Kindermund!

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  • Ich hatte hier auch noch einen schönen Moment kürzlich. Mich hatte ein Magen-Darm-Infekt erwischt und ich hockte vor der Kloschüssel und musste mich tatsächlich übergeben. Dabei hab ich versucht dem Zweijährigen zu erklären, dass ich jetzt gerne alleine wäre und das hier echt nicht so toll ist, wenn er neben mir steht. Er schaut mich mitleidig an, zeigt auf das Klo und fragt: "Schmeckt nich, des Klo?"

    Oh, das erinnert mich stark an was:

    Mir war schlecht und ich hänge würgend überm Klo. Meine beiden Kinder, damals so etwa 3 und 1, stehen hinter mir. Dann sagt die Grosse: Mama, wenn du fertig bist - nicht spülen, wir wollen es angucken!

  • Ich hatte hier auch noch einen schönen Moment kürzlich. Mich hatte ein Magen-Darm-Infekt erwischt und ich hockte vor der Kloschüssel und musste mich tatsächlich übergeben. Dabei hab ich versucht dem Zweijährigen zu erklären, dass ich jetzt gerne alleine wäre und das hier echt nicht so toll ist, wenn er neben mir steht. Er schaut mich mitleidig an, zeigt auf das Klo und fragt: "Schmeckt nich, des Klo?"

    Oh, das erinnert mich stark an was:

    Mir war schlecht und ich hänge würgend überm Klo. Meine beiden Kinder, damals so etwa 3 und 1, stehen hinter mir. Dann sagt die Grosse: Mama, wenn du fertig bist - nicht spülen, wir wollen es angucken!

    #freu Auch sehr schön. Richtiger Forschergeist!

  • Die 4jährige kommt schimpfend zu mir.

    M. hat mein Bild rioniert.


    (Die Schwester hat ihr Bild beschmiert und daher ruiniert).


    Der 14jährige eben:

    Mama, wie geht es dir jetzt? Hast du noch Schmerzen oder Fieber?

    Ich: Fieber nicht mehr, Schmerzen ab und zu. Es geht mir besser.

    Er: Schade.

    Ich: Wie bitte?

    Er: Äh, nein. Gut ,dass es dir besser geht. Aber wenn es dir noch nicht so gut geht, kannst du uns ja morgen nicht zur Schule fahren.

    Kuriere dich lieber richtig aus.

    Unsichtbar


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  • M. hat mein Bild rioniert.

    Bei uns hat sich die große Schwester auch immer beschwert, dass verschiedenes rioniert wurde. Sie hat lange gedacht, das muss so. War ja auch logisch: ihr kleiner Bruder heißt halt Rion.

    Papa papariert und Rion rioniert es dann wieder.


    Corva
    mit Großtochter (5/2000),
    auch-schon-ganz-groß-Sohn (6/2004)

  • "paparieren" hat meine Großcousine auch lange gesagt. Zwetschke daraufhin: "Nein, mein Papa kann das nicht. Bei uns muss das 'mamarieren' heißen."

    Paparieren (und wenns noch schlimmer war Oparieren, Opa hatte Geduld für nervige "Lohnt nicht mehr"-Reparaturen) war auch lange bei den Kids einer Freundin das Standard-Wort.

    So take courage, hold on, be strong, remember where your help comes from.

  • Klein t. wacht heute früh auf und die Nase ist zu. Er atmet bewusst durch die Nase, damit diese wieder frei wird. Kichert und sagt "hör mal Mama, ich bin ein Elefant, die Nase macht Törööö wenn ich atme!"

    auch klein t.: sitzt auf dem Klo, schaut in die Schüssel "guck mal Mama, ich mache Kaka!", guckt mich an und sagt "Boah, das Kaka ist ja so dick wie das Loch in der Wand!" (und zeigt dabei auf den 25cm-Wanddurchbruch für die Wäscherutsche) #hammer

  • Eine Kindertat #kreischen

    Ich möchte vorhin eine Waschmaschine anmachen und frag mich, warum die Tür zu ist. Hm, ich lass die immer offen.

    Mache sie auf und schaue rein, bevor ich die Waschladung einfülle.

    'Oh, eine Sockenknoten liegt noch drin'

    Greife es. Habe eine Kacke in der Hand #eek .

    Der 3.5jährige geht hin und wieder allein aufs Töpfchen und manchmal leert er es auch aus. Bisher 100% in die Toilette.

    Warum heute nicht?

    Was geht in dem Moment im Kopf vor?

