Welchen Kampfsport machen eure Kinder?

  • Hallo,


    mich würde interessieren welchen Kampfsport eure Kinder machen, und warum ihr euch für diesen Sport entschieden habt.


    Meine Kinder haben gestern in Ju-Jutsu (angeboten vom Sportverein) reingeschnuppert. Es hat ihnen gut gefallen. Wir haben jetzt erstmal bei Ju-Jutsu geschaut, weil die Trainingszeit für uns gut gepasst hat. Sonst gibt es hier ein großes Angebot an Kampfsportarten. Vereine bieten Ju-Jutsu, Karate, Akikido und Judo an. Dann gibt es noch verschiedene Kampfsportschulen, die Karate, Allkampf-Jitsu, Wing Chun Chuan, Kung-Fu und Taekwon-do anbieten.


    Ich kenne mich da kaum aus.


    Auf was sollte man achten? Welche Sportarten wäre für ein 6-jähriges und ein 8-jähriges Kind am geeignetsten? Und eher im Verein oder in einer spezialisierten Schule?

  • im grunde schaut, was euch gefällt, geeignet ist alles.
    aber: achtet auf den verband, dem die schulen/vereine angehören!
    Es gibt einen offiziellen verband vom dosb für jede dieser Sportarten. Da sollte der verein Mitglied sein.
    Dann ist gute trainer Ausbildung gewährleistet, die gürtelprüfungen sind genormt und international anerkannt, es gibt lehrgänge und Veranstaltungen, wettkämpfe.
    Das ist für den beginn abesehen von geschultem trainingsoersonal noch nicht wichtig, aber nicht selten kommen kinder zu uns die gürtel tragen, die nicht anerkannt sind und sie müssen sie neu machen.


    beim ju jutsu heißt der Verband djjv. Beim judo djv. Usw

    Solang wir uns begleiten...durch Sturm und Gezeiten...durch Ebbe und Flut...dann bleibt alles gut...#herz

  • Meine Tochter hat mit 8 ving tsun (wing Chun- da gibt es 1000 Schreibweisen) gemacht. Das hat ihr sehr gut getan, da sie gemerkt hat, dass sie auch mit vermeintlich weniger Kraft (im Vergleich zum Gegner) einiges erreichen kann. Es wurde auch viel an Atmung, Körperspannung und co gearbeitet.
    Ich denke, letztlich muss es einfach passen mit Trainer und co

    Remember stars still shine in the darkest nights. Even when you can't see them, they're always there

  • Meine Tochter macht jetzt seit knapp zwei Jahren Aikido
    was mir da vor allem gefällt ist das es keine Wettkämpfe gibt
    sie war vorher im Schwimmverein und die Trainerin war da irgendwann so Wettkampf versessen #augen


    bei uns gibts nur die Gürtelprüfungen und die werden intern abgehalten


    allerdings kann ich Dir über andere Kampfsportarten auch nix erzählen, wir kennen nur diese
    das steht und fällt vermutlich auch mit dem Trainer
    also bin ich Dir vermutlich auch eher keine Hilfe, sorry #weissnicht

  • Also Budosportarten kann ich kurz zusammenfassen:


    Judo: Hauptsächlich Würfe, sich gegenseitig werfen mein ich und Bodenkampf.
    Karate: Schläge, Tritte
    Aikido: Sehr körperbewusste Dinge, viel Bewegungslehre, Hebel etc.
    Jujutsu: Eine Mischung aus allem plus Waffenabwehr. Ju Jutsu ist in De aus allen diesen Sportarten zusammengesetzt worden.

    Solang wir uns begleiten...durch Sturm und Gezeiten...durch Ebbe und Flut...dann bleibt alles gut...#herz

  • Danke euch allen schonmal für die Antworten.


    Runa, besonderen Dank für die Aufstellung im letzten Post.

  • Tochter geht Kickboxen. Hauptgrund: Training ist hier im Dorf. Sie hat geschnuppert und es als "cool" empfunden, besser als Kinderturnen.
    (Mich wurmt die Trainer-Sache ein wenig. In den Schnupperstunden hat der "große Chef" das Training gemacht. Der hat einen super Draht zu den Kindern, es war ruhig, freundlich, die Kids waren mit Eifer bei der Sache. Nachdem ich den unterschriebenen Vertrag abgegeben habe, war ich noch eine Stunde beim "üblichen" Trainer. Der hat leider einen anderen Umgangston und hat viel rumgeschnautzt. Und ich habe mich geärgert.

    kleiner Chinesischkurs: grosse Schwester - jie jie; kleine Schwester - mei mei

  • Mein jüngster Sohn mach Judo. Ich empfinde diesen Sport als sehr respektvoll. Ja, es werden Wurftechniken gelehrt und auch gekämpft, aber es wird vorallem höflich miteinander umgegangen, bei den Wettkämpfen ohnehin aber auch in jedem Training.

    4Jungs(00/04/06/08) & 1Bienchen(13)

  • Ich habe als Kind eine Zeit lang Judo gemacht. Von daher ist das die einzige Kampfsportart, wo ich mich ein wenig auskenne.


    Mir wären folgende Elemente wichtig: Geschmeidigkeit, Dehnbarkeit, Fitness, Konzentration, Respekt. Selbstwertgefühl.

  • Mein Sohn macht seit drei Jahren win tsun im ewto-Verein. Find ich super und es macht ihm spass.
    Jetzt ziehen wir um, ein anderes Bundesland und er kann einfach dort weiter trainieren


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    Was bleibt, sind die Erinnerungen...
    schlaf gut, schlaf ruhig
    Ich werde dich nie vergessen und immer vermissen

    1976-2003-2013


    »Das Staunen ist der Anfang der Erkenntnis.«
    ― Platon

  • Meine Tochter macht eine Kampfkunst, keinen Kampfsport. :D


    Sie macht Kung Fu.


