Was ist das? Reißen im Bauch?

  • Hallo,
    Ich hoffe irgendwer hat eine sinnvolle Erklärung für mich. :D


    Ich bin in der 13. Woche schwanger und hab seit einigen Tagen immer mal wieder das Gefühl, als würde irgendwas in meinem Bauch reißen. Eher um den Bauchnabel rum und weiter oben - ist also sicher nicht das Baby direkt.
    Es fühlt sich an als hätte jemand Bänder in meinem Bauch gespannt und zieht da ab und zu kräftig dran. Das schnipst so richtig. Meist schmerzlos, aber gestern war es einmal schon ziemlich fies.


    Die einzige mir logische Erklärung ist, daß sich der Darm umsortiert um dem Baby Platz zu machen und daß dabei irgendwelche Verwachsungen reißen.
    Aber ist das tatsächlich so?
    Gibt es sonst noch Erklärungen?
    Ist das gefährlich, oder kann es gefährlich werden?
    Muss ich damit zum Doc oder nicht?


    Ich glaube sowas hatte ich in der letzten Schwangerschaft ganz selten mal, aber sicher nicht so oft und so dolle.


    LG

  • Bei mir war es ein Nabelbruch, der in der Schwangerschaft eigentlich immer harmlos ist. Nicht operiert werden muss. kann aber auch die Bauchmukulatur sein,die geärgert wird oder Luft im Darm die zwickt.
    Oder dein Bauchzwerg hat schon Fingernägel ;)
    Wünsch dir eine schöne Schwangerschaft und dass das zwicken bald aufhört

  • Ich kenne das auch noch,ich habe es auf die spannende Bauchhaut geschoben.Quasi ab positiven Schwangerschaftstest wurde der Bauch explosionsartig größer und größer und größer...War auch immer um den Nabel herum und manchmal echt fies X/

  • hmm, nabelbruch und spannende Haut kann ich ausschließen. Für Nabelbruch ist es aus zu weit weg vom Nabel. Meine Haut ist schon ziemlich riesig, außerdem ist das Zerren tiefer.
    Bauchmuskulatur kann sein - die schiebt sich doch an die Seite, oder? Vielleicht zieht es da irgendwas mit auseinander #gruebel .


    Ich muss eh demnächst bei der Hebamme anrufen - ich kann die ja mal fragen, ob die ne Idee hat.

  • mutterbänder?


    hatte ich jedenfalls in jeder schwangerschaft. ich stellte mir dann immer vor, dass das kindchen und somit die gebärmutter gerade einen wachstumsschub hinlegen und sich der bauch neu sortieren muss.


    es war immer phasenweise, ging also auch immer wieder von allein weg.


    edit: gute besserung dir natürlich!

    ko_nijntje mit muck (2004), mogli (2006), miep (2007) und mimir (2011)

    Einmal editiert, zuletzt von ko_nijntje ()

  • dann kann davon sein, dass dein Bauch wächst. Die Haut, Muskel müssen sich dehnen, was nicht angenehm ist. Die inneren Organe müssen dann auch neu sortiert werden. Dass Kind wächst und braucht mehr Platz.
    Wenn es aber sehr schmerzhaft ist, dann sprich deine Hebamme an.

  • Wer hatte den Nabelbruch eingeworfen? Irgend sowas scheint es zu sein. Aber nicht am Nabel, sondern etwas weiter unten. Gestern hatte ich ganz fieses Zerren und Reißen. Abends hab ich gemerkt, dass da ein kleiner flacher Knubbel ist, der etwas weh tut, wenn man draufdruckt. Außerdem sind um den Nabel rum die Bauchmuskeln nicht mehr zusammen, aber das ist ja normal.
    Ich werde also heute beim Doc anrufen und nachfragen, ob er das mal anschaut, das ist mir total unheimlich #angst .


    LG

  • Vermutlich sind es ganz profan die Mutterbänder.
    Die Mutterbänder haben die Aufgabe, die Gebärmutter in ihrer Position zu halten. Egal in welcher Position Frau gerade sich befindet, die Mutterbänder halten die gebärmutter in einer stabilen Lage. Während der Schwangerschaft können Mutterbänder ziehendeo oder reissende, aber ungefährliche Schmerzen bereiten.



    Ansonsten lass wenn du unsicher bist mal die Hebamme oder Deine(n) Gyn draufschauen.



