wie gut oder schlecht ist denn nun ein eigenes trampolin???

  • mein kleiner zweijähriger sohn ist ganz versessen aufs hüpfen und kann das auch richtig gut. 1.haben wir zu hause ein hüpfkissen, dann ist auf unserem stammspielplatz so ein richtig cooles, in den boden eingelassenes trampolin auf das hier massen von kindern richtig scharf sind #huepf #huepf #huepf #huepf #huepf #huepf und dann haben wir so ein klassisches, großes trampolin im garten. also jetzt in der draussenzeit hüpft der kleine recht viel.


    jetzt habe ich gerade wieder in einer facebookgruppe gelesen, wie schlecht das wäre...vorallem im wachstum, für knochen und gelenke #gruebel



    mmmh.....sollte ich also die hüpfleidenschaft meines sohnes lieber einschränken??? wie habt ihr das gehandbabt?

    Susanne mit Kasperle 08/04 , Seppel 01/07 und Gretel 10/10 :) und Überraschungsstar April/2014


    Pippi Langstrumpf:" Es ist unbedingt wichtig für kleine Kinder ein
    geordnetes Leben zu haben. Besonders, wenn sie es selbst ordnen dürfen." :D

  • Kleinere Kinder haben einen viel schwereren Kopf im Verhältnis zum Körper und müssen deswegen sehr viel mehr Muskelkraft aufbringen, um ihn zu halten.
    Richtig schlimm finde ich sieht es aus, wenn ein Kleinchen mit andren zusammen auf dem Trampolin ist. Gesund ist sicher anders.
    Trampoline sind Knochenbrecher. Das muss einem klar sein. Insbesondere, wenn mehrere Kinder drauf sind. Da würde ich die Eltern von Besuchskindern immer fragen und in Sprintweite bleiben, wenn die Kinder toben.
    Ist keine tolle Erfahrung, wenn man die Eltern anrufen muss und fragt, ob sie erst herkommen wollen oder ob man gleich den Krankenwagen ruft.
    Trotzdem hat unser Trampolin dieses Jahr ein neues Netz bekommen und wird weiterhin gerne und viel genutzt.
    So bekommt man auch Pubertiere noch mal nach draußen und bewegt.

  • Genau mein Thema gerade.
    Wollen uns auch eins anschaffen und ich hab recherchiert.
    Nicht gut ist einfach wenn zwei Kinder unterschiedlicher Gewichts-/Altersklasse zusammen hüpfen!
    Alleine muss man halt"nur" aufpassen, dass das Kind nirgends dagegen oder runter springt.


    Kurz vom Handy


    Gesendet von meinem GT-I8190 mit Tapatalk

    LG Froschine mit Fröschle (02/12) und Moppel (05/15)



    #pro #contra

  • Wir lassen hüpfen und schränken gar nicht ein. Alle (8,6,3,1) sind mit Feuereifer dabei und passen sich völlig natürlich dem Schwächsten auf dem Trampolin an.
    Am Liebsten spielen sie Popcorn (einer sitzt und der andere bringt ihn durchs springen zum im-Sitzen-hüpfen) #super

  • hier springen alle seeeehr gerne und nutzen sofort das Trampolin,wenn jmd eines hat.
    Aber nachdem bei Freunden gerade ein Mädchen (5jahre) einen mehrfachen Beinbruch hatte,weil mehrere Kinder gleichzeitig rumsprangen, bin ich dies bzgl. vorsichtiger geworden.

  • Wir schränken ein: immer nur 2 Kinder (höchstens 3, blöd wenn einer daneben steht, sind die Kinder in größerer Zahl da dann eben immer nur 2). Beide sind schon auf dem Trampolin gewesen bevor sie laufen konnten.
    Beliebt ist hier: ganz viele Bälle mit rein nehmen und dann so hüpfen dass man keinen Ball berührt.

  • Ich bin da auch zwiegespalten.


    Die Kinder haben eines bei der Oma und leider ist meine Grosse ein Kamikazekind.
    Als mein Sohn noch kleiner war, durfte sie nicht mit ihm springen und heute muss man auch ein Auge drauf haben.


    Im Kindergarten steht auch eines und und es dürfen nur 4 Kleine oder 3 grosse rein.
    Immer unter Aufsicht.
    Es ist trotzdem schon einiges passiert. Platzwunde am Kopf, Armbruch..


    Tja und das Kind der Nachbarn hat sich den Halswirbel geknackt und ein anderes den Steiß.

    Ich schreibe immer vom Handy, darum leider nur meistens kurz und knapp. :)

  • Wir haben gewisse Regeln, die eingehalten werden müssen.
    Und ein Erwachsener führt Aufsicht.


    Die beiden Größeren hüpfen viel und gern.
    Der Kleine "hüpft" und tobt auch gern drauf herum, allerdings nun auch nicht täglich und stundenlang, so dass ich den entstehenden Schaden für überschaubar halte.
    Trampolin-Springen beingt neben den potentiellen Risiken ja auch viel positive Aspekte mit sich.Ich denke, man muss da einfach individuell abwägen. Vom eigenen Empfinden aus und mit Blick auf die Kinder, die es nutzen sollen.