    Worauf ich achten würden: Dass der Vertrag ok ist und wie mit den Kindern umgegangen wird und allgemein das Klima da ist. Ob auf die Gesundheit geachtet wird und auf soziale Werte.


    Bei uns ist es sehr gemeinschaftlich. Die Schüler und Schülerinnen lernen voneinander, manchmal die Kinder von den Jugendlichen oder die Erwachsenen von den Kindern und überhaupt quer durch die Reihe. Wir sind im Training eine Kung Fu Familie.

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    age.png


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    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.


    Wer Extremitäten hat, kann keine Kugel sein.


    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!

  • Ich stoße auch noch einmal in das Horn: Es kommt vor allem auf die Trainer an. Ob das passt, wird dir dein Bauchgefühl sagen.
    Wenn ihr nicht alles ausprobieren wollt, könntest du dir überlegen, ob Wettkampf wichtig ist, oder ein no go (beim Kung Fu gibt es z.B. keinen, beim Wing Tsun auch nicht). Ob Sportverein oder Kampfkunstschule ist in erster Linie eine Frage der Kosten. Wenn du noch nicht so sicher bist, ob das wirklich etwas für deine Kinder ist, würde ich zum Sportverein tendieren. Bei den Kampfkunstschulen musst du halt schauen, ob die Kosten für dich ok sind. Das mit den Dachverbänden wird immer undurchschaubarer, finde ich; beim Jiu Jitsu ist es nicht so ganz einfach, da gibt es mehrere.


    Falls ihr etwas gefunden habt, was grundsätzlich zusagt, schreib doch nochmal hier dazu. Dann bekommst du sicher Tipps, worauf du noch achten kannst.

    LG
    blue


    "Manche Menschen haben einen Gesichtskreis vom Radius Null und nennen ihn ihren Standpunkt." (David Hilbert)

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  • Wir machen interne Meisterschaften, die aber eigentlich nicht wichtig sind. Was ich auch angenehm finde ist, dass bei uns darauf geschaut wird, dass es nicht darum geht, wessen Verband am Besten und der einzig wirklich Wahre ist, sondern darum, dass wir doch alle dasselbe machen und wollen. Das finde ich sehr angenehm.


    Hier zahlen die Kinder 22 Euro im Monat. Dafür kann zweimal die Woche eine Stunde trainiert werden. Es gibt eine Lehrerin, die die Kinder trainiert, aber der Sifu ist da und schaut mit drauf oder nimmt sich auch mal einzelne Kinder raus, die z.B. schon weiter sind.


    Im Training sind immer so 4 bis 10 Kinder. Das ist angenehm klein. Die Jugendgruppe ist entsprechend größer.

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    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.


    Wer Extremitäten hat, kann keine Kugel sein.


    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!

  • Danke für den Input.


    Meine Kinder machen bereits einen Wettkampsport. Daher soll dieser nicht unbedingt wettkampforientiert sein; ist eher zum Ausgleich gedacht. Mehr als 1x die Woche Training ist ohnehin nicht drin; sonst komme ich mit dem Fahren nicht mehr hinterher und jeden Nachmittag sollen meine Kinder auch nicht unterwegs sein.


    Ich habe jetzt mal zwei Taekwon-Do Schulen angeschrieben und nach den Kosten gefragt.

  • @buechertrine Herzlichen Glückwunsch! #glas


    Zum Thema:


    Mein Sohn ist beim Aikido und es tut ihm sehr gut. Die Trainerin ist auch super im Umgang mit der wilden Meute. Sie schafft es ruhige Elemente einzubauen, genau wie Phasen, in denen sich ausgetobt werden kann. Die Kinder lernen nach "Plan" und haben auch die Möglichkeit auf Gürtelprüfungen. Es gibt zudem Lehrgänge, wo dann mit den Erwachsenen oder großen Kindern trainiert werden kann. Ich seh das auch als Selbstverteidigungtraining und das ist mir wichtig.


    Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung! :)

  • Hier findet Judo im Rahmen einer Schul-AG statt. Das macht meine Tochter seit 1,5 Jahren und ist begeistert dabei. Dort legen sie auch offizielle Gürtelprüfungen ab.
    Kosten sind minimal: Pfand für den Judoanzug und ab und zu eine Prüfungsgebühr.

  • jui jitsu gehört derweil zum djjv.
    Beim budo ist das mit den verbänden zum Glück recht übersichtlich. Zu kung fu und co kann ich da nichts zu sagen.


    einzig aikido hat auch 2 verbände mit unterschiedlichen lehren, soweit ich weiß.

    Solang wir uns begleiten...durch Sturm und Gezeiten...durch Ebbe und Flut...dann bleibt alles gut...#herz

  • Jetzt hat mir die eine Schule zurückgeschrieben. Kosten sind 30€ monatlich, geboten wird dafür an 2 Tagen die Woche Taekwon-Do und einmal die Woche Selbstverteidigung, jeweils 1:15 Stunde.

  • 30€ für jedes Kind? Für das, was geboten wird, ist das ein normaler Preis bei einer privaten Schule. Wenn ihr aber nur 1x pro Woche und eher nebenbei hin wollt, wäre mir das persönlich zu teuer. So wie du es planst, würde ich mich zunächst auf die Vereine konzentrieren, das sollte deutlich günstiger sein.

    LG
    blue


    "Manche Menschen haben einen Gesichtskreis vom Radius Null und nennen ihn ihren Standpunkt." (David Hilbert)