    Kiwi

    "Wir wollen lieber fliegen als kriechen" - Louise Otto-Peters (1819-1895) Frauenrechtlerin


    „Es gibt so viele gute Sachen auf der Welt. Es ist wirklich wichtig, dass jemand sie findet!“ Pippi Langstrumpf

  • Kiwi - es sind definitiv NICHT die Mutterbänder. Das hab ich zusätzlich.


    Bis jetzt ist es so geblieben wie gestern. Ich warte einfach mal ab.

  • Hmmmm...dann würd ich es evtl. mal überprüfen lassen...ich drück dir die Daumen, dass es bestimmt was total harmloses ist...



    Ich seh grad, du hast ja auch schon zwei...(hab eben nur fix gelesen #schäm ), dann kennst du die doofen Mutterbänder ja eh schon recht genau...ich wollt nicht klugscheissen...



    LG Kiwi

    "Wir wollen lieber fliegen als kriechen" - Louise Otto-Peters (1819-1895) Frauenrechtlerin


    „Es gibt so viele gute Sachen auf der Welt. Es ist wirklich wichtig, dass jemand sie findet!“ Pippi Langstrumpf

    Einmal editiert, zuletzt von Kiwi ()

  • Kiwi, kein Problem - bissl Klugscheißen is schon ok :D .


    Ich war vorhin beim Hausarzt und wollte eigentlich nur nen Termin für irgendwann nächste Woche machen - ich musste aber gleich da bleiben #hammer . Diagnose: Riss in der Bauchdecke #hammer . Kein großes Problem, solange nix einklemmt. In der Schwangerschaft passiert normalerweise nix. Hinterher muss ich überlegen, ob ich es operieren lassen will.
    Ich soll nicht schwer heben und nix machen was Druck im Bauch ausübt. Bei starken Schmerzen sofort zum Doc oder ins Krankenhaus.


    Tja, immer wieder was neues #yoga . Sonst wäre ja auch langweilig #nägel .


    LG

  • Obstsalat - keine alte OP Narbe, das ist tatsächlich einfach so. Allerdings hab ich echt mieses Bindegewebe und mein Bauch ist für die 14. Woche schon verdammt groß und wächst rasant. Ich fürchte das ist keine besonders günstige Kombination #yoga .


    LG

  • Hausarzt und Tante Google sagen übereinstimmend 'kein Problem in der Schwangerschaft'. Da wäre der Gyn eh in der Unterzahl :D . Ich werde das bei der nächsten Vorsorge in 10 Tagen erwähnen und gut is.
    Ich versuche das gerade entspannt zu sehen. Ich kann ja sowieso nichts dran ändern #yoga

  • :) ich habe da ein bisschen viel Ahnung ;) in der Schwangerschaft ist das fast nie nicht schlimm, da haben Arzt und dr. Google recht. hängt oft mit der physiologischen Rectusdiastase zusammen. Ganz oft muss da auch nach der Schwangerschaft nix operiert werden , da es sich wieder zurückbildet. Lg Liv

  • Ich musste bei der Beschreibung (vor allem auch bei schwachem Bindegewebe und großem Bauch) auch sofort an eine Rectusdiastase denken. Die ist wohl tatsächlich meistens eigentlich kein Problem. Allerdings muss man dabei in der Schwangerschaft bzw. bei der Geburt vielleicht (!) aufpassen, dass es durch mangelndem Halt nicht zu einer Einstellungsanomalie kommt. Ich will dir da keine Angst machen. Vielleicht stimmt das auch gar nicht. Aber ich hatte in beiden Schwangerschaften eine überaus ausgeprägte Recutsdiastase und bei beiden Geburten eine Einstellungsanomalie.


    Hattest du nach den letzten Schwangerschaften schon eine Rectusdiastase?


    Vielleicht kann man in der Schwangerschaft noch versuchen, die Rectusdiastase so klein wie möglich zu halten. Ich würde zumindest versuchen, alles zu vermeiden, was die Sache noch verschlimmern könnte und vielleicht sogar die schrägen Bauchmuskeln noch etwas aufbauen, wenn möglich.

  • Aber ich hatte in beiden Schwangerschaften eine überaus ausgeprägte Recutsdiastase und bei beiden Geburten eine Einstellungsanomalie.

    Die Theorie halte ich für sehr sehr gewagt. Wo hast du das denn her? Wie sollte denn eine Rektusdiastase eine Einstellungsanomalie begünstigen? So sehr verändert das den Bauch ja nun auch nicht. Jede Frau hat während der Schwangerschaft eine, die einen mehr, die anderen weniger.