    #gruebel

    Nun läuft eine Kochwäsche, die war zwar nicht dran, aber nun schon.

    Mahatma Pech, Mahatma Glück, Mahatma Ghandi ...
    B.Stelter

  • #kreischen #kreischen #kreischen

    Und ja, man fragt sich doch, was da im Köpfchen ablief?!

  • Chamomilla #kreischen Das ist ja eine besonders, ähm, nette Kindertat!

    Ja, manchmal fragt man sich schon, was in diesem Kinderköpfen vorgeht...

    So wie vorletzte Nacht, als der 3-Jährige zu mir kam und meinte: "Mama, du musst die Biene rauslassen."

    Ich dachte, er hat geträumt und wollte ihn dazu überreden, sich zu mir zu kuscheln und weiter zu schlafen. Aber er bestand darauf, dass in seinem Zimmer eine Biene ist. Und dass sie ihn gestochen hat. Ich musste dann mit in sein Zimmer und mich zu ihm ins Bett legen... Irgendwann war es eine Wespe. Dann eine Fliege, dann vier Fliegen, irgendwann 6 Fliegen. Und er ist auch nicht wieder eingeschlafen. Nach einer gefühlten Ewigkeit habe ich dann rausgefunden, dass er scheinbar in dem an die Decke projizierten Bild von seinem Nachtlicht irgendwelche Flecken für Insekten gehalten hat. Als wir das Nachtlicht ausgesteckt hatten, hat er sich auf die Seite gedreht und ist eingeschlafen. 8o

  • Hihi Bims und Chamomilla ist wahrscheinlich in dem Moment nicht komisch, liest sich aber witzig. Mein fast 3-Jähriger redet von oft direkt nach dem Aufwachen und ist zwischen Traum- und Wachwelt. Neulich hatte er mitten in der Nacht einen Riesenwutanfall weil er zum Spielplatz wollte. Er hat einfach nicht aufgehört zu schreien, da habe ich gesagt, OK, wir gehen zum Spielplatz und bin mit ihm zur Haustür, habe aufgemacht: oh hier ist es ja ganz kalt und dunkel, wollen wir zurück ins Bett? Damit war er sofort einverstanden und ist direkt wieder eingeschlafen. :)

  • Bisschen umständlich aufzuschreiben heute, ich versuche es mal mit einem Teeniemund.

    Vorgeschichte: Ich hatte mich die Tage beim Familienabendbrot darüber echauffiert, von einer jungen Frau unter die „Boomer“ subsumiert worden zu sein, die „ihr“ das Klima kaputtgemacht hätten. Abgesehen von der absurden Kausalität bin ich als Jahrgang 68 NACH der Babyboomergeneration geboren und musste also zeitlebens gucken, was an Ausbildungs- und Arbeitsplätzen noch so übrig war für uns Pillenknick-Kinder.

    Egalum.

    Gestern jedenfalls geh ich mit Herrn Unrast und Schnüppchen am Urlaubsort zu einem Abendspaziergang am Grau du Roi und prophezeihe den restlichen Abend: Herr Unrast würde wohl lesen und dann bald schlafen und Schnüppchen daddeln.

    Schnüppchen interveniert, er „daddele“ nicht, er „zocke“. Ich erkundige mich vorsichtig nach dem semantischen Unterschied. Schnüppchen knochentrocken: „Daddeln ist Boomersprech“.

    Wir sind fast ins Wasser gefallen vor Lachen.

  • Vorgeschichte: Ich hatte mich die Tage beim Familienabendbrot darüber echauffiert, von einer jungen Frau unter die „Boomer“ subsumiert worden zu sein, die „ihr“ das Klima kaputtgemacht hätten. Abgesehen von der absurden Kausalität bin ich als Jahrgang 68 NACH der Babyboomergeneration geboren und musste also zeitlebens gucken, was an Ausbildungs- und Arbeitsplätzen noch so übrig war für uns Pillenknick-Kinder.

    Ich wurde neulich auch von einem unserer Auszubildenden belehrt, dass das aktuell im Jugendslang verwendete "Boomer" nichts mit den "Baby-Boomern" zu tun hat.

    Ich verwende sowohl daddeln (sinnlose zeitvertreibs-Games auf dem Handy) als auch zocken ("richtige" Spiele mit Story und Skill-Anspruch, auf dem PC oder der Konsole).

    Scheine zur Zwischengeneration zu gehören #weissnicht

    Wenn man schon nicht die Fresse halten kann, dann einfach mal Ahnung haben!

    (Frl. Heiligenscheiß)