Warum braucht mein Kind so wenig Schlaf??? (2 Jahre alt)

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  • Hallo ihr Lieben,


    nachdem ich nun schon einige Berichte über Schlafprobleme etc. hier gelesen habe möchte ich mich auch mal zu Wort melden was das Thema angeht...
    in der Hoffnung jemand kann mir einen guten Rat geben oder wenigstens sagen, dass ich damit nicht allein bin.


    Unsere Tochter ist jetzt 2 Jahre alt geworden und hat noch nie viel geschlafen. Wir haben alles durch, von stündlichem Aufwachen als sie noch kleiner war bis stundenlanges
    herumtragen um sie endlich in den Schlaf zu bekommen. Ich habe das, seit sie auf der Welt ist, nach besten Kräften immer geduldig mitgemacht weil es mir wichtig war dass sie
    möglichst ruhig und ohne Zorn in den Schlaf findet. Ich habe viele Berichte hier gelesen in denen auch viele diese Phasen mitgemacht haben, das beruhigt mich etwas...


    Nun ist es so, dass sie mittlerweile 2Jahre alt ist und immer noch so furchtbar wenig schläft. Wir haben im Moment wieder seit einigen Wochen die Sitaution, dass sie meist um 23 Uhr erst einschläft,
    was für sie jedoch schon fast normal ist, nachts aber tortzdem um 4 Uhr aufwacht und spielen will. Manchmal kann ich sie überreden doch nochmal zu versuchen ein bisschen weiter zu schlafen. Wenn sie noch müde ist
    klappt das auch, aber oft ist sie einfach hellwach!!! Dann gehe ich mit ihr ins Wohnzimmer und sie tobt rum bis um 7 Uhr und schläft dann nochmal ein bisschen weiter. Ich kann das ein, zwei, drei Nächte lang mitmachen, aber
    wenn das mal eine Woche so geht, dann bin ich einfach fertig. Ich gehe arbeiten und sie in die Krippe. Wir müssen um 8:00 das Haus verlassen und ich habe anstrengende Tage vor mir, ich kann das so nicht weiter aushalten.
    Wann immer sie abends mal um 19 Uhr einschläft graut es mir eingetlich schon vor der Nacht weil ich weiß dass sie spätestens um 3:00 wieder wach ist. Doch selbst jetzt wo sie so spät einschläft wird sie wach!!!
    Mittags schläft sie eine Stunde, wenn überhaupt und hat eigentlich aber auch volles Programm, so dass man annehmen könnte dass sie um 21:00 irgend wann mal müde werden könnte.... so langsam höre ich auch mir das einzureden...
    Sie war schon als frisch geschlüpfter Säugling teilweise 7 Stunden am Stück wach, was meine Hebamme immer sehr erstaunt hat.
    Das nächtliche Stillen von 2-3 mal macht es mir auch nicht leichter.... Herrje, wird denn irgend wann der Tag kommen an dem sie um 21:00 Uhr ins Bett geht und schläft bis 7:00????
    Mich stört das Stillen nachts überhaupt nicht, aber ich kann nicht mehr jede Nacht aufstehen und zwei bis drei Stunden wach bleiben bis sie sich dann nochmal hinlegt und für mich aber der Tag beginnt, vor allem nicht, weil ich es mittags
    ja nicht nachholen kann :(
    Leider dauert dieses Verhalten nun schon zu lange an als das ich mich damit trösten könnte zu sagen "es ist nur eine Phase"....


    Soll ich es vielleicht mal mit einem homöopathischen Mittel versuchen? Dann hätte ich allerdings das Gefühl sie ruhig zu stellen... das fänd ich auch schlimm...
    Mittagschlafenzug kommt für mich nicht in Frage, weil sie den Mittagschlaf wirklich braucht....


    Habt ihr noch irgend welche Ideen?


    PS: Das nächtliche Aufwachen um 3 oder 4 Uhr kommt auch oft davon dass sie Pipi muss. Ich gehe dann mit ihr auf die Toilette, aber würde danach gerne wieder ins Bett ´...

  • Tja meine Antwort wäre gewesen Mittagsschlaf abzuschaffen. Das haben meine Kinder mit 1,5 Jahren...

    Grüße von Claraluna


    Shoot for the moon. Even if you miss you will land among the stars.

  • reich mir die flosse, genosse!


    drei meiner kinder waren auch so
    aktuell mein letztes baby..


    da war drei nächte ruhe (statt viertelstdl aufwachen, stdl aufwachen)


    hier geh ich auch wieder mal am stock und hoffe das es irgendwann besser wird.

