang in der Wanne zu hocken und Wasser zu verschwenden (meistens duschen wir nur). Sieht sie mich außerhalb der Wanne nackt denkt sie auch an Milch. Wobei mittlerweile je nach Laune ein "jetzt nicht" oft schon möglich ist.


    Das Stillen auswärts schleicht sich immer weiter aus. Mittlerweile fragt sie meist nicht mal mehr, aber wenn es für mich passt und ich an ihrer Laune merk dass sie's braucht biete ich es ihr an.


    Das Schäkern während des Stillens machen wir auch oft.


    Und wenn sie jetzt Sachen sagt wie "Mama Bust Milch aus" (aus Mamas Brust kommt die Milch raus) finde ich das auch sehr süß.

  • Ich hab letztens beim ins Bett gehen, meine Kleine wieder in ihres befördern wollen. Als ich sie aufgehoben habe, hat sie ganz leise geflüstert / geseufzt : 'tille tille' . Das haben wir dann auch gemacht.


    Gestern gegen morgen wollte sie auch so im Halbschlaf stillen, aber ich hab gesagt 'die Brust ist leer' (sie hatte kurz vorher schon gestillt und nur nuckeln gilt nicht ;) ) . Auf die erneute Frage hin, hat der Mittlere gesagt: 'A. die Brust ist leer' . :)


    Heute morgen hat sie zuerst meine eine Hand von meinem Bauch genommen und dann meine andere, um dann am Nachtshirt zu zupfen. Irgendwie schien sie zu glauben, sie könne sich einfach selbst bedienen, ohne dass ichs merke :P

  • Das Stillen an sich war mir auch nie peinlich, nur eben wenn das Kind das überall lauthals rumgeschrien hätte ...
    Ach, ich freu mich schon, wenn der Kleine in das Alter kommt :)


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    #pro #contra

  • Ich glaub meiner hat mich vorhin aufgefordert mir das iPad zu nehmen, damit ich ihn endlich einschlafstille #freu Er hat immer wieder seh vehement drauf gezeigt und dazu das babyzeichen für Milch gemacht. Das hat er eine weile auch nachts gemacht und dann sagte er eine weile nachts mjamjam.

  • Hier ist momentan jegliche andere Milch, ausser Mama-Milch einfach bäh. Mittags hat sie bei meinem Mann die Flasche verweigert und Abends bei mir auch. Weil heute Abend war die Milch nämlich auch leer, weil Madam als erstes als ich gekommen bin, mir beim Jacke ausziehen 'geholfen' hat und vehement 'tille, tille' eingefordert hat. Tja und dann ist eine gute Stunde später halt keine Milch mehr da, v.a. gegen Ende des Zyklus. Und trockenstillen mögen wir beide nicht. Und eigentlich war sie von der Idee, eine Flasche Milch zu kriegen begeistert ... bis sie sie probiert hat. Hoffentlich wird die Nacht nicht allzu unruhig ...