AfD: KEINE Alternative

  • meine erklärung wäre, dass insbesondere die AfD die gefahr der Pandemie kleinredet und sehr gegen die Maßnahmen ist. zumindest sehe ich das in den Bundestagsdebatten

    "Immer die Wahrheit zu sagen, wird nicht viele Freunde einbringen, jedoch die Richtigen."

  • Ich finde das auf den ersten Blick logisch. Es gibt eine Schnittmenge AfD/Querdenker und Eine Schnittmenge AfD-Sympathisanten/Masken-aus-Prinzip-nicht-Tragende.

  • Ich finde das auf den ersten Blick logisch. Es gibt eine Schnittmenge AfD/Querdenker und Eine Schnittmenge AfD-Sympathisanten/Masken-aus-Prinzip-nicht-Tragende.

    Das denke ich auch. Wenn ich überlege was das für ein Vorbild ist, ein ein Bundestagsabgeordneter mit Mandarinennetz vorm Mund auftritt. Ohne Worte.

  • Es wäre halt spannend, ob es da Zahlen zu gäbe. Was diese Länder anders machen. Meine Vermutungen gehen in die gleiche Richtung, aber Zahlen sind mir noch nicht über den Weg gelaufen.

  • Ich finde das auf den ersten Blick logisch. Es gibt eine Schnittmenge AfD/Querdenker und Eine Schnittmenge AfD-Sympathisanten/Masken-aus-Prinzip-nicht-Tragende.

    Ich habe neulich irgendwo einen Artikel dazu gelesen, in dem Wissenschaftler sich darüber ausgelassen haben. Sie waren sehr vorsichtig damit, aus den aktuellen Daten einen kausalen Zusammenhang herzustellen und wollten das weiter untersuchen. Auffällig war nach meiner Erinnerung, dass dieser Zusammenhang im Osten stärker zu sein schien als im Westen

  • tulan:


    Ich glaube, dass diese beiden Phänomene eher mittelbar zusammenhängen und vor allem mit Fragen von Negierung/Ablehnung von (etablierten) Autoritäten und etablierten Strukturen zu tun haben.

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    schlaue signatur in arbeit

  • Ich finde das auf den ersten Blick logisch. Es gibt eine Schnittmenge AfD/Querdenker und Eine Schnittmenge AfD-Sympathisanten/Masken-aus-Prinzip-nicht-Tragende.

    Ich habe neulich irgendwo einen Artikel dazu gelesen, in dem Wissenschaftler sich darüber ausgelassen haben. Sie waren sehr vorsichtig damit, aus den aktuellen Daten einen kausalen Zusammenhang herzustellen und wollten das weiter untersuchen. Auffällig war nach meiner Erinnerung, dass dieser Zusammenhang im Osten stärker zu sein schien als im Westen

    Dazu habe ich auf SPON einen Artikel gefunden:

    https://www.spiegel.de/panoram…46-4700-8218-07f085b7fbea


    Er geht um das Thema "Nirgendwo in Deutschland sind die Infektionszahlen aktuell so alarmierend wie in Sachsen. Woran genau das liegt, ist unklar – aber es gibt mehrere plausible Erklärungsansätze."


    Aus dem Link zitiert:

    "Welche Verantwortung trägt die AfD?

    Eine kausale Erklärung liefert die von Quent aufgezeigte Korrelation allein noch nicht, darauf weist er auch selbst explizit hin: »Diese Berechnung sind nicht in der Lage, die Ursache des Zusammenhangs aufzuklären«, schreibt er.

    Die Debatte über den Einfluss der AfD auf das Infektionsgeschehen ist dennoch längst im Gang – und es gibt zumindest Indizien, die auf eine Mitverantwortung der Rechtsaußenpartei für die schwere Krise in Sachsen hindeuten: Seit Monaten machen AfD-Politiker gegen Corona-Schutzmaßnahmen Stimmung und spielen die von der Pandemie ausgehende Gefahr für die Bevölkerung systematisch herunter."


    Ich weiß nicht, wie zutreffend diese Sammlung möglicher Gründe ist, ich wollte sie aber wenigstens zur Diskussion stellen hier.


    LG,

    Anne

    "Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben" ~ Johann Wolfgang von Goethe

  • Hast du eine Erklärung dafür, Xenia? Du bist doch da bestimmt belesen.

    Ich habe die Frage erst gerade gesehen, nachdem ich im Corona-Thread dazu was geschrieben hatte.


    Meine Erklärung wäre, dass es die AfD-Mitarbeiter:innen sind, die da den Unterschied machen. Die Parteien kriegen entsprechend der Wahlergebnisse Geld vom Staat, um Hauptamtliche zu bezahlen. Besonders entscheidend sind hier Bundestagswahlergebnisse, weil Bundestagsabgeordnete besonders viele Mitarbeiter:innen finanzieren können.

  • tulan:


    Ich glaube, dass diese beiden Phänomene eher mittelbar zusammenhängen und vor allem mit Fragen von Negierung/Ablehnung von (etablierten) Autoritäten und etablierten Strukturen zu tun haben.

    in die richtung habe ich auch gedacht.

  • Bei solchen "Vorbildern" braucht sich niemand wundern



    https://twitter.com/derspiegel/status/1343969869465845761

    Lange saßen sie dort und hatten es schwer, doch sie hatten es gemeinsam schwer und das war ein Trost.

    Leicht war es trotzdem nicht.


    Aus "Ronja Räubertochter" von Astrid Lindgren