  • Öhm, mein Kleiner (fast 10 J) hüpft bei Bekannten/Freunden oft auf deren Trampolin herum, unbeaufsichtigt. Shcon seit letztem Jahr oder so und wirklich oft. Es ist noch nie etwas passiert, außer gerade kürzlich das Schienbei der Länge nach fies aufgeschrammt. Sah jetzt dramatisch aus, war aber innhalb von 2 Wochen verheilt.


    Er wünscht sich nun zum Geburtstag ein eigenes Trampolin für unseren Garten und Eure Berichte lassen mich von "naiv-vertrauensvoll" zu "besorgt" umschwenken #haare


    LG,
    Anne

    "Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben" ~ Johann Wolfgang von Goethe

  • Ich glaube vom Wachstum her würde ich mir nicht viele Sorgen machen. Meistens tun Kinder ja nur das, was sie Muskeln auch hergeben bzw. für sie selbst angenehm ist.


    Ich hätte da auch her Sorgen wegen andere Verletzungen und habe diesbezüglich leider auch schon ziemlich viel mitbekommen. Ich muss mich alle 2 Jahre mit Erste-Hilfe am Kind fortbilden und da sind Trampolin-Verletzungen jedes mal Thema und zwar kein schönes. Diverse Brüche, Prellungen, Gehirnerschütterungen, Platzwunden,... fies war auch mal ein mehrfacher Kieferbruch. Man hat ein wenig den Eindruck, als ob heutzutrage die schlimmsten Verletzungen durchs Trampolin kommen und nicht dadurch, dass die Kinder auf Bäume klettern und vom Mäuerchen hüpfen #angst


    Ich würde deshalb auch stark schauen, wer zusammen mit deinem Kleinkind hüpft. Auf dem Spielplatz würde ich das wohl nicht erlauben, zuhause allein auf dem Trampolin aber oft und gern.

  • Ich finds toll zum austoben und wir Erwachsenen nutzen es auch gelegentlich. Allerdings achte ich drauf das nur 2 Kinder gleichzeitig springen und meine Jüngste (2,5 Jahre) lasse ich nur selten und dann auch nur alleine drauf.

  • oh...
    wir haben seit 6 jahren eines im garten (sohn war da7) und es ist noch nie was passiert...und es wird wirklich viel und gerne genutzt
    Vokabeln im hüfen lernen usw...
    oder einfach drauf liegen...
    die große Gefahr, war uns augenscheinlich nie bewusst...


    lg doris

  • Naja, da die meisten Kinder heutzutage wenig unbeaufsichtigt in der Natur oder überhaupt rumstromern, regelmäßig auf Bäume klettern, viel zu große Fahrräder bei Freunden ausprobieren und, und, und, fallen viele früher alltägliche Verletzungen ja auch weg. Bei mir in der Klasse waren jedes Schuljahr einige Gipse zu bemalen. Das ist heute wesentlich weniger alltäglich.
    Trampoline sind halt als eines von wenigen Spielgeräten nicht unbedingt bewusst kontrollierbar. Unfälle werden passieren, aber ich finde sie rückblickend auf die letzten zehn Jahre, da kamen die hier auf, nicht so häufig. Natürlich ist es blöd, wenn was passiert, aber ich finde das Risiko nicht sehr hoch und den Vorteil eines Trampolin und den Spielspaß für die Kinder für mich vorrangig. Das Leben wird heutzutage schon genug auf Kosten von Spaß und Selbstständig eingeschränkt.

  • wir hattenauch ein trampolin, aber bei uns galt die strikte regel, dass nur einzeln darauf gesprungen werden darf. alles andere war uns definitiv zu gefährlich, was stauchungen etc angeht.

  • danke für eure meinungen. mein lütter springt eh meist alleine und wenn nicht, werden die großen geschwister zu großer vorsicht angehalten. da ist dann keiner wild.


    dann lasse ich ihn mal weiter seine leidenschaft ausleben #huepf #huepf #huepf

    Susanne mit Kasperle 08/04 , Seppel 01/07 und Gretel 10/10 :) und Überraschungsstar April/2014


    Pippi Langstrumpf:" Es ist unbedingt wichtig für kleine Kinder ein
    geordnetes Leben zu haben. Besonders, wenn sie es selbst ordnen dürfen." :D

  • Ich hatte das auch so gelernt, dass es kein Problem ist, wenn das Kind schon hüpfen kann und es alleine auf dem Trampolin ist.


    Gefährlich sind eher Erwachsene, die "mit den Kindern springen" und dann an den Kinderarmen reißen, weil durch ihr höheres Gewicht die Kinder viel zu hoch fliegen.

