Wie Lego verstauen?

  • Hallo,


    die Kinder haben zu Weihnachten einiges an Lego geschenkt bekommen. Nun bin ich am Überlegen, wie man das am besten verstauen könnte, damit zum Schluss nicht alles in der großen Lego-Kiste landet, die bereits eine Polizei-Station auf Nimmerwiedersehen verschluckt hat (und einiges aus der Kindheit meines Mannes, zu dem wir leider keine Anleitungen mehr haben). Wie ein Puzzle in einzelnen Schachteln verräumen ist das Einzige, was mir einfällt. Oder die große Legokiste ganz wegräumen, aber die findet von ganz alleine wieder den Weg in die Kinderzimmer und ist auch ganz gut, wenn man etwas frei bauen möchte, also ohne Anleitung.


    Wie habt Ihr das Lego-Problem gelöst? Ich habe keine Lust, dass man nach einmal Zusammenbauen die ganzen Teile nie mehr zusammenfindet.


    Viele Grüße,
    orange

  • Wir haben sortierkästen (7x6x3 minikästchen) gekauft und sortieren alle 1-2 wochen alles wieder auseinander. Danach macht es viel mehr spaß zu bauen, ob mit oder ohne anleitung, weil das suchen der passenden steine entfällt. Zusätzlich gibt es eine aufräumkiste, da wird alles kreuz und quer zum aufräumen reingeschmissen und diese wird dann even sortiert. Legoanleitungen haben wir auch digital, kann man sich runterladen.

  • Wir haben hier gefrierbeutel mit Klips, da kommt dann die Anleitung dazu. Die Beutel sind in Kisten. Das klappt weitestgehend, wobei einzelne Teile trotzdem woanders landen, gerade wenn die Sachen zusammen bespielt wurden. Finde ich aber auch nicht sooo tragisch.


    Auseinanderbauverbot fände ich hier seltsam, die Sachen sind ja zum Spielen und benutzen nicht nur zum anschauen. Also hier zumindest.

    Even in the darkest moments, light exists if you have the faith to see it.

  • Wir haben es nach sinnlosen Versuchen aufgegeben.
    Hier sind die Legosteine nach Farben sortiert. So hat man die Chance sich eine Anleitung zu nehmen und das aufzubauen. Klappt nicht immer, weil doch was fehlt.


    Aber letztlich sind die Steine ja auch zum bauen und das wird massig genutzt.


    Manchmal versuchen auch wir Erwachsenen ein Set zu bauen. Macht irgendwie Spaß....


    Den Legosachen von Weihnachten gebe ich vier Tage, dann werden sie auch zu was völlig anderem verbaut sein...

  • Der vierköpfige Ninjago-Drachen hat über 100 Euro gekostet und ist genau SO zum Spielen gedacht. Ähnlich wie der superteure Autokran.
    Die funktionieren richtig nur so, wie sie jetzt zusammengebaut sind.
    Und wir Eltern fänden es richtig, richtig ärgerlich, wenn die teuren Modelle in hunderttausenden Einzelteilen in der Baukiste landen und hinterher nie wieder zusammengebaut werden können, weil wichtige und seltene Teile nicht mehr auffindbar sind.
    Darum das Auseinanderbauverbot.
    Es gibt Unmengen an Lego hier, die das Kind anderweitig verbauen kann.

  • wir legen die anleitungen in eine kiste und mut dem lego sollen sie machen wie sie mögen
    6grosse kisten mit lego gibt es kunterbunt gemischt

  • Adrasteia, wahrscheinlich sind Kinder da auch unterschiedlich. Meiner Tochter macht es wahnsinnig Spaß, auch die großen Sachen auseinander und wieder neu zu bauen. Das gehört für die zum Spiel dazu.(die andere spielte lieber mit den fertig gebauten Sachen...) aber hier wurde generell immer viel zweckentfremdet, da hat meine Mutter schon immer mit Ihnen diskutiert, weil die Sachen doch nicht SO zum Spielen gedacht waren...

    Even in the darkest moments, light exists if you have the faith to see it.

  • Hier liegen auch die Anleitungen in einer extra Kiste und der Rest liegt in Kisten und steht original und frei gebaut im Zimmer herum.


    Auseinanderbauverbot gibt es beim Vater. Da wird kein Lego gespielt daher.

    Normal is just a setting on a dryer.

  • Hier werden die Modelle einmal aufgebaut und landen dann früher oder später in Einzelteilen in einer der Legokisten. Wir haben 18 kg Lego in 3 großen Kisten, aber ich möchte auch etwas an der Aufbewahrung ändern, weil man die kleinen Teile nicht mehr gut findet.


    Wenn die Modelle auseinandergebuat wurden, kann man auch noch sehr gut damit spielen, mMn sogar viel besser.