  • Au weia, du Arme, das hört sich wirklich mehr als kräftezehrend an. X/


    Ich würde glaube ich auch versuchen, den Mittagsschlaf abzuschaffen und zudem das nächtliche Stillen einstellen. Wenn auch durch diese Änderungen nichts an ihrem Schlafbedarf nachts passiert, dann würde ich glaube ich bei einem Homöopath vorstellig werden und um Rat fragen.

    Viele Grüße von Ina mit großer Miss (02/03) und etwas kleinerem Kerlchen (04/06) #blume

  • Ist es möglich, dass du ein Zimmer (Kinderzimmer oder Schlafzimmer z.B.) absolut kindersicher einrichten kannst und so, dass deine Tochter die Türe nicht öffnen kann? Dann könntest du dich in diesem Raum hinlegen, während deine Tochter neben dir spielt. Dann ist es egal, ob drei Uhr oder sechs Uhr... Auch wenn der Schlaf vielleicht nicht so gut ist, aber immerhin dösen könntest du und ein bisschen Kraft sammeln.


    Mich hat das schon oft gerettet, auch nachmittags mache ich das... #schnarch



    An den Gewohnheiten der Kids zu schrauben finde ich oft schwieriger und nerviger, als an meinen Möglichkeiten, mit diesen Situationen umzugehen.
    Vielleicht findest du auch so nachmittags mal Ruheinseln für dich.

    Statusbericht:
    #hammer#haare#tuppern#kreischen:stupid: Ich hätte gerne wieder mehr #baden und #yoga

    2 Mal editiert, zuletzt von snoopal ()

  • ahja weil vergessen
    ich hab ihr drei nächte lang coffea c30 gegeben.
    da war etwas ruhe


    bei meiner nr.4 half reiki
    meine nr 5 naja die braucht heute noch keinen schlaf hat aber gelernt sich selbst zu beschäftigen

  • Mein Beileid.


    Mittagsschlaf weg hat hier ein kleines bisschen geholfen. Aber nicht wirklich viel.


    Ich hab gelernt, dass ich mit Kind ins Bett gehen muss. Es war trotzdem grauselig.


    Jetzt ist sie in der Schule und schläft immernoch wenig, aber so, dass ich, wenn ich mit ihr ins Bett gehe, auf 8 Stunden komme, wenn ich SOFORT einschlafe.


    Und neuerdings schläft sie tatsächlich auch hin und wieder 10 Stunden (normalerweise ja nicht), wenn ich mit liegen bleibe, es schön dunkel und ruhig ist, also, naja, schlafen... sie kuschelt sich dann halt lange wach.


    Was helfen könnte, weiß ich auch nicht. Mein Lieblingstipp bei sowas ist ja immer Osteopathie. Vielleicht ändert das was, aber vermutlich ist das Kind einfach so, und man muss auf praktische Sachen zurückgreifen. Wobei ich nicht schlafen konnte, sobald meine Tochter wach war. Ich hab mir auch lange Zeit Sorgen gemacht, ob sie genügend Schlaf bekommt. Scheint aber so zu sein.


    Viel Kraft.

    Fiawin mit d9be21343ykoa.gif

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    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.


    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!


    Schokolade löst keine Probleme. Aber das tut ein Apfel ja auch nicht.

    Als die Vielfalt ging, entzündete die Einfalt ein Freudenfeuer.

  • Und haben lunafini globuli geholfen. Sobald sie weg waren, schlief sie schlechter. Bis eine Gewohnheit beim durchschlafen da war, dann ging es besser.


    Gesendet von meinem HUAWEI GRA-L09 mit Tapatalk

    Was bleibt, sind die Erinnerungen...
    schlaf gut, schlaf ruhig
    Ich werde dich nie vergessen und immer vermissen

    1976-2003-2013


    »Das Staunen ist der Anfang der Erkenntnis.«
    ― Platon

  • Huch, das ist ja echt wenig schlaf! Hast du schon probiert, sie tagsüber noch besser auszulasten? Bei uns heißt das raus, raus, raus. Rennen, toben, Rutscher fahren. Egal bei welchem Wetter. Spielplatz, klettern, rutschen... Auspowern.

    Mit einem Osterhäschen reich beschenkt ❤️

  • Auweia! Ich würde am Stock gehen!


    Du willst zwar am Mittagsschlaf nichts machen und ich verstehe, dass du die kleine Pause gut brauchen kannst, aber aus eigener Erfahrung würde ich es trotzdem mal ohne Mittagsschlaf versuchen. Meine beiden haben mit 2 Jahren aufgehört zu schlafen, das war auch anfangs hart, aber er Nachtschlaf ist dadurch schlagartig besser geworden! Und auslasten, wie oben auch schon geschrieben...

