Tandemstillen - Austausch

  • Zur Milchmenge während der Schwangerschaft: Bei mir war da jeweils in der Frühschwangerschaft (also so ab 9. Woche rum) ein leichter Mangel und außerdem war es ziemlich unangenehm. Das ist aber dann schnell wieder besser geworden.


    Noch was, falls du während den ersten Tagen nach der Entbindung das Kleinkind stillen solltest: Nein, es hat keinen Durchfall, es ist alles OK mit dem Kind. Auch seine Ernährung ist völlig OK - auch wenn das im Töpfchen nicht so aussieht. ;)

    Im Übrigen müssen wir die fossilen Energieträger im Boden lassen.



    Xenia mit Te (Herbst 04) und Ka (Herbst 07) und Ha (Feb 12)

  • Mietzekatze  

    Ja, gib mir sehr gerne mal den Kontakt zu dieser LLL-Beraterin. :-)


    Diese ganzen Antworten machen auf jeden Fall Mut. :)

    Was ich auch sehr interessant finde, ist das Thema mit der Eifersucht. Da hab ich ja ein bisschen Bammel vor, weil mein Sohn bisher sehr besitzergreifend ist, was mich angeht. Er kanns z.B. gar nicht haben, wenn mein Mann mich umarmt, dann stürzt er immer gleich dazwischen. Es wär ja schön, wenn das durch Tandemstillen gegenüber dem kleinen Geschwister nicht so schlimm werden würde.


    Gerade bin ich auf jeden Fall optimistischer, was das weiterstillen angeht, durch eure Berichte.


    Außerdem bin ich seit gestern abend zusätzlich abgespornt, nachdem mein Mann mit seiner Mutter telefoniert hat und ihr gesagt hat, dass ich schwanger bin.

    Ihre Antwort darauf war "na dann ist ja bald Schluss mit der Brust für M..".

    Sie ist sehr skeptisch gegenüber Frauen, die länger als 8 Monate stillen. Meine Schwägerin war aus ihrer Sicht mit 11 Monaten schon sehr lang. Das hat mich grad etwas motiviert, weiterzumachen. :D

  • Hallo ihr Tandem-Erfahrenen, ich brauch noch mal eure Tipps!


    Ich habe nun eine 5 Wochen alte Tochter und mein Sohn ist 2 Jahre und 2 Monate alt.


    Ich stille nun beide und finde es grundsätzlich echt super schön, dass ich meinen großen nicht ausschließen muss. Er braucht es emotional auch total. Leider ist grad sowieso eine anstrengende Zeit für ihn, weil grad auch die Kitaeingewöhnung ansteht (anderes Thema, will ich hier jetzt nicht ausbreiten...)


    Jedenfalls hab ich folgende Probleme:


    1.Dadurch, dass die Kleine ständig an der Brust hängt, will der Große auch ständig. Ist erst mal nicht so schlimm für mich aber seit ein paar Tagen hab ich das Gefühl, sie bekommt echt zu wenig ab, weil der Große effektiver trinkt. Sie hat grad grünen, wässrigen Stuhl bekommen, was ja scheinbar auch für zu wenig Milch bzw nur Vordermilch spricht??

    Ich will ihn aber grad auch nicht immer abweisen, weil die Kita ihm so zu schaffen macht. (Ach so, er ist nur morgens 2 Std in der Kita, das dauert sicher auch noch lang, bis er mal länger bleibt, sonst hätte ich dazwischen ja viel Zeit zu stillen).


    2. Die Kleine trinkt immer noch eeeewig lang und clustert viel. Wie krieg ich das denn hin, wenn mein Mann wieder arbeitet und ich lange Zeit am Tag alleine mit beiden bin? Wie schaff ich es mich um den großen zu kümmern, wenn die kleine immer an der Brust hängt?


    3. Wie habt ihr das nachts hingekriegt?

    Der Große wird einschlafgestillt, die Kleine clustert, das ist schon schwierig genug. Ich versuche beide gleichzeitig zu stillen indem sie auf mir liegt und er auf einem Kissen neben mir.

    Aber sie ist nachts sehr unruhig, muss aufstoßen und gewickelt werden und dann weckt sie wieder den Großen. Und der wird absolut panisch, wenn er aufwacht und ich bin grad nicht da, weil ich wickeln muss. Beim Papa schlafen geht nicht bei ihm.

    Sie hat anfangs ab und zu beim Papa geschlafen, der sie mir dann zum stillen rübergegeben hat, das war ganz gut. Aber mittlerweile clustert sie permanent nachts, da kann der Papa leider nicht helfen.


    So. Das sind meine Baustellen. Vielleicht hat ja die eine oder andere ne Lösung gefunden. :)

  • Mia, wir hatten etwas später als ihr eine Episode mit wässrigem grünen Stuhl, das waren vermutlich die Zähne.


    Bei uns hat sich das tagsüber Stillen bei der großen recht schnell wieder gegeben, es ist durchaus legitim auch mal abzulehnen wenn es dir gerade nicht passt oder du z.B. Bedenken hast ob das kleinere Kind zu wenig bekommt!

    Ich habe der großen (nachdem die Zeit mit viel zuviel Milch vorbei war) bevorzugt die Seite angeboten die schlechter laktiert, so blieb "die gute Seite" für den kleinen und es war ganz nett wenn sie so die Produktion angekurbelt hat.


    Abends haben wir auch unsere Problemzeit, jedoch unabhängig vom Stillen... manchmal klappt es, dass ich der großen vorlese und dabei den kleinen stille (unser kleiner lässt sich aber auch gut weglegen wenn er eingepennt ist, dann ist die große dran).

  • Kurai

    Danke für die Rückmeldung!

    Meine Hebamme meinte nun auch, der grüne Stuhl sei wohl ok. Ich versuche, dass die beiden die Seiten nicht wechseln und versuche auch zu ermöglichen, dass sie Stillzeit alleine bekommt.sie nimmt ja auch zu, von daher versuch ich mich nicht zu stressen.

    Aber das Schlafthema ist nach wie vor echt schwierig.


    Beide wecken sich permanent gegenseitig auf. Mein Großer ist ständig übermüdet, weil der Mittagsschlaf nach ner halben Stunde beendet wird weil die Kleine weint und dann will er danach ständig wieder an die Brust um noch mal zu schlafen (was dann sowieso nicht klappt). Für den Versuch muss ich wiederum die Kleine aus dem Tragetuch holen, daraufhin wacht die nach 5 min wieder auf und weint vor übermüdung... Ich bin echt etwas ratlos... :(

    Nachts läufts so ähnlich.