    Zudem hatte ich ebenfalls bei beiden Schwangerschaften ne sehr große Rektusdiastase (bei Kind 2 noch mehr als bei Kind 1, meine Bauchmuskulatur ist bis heute noch nicht wieder zusammengewachsen) und keine Einstellungsanomalie.


    Man könnte ja mal ne Umfrage zu dem Thema machen... ;)

    Phönix mit Wuseline (03/12) und Mops (03/14)


    Ich bat Gott um Geduld und er gab mir Kinder...


    Wenn dich dein Leben nervt, streu Glitzer drauf.

  • Ich hoffe, dass die Theorie gewagt ist. Meine Hebamme brachte mich auf den Gedanken. Mein Gyn hält das für sehr gut möglich. Eine meiner Schwestern hatte in der ersten Schwangerschaft ebenfalls eine Rectusdiaste und dann eine Einstellungsanomalie bzw. hat das Kind nicht den Weg ins Becken gefunden. Deren Hebamme hat diesen Zusammenhang wohl auch hergestellt. Meine Schwester hat dann versucht, die Rectusdiastase nach der Schwangerschaft zu schließen bzw. hat intensiv Rückbildung betrieben und hatte dann zwei problemlose Geburten. Eine andere Schwester hatte auch zwei mal einen sehr, sehr großen Bauch. Ich gehe davon aus, sie hatte ebenfalls Rectusdiastasen. Bei beiden Geburten ging der Muttermund nicht richtig auf. Der Kopf war wohl nicht an der richtigen Stelle, um genug Druck auszuüben.


    Ich habe diese Zusammenhänge erst hergestellt, als mich meine Hebammen nach der zweiten Schwangerschaft auf diese Idee gebracht hat. Ich weiß natürlich nicht, ob das stimmt. Ich versuche nur seit dem, möglichst viel darüber herauszufinden, ob das sein kann.


    Ich hatte einen so großen Bauch und eine so ausgeprägte Form nach vorne, dass selbst Hebammen und mein Arzt das kurios fanden. Meine Rectusdiastase nach der zweiten Schwangerschaft ging über die komplette (!) Breite des Bauchs. Sie war deutlich mehr als eine handbreit. Mein Arzt hat mir keine großen Hoffnungen gemacht, dass ich es selbst schaffe, sie zu schließen. Selbst meine Hebamme war nach der letzten Untersuchung nach einer deshalb extra spät begonnenen Rückbildung sehr skeptisch, dass das ohne OP funktionieren wird.


    Mir wurde gesagt, dass meine Kinder eben so weit außerhalb des Beckens hingen, dass sie nicht richtig den Weg ins Becken fanden. Wie das funktionieren kann, ist mir selbst auch noch nicht hundertprozentig klar.


    Ein weiterer Aspekt, den meine Hebamme und der Osteopath meiner zweiten Tochter in Spiel brachten, war der, dass meine Kinder evtl. deshalb etwas "schief" waren, weil sie in der Schwangerschaft schon vom Bauch nicht so gehalten wurden, wie es hätte sein sollen.


    Ich wollte eigentliche keine so große Sache daraus machen in diesem Thread. Ich wollte eigentlich nur sagen, dass ich auch an eine Rectusdiastase denken musste. Und ich fühlte mich verpflichtet zu sagen, dass es evtl. gut wäre, sie möglichst klein zu halten. Und wenn es nur deshalb ist, dass man hinterher keine Probleme mit dem Rücken bekommt, weil die Bauchmuskeln nicht mehr fit sind und damit man nicht ewig aussieht, wie im 5. Monat schwanger.


    Eine Umfrage dazu zu starten, hatte ich allerdings auch schon lange vor. :) Es interessiert mich natürlich sehr, ob es noch andere Raben gibt, die vielleicht eine Rectusdiaste und irgendwelche Probleme bei der Geburt hatten, die damit zusammenhängen könnten.
    Ich fand das damals für mich nicht einfach, dass mir noch im Wochenbett gesagt wird, dass ich zumindest am 2. KS evtl. mit Schuld trage, weil ich die Rectusdiastse nicht geschlossen habe vor der zweiten Schwangerschaft. Ich dachte bis dahin, das wäre ein kosmetisches Problem oder allenfalls nicht gut für den Rücken und ich kümmere mich nach abgeschlossener Familienplanung darum.