    Abbauverbot finde ich für Kinder sehr seltsam, dann kann man doch besser Modelle kaufen, oder Playmobil oder so? #confused

  • Ich fand es als Kind mit meinen Geschwistern toll, in unserer riesigen Legokiste gemeinsam so lange zu wühlen, bis das winzige gesuchte Teilchen endlich gefunden war. Aber wir hatten, glaube ich, auch nicht so ganz teure Modelle. Ich würde vermutlich bei ganz teuren Spezialsachen eine kleinere Extrakiste nehmen, wo nur das reinkommt, und den ganzen anderen Kram in eine große Mischkiste.

    When you’re a kid, they tell you it’s all… Grow up, get a job, get
    married, get a house, have a kid, and that’s it. But the truth is, the
    world is so much stranger than that. It’s so much darker. And so much
    madder. And so much better.

  • Ihr könnt das ja alle so halten, wie ihr wollt. Selbstverständlich darf das Kind (z.B.) den großen Autokran auseinandernehmen, wenn es ihn noch einmal zusammenbauen möchte.
    Die Einzelteile der wirklich teuren Modelle werden hier aber nicht in der wirklich voll gefüllten Kruschtelkiste verschwinden. Dafür sind sie genau das: zu teuer.


    Es gibt hier viele selbstkreierte Modelle, die das Kind selbst nicht mehr auseinandernehmen möchte.
    Und die stehen auch in dem Regal.


    Er baut sehr gerne mit Lego. Das befeuert seine Kreativität. Playmobil ist so gar nicht seins. Viel zu vorgegeben.
    Und abgesehen von den wirklich teuren Sachen kann er schließlich mit seinem Lego bauen wie er will.

  • Ich glaube wir könnten von dem ganzen Lego auch gut in Urlaub fahren.
    Anfangs fand ich das auch doof, weil ich immer dachte die teuren Modelle...


    Aber irgendwann sieht man, was sie da für tolle Sachen mit bauen.
    Und teuer sind die Dinger doch alle...

  • Auch gebraucht ist es nicht viel billiger.
    Ich werde die Sachen in Sortierkästen legen, so hatte ich das früher.
    Die Anleitungen kommen in Zeitschriftensammler oder in Ordner.

  • mein schwiegerpapa hat so ikea-sortierkästen, da is das dann nach zweck sortiert: männl, räder, platten in unterschiedlichen größen, technic-sachen, kleinkram.
    wir haben (noch) eine große kiste mit so nem einsatz mit kleinen fächern oben. das große kind hat schon mal nach farben sortiert. der kleine torpediert aber noch jedes ordnungssystem.

  • Hier auch nach Farbe sortiert - jede Teilart in einen kleinen Sortierkasten war und ist uns zuviel Arbeit, ganz wild durcheinander führt dazu, dass irgendwann keiner mehr Lust hat, damit zu spielen. Benutzt werden dazu die Trofastkisten - die ganz kleinen für seltene Farben und Figuren, die flachen für alle anderen Farben, bei weiß und schwarz müssen inzwischen die etwas tieferen herhalten.


    Und wir haben eine große Fläche (alter Meerschweinchenstall *g*) auf der ausgestellt wird.


    Einzige Ausnahme: Die Tower-Bridge - auf die hat Nepomuk 1,5 Jahre hingespart und die wird (erstmal #weissnicht) nicht auseinandergenommen. Ist aber auch ein Mordstrumm, wenn die auseinandergebaut ist, sind vermutlich alle Kisten zu klein.

    Hermine und drei Jungs (04, 07 und 09)

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    demokratische Ordnung braucht außerordentliche Geduld im Zuhören und außerordentliche Anstrengung, sich gegenseitig zu verstehen

    Willy Brandt, 1969

  • Ihr könnt das ja alle so halten, wie ihr wollt.

    Ich kann dich ja verstehen. #knuddel Ich hab gerade das erste "kleine Lego" mit meinem Kind aufgebaut, wie auch schon etliches Legozeugs als Kind. (Kennt noch jemand Lego Paradiso? :D ) Je größer und komplizierter das Modell, umso wichtiger ist es, wirklich nur die Teile um sich herum liegen zu haben, die man für das jeweilige "Werk" braucht. Müsste ich da Teile aus einer riesen Kiste mit allem Möglichen heraussuchen, würde ich die Krise kriegen.


    Bisher steht unser "kleines Lego" noch zusammengebaut da. Wie wir es später handhaben, weiß ich noch nicht.


    Bei uns ist das Lego-Problem noch auf Lego Duplo bezogen. Da handhaben wir das auch so, dass wir die einzelnen Lego-Modelle auf die verschiedenen Kisten (grob nach Form sortiert) verteilen. Ich betrachte die geschenkten Modelle da eher als eine Art "Idee", was die Kinder aus ihren Steinen mal bauen können.