  • Ich sehe es wie RAN. Wir haben ein viel größeres Problem, dass Kinder sich heutzutage zu wenig bewegen und kein ausreichendes Körpergefühl entwickeln können. Unfälle passieren, sie passieren überall und wir können die Kinder nicht vor allen Eventualitäten schützen.
    Klar sollte man schauen, dass kleine Kinder erstmal allein hüpfen und ihre Hüpfstärke austesten können. Aber Kinder die oft hüpfen bekommen schon das Gefühl dafür, was geht.
    Hier im Hof gibt es ein täglich genutztes Trampolin für 15 Kinder von 1 - 11 Jahren seit 3 Jahren und es ist noch nichts passiert.
    Was ich nicht leiden kann, ist, wenn die Kinder mit Bällen im Trampolin hüpfen, weil ich da auch die Gefahr sehe, dass sie auf die Bälle treten und umknicken. Aber da sind die Großen unbelehrbar. Sie wissen um die Gefahr und nehmen sie in Kauf. Ok, deswegen stelle ich mich nicht mehr als Wächter daneben, da müssen sie halt mit der Verletzung leben, wenn was passiert.

  • Ich sehe es wie RAN. Wir haben ein viel größeres Problem, dass Kinder sich heutzutage zu wenig bewegen und kein ausreichendes Körpergefühl entwickeln können. Unfälle passieren, sie passieren überall und wir können die Kinder nicht vor allen Eventualitäten schützen.
    Klar sollte man schauen, dass kleine Kinder erstmal allein hüpfen und ihre Hüpfstärke austesten können. Aber Kinder die oft hüpfen bekommen schon das Gefühl dafür, was geht.
    Hier im Hof gibt es ein täglich genutztes Trampolin für 15 Kinder von 1 - 11 Jahren seit 3 Jahren und es ist noch nichts passiert.
    Was ich nicht leiden kann, ist, wenn die Kinder mit Bällen im Trampolin hüpfen, weil ich da auch die Gefahr sehe, dass sie auf die Bälle treten und umknicken. Aber da sind die Großen unbelehrbar. Sie wissen um die Gefahr und nehmen sie in Kauf. Ok, deswegen stelle ich mich nicht mehr als Wächter daneben, da müssen sie halt mit der Verletzung leben, wenn was passiert.

    Oh praktisch. Hier kann ikch komplett unterschreiben. Das Trampolin war die beste Investition die wir gemacht haben. Das einzige was in 9 Jahren passiert ist, war, dass sich unser damals 10 jaehriger in der Tat den Knoechel uebel verstaucht hat, weil er und seine Freunde bei einem Gartenfest mit Baellen auf dem Teil unterwegs waren. Allerdings sehe ich das wie Freda, wir (= alle anwesenden Eltern) haben oft genug auf das Risiko hingewiesen, aber auch hier ne Horde unbelehrbar. Er wurde natuerlich getroestet und bekam nen Eispack & Arnika Globuli, aber ansonsten wurde das unter That's life verbucht. Unnoetig zu sagen, dass ihn die Erfahrung nicht davon abhaelt weiter Baelle mit aufs Trampo zu nehmen #augen #weissnicht .

    Frueher eine Tina & immer noch in den Low-Land's unterwegs ;)

  • Unser Kleiner liebt Trampoline, doch wenn er auf einem hüpft, bin ich inzwischen doch etwas besorgt aufgrund des Verletzungsrisikos. Ein Unfallchirurg aus der Familie berichtet immer wieder von zahlreichen Trampolinunfällen mit oft erheblichen Verletzungen.


    Am liebsten wäre mir deshalb, der Kleine könnte alleine Trampolin springen. Da wir keins haben, ist das aber nahezu nicht möglich. Unterdessen lasse ich ihn nicht mehr auf Trampoline, wenn kein intakt aussehendes Netz vorhanden ist, zu viele Kinder gleichzeitig hüpfen oder deutlich ältere und schwerere Kinder (oder gar Erwachsene) auf dem Trampolin sind.

  • Uff, ich bin sehr froh über das, was Charly geschrieben hat... Danke, Charly!!!


    Wir haben eins (3,70 Durchmesser) und haben als mehr oder weniger einzige Regel, dass auf das jüngste Kind Rücksicht genommen werden muss.
    Ich bin einigermaßen erstaunt, wie gut das doch klappt, sogar wenn die großen Nachbarsjungs mit drin sind. Sie spielen "Uhr" - alle liegen im Kreis und jeder ist eine Zahl; oder Pferdchen, dann rennen sie mehr im Kreis als dass sie wirklich hüpfen würden. Oder sie kugeln rum. Die Kleinste mittendrin, die ist jetzt zwei.
    Wenn viele Große da sind, machen wir kurze "Großenhüpf"-Phasen, das sieht oft viel gefährlicher aus als alle zusammen mit den Kleinen und da kann ich die Bedenken auch verstehen, gerade wenn es dann Stress zwischen den Nachbarsbrüdern gibt oder so.


    Durch das Netz haben sie wohl das Gefühl, dass das Trampolin ein abgeschlossener Raum ist, bei dem halt der Boden wippt... Meine Mädchen nehmen Verkleidsachen mit rein, Schleichtiere sind offiziell verboten (die sind so hart und haben spitzige Beine), landen aber auch immer wieder dort.


    Wer allerdings zu wild hüpft oder andere ärgert, kriegt gelbe und rote Trampolinkarten und muss an den Rand oder ein paar Minuten raus.


    Mein Resümee: Es hat sich noch kaum sowas so sehr ausgezahlt wie die Anschaffung dieses Trampolins.