Fragen zur sogenannten Zahnlückenpubertät

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    • Offizieller Beitrag

    Ich bin da bei Mondschein - ich glaube ganz ehrlich, dass es nicht das Wort an sich ist, dass den Umgang mit den Entwicklungsphasen respektlos macht, sondern die Grundeinstellung dahinter. Ich kann mich wunderbar respektvoll, liebevoll und zugewandt mit meiner Tochter beschäftigen, auch wenn ich weiss, dass sie gerade auf dem besten Weg in die "2te Autonomiephase aka Zahnlückenpubertät aka Schulanfängermeise" ist.
    (Und da ich mich gerade auch fachlich sehr intensiv mit Pubertät befasse, ist das für mich eine Bezeichnung für einen Lebensabschnitt wie "Rentenalter", ein rein deskriptiver)
    Gerade so Bücher wie "wackeln die Zähne, wackelt die Seele" würden ja sogar sehr für die liebevolle Begleitung dieser Umbruchsphase sprechen - ich habe das Buch nicht gelesen, aber der Titel erscheint mir eher positiv.
    Dass das Kind einen Namen hat, heisst ja nicht, dass es negativ ist - ich finde den Vergleich mit "hysterisch" nicht ganz passend, denn Pubertät/Autonomiephase/Zahnlückenpubertät sind Wörter mit vielschichtigerer Bedeutung als Hysterie - das ist NUR negativ. Pubertät ist auch eine Ablösung, eine Herausbildung einer eigenen Persönlichkeit, eigenen Geschmacksvorlieben, Selbstständigkeit...
    (Terrible Two fällt wieder unter die Hysterie-Kategorie, das mag ich gar nicht, wie Trotzalter auch)


    "Mein Kind hat das nicht" - so Aussagen erinnern mich immer ein bisschen an diejenigen aus der ersten Autonomiephase. Natürlich sind Kinder individuell und natürlich ist jedes davon völlig einzigartig in der Ausprägung seiner Entwicklung. Aber in manchen Aussagen schwingt für mich so ein Unterton à la "wenn die Eltern eben alles richtig machen, dann hat ein Kind keine Phasen nötig" - und das deckt sich nun gar nicht mit meiner Erfahrung... Es gibt "gleichmässigere" und "sprunghaftere" Kinder - das Temperament der Eltern ist oft ein gar nicht so schlechter Gradmesser, muss aber nicht zwingend so sein.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Talpa, für mich ist das Buch "Wackeln die Zähne, wackelt die Seele" eine Schublade. Es ist an Steiners Jahrsiebten ausgerichtet. Wenn das für das eigene Kind passt, wunderbar. Dann kann ich dieses "passende" Kind liebevoll begleiten. Was ist mit den anderen Kindern, den frühreifen, denen ohne Wackelzähnen? Die fallen durchs Raster. Werden nicht auf der Schule aufgenommen (diese Fälle kenne ich tatsächlich).


    Wenn ich mein Kind (oder die Kinder allgemein) nur noch durch solche "Raster-Brillen" betrachte, laufe ich Gefahr, Sachen umzudeuten, Sachen zu übersehen, mir manches "passend" zu machen. Ich finde dieses "Zahnlückenpubertät"-Ding auch ganz schrecklich und gehe mit Fia mit. Hat sowas von "Na, kriegste deine Tage?" für mich (überspitzt gesagt).

    es grüßt rosarot mit himmelblau (* april 09) und kunterbunt (*märz 11)

  • @Talpa danke. Ja terrible two ist negativer, da geb ich dir Recht.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

    • Offizieller Beitrag

    Ich denke, das ist wirklich unterschiedliche Auslegung des Begriffes - und ich verstehe, dass man den nicht nutzen möchte, wenn er für einem selbst negativ ist. "Kriegst du deine Tage" würde ich auch nicht nutzen wollen.


    Zahnlückenpubertät ist für mich persönlich nicht negativ, aber das ist halt sehr persönlich.


    Und ich glaube, ich bin durchaus fähig, Menschen nicht zu schubladisieren, auch wenn ich gelegentlich Wörter für Phasen oder Menschenwesen verwende.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Hallo,


    Ich selber nutze den Begriff "Schulanfängermeise" auch nicht aktiv und mag ihn auch nicht sonderlich.
    Allerdings ist er in den meisten Fällen nicht abwertend gemeint, sondern eher als "die sind halt so, da kann man nicht böse sein".


    Ich wollte damit nur ausdrücken, daß ich tatsächlich daran glaube, daß es eine solche Phase GIBT und das auch andere so wahrnehmen, denn sonst gäbe es ja keine wie auch immer gearteten Bezeichnungen dafür (weil einige im Thread das ja angezweifelt haben).


    Einen anderen Begriff weiß ich nicht, "vermutlich alters- und umbruchbedingte emotionale Nicht-Belastbarkeit" klingt irgendwie auch nicht so recht schön. ;o)


    Wenn jemand einen netteren weiß, gerne her damit, ich bin allerdings anspruchsvoll, ich finde z.B. "Autonomiephase" zwar besser als Trotzphase - aber auch nicht wirklich schön und treffend (u.a. weil es selten um echtes Autonomiebestreben geht) .


    Und Kinder sind halt verschieden.
    Wir hatten z.B. bei einem Kind Schulprobleme, die zwar alters- und anforderungsbedingt, aber nicht speziell Pubertätsbedingt waren.
    Bei einem anderen spürte man die Pubertät nicht wirklich, weil es schon immer Verhaltensweisen zeigten, die andere in der Pubertät entwickeln und wir daher schon dran gewöhnt waren und beim dritten zeigt sich die Pubertät bisher nur in noch größerer Selbstverantwortung und Selbstorganisation. Das vierte wird spannend, denn der durchlebte bisher alle "Phasen" recht vehement, aber immer in guter und enger Beziehung zu uns.


    Genau so wird das in anderen Phasen sein, manche durchleben sie gerade so spürbar, bei anderen wackelt wirklich das komplette Gefüge, wieder andere lassen sie weg und entwickeln sich geradlieniger. Das ist mMn weder "Erziehungserfolg" noch "fehlt was" - Menschen sind einfach verschieden.

  • ich glaube ganz ehrlich, dass es nicht das Wort an sich ist, dass den Umgang mit den Entwicklungsphasen respektlos macht, sondern die Grundeinstellung dahinter.

    Man nennt das im weiteren Sinne auch Konnotation.

    Fiawin mit d9be21343ykoa.gif

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    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.


    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!


    Whatever you want, it isn't me.

    Other people's ambitions are not my specialty.

    Sometimes I can see from here clear to the ocean.

    Sometimes I'm blind.

    Als die Vielfalt ging, entzündete die Einfalt ein Freudenfeuer.

    • Offizieller Beitrag

    Und die kann sehr unterschiedlich sein, ausser es sind so allgemein negativ konnotierte Worte wie "hysterisch"...


    Wie gesagt, in meinem Umfeld ist "Pubertät" (auch die kleine für Schulanfänger) überhaupt nicht negativ konnotiert. Sondern so ähnlich wie bei Trin: da steht drauf "wegen Umbau geschlossen", da muss man noch etwas mehr Verständnis haben.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    • Offizieller Beitrag

    Ich denke, die Begriffe sind dort negativ, wo es Gefühle relativiert. Also, das Kind ist wütend, verleiht dem Ausdruck und dann geht das Umfeld über die Ursache der Gefühle hinweg mit "Ach, Zahnlückenpubertät" oder so. Das hat was von, wenn eine Frau in einer Sitzung mal ihrer Wut Ausdruck verleiht, die Männer dann lächeln und gönnerhaft meinen "Ach, hat wohl ihre Tage".

  • Nee, Talpa, ich habe auch nicht den Eindruck, dass DU es negativ verwendest, aber es begegnet einem oft genug, auch hier im Forum, dass es auf herablassende oder anderweitig nicht respektvolle Art verwendet wird.


    Und Daroans Beitrag nennt auch einen wichtigen Punkt.

    Fiawin mit d9be21343ykoa.gif

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    • Offizieller Beitrag

    Der Begriff Zahnlückenpubertät kommt ja vermutlich daher, dass die Phase in die gleiche Phase fällt, in der viele Kinder ihr ersten Zahnlücken bekommen.

    das denke ich auch. so wie bei oh je ich wachse. ich halten nichts davon, dass die kinder im alter von bis xy tun/machen sollten. aber die grundidee des buches, zumindest so hab ich es abgespeichert, fand ich logisch. kinder können etwas neues, was an sich toll ist aber das jagt denen manchmal auch ein wenig angst ein oder aber sie sind verunsichert und werden u.u. ein wenig unruhig, fordernd, sind nicht wirklich in der mitte (weil sie was wollen, was sie noch nicht richtig können, auch mal nicht dürfen, so was kommt ja auch dazu) brauchen mehr von dem ruhigen hafen der eltern.

    Irgendwie finde ich es traurig, dass ein Kind, das in einer Zeit, in der es großen Herausforderungen entgegensieht, unausgeglicher ist und sich somit ja auch nicht so wohl fühlt, wie es das könnte, dann mit solchen Begriffen begegnet wird, die eben auch eine negative Konnotation haben. Meise. Oder Pubertät bei Kindern benutzt (bei Jugendlichen sind m.E. die Konnotationen noch anders).

    so erlebe ich es glücklicherweise selten, eher so wie mondschein es schrieb:

    Ich finde es so verwunderlich, warum davon ausgegangen wird, dass man dem Kind nicht verständnisvoll, liebevoll, respektvoll und individuell begegnet, nur weil man von Zahnlückenpubertät, Pubertät, Trotzsphase, terrible two usw redet.


    für mich persönlich ist so eine aussage, viele kinder in ähnlichem alter (wackelzahnzeit - die bei unserem großen sehr früh war, der erste zahn wackelte, da war er noch keine 4 1/2, ebenso sehr früh die ersten zähnchen-, schulbeginn, wann auch immer) haben solche phasen, beruhigend. muss nicht unbedingt wissenschaftlich belegt sein. mich beruhigt es zu hören, zu lesen, dass auch andere solche phasen durchmachen, wenn ich selber mittendrin stecke und vor mich hin verzweifle. klar, weiß mein verstand das. aber wenn ich z.b. hier etwas schreibe und es schreiben direkt fünf dazu, oh ja, das kennen wir, hier ist ähnliches alter, ähnliche vorfälle, dann geht es mir besser. denke ich, okeeeyyy liegt weder an mir noch an kinder. alles gut.




    in dem einen buch irgendwas mit "jungen" stand es mit hormonschub im alter von 5-6 jahren. hab mir aber nicht angeschaut, welche wissenschaftliche quelleangaben dazu gemacht worden sind.


    jetzt, wo der große tatsächlich in vorpubertät steckt, sehe und rieche ich den hormonschub..

  • Für die, die schon finden, dass ihr Kind so eine Tendenz zu dieser Art "Phase" hatte/hat ...
    Was hilft/ hat geholfen?

    “As we work to create light for others, we naturally light our own way.”
    ― Mary Anne Radmacher

    • Offizieller Beitrag

    Respektvoller, zugewandter Umgang #lol


    Nein, im Ernst, nichts anderes als sonst auch: das Kind (und seine Nöte) wahrnehmen und möglichst adäquat reagieren - die eigenen Grenzen wahren, aber auch mal fünfe grad sein lassen ("Ich möchte nicht, dass du mich Kackepups nennst", "Ich verstehe, dass du wütend bist, xy bekommst du aber trotzdem nicht")...


    Mir hilft es, zu wissen, dass Entwicklungsschübe auch mal Einfluss auf die Psyche des Kindes haben und vor allem, dass "Umbauarbeiten im Gehirn" vorübergehend sind. Das lässt mich "Meisen" einfacher aushalten und gelassener reagieren.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Ja, das is klar.
    Hier kollidiert es wahrscheinlich auch noch mit der Hochsensibilität und dem nochmal schnelleren überreizt sein..
    Also noch mehr Pausen.
    Und partielle Gehörlosigkeit muss ich mir noch besser antrainieren für das plötzlich häufige "ihr seid sooo dooof, das ist soooooo unfair!!" (Zähne putzen) #augen

    “As we work to create light for others, we naturally light our own way.”
    ― Mary Anne Radmacher

  • Danke Dir @fibula
    Ja, das stimmt. Versuch ich.
    Sie erinnern, was sie alles schon kann im Vergleich zu letztem Jahr, hat sie gestern sehr geerdet und beruhigt scheinbar. Der positive Fortschritt. .. dass üben zum Ziel führt auch wenn es anstrengt..

    “As we work to create light for others, we naturally light our own way.”
    ― Mary Anne Radmacher

  • Ich denke auch eher, dass solche Bezeichnungen einem ja auch manchmal helfen, die Dinge nicht so schwer zu nehmen. Es geht vorbei.


    Also mir hilft es, wenn meine Große nach irgendeiner Kleinigkeit wegstampft, die Tür knallt und die Musik laut aufdreht, zu denken "Pubertät ". Und eben nicht mit auszuflippen, mich aufzuregen oder ewig zu grübeln, warum sie mich grad so blöd findet. Das heißt aber nicht, dass ich sie abwerte oder weniger ernst nehme.