  • Meine Erfahrung: auch wenn sie nie viel Schlaf brauchen werden, es wird besser. Ab Schulalter überwiegen auch die Vorteile des wenigen Schlaf brauchens, wenn ich höre, dass im Bekanntenkreis die Schulkinder um 19.30Uhr ins Bett fallen, da würden wir in arge Zeitnot kommen.


    Mittagsschlaf weglassen hat bei uns auch mehr Vor- als Nachteile gebracht

  • Als bei uns das abendliche Einschlafen anfing, sich bis zu zwei Stunden hin zu ziehen, haben wir auch den Mittagsschlaf gestrichen. 14-15 Uhr ca hat sie trotzdem ein ziemliches Tief. Da lesen wir jetzt Bücher, spielen Gesellschaftsspiele etc - halt ruhige Sachen. Abends klappt das Einschlafen seitdem super. Ist euer Schlafzimmer richtig dunkel? Also ich empfehle, jedes Nachtlicht zu löschen und Verdunkelungs-Rollos. Zum pieschen habe ich ein kleines Nachtlicht und nen Topf am Bett damit es nicht ins helle Badezimmer geht...

  • Meine Tochter ist hochsensibel und brauchte auch von Anfang an wenig Schlaf, das ist bis heute so.
    Die Lütte braucht auch heute noch manchmal einen Mittagsschlaf. Püppi geht gegen 19:30 ins Bett, liegt dann manchmal noch nachts wach und ist dann um 07:00 Uhr wach.
    Vielleicht ist das Thema Hochsensibilität ja auch Thema bei euch ?!







    *** Alles kann, nichts muss.***
    ***Weil nicht wahr sein darf, was war sein kann***

  • mein mitgefühl. ich kenn das. unser kobold hat die ersten drei jahre seines lebens nicht nur wenig geschlafen sondern viel zu kurz am stück. so ähnlich wie bei euch. da er nicht mal seinen vater als bertreuungsperson akzeptierte, waren die ersten 1 1/2 jahre wirklich die hölle für mich.
    um 4 sind wir aufgestanden, ins wohnzimmer bis 6, wenn ich "glück" hatte, kam mir dann der große entgegen, als ich mit dem kleinen im arm ins bett wollte.
    da hat auch nur geholfen, dass ich mit kind ins bett ging zumindest paar mal die woche und am we durfte ich so lange es geht ausschlafen (bis 7 vielleicht) oder im bett bleiben.
    wenn ich dir hoffnung machen darf, auch wenn es jetzt eine sehr ferne zukunft aussieht: es wird besser. er benötigt nach wie vor wenig schlaf aber schläft selber ein und durch, manchmal auch lange und dass seit er vier ist. schon mit drei war es besser.
    was ist mit ihrem vater, kann er sie nicht ab und zu bespaßen?

    #sonneige Grüße von Fibula mit drei Juli-Männern #kerze #kerze #kerze #kerze
    Vorurteile sind menschenfreundlich. Sie passen sich dem Niveau ihrer Benutzer bedingungslos an.
    Ernst Ferstl

  • Nur kurz die Idee, dass bei weniger nächtlichem Stillen - falls das für euch in frage käme - die Blase nicht so voll wird und evtl dann das Aufwachen am frühen Morgen wegfiele.
    Ansonsten ist mein Tipp, viel tagsüber draußen zu sein und abends in der Wohnung nicht mehr unbedingt neonhelle Festbeleuchtung anzumachen. Generell abends auch eher ruhiges Programm. Das half beides hier gut.

  • Schwangerschaftsbedingt ist unser 2 1/4jaehriger fast abgestillt und das macht die Naechte schon erholsamer. Er wacht weniger auf und ist schneller zu beruhigen (nach einer holprigen Umstellungszeit), klebt nachts weniger an mir dran. Und ja, das fruehmorgendliche Gezuppel wegen voller Blase ist auch viel weniger geworden.
    Unser Zwerg haette wohl einen natuerlichen Schlafrhythmus von 23 Uhr bis 9 Uhr und dann nochmal mittags zwei Stuendchen. Da er werktags um 7 raus muss, haben wir jedoch den Mittagsschlaf halbiert und zeitlich vorverlegt, sonst wuerde er abends gar nicht ins Bett gehen. Doof, so am Schlaf herumschrauben zu muessen, aber vielleicht braechte das bei Euch auch eine Besserung?
    In den Schlafthreads im Rabenforum habe ich ganz unterschiedliche "Tipps" gelesen, guck doch mal, was bei Euch hilft?