    Klappt aber so nicht. Die Kleine baut sich Raumschiffe und Zoos und was weiß ich aus den Steinen, die sie eben gerade findet. Die große baut z. B. viel lieber nach Anleitung und verliert schnell die Lust, wenn sie sich die Teile für ihr Schloss oder die Ritterburg erst noch aus den Legokisten zusammensuchen muss.

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    There is no foot too small, that it cannot leave an imprint on this world.

  • Die gekauften Teile meines Sohnes stehen im Regal - im Laufe der Monate werden die aber auch mal auseinandergebaut und landen am Ende doch in der grossen Kiste.
    Einmal im Jahr setz ich mich hin, sortiere durch und baue mit ihm alles wieder zusammen - das dauert dann einen Tag. Bisher gab es aber eher kleinere Modelle bis so 30 Euro. Wie er/wir das mit den großen, teuren Modellen handhaben die es jetzt zu Weihnachten erstmals gab weiß ich noch nicht...

  • Ich glaube, man schont echt seine Nerven, wenn man entweder nichts kauft, wo es einem finanziell )oder ideell) echt weh tun würde, wenns irgendwie verschütt' geht oder man macht es echt mit klaren Verboten.


    Ich wäre für Variante drei: Man sortiert in so Sortierkästen, zumindest die wirklich spziellen und kleinere Teile. Den Rest kann man ja auch etwas kreativer variieren - oder einfach improvisieren, wenn gar nix will. Wenn es ECHT weh tut, dass was weggekommen ist (und das finde ich gar nicht unnatürlich), dann kann man das doch nachbestellen bzw. nachkaufen, oder? Man kann sich ja mit den Kindern einigen, dass das maximal zwei Mal im Jahr gemacht wird. Es kommt da natürlich stark aufs Alter der Kinder an.


    Hm...mir widerstrebt der Gedanke, die Sachen dauerhaft irgendwo aufgebaut rumstehen zu haben. Da würde ich dann doch lieber einen Holzkran oder sowas kaufen. Oder einen Technikbaukasten, bei dem man mehr variieren kann und es weniger kleine unterschiedliche Teile gibt, sodass es eben auch schneller passt. Ist das verständlich ausgedrückt?


    Ich hab als Kind irre viel gebastelt und später auch viel mt anderen Kindern Lego gespielt. Ich konnte nix lange stehen lassen und hab immer gerne den Aufbauprozess gehabt. Klar wars cool, wenn genau das rauskam, was einem vorschwebte. Aber die ungenutzte Ressource zusammengebauter Legosteine....AAAHHH, nee. Da käm ich nicht mit klar. :D ;)


    Obwohl wir hier finanziell auch eher eng genäht sind gibt es so ein paar Sachen, bei denen ich eigen bin und nicht sparen möchte. Mich würde viel mehr nerven, wenn das Kind total kamikazemäßig mi seinen Sachen spielen würde. Aber wenn er Spaß an was hat darf ers (noch) benutzen, wie er will. Vielleicht änder ich meine Meinung da noch mal, ich denke aber eher nicht.


    So weit können die Ansichten halt auseinandergehen. #weissnicht Unterm Strich würde ich auch schauen, wies den Kindern damit geht. Wenn die diese Lösung super finden, dann isses doch perfekt. Wenn es für sie doof ist würde ich auf teure, große Sets mit genau dem Hinweis verzichten, wenn ich nicht bereitwäre, nachzuordern.

  • Lego Duplo liegt unsortiert in einer großen Kiste. Das ganz neue Lego Duplo meiner Tochter ist gerade im Wohnzimmer verteilt und kommt dann zu ihr ins Zimmer. Ich bin aber sicher, dass sich alles recht schnell vermischen wird. ;)


    Wir haben noch keine ganz großen, komplizierten Sets. Einen Hubschrauber und ein Flugzeug; nun neu dazu Lego City und Lego Juniors.
    Wir haben alles nach Anleitung aufgebaut und heute wurde der Bagger schon zum Kran umfunktioniert und irgendein Haken fehlt. #angst


    Die "normal" großen Teile kommen in eine extra Kiste und die ganz kleinen Dinger (2er Steine, Kaffeebecher #augen , Walkie Talkies, Scheinwerfer...) nochmal in eine kleine extra Kiste. ^^


    So richtig zufrieden bin ich nicht damit, aber die Kinder stört es nicht. Ehrlich gesagt sind die kleinen Accessoires auch irgendwie überflüssig; so richtig gespielt wird nur mit den Fahrzeugen und Figuren.


    Edit: Die Bauanleitungen habe ich in einem Originalkarton alle zusammen aufbewahrt.

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