    Und weil es angesprochen wurde: ja, ich beobachte auch bei mir hormonabhängige Schwankungen. Und mir hilft es auch als Erklärung, wenn ich mal völlig irrational reagiere, mir selbst zu sagen PMs-alles klar. Das sage ich auch manchmal meinem Mann oder meiner Freundin, wenn sie etwas ratlos vor mir stehen.

    We must accept finite disappointment, but never lose infinite hope.

    Martin Luther King, Jr.

    ———-

    ebura mit S (*04), E (*05) und I (*12/21)

  • Ja, irgendwie hoff ich sogar, dass das eine Phase ist jetzt und nicht die steigenden Anforderungen in ihrem Leben und neue Situationen sie so sehr übrreizen, dass sie so verhaltensoriginell reagiert. :/

    “As we work to create light for others, we naturally light our own way.”
    ― Mary Anne Radmacher

    • Offizieller Beitrag
    Zitat von Ebura

    Und weil es angesprochen wurde: ja, ich beobachte auch bei mir hormonabhängige Schwankungen. Und mir hilft es auch als Erklärung, wenn ich mal völlig irrational reagiere, mir selbst zu sagen PMs-alles klar. Das sage ich auch manchmal meinem Mann oder meiner Freundin, wenn sie etwas ratlos vor mir stehen.

    Aber ich denke, es macht schon ein Unterschied, ob man das bei sich selber so beobachtet und mitteilt, oder ob das einem andere Menschen mitteilen. Denn wenn es nicht so ist, dann ist das sehr verletzend, weil es einem rationelle Gründe für die Wut, Verstimmung in Abrede stellt. Also meine Teenager ist manchmal sicherlich hormonell schwankend. Ab und zu bin ich aber auch evtl. einfach taktlos, ungerrecht, stur, blind, was auch immer und sie hat jeden Grund sauer zu sein, unabhängig von Alter und Hormonstatus
    :)

  • Hier geht die Große gerade voll auf Konfrontationskurs, immer abends, wenn es ums Nacht fertig machen geht. Sie ist kreativ in der Art und Weise, mal bockig, verweigernd, mal meint sie, sie ist nicht R.
    Egal, wie oft wir sie vorher darauf vorbereiten, das wir gleich hoch gehen und egal, ob wir es freundlich sagen oder was auch immer. Das sie ein Zeitfenster hat, in dem sie sich das einteilen kann haben wir auch schon versucht, funktioniert nicht.


    Wenn wir die Ruhe behalten, ihr Angebote machen wird es nur noch schlimmer, Türen knallen, Geschwister vom schlafen abhalten und so.
    Gespräch anbieten hat auch keinen Zweck, was gibt es noch für Möglichkeiten?


    Tagsüber geht es, da haben wir nur Verweigerung bei den Hausaufgaben, vor allem Mathe. Da gilt aber die klare Regel, die müssen fertig sein, damit sie was unternehmen kann, finde ich zwar auch schade, habe das früher echt blöd gefunden, aber ich sehe da leider keinen anderen Weg.


    Sie darf mehr, als ihre kleinen Geschwister, am WE länger aufbleiben, hier im Wäldchen rumstromern.


    Und es ist so anstrengend und macht uns so hilflos, weil sie uns nicht sagen kann, wie wir helfen können oder wie sie sich gerade fühlt und warum.

    „Indianer sind entweder auf dem Kriegspfad oder rauchen die Friedenspfeife. Geschwister können beides.“
    Kurt Tucholsky

  • Hm. Auf Augenhöhe gehen. Druck raus. Selbst mal lachen. Ihr zeigen, dass ihr sie ganz ganz ganz lieb habt. Und hoffen, dass es sich wieder legt. Ich glaube, dass man mit Methoden da gar nicht viel erreicht, wenn es sich um ein gesundes Kind handelt. Bei diversen Einschränkungen und so ist das ja anders.


    Ich wünsche Euch gute Nerven.


    Hat sie sonst irgendwie Stress?

    Fiawin mit d9be21343ykoa.gif

    age.png



    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.


    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!


    Whatever you want, it isn't me.

    Other people's ambitions are not my specialty.

    Sometimes I can see from here clear to the ocean.

    Sometimes I'm blind.

    Als die Vielfalt ging, entzündete die Einfalt ein Freudenfeuer.