    Wann schlaeft er denn besonders gut? Wie muessen da die Rahmenbedingungen genau sein?
    Und umgekehrt, welche Dinge lassen den Schlaf schlecht werden? Kann man die vermeiden?

  • Ich finde es völlig legitim, am Schlafrhythmus zu schrauben, damit es für alle passt. So ein Gewese drum (nicht böse gemeint, war bei uns ja auch so) kann man eh nur beim ersten Kind machen. Ab Kind Nr. 2 richtet es sich nach Kiga-/Schulrhythmus, wann müssen alle morgens raus, wann muss der Mittagsschlaf beendet sein, damit das Größere aus dem Kiga abgeholt werden kann etc. Und auch abends ist ja dann schon ein fester Ablauf da. Bei uns hat das bewirkt, dass der Zweite quasi von Anfang an "ganz normale" Bettgehzeiten hatte.


    Ich habe die Kinder mittags spätestens zu einer bestimmten Zeit geweckt (14 Uhr z.B.), damit sie abends rechtzeitig wieder müde waren. Wenn sie nachmittags erst zu spät müde wurden, hab ich sie nicht mehr schlafen lassen, damit nicht wieder der Wurm in den Rhythmus kam (zu spät tagsüber schlafen - abends ewig nicht müde sein - morgens nicht aufstehen können - mittags nicht früh genug müde sein ...) Alles natürlich liebevoll und rabenkonform, irgendwie klingt das Geschriebene gerade so streng. ;)


    Wirklich gut wurde es hier auch erst mit Abschaffung des Mittagsschlafs. Da sind sie dann abends innerhalb von 5 Minuten eingeschlafen statt der üblichen 30-45 Minuten Still- und Meckertiraden...

    mit Sohn groß (2007) und Sohn klein (2010)

  • Wir haben einen inzwischen 9-jährigen Wenigschläfer. Ich habe inzwischen kapiert, dass er einfach weniger Schlaf braucht - im Gegensatz zu mir, ich kann auf Kommando schlafen #schnarch
    Wie du auch beschrieben hast, hat er als Neugeborener schon extrem wenig geschlafen. Nach ca. einer Woche außerhalb des Mutterleibes schlief er tagsüber kaum noch.
    Mit 1,5 Jahren habe ich dann den Mittagsschlaf weggelassen, was für mich nicht einfach war, denn ich habe es schon genossen, wenn mittags mal Ruhe war. Trotzdem hat es wirklich den Schlafrhythmus verbessert. So gegen 16 Uhr bekam er zwar unerträglich schlechte Laune, aber abends ließ er sich um 19:30 problemlos in den Schlaf kuscheln und er schlief bis zum Morgen (mit ein paar Trinkpausen) durch.


    Klar braucht deine Tochter einen Mittagsschlaf, wenn sie um 4 Uhr morgens wach wird. Aber wahrscheinlich ist das Schlafpensum nicht mal so gering, wenn du den Nachtschlaf und den Mittagsschlaf zusammen zählst. Zu erwarten, dass sie abends von 21 bis 7 Uhr schläft und dann mittags nochmal...für eine Wenigschläferin zu viel des Guten.

    Jedes Kind ist mein Einziges
    Miriam Gillis-Carlebach

  • Hier habe ich auch 2 Wenigschläfer.
    Was ich auf keinen Fall gemacht habe, ist, nachts mit dem Kind aufstehen. Wenn das Kind wach war, dann musste es halt im schwach beleuchteten Schlafzimmer mit sich selbst spielen. Ich habe immer signalisiert, dass ich um diese Zeit schlafe und weder bereit bin, aufzustehen, noch zu spielen.
    Ich habe auch ungefähr in dem Alter das nächtliche Stillen abzuschaffen. Das hat auch die Attraktivität des Aufwachens verringert.
    Mittagsschlaf abschaffen ist auf jeden Fall auch eine Option. Das war hier mit 2 1/2 Jahren auch nötig.

  • Hmja, mitaufstehen oder gar naechtliches Mitspielen boykottiere ich auch. Und sage ganz deutlich und mantraartig, dass es nacht ist und wir alle nun schlafen. Und er merkt, dass ich echt nicht amused bin, wenn er mich deshalb weckt.
    Mein Eindruck ist schon, dass er das gerne oefters taete, wenn ich ihm signalisierte, das